Beiträge von Traugott_Streicher

    Zuckerwasser gärt nur, wenn das Verhältnis nicht stimmt (zuviel Wasser).


    Wenn Du das richtige Mischungsverhältnis einhälst brauchst Du Dir aber keine Sorgen machen,
    empfohlen werden allgemein 2:1 oder 3:2 Teile Zucker:Wasser.
    Regelmässig in kleinen Portionen zu füttern ist aber anfangs die sicherste und interessanteste Möglichkeit.

    Von DN würde ich Dir generell abraten


    * 2 Bruträume sind fast zu klein für starke Völker
    * der Zehrweg ist zu kurz wie Simon schon geschrieben hat. Mir sind letzten Winter 2 Völker auf halbvollen Waben verhungert, weil sie sich von der Mitte zum Rand vorgearbeitet haben und in einer Kälteperiode den Kontakt zum Futter verloren haben. Deshalb werden die geerbten DN-Kisten bei mir auch aussortiert.


    Die Betriebsweise nach Liebig ist recht einfach und gut durchdacht und auch die Zanderrähmchen sind sehr handlich.
    Es sieht für mich so aus, als ob Liebig für die nächsten Jahrzehnte der Standard in Deutschland wäre.


    Einziger Nachteil: Wieder ein nationaler Sonderweg.:roll:


    (Langstroth 2/3 ist mir persönlich zu flach und Dadant wäre wunderbar, wenn ich nicht in einem Carnica-Gebiet leben würde.)



    Tja, aber wenn ich nun als Anfänger auf Dadant setze und andere Imker fragen mich "warum nimmst du das?", und meine Antwort ist "weil das das international gebräuchlichste ist", dann ist die nächste Frage zurecht: "Na und, was spielt das für eine Rolle?"
    Ich wüsste die Antwort auf diese Frage gerne, bevor sie mir gestellt wird...


    Zukunftsfähigkeit. :daumen:

    Da ich nur kleinere Mengen schleudere, wird das Entdeckelungswachs nach dem Schleudern einfach zum Abtropfen ins Honigsieb gelegt.
    Bei Deinen 13 Völkern dürfte das aber wohl schon zu viel sein.


    Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, wo die Taschen schleifen sollen.
    Hast Du eine Radialschleuder ohne Schleuderkorb?
    (Ein Foto von Deiner Schleuder mit den Taschen wäre evtl. hilfreich.)

    Soll ich nun in jede Beute auch extra Wasser stellen oder eine große Wanne füllen und vor die Beuten stellen. Also eine Tränke für alle?


    Ja, eine Bienentränke ist auch sehr empfehlenswert,


    Sonnige, windgeschützte Aufstellung, mit Schwimmhilfen,
    und am besten ein leicht zu reinigender Behälter;
    das Wasser wird gerne schmierig wenn es länger steht.


    e: Schau mal hier: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=11715

    Das Thema war, dass es Krankheiten bei der Biene nur solange gibt, wie jemand Nutzen daraus zieht.


    Eine interessante - aber m.E. nicht stichhaltige - These.
    Wie wäre es mit dem unspektakulären Umkehrschluss:
    Dass, solange es eine Krankheit gibt, meist auch jemand Nutzen daraus zieht?


    :wink:


    Weber hat übrigens noch den Zusatz, dass die Zargen besser 2 Jahre gar nicht behandelt werden sollten.


    Ich habe auch einige Beuten von Bienenweber und wenn ich mich richtig erinnere, dann soll man:


    • die Beuten innen gar nicht streichen, da die Bienen die Wände mit Propolis versiegeln
    • außen erstmals nach 2 Jahren mit Leinöl streichen, wenn das Holz vollständig getrocknet ist
    • eine weitere Behandlung nach weiteren 2 Jahren wird empfohlen.


    (Die Originalquelle konnte ich auf die Schnelle nicht mehr finden.)