Beiträge von JCD

    Danke für Eure Antworten!

    Bei über 15 Grad wandere ich mit starken Völkern nur noch mit aufliegendem Belüftungsgitter, da ist sonst selbst bei Bodengitter die Gefahr des Verbrausens gegeben, besonders, wenn Tracht herrscht.

    Habe gestern bei kaltem Wetter und starker Bewölkung, in der Dämmerung das Ganze probiert. Rauch gegeben, Völker aufgeladen und gleich los, Fahrt 25min. Es kamen wenige Bienen heraus, erst als der Hänger stand und dann wieder die Erschütterungen vom Abladen kamen, wurden sie aktiver. Ich denke, der Fahrtwind und die Vibrationen halten sie nach anfänglicher Aufregung in der Kiste. Wieviele Flugbienen trotzdem verloren gingen, kann ich natürlich nicht sagen.

    Hallo Zusammen,

    Hab vorletztes Jahr auch mit den Skalvinis angefangen bei etwa 50 Völkern und hat ganz gut geklappt, wenn man es nicht zu spät anfängt und der Varroaschaden nicht zu gross wird.

    Ich hab am Oberträger die Zellen bis zur Mittelwand weggekratzt und den Käfig zwischen Unterkannte Oberträger und Zellen eingeklemmt.

    Als Variation lässt sich das auch zur Königinnen-Nachzucht nutzen. Da die Bienen nach 1, 2 Tagen unzufrieden mit der Königin werden, 1 bis 5 angepflegte Weisezellen an oder auf eine Wabe mit jungen Maden setzen.

    Nach 3 Wochen Eilage kontrollieren und behandeln.

    Die Alte kann über dem Absperrgitter ein neues Brutnest anlegen und die Jungkönigin erstmal getestet werden.

    Langsam einfüttern, dass sie oben noch Platz hat, oder extra Zarge geben, besonders, wenn man die Brutnester später trennen möchte.

    Hab in diesem Jahr Königinnen im Skalvini gekäfigt und dann eine angepflegte Weiselzelle mit Zuchtstoff auf einen Rahmen mit jüngster Brut befestigt. Gab gute Jungköniginnen Anfang August. Nach der Oxalsäurebehandlung konnte die Alte noch eine Weile über dem Absperrgitter legen und die Völker waren so stark, dass ich einige nochmal geteilt habe. Dann aber besser 3 Normalzargen zum Auffüttern geben, sonst hat die Obere bald keinen Platz zum Legen.

    Hallo Zusammen,


    Ich denke darüber nach, inwieweit ich eigene Mittelwände aus unserem Wachs für unsere 200 Völker selber herstelle. Wie ist die Gefahr der Krankheitsverbreitung ohne Hocherhitzen des Wachses einzuschätzen?

    Wir haben in diesem Jahr relativ viel Kalkbrut, werden die Sporen bei 90 Grad inaktiviert? Oder bei welcher Temperatur?


    Viele Grüsse

    Jan

    bei Buchweizen hängts sehr von der Sorte und Wetter ab. Stand schon mehrmals am Buchweizen und die Völker haben gehungert.

    Ich finde das neben den Pestiziden und Überdüngung eine weitere stille ökologische Katastrophe, wenn alle Wildpflanzen totgespritzt und dann so einer wichtigen Feldfrucht wie der Sonnenblume der Nektar weggezüchtet wird.

    Einen "normalen" Landwirt wird das wenig interessieren, auch wenn ich Dir in der Sache recht gebe. Spannend wäre hier, ob es auch Sorten gibt, die gut Öl liefern aber trotzdem auch gut honigen. Dann könnte man wieder mit den Bauern reden :)

    Mit Freiwilligkeit und Verantwortungsbewusstsein erreicht man leider meist flächendeckend nix, wenn Geld im Spiel ist....

    Danke, Troll. Die Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, Propolisfinger auf Handy ;)


    Ich finde das neben den Pestiziden und Überdüngung eine weitere stille ökologische Katastrophe, wenn alle Wildpflanzen totgespritzt und dann so einer wichtigen Feldfrucht wie der Sonnenblume der Nektar weggezüchtet wird.


    Hier in meiner schweizer Gegend gibt es regelmässig duzende ha Sonnenblumen im Flugkreis und die Bienen verhungern ohne Füttern.

    Gibts irgendwo ne info welche Sorten honigen? Dann könnte man mit den Bauern reden, damit sie gleich die richtige Sorte wählen...