Beiträge von JCD

    Moin Zusammen,

    es scheint tatsächlich Weiden zu geben, die nicht blühen.

    Habe einen Garten gemietet und mich schon über den grossen alten Kopfweidenartige Weidenbaum gefreut, aber jetzt blüht er schon trotz starkem Wachstum im 2. Jahr nicht! Ist das wieder so eine kranke Saubergartenzüchtung?

    Viele Grüsse,

    Jan

    Moin Zusammen,


    kann ich nur bestätigen, was hier geschrieben wurde. Ich verkaufe auch KS im April/Anfrang Mai. Aber das sind überwinterte, vorjährige Königinnen mit gutem Brutnest, die sind fit und legen gleich richtig los, viel besser als frisch begattete Königinnen. Zumal sie `vorgeprüft` sind. Hatte bisher immer positive Rückmeldungen.


    Viele Grüsse,

    Jan

    Ueberwinterung auf einer Zarge Zander/DN geht gut, aber es braucht Fingerspitzengefühl beim EInfüttern und ist eher für nicht so starke Ableger geeignet oder Völkern, denen im August die Brut entnommen wurde. Hier in meiner Gegend reichen 12-16kg Futtervorrat (Oktober) in der Regel aus. Wie es in kälteren Gegenden aussieht, kann ich nicht beeurteilen.

    Gruss, Jan

    Hallo Zusammen,


    die IgE Antikörper sind der Typ der verschiedenen Antikörpertypen, die normalerweise für die Abwehr von Darmparasiten wie Würmern zuständig sind. IgA`s sind für die Schleimhäute zuständig und IgGs bei anderen Infektionen mit Viren und Bakterien. Beim Allergiker läuft das falsch und es wird viel IgE spezifisch für Proteine im Bienengift produziert. Nur IgE kann die Symptome einer Soforttypallergie auslösen.

    Bei einer erfolgreichen Hyposensibilisierung, wird dieser Prozess gestoppt bzw umgekehrt und der Körper produziert wieder IgG anstatt IgEs. Vereinfacht gesprochen.


    Viele Grüsse,

    Jan

    Guten Morgen Zusammen,


    ich überwintere auch meist 2-zargig in Segebergern und führe sie dann auf einem Brutraum. Einengen auf eine Zarge halte ich aus verschiedenen Gründen für unnötig und unpraktisch.


    1) Das BN ist im März meistens oben und die untere Zarge dient zur Isolation

    2) Die Bienen gewöhnen sich an weniger Platz und kurz danach kommt dann wieder ein HR drauf, meist mit fremden Waben, der dann schlechter angenommen wird.

    3) Die Zargen und Waben müssen irgendwo mottensicher gelagert werden.


    Bei mir hat sich in den letzten Jahren folgende Bearbeitungsweise entwickelt:


    - Bei der ersten Durchsicht werden die schimmligen und alten Waben entfernt und wenn nötig bei nicht starken Völkern das BN nach oben gesetzt, da es dort wärmer ist. Die fehlenden Waben müssen nicht sofort ersetzt werden, wenn der Leerplatz in der unteren Zarge fluglochfern ist. Unbebrütete Waben und Futterwaben kommen tendenziell nach unten, da sie dort nicht so schnell bebrütet werden und später zu Honigwaben werden können.


    - Anfang April kurz vor der Kirschblüte setzte ich die Zarge mit dem Brutnest nach unten, die untere Zarge wird Honigraum über Absperrgitter und behält weitgehend unbebrütete Waben, Mittelwände und wenn nötig markierte Futterwaben, die später für die Ablegerbildung entnommen werden können. Einzelne Brutwaben über den Absperrgitter können dort auslaufen. Untere Zarge sieht meistens so aus: 1 bis 2 Pollenwaben-Brutwaben-Leerwaben - 1 bis 2 Futterwaben. Das Volk sollte insgesamt 5kg Futter behalten.
    Der neue HR wird so sofort angenommen. Ich denke, bei Zander klappt das genauso.

    Viele Grüsse,

    Jan

    Da gebe ich Dir Recht, aber vielleicht stimmt einfach was mit der grundsätzlichen Definition des Nützlichen was nicht? Wenn man die Natur endlich als ein Ganzes begreifen würde, von dem auch wir ein Teil sind, stellt sich die Frage so gar nicht.

    Aber so lange das nicht so ist, freue ich mich, wenn im Windschatten eines marktorientierten Interesses an den Bienen auch die konventionelle Landwirtschaft kritischer gesehen wird.

    Hallo,

    für einen Brutraum sind mir 10 Rähmchen etwas zu eng, obwohl ich auch damit geimkert habe. Hatte mal eine Buckfastkönigin, die hat 9 Rähmchen fast lückenlos bestiftet und vorne war noch eine saubere Pollenwabe. Musste die ganze Saisson über fast nichts an dem Volk machen, ein Traum!

    11 kommt gut hin, wenn man ab und zu Pollenwaben rausnimmt und ich habe mir manchmal 12 gewünscht, um noch eine Futter/Pollenwabe mehr unterzubekommen. Die Honigzargen werden dann aber verdammt schwer!

    Da 11 so verbreitet sind, empfehle ich, dabei zu bleiben.

    Gruss,

    Jan

    Hallo Robert,

    das war sicher eine Maus, wenn Löcher in den Waben sind. Plünderer zerfransen die Zellen normalerweise nur etwas.

    Ist aber unwahrscheinlich, dass eine Maus ein normal starkes Volk Anfang Januar schon so gestresst hat, dass es abgestorben ist. Ich tippe auf eine starke Vorschwächung durch Varroaschaden.

    Gruss, Jan

    Ist doch klar, um die Jahreszeit brechen jede Menge Völker zu sammen, bei Imkern und wilde Schwärme. Die Bienen holen sich deren Vorräte und auch die Milben.

    Da immer nur einzelne Völker diese Opfervölker finden, erklären sich die dramatischen Unterschiede in der spätherbstlichen Milbenpolulation.

    Die Behandlung hatte ich mit Ox-Bedampfung 2-3 Wochen nach AS überprüft. Es sind nur einzelne Milben gefallen.

    Ich denke, es passiert vielen Imkern, dass sie nach einer erfolgreichen Behandlung im Sommer dann doch überraschend vor leeren Kisten stehen bei der Winterbehandlung, wenn dazwischen nicht beobachtet wurde.

    Die Schadschwelle liegt durch die Viren hier im Herbst schon bei 500 Milben. Dann schlüpfen aus den kleiner werdenden Brutnestern kaum noch gesunde Bienen und die Viren breiten sich im ganzen Volk aus.

    Hallo Patrick,


    ich finds super, dass Du so ehrlich von Deinen Problemen berichtest und hoffe, es wird nicht ganz so schlimm, wie es jetzt aussieht.

    Dieses Jahr war es hier wieder sehr schlimm mit der Re-Invasion von Varroa. Ich hatte die Völker erst Anfang August mit AS Liebigdispenser behandelt und dann den Behandlungserfolg mit Ox-Bedampfung überprüft. 4 Wochen später sah ich dann bei einigen Völkern starken natürlichen Milbenfall, und nach der nächsten Block Ox-Bedampfung Anfang Oktober fielen dann hunderte Milben pro Bedampfung. Aehnliches sehe ich jedes Jahr und das lässt sich nicht mit der Vermehrung der überlebenden Milben erklären.

    Vielleicht ist bei Dir auch sowas passiert? Hast Du nochmal Ende September den Milbenfall überprüft?


    Viele Grüsse,

    Jan

    Vielen Dank, aber 3600 Ergebnisse in google nach Suche von Biene und AS sind nicht wirklich ne Hilfe.

    Vielleicht werden manchmal die mögliche Schädigung der Winterbienen im Larvenstadium mit den erwachsenen gleichgesetzt.

    Würde heissen, AS schädigt nicht mehr, wenn die meisten Winterbienen erbrütet sind?

    Ja das stimmt, aber 2-3 Jahre hält sie auch mit AS durch, wir reden hier von ein paar Monaten für die Winterbienen. Und die Königinnenverluste bei AS entstehen durch Panikreaktionen und Einknäulen, nicht durch den chemischen Effekt auf die einzelne Biene.