Beiträge von JCD

    In der Zusammenstellung wir eher nix umgetragen, zumal nicht wenn Tracht reinkommt. Eventuell für Lichteinfall durch eine abschliessende Folie sorgen, zum Brutraum eine offene Bienenflucht, damit sie merken, dass der Honig ausserhalb der Beute ist. Da die Kristalle nicht aufgenommen werden, wird es wohl auch nicht gleich wieder kristallisieren.


    Gruss, Jan

    keine Panik. Kristallisieren gibts eigentlich nur bei schwachen/abgeschwärmten Völkern bei kühlem Wetter jenseits der 4 Wochen. In Segebergern hab ich es nie gehabt. Holz kritischer.

    Du kannst sonst auch die älteren/verdeckelten Waben rausnehmen und die HR auf starke Völker umstellen.

    Wenn ich gerade nicht umlarven konnte, habe ich das manchmal mit einem ausgeschnittenen 1-2 Zellen breiten Ei-Streifen gemacht, den ich mit den Zellenöffnungen nach unten an einen Oberträger gepinnt habe. Dann sind die Weiselzellen gut auszuschneiden.

    Du kannst auch die Kraft des Schwarmvolkes nutzen und beide Methoden kombinieren:


    1) Bei Flugwetter Brutraum verstellen mit neuem Boden und Deckel 1m daneben mit gedrehtem Flugloch, eine Wabe mit frischer Brut im Honigraum auf altem Boden lassen.

    2) Nach 2h Zuchtrahmen geben und Brutwabe raus.

    3) Nach 24h Königinableger mit 1-2 Waben aus der Brutzarge machen, angepflegte Zellen rein und wieder zusammenbauen. Dadurch sind viele Jungbienen im Zuchtvolk, es sammelt nach ein paar Tagen gut weiter und bleibt stark.

    4) Tag 10/11 eine Zuchtzelle drinnen lassen und eigene Nachschaffungszellen brechen.


    Hat auch den Vorteil gegenüber der Honigraummethode, dass die Zellen weniger verbaut werden.


    Gruss, Jan

    Und das klappt bei Euch am selben Stand mit TBE, ohne, dass wieder zuviele Milben im Muttervolk landen?

    Ich mach das auch seit Jahren, hatte aber oft Probleme, wenn die Brutsammler neben den Muttervölkern standen.

    Gruss, Jan

    Hier ist auch alles voller Graswiesen mit Turbogras, das alle 1-2 Jahre untergepflügt wird. Manchmal noch mit einer Kleeart, die aber keinen nennenswerten Nektar produziert. Die Kühe werden dann im Stall gefüttert....verrrückte Welt.

    Ich arbeite auch weitgehend mit einem Brutraum DNM. Bei starken Königinnen im Raps kann das knapp werden, aber Schröpfen ist dann sowieso angebracht. Völker überwintern zweizargig und werden vor der Kirschblüte auf einen Raum eingeengt. Eine Pollenwabe bleibt am Eingang, weitere Futter/Pollenwaben markiere ich mit einem Stift und hänge sie in einen Honigraum, wenn der Platz ausgeht.

    Vorteile sind neben der Materialeinsparung weniger Zeit bei der Schwarmkontrolle, Honig aus unbebrüteten Waben und gerade in knappen Jahren mehr Honig im HR.

    Gruss, Jan

    Guten Morgen Zusammen,


    bin zwar schon 10 Jahre dabei, hatte aber immer nur Hoffmannrähmchen. Jetzt will ich kleinere Zellen 5.1mm mit Wabenabstand 32mm ausprobieren und frage mich, wie ich das mit den Abstandsstiften mache. Die Rähmchen sind 22mm. Nagele ich jetzt jeweils nur auf einer Seite einen Stift von 10mm ein und muss dann die Rähmchen immer in der gleichen Orientierung verwenden?


    Beste Grüsse,

    Jan

    Hallo Christian,

    Glück gehabt, sobald sie wieder munter sind, ist Grund zur Hoffnung. Vielleicht kannst Du das Volk ein paar Tage im Wintergarten füttern, bis die kommende Kälteperiode vorbei ist?

    Hier im Forum sind einige Beiträge zur Notfütterung mit Zuckerwasser im Einfrierbeutel und Futterteig von oben. Am Besten scheint es zu sein, Futterteig im Plastikbeutel direkt auf den Bienensitz zu legen mit kleinem Loch zu den Bienen hin.

    Und das Futter in den Randwaben ist OK? Wundert mich, dass sie es bei den milden Tagen nicht gefunden haben.

    Gruss, Jan

    ich hab die 600kg Tanks vom Fritz mit Bodenheizung die im Wärmebereich stehen.

    Das geht recht schnell weil der Honig nie auskühlt. Innerhalb weniger Tage ist der Honig überraschend sauber.

    Geht leider wegen Platzmangel eher nicht....

    Honig sollte nach 1-2 Tagen ins Lager, damit wieder Platz im Schleuderraum ist.