Beiträge von JCD

    Hallo Zusammen,


    Ich denke darüber nach, inwieweit ich eigene Mittelwände aus unserem Wachs für unsere 200 Völker selber herstelle. Wie ist die Gefahr der Krankheitsverbreitung ohne Hocherhitzen des Wachses einzuschätzen?

    Wir haben in diesem Jahr relativ viel Kalkbrut, werden die Sporen bei 90 Grad inaktiviert? Oder bei welcher Temperatur?


    Viele Grüsse

    Jan

    das hab ich von einem Kollegen bekommen, ohne Garantie. Man findet auch auf russischen Imkerforen Erfahrungsberichte zu Sorten (google translate)

    bei Buchweizen hängts sehr von der Sorte und Wetter ab. Stand schon mehrmals am Buchweizen und die Völker haben gehungert.

    Ich finde das neben den Pestiziden und Überdüngung eine weitere stille ökologische Katastrophe, wenn alle Wildpflanzen totgespritzt und dann so einer wichtigen Feldfrucht wie der Sonnenblume der Nektar weggezüchtet wird.

    Einen "normalen" Landwirt wird das wenig interessieren, auch wenn ich Dir in der Sache recht gebe. Spannend wäre hier, ob es auch Sorten gibt, die gut Öl liefern aber trotzdem auch gut honigen. Dann könnte man wieder mit den Bauern reden :)

    Mit Freiwilligkeit und Verantwortungsbewusstsein erreicht man leider meist flächendeckend nix, wenn Geld im Spiel ist....

    Danke, Troll. Die Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, Propolisfinger auf Handy ;)


    Ich finde das neben den Pestiziden und Überdüngung eine weitere stille ökologische Katastrophe, wenn alle Wildpflanzen totgespritzt und dann so einer wichtigen Feldfrucht wie der Sonnenblume der Nektar weggezüchtet wird.


    Hier in meiner schweizer Gegend gibt es regelmässig duzende ha Sonnenblumen im Flugkreis und die Bienen verhungern ohne Füttern.

    Gibts irgendwo ne info welche Sorten honigen? Dann könnte man mit den Bauern reden, damit sie gleich die richtige Sorte wählen...

    In der Zusammenstellung wir eher nix umgetragen, zumal nicht wenn Tracht reinkommt. Eventuell für Lichteinfall durch eine abschliessende Folie sorgen, zum Brutraum eine offene Bienenflucht, damit sie merken, dass der Honig ausserhalb der Beute ist. Da die Kristalle nicht aufgenommen werden, wird es wohl auch nicht gleich wieder kristallisieren.


    Gruss, Jan

    keine Panik. Kristallisieren gibts eigentlich nur bei schwachen/abgeschwärmten Völkern bei kühlem Wetter jenseits der 4 Wochen. In Segebergern hab ich es nie gehabt. Holz kritischer.

    Du kannst sonst auch die älteren/verdeckelten Waben rausnehmen und die HR auf starke Völker umstellen.

    Wenn ich gerade nicht umlarven konnte, habe ich das manchmal mit einem ausgeschnittenen 1-2 Zellen breiten Ei-Streifen gemacht, den ich mit den Zellenöffnungen nach unten an einen Oberträger gepinnt habe. Dann sind die Weiselzellen gut auszuschneiden.

    Du kannst auch die Kraft des Schwarmvolkes nutzen und beide Methoden kombinieren:


    1) Bei Flugwetter Brutraum verstellen mit neuem Boden und Deckel 1m daneben mit gedrehtem Flugloch, eine Wabe mit frischer Brut im Honigraum auf altem Boden lassen.

    2) Nach 2h Zuchtrahmen geben und Brutwabe raus.

    3) Nach 24h Königinableger mit 1-2 Waben aus der Brutzarge machen, angepflegte Zellen rein und wieder zusammenbauen. Dadurch sind viele Jungbienen im Zuchtvolk, es sammelt nach ein paar Tagen gut weiter und bleibt stark.

    4) Tag 10/11 eine Zuchtzelle drinnen lassen und eigene Nachschaffungszellen brechen.


    Hat auch den Vorteil gegenüber der Honigraummethode, dass die Zellen weniger verbaut werden.


    Gruss, Jan

    Und das klappt bei Euch am selben Stand mit TBE, ohne, dass wieder zuviele Milben im Muttervolk landen?

    Ich mach das auch seit Jahren, hatte aber oft Probleme, wenn die Brutsammler neben den Muttervölkern standen.

    Gruss, Jan