Beiträge von JCD

    Hallo Zusammen,


    ich hatte einem Neuimker einen 2kg Kunst-Schwarm geschenkt mit Königin im Versandkäfig und ihm gesagt, er soll nach einer Woche mal schauen, ob sie da ist und stiftet.

    4-5 Wochen später sagte er mir, er hätte jetzt gesehen, die Königin wäre immer noch im Käfig, weil die Lasche nicht aufgebrochen war. Das ist jetzt etwa 3 Wochen her. Hab mir das jetzt 2 mal angesehen. In der ersten Woche nach Freigabe hatten die Bienen eine Weiselzelle angelegt. weitere 10 Tage später war diese wieder weg und der natürlich jetzt schwindenden Bienenmassen entsprechend war aber doch auf insgesamt einer Dadantwabe ordentlich verdeckelte Brut.


    Natürlich sollte das Volk für den Winter noch verstärkt werden, aber meine Frage ist: Kann es sein, dass die Königin keinen Schaden genommen hat nach so langer Zeit im Käfig?


    Viele Grüsse,

    Jan

    Kann verschiedene Gründe haben, wenn der Fall nach der 2. Bedampfung höher ist.

    Timing der Milbenpopulationen in der Brut, Eintrag von Aussen, Aus der Brut gehen...

    Ich hab da auch nur 2 Jahre Erfahrung, aber wenn ich bei einem stark befallenen Volk die ersten Male 300 Milben Fall hatte, ging es dann nach 4-5 Bedampfungen auf unter 50 und ich hab entschieden, dass das genug ist. Völker, die im September bei der ersten Bedampfung unter 50 hatten, habe ich erst November/Dezember behandelt und sie haben den Winter gut überstanden.

    Bei 300 war definitiv die Schadschwelle schon überschritten, da auf den Waben mit schlüpfender Brut die Jungbienen mit Krüppelfügeln und ansitzenden Milben rumlaufen.

    Gruss, Jan

    Hallo!


    Danke für die vielen Antworten. Ich habe irgendwie verpeilt, dass ich selber diese Woche kaum Zeit haben werde, mich zu melden bzw. zu antworten.


    Wenn ich jetzt nur einen BR haben werde, und der voll ist mit Bienen -> kein Platz für Honig. Wie stelle ich eine Versorgung mit Futter in Trachtpausen sicher? Angenommen ich habe einen BR und zwei HR drauf, ziehe ich nur verdeckelte Waben raus, und lasse denen die offenen? Und wenn alle verdeckelt sind, lasse ich 2-3 volle drin/gebe sie zurück?

    Ich markiere 2-3 Futterwaben mit einem Stift und hänge sie in die Honigräume. Bei schwächeren Völkern können sie auch im BR bleiben.

    Ja bei Brutfreiheit reicht 1x Ox bedampfen. Wenn dabei sehr viele Milben fallen (+500) würde ich nach einer Woche nochmal bedampfen.

    Wenn im November/Dezember die ersten Nachtfröste kommen und es danach nicht wieder mehrere Tage +10 Grad warm wird, ist bei meinen Völkern nach 21 Tagen Brutfreiheit.

    Wer sagt, dass man im Miniplus zweite Wahl Ersatzköniginnen hat?


    Bei Holz würde ich auch deutlich stärker überwintern und für Isolation sorgen. ZB. drei - vier Miniplus zusammenstellen und mit Folie abdecken. Wand an Wand stellen und Styroporplatte als gemeinsames Dach bringt auch viel.

    Gruss, Jan

    Hi Oliver,


    verstehe ich, mit der Zeit lernst Du, zwischen kritischen und praktischen/sinnvollen `Störungen`zu unterscheiden. ;)


    Bei Kälte würde es eher dafürsprechen, ein kleineres oder gar kein Lüftungsgitter zu verwenden.


    Gruss, Jan

    Hallo Oliver,
    die Böden mit Futterkammer funktionieren bei mir seit Jahren einwandfrei. Wenn sich Schmodder angesammelt hat, einfach im Februar rauskratzen und gut ist. Habe keine negativen Effekte auf die Bienen gesehen.

    Futterzargen halte ich für überflüssig. Einfach über einer nicht ganz Bienendichten Folie eine Leerzarge mit abgeschnittenen Tetrapacks und Stroh drin aufstellen und darin füttern. Hinterher die Leerzarge zur Isolation auf den Boden stellen.

    Aber nur meine Meinung.

    Gruss,

    Jan

    Guten Morgen,

    ich würde problematisches Futter eher fernab des Brutnestes lagern und im September noch den Rest Auffüttern, der dann als erstes verbraucht wird. Dann wird das problematische Futter erst im Frühjahr verbraucht, wenn schon Flugbetrieb ist.

    Gruss, Jan

    Wenn vorher gut gelegt wurde, haben sie vielleicht einfach ihre gefühlre Einwinterungsstärke erreicht? 6 Brutwaben sind um diese Jahreszeit reichlich, da würde ich mir keine Sorgen machen. Einfach auffüttern und Varroa im Blick behalten.

    Wenn eine Königin so plötzlich schwächeln würde, hätten die Bienen wohl schon Umweiselzellen angelegt. Ich würde sie auch machen lassen. Alte Waben nach unten hängen und im Frühjahr oder Randwaben im Spätherbst raus, damit es keinen Schimmel gibt.

    Gruss, Jan

    Vespa Velutina ist relativ wetterresistent und bildet auch in der Bretagne grosse Nester. Wenn sie ein gutes Jahr haben, werden wird das wohl erst nächstes Jahr spüren, da mehr Königinnen gemacht werden.

    Gruss, Jan