Beiträge von JCD

    Hallo Verena,


    Du kannst die Brutwaben leicht abschütteln und mit ansitzenden Bienen und Futterwaben in eine neue Beute geben. Flugloch wegen Räubergefahr sehr klein und zügig arbeiten. Neue Königin kann gleich mit Ausfresskäfig dazu, da alle alten Bienen abfliegen.


    Version 2 würde ich weniger empfehlen, sollte aber auch klappen. Vielleicht 2 Tage warten, vor dem Freigeben des Käfigs.


    Wie oben erwähnt bietet sich in der Tat an, das mit der Sommerbehandlung zu verbinden.


    Gruss

    Jan

    Die schweizer Honigpreise werden auch von der Marktknappheit mitbestimmt, da durch knappe Ernten fast nie genug Honig zu haben ist. Der grösste Wiederverkäufer hat letztes Jahr den Einkaufspreis von Chf 17 auf 21.-/kg hochgesetzt, im Supermarkt gings jetzt auf knapp 17.-/500g hoch. Bringt uns Imker nur nicht viel, da in schlechten Rapsjahren und ohne Wald durch die Agrarwüste nicht viel zu holen ist. Linden und Kastanien gibts auch nur regional genug für eine Tracht.

    Nimm es bitte nicht persönlich

    Um Himmelswillen nein, warum sollte ich das persönlich nehmen.


    Nur um Deine sehr konventionellen und rückgewandten Beiträge richtig einzuordnen, fandest du das schweizer Bankgeheimnis im Sinne der Freiheit eine gute Idee und denkst du, die Schweiz ist durch Fleiss und Ihrer freiheitlichen Steuergesetzgebung so reich ? ;)


    Wenn nicht, mach doch mal konstruktive Vorschläge, wie einem Imker, der mit existenzsicherden aber kontaminierten Tonnen Honig geholfen werden kann, den Verursacher in 3km Entfernung dingfest zu machen ?

    grundsätzlich gebe ich dir Recht. Ich rede aber nicht davon, einen Landwirt blindlings zu verklagen, weil er Pestizide einsetzt.

    Nach gesundem Menschenverstand ist aber klar, dass es bei Kontamination des Honigs einen Fehler bei der Anwendung oder Ihrer Regelung gab. Dann sollte es meiner Meinung nach unkomplizierte Entschädigungen durch den Bauernverband oder den Staat geben.

    ich denke mal, ein landwirtschaftlicher Betrieb rechnet mit Kosten und bringt normalerweise nicht mehr Pestizide aus, als für sie nötig.

    Was mich ärgert ist, dass wir Imker in der Nachweispflicht stehen, dass gegen Gesetzte verstossen wurde.

    Vor etwa 3 Jahren war ein Artikel in der Bienenzeitung, dass ein Imker 1t Honig vernichten musste, weil ein Landwirt ein Weizenfeld mit Kornblume zur Reifung mit Glyphosat gespritzt hatte. Schadensersatz gabs nicht. Ich verstehe nicht, warum nicht eine grundsätzliche Verursacherverantwortung besteht, wenn man Gifte ausbringt. Egal ob gesetzeswidrig oder nicht.


    Also ich verstehs schon, die Bauernlobby und Mutti Merkel....

    peinlich, dass Glyphosat als Insektizid bezeichnet wird. Ausserdem wird nicht erklärt, was das Unternehmen genau falsch gemacht hat. Man darf ja fröhlich die Umwelt vergiften, solange man sich an die Regeln hält.

    vor 2 Jahren hatten wir ein paar Zargen Meli und haben es als 'Wabenhonig' Stückchen im.Glas verkauft. Geschmack war umwerfend, die Leute begeistert, auch wenns mit Mittelwand kein echter Wabenhonig war.

    In der Tat honigt der Wald hier bei Lausanne, wenn er denn honigt, meist erst sehr spät bis mitte August.

    Idealerweise wird die Varroa nach dem Raps durch Brutentnahme reduziert oder Oxalsäure Intervallbehandlung.

    Dies Jahr gabs etwas Waldhonig von den Fichten vor 2 Wochen, gerade ist aber wieder Flaute.