Beiträge von rooman

    Also ich hab dieses Jahr meine ganze verloren geglaubte Imkerei (siehe Mistjahr Beitrag) dank dieses Schwarmjahres wieder zufriedenstellend aufbauen können. :)

    Ein Hoch auf planlose Wanderimker.....

    Jepp. Der verdeckelte Honigraum ist für die Mädels als Wintervorrat abgehakt. Da schauen evtl nur mal ein paar Lageristinnen vorbei.

    Deswegen schrub ich ja auch mal nach den Futterkränzen zu schauen. Die bilden eine ähnliche Barriere. Und wenn's blöd läuft verhonigen sie dir deswegen den Brutraum.

    Entweder schleudern und zurück geben oder neuen HR zwischen setzen.

    Auf voll verdeckelte Räume aufsetzen hat bei mir noch nie gut funktioniert. Die Barriere ist einfach zu groß. Auch mal den Brutraum checken ob der Futterkranz nicht schon sehr breit und verdeckelt ist.

    Da würde ich auch "Honigbienenhaltung" von Gekeler in den Raum werfen. Bin kein Anfänger mehr, aber meine Freundin. Und für sie haben wir das Buch kürzlich besorgt. Ich finde das es toller Rundumschlag ist und alle wesentlichen Aspekte behandelt. Auch den Register und das Auffinden einzelner Themen finde ich einfacher als bei z.B. Liebig.

    Fütterung würde ich auch von den Vorräten abhängig machen. Das hat nix damit zu tun, dass du füttern musst, damit sie die AS vertragen. Aber, wenn du abgeschleudert hast, dann ist u.U. nicht mehr genug Vorrat da.


    Bei der Futterzarge ist es eigentlich egal wie rum sie steht. Tendenziell und wenn möglich den Aufstieg fluglochfern. Schau aber, ob deine Beuten gerade stehen. Der Aufstieg muss am tiefsten Punkt liegen, weil sich sonst ne Pfütze sammelt, die die Bienen nicht mehr erreichen können. Da langt schon ein fast unmerkliches Kippen der Beuten (ich stell meine z.B. nicht mit der Wasserwaage auf).

    [quote='rooman','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=429216#post429216']bei Flugwetter viele befallene Flugbienen draußen ihrem Ende entgegensehen und/oder einfach dort ihre Milben fallen lassen?
    [QUOTE]


    Deshalb, lieber Freund. lasse Schwärmen. und füttere den Schwarm nur wenn keine Tracht. und das Wunder passiert.


    Ebenfalls liebre Imkerfreund, das ist mir durchaus bewusst. :) Ich mache es aber trotzdem nicht, weil ich die Schwärme nicht fangen kann und dafür nicht die Verantwortung übernehmen kann und will. Diese werden bei mir mit Ausnutzung des natürlichen Vermehrungsdranges vorweg genommen.
    Und gefüttert wird bei mir nur bei Trachtlosigkeit. Auch Ableger bekommen nur ihre Startfutterwaben als Vorrat. Alles Andere dürfen sie selbst erledigen, soweit es die Natur zulässt. :)

    Ich hatte ein komisches Milbenfall-Szenario: Montag die Schubladen nach 24 Std. raus und gezählt. Milbenfall überall hoch, also mach ich die Deckel demnächst zu.
    Allerdings war ein sehr starkes Volk ein völliger Ausreißer: weit über 100 Milben in 24 Std!!!
    Und das erstaunlichste: Ich hatte die Schublade in Gedanken nach einem Konzept wieder rein geschoben und am Mittwoch bei der TBE wieder rausgenommen und zähle im Ganzen nur 8 !!!! Milben. Die Brut habe ich nicht in eine Brutscheune gegeben, sondern gleich komplett bienenlos auf starke, einzargige Ableger verteilt, die sofort AS60 von oben bekommen haben.


    Das mit dem Milbenfall schockt mich nur.


    Meine Theorie: Das Wetter war am Sonntag und Montag hier nicht wirklich toll und auch nicht wirklich zum Fliegen geeignet. Kann es sein, dass dann die Mehrzahl der Milben im Stock verloren wird und bei Flugwetter viele befallene Flugbienen draußen ihrem Ende entgegensehen und/oder einfach dort ihre Milben fallen lassen?
    Das Ganze macht mich sehr nachdenklich gegenüber der Aussagekraft der Schubladenmethode.....

    Ich habe bei meinen Hohenheimern sogar diese Minifalze, bzw. Rutschleisten abgemacht. Die stören, wenn ein Absperrgitter über den Oberträgern liegt und man nicht penibelst alles Wachs und Propolis überall entfernt. Die Kästen halten auch so prima aufeinander. Wenn da mit der Zeit ein wenig Propolis und Wachs dran klebt, dann rutscht da nix mehr und ich kann die Kisten aufeinander "drehen", was Bienenquetschungen vermeidet.

    Sieht man mal wie unterschiedlich die Regionen sind. Hier läufts auch noch super. Rest Beeren, Winterlinde grad offen, Wein wird massenhaft beflogen, Weißklee überall..... Wetter bombig und sogar der Boden ist feucht.

    So würde ich das auch machen. Nichts ist einfacher als im Sommer/Spätsommer ein Volk umzuwohnen. Teilen und behandeln, oder Totale Bauerneuerung nutzen. :)
    Im Frühjahr würde ich einfach das neue Maß aufsetzen und warten bis die Brut oben ist.

    DAS würde mich auch interessieren. Ich führe aus reinem Misstrauen und den Erfahrungen der letzten Jahre auch immer noch meine wöchentlichen Schwarmkontrollen durch, aber alle Völker sind trotz guter Tracht und massig Brut aus der Schwarmstimmung. Im Rahmen werden auch keinerlei Drohnenzellen mehr bestiftet. Vermehrung für dieses Jahr hier also abgeschlossen. :)