Beiträge von rooman

    Ich habe bei meinen Hohenheimern sogar diese Minifalze, bzw. Rutschleisten abgemacht. Die stören, wenn ein Absperrgitter über den Oberträgern liegt und man nicht penibelst alles Wachs und Propolis überall entfernt. Die Kästen halten auch so prima aufeinander. Wenn da mit der Zeit ein wenig Propolis und Wachs dran klebt, dann rutscht da nix mehr und ich kann die Kisten aufeinander "drehen", was Bienenquetschungen vermeidet.

    Sieht man mal wie unterschiedlich die Regionen sind. Hier läufts auch noch super. Rest Beeren, Winterlinde grad offen, Wein wird massenhaft beflogen, Weißklee überall..... Wetter bombig und sogar der Boden ist feucht.

    So würde ich das auch machen. Nichts ist einfacher als im Sommer/Spätsommer ein Volk umzuwohnen. Teilen und behandeln, oder Totale Bauerneuerung nutzen. :)
    Im Frühjahr würde ich einfach das neue Maß aufsetzen und warten bis die Brut oben ist.

    DAS würde mich auch interessieren. Ich führe aus reinem Misstrauen und den Erfahrungen der letzten Jahre auch immer noch meine wöchentlichen Schwarmkontrollen durch, aber alle Völker sind trotz guter Tracht und massig Brut aus der Schwarmstimmung. Im Rahmen werden auch keinerlei Drohnenzellen mehr bestiftet. Vermehrung für dieses Jahr hier also abgeschlossen. :)

    Das würde mich auch brennend interessieren, da ich die Lippenstifte super einfach selber zu machen finde und Bekannte und Familie begeistert sind.


    Rausgefunden habe ich bis jetzt, dass es eine Liste mit erlaubten Inhaltsstoffen gibt an die man sich halten muss. Da steht aber alles gängige, wie die Pflanzenöle, Bienenwachs etc. drin. Zu Zulassungsverfahren habe ich bis jetzt aber Widersprüchliches gelesen/gehört. Das geht von "Wenn die Stoffe in der Liste stehen, dann sind sie auch zugelassen" bis hin zu "Jede Zubereitung, bzw. jedes Rezept braucht eine eigene Zulassung."


    Hoffentlich hat da jemand genauere Infos. Da wäre ich auch sehr dankbar dafür.


    Ich sehe das Problem in der Untersuchung der Ungefährlichkeit/Verträglichkeit durch ein Labor o.Ä.


    Lies dich hier mal durch:


    Kosmetikverordnung: http://www.gesetze-im-internet.de/kosmetikv/index.html

    andere Baustelle sicherlich. Komplett anders kaum. Die Verstärkung des Bienenflugs, das Suchen kaum eine halbe Stunde nach Beginn einer Fütteraktion sollen als erster Beleg vielleicht reichen.


    Hmmm, jetzt wo du`s sagst.... Ich habe meine Wirtschaftsvölker darufhin nach beginnender Fütterung noch nie genauer angeschaut. :oops:
    Bei Ablegern kann ich aber gegenteiliges, nämlich abflauen von Flugbetrieb bei ausreichender Fütterung beobachten. Aber O.K. DAS ist evtl. wieder ne komplett andere Baustelle. :wink:

    Ich denke im Stock ausschlecken lassen, oder füttern ist eine komplett andere Baustelle. Hier kommen sicherlich größtenteils jüngere Bienen zum Einsatz, die ohnehin ständig mit höheren Zuckergehältern umgehen (Honig eindicken, Umtragen, Füttern....). Das Problem liegt m.M. nach darin die Trachtbienen auf den hohen Zuckergehalt zu "konditionieren".

    Trachtende ist hier z.B. so eine Sache. Eigentlich gibt`s das erst wirklich zum 1. Frost. Nach der nachrapslichen Trachtlücke steigt hier das Nektarangebot immer kontinuierlich bis zur Lindenblüte an. Da gibt`s dann noch mal einen Peak, der manchmal noch vom Wald begleitet wird. Das alles geht über in die Goldrute und das Springkraut, die auch noch einiges bringen, was ich bis jetzt aber noch nie geschleudert habe, da ab dann schon die Behandlungen anstehen. Das Problem ist hier, dass ich nicht weiß wann der erste springkrautraffende Frost kommt. Kommt er spät, müsste ich nichts füttern. Fange ich zu spät zu füttern an, oder füttere weniger, kommt er u.U. zu früh wobei es dann zu spät/kühl für eine gute Futterabnahme ist und die Tracht fehlt. Is echt ein wenig blöd hier, obwohl es sich eher um Jammern auf hohem Niveau handelt.... :wink:
    Ich würde diese späten Trachten gerne mal nutzen, aber ich bin Standimker mit nur wenig Völkern hier am gleichen Stand und möchte meine Varroabehandlung bei allen Völkern gleichzeitig machen. Ich habe immer einige Völker bei denen ich die Behandlung noch in den Spätsommer schieben könnte, müsste andere aber deutlich früher behandeln.....
    Und so eine Stockwaage: Au ja das wär was. Ich sollte mich vielleicht doch für die geplante neue Waage im Zusamtal bewerben. :)

    Hey, danke für die Infos.
    Mein Interesse folgt natürlich nicht nur aus der Schönheit dieser Bienen, sondern auch aus deren Verhalten. Absolute Schwarmträgheit ist etwas, was mir sehr wichtig ist. Bei mir schwärmen Völker nur, wenn ich wirklich absolut etwas übersehe. Aber in Schwarmstimmung kommen herkunftsunabhängig ausnahmslos alle. Allerdings sitzen wir hier scheinbar in einem rechten Klimaloch und die Völker explodieren im Frühjahr geradezu. Für den Raps natürlich gut. :)
    Die Ligustica würde mich speziell interessieren, weil wir hier nach der "nachrapslichen" Trachtlücke eigentlich lückenlos bis zum Frost Tracht haben. Jeweils in veränderlichen Anteilen angefangen von den Beeren über die Winterlinde, den nahen Wald bis hin zum Springkraut und der Goldrute. Für gerade so eine andauernde Tracht dachte ich wäre die Goldene ideal. Und der erhöhte Futterbedarf relativiert sich durch die späte Springkrauttracht auch ziemlich. Kommen die Fröste nicht zu früh wird das noch massenhaft für den Winter eingetragen und man muss kaum (bzw. bei der Goldenen dann wahrscheinlich normal) zufüttern.

    Also ich muss schon sagen, dass die Ligustica auch die eigentlich einzige Bienen ist, die mich abseits der Carnica sehr interessiert. Ich hoffe mal, dass es u.U. auch bald in D. Königinnen verfügbar gibt. Den Kontakt in den hohen Norden scheue ich etwas, da ich über Sprachbarrieren hinweg schon so einige Erfahrung bzgl. Missverständnissen gemacht habe. Sonst würde ich sicherlich schon dieses Jahr ein paar gelbe in KS einweiseln.
    Ich bin sehr gespannt auf eure weiteren Erfahrungen und hoffe auf baldige Zuchterfolge in D. Interessieren würde mich v.a. auch die Vererbbarkeit ihrer Eigenschaften in den Nachfolgegenerationen zwecks Standbegattungen.


    VG


    rooman

    Wo hängen denn die Näpfchen? Bei mir versuchen sie komischerweise dieses Jahr parallel zum Legebeginn der Jungkönigin jedes mal auch umzuweiseln. Die Zellen einmal brechen und gut und alles geht seinen Gang. Ich kann mir das auch noch nicht erklären. Kein einziges Jungvolk hat bei mir anschließend tatsächlich umgeweiselt. Stifte und jüngste Brut wären genug vorhanden gewesen.

    Hi Leute,


    ich habe bei einem Volk, das eine sehr starke Frühjahrsentwicklung hatte und nach Kö-Flugling um 9 Brutwaben erleichtert wurde parasitierte Bienen auf dem Anflugbrett ankommen !!! gesehen. Ein erfahrener Imker hier aus der Gegend meinte, dass sich das eigentlich nur um fremde, sich einbettelnde Bienen zusammenbrechender Völker handeln kann, da er selbst noch nie befallene Bienen zurückkehren gesehen hat.
    Wie ist da eure Einschätzung?
    Zur Info: Volk ist ansonsten gesund, Tracht vorhanden, Kö letztjährig, Zander in Hohenheimer Einfachbeute (2 x BR, 1 x HR).
    Ich habe dann vor 3 Tagen zur Kontrolle Bienen einer gut besetzten Randwabe ausgewaschen: 1 Milbe auf 274 Bienen = 0,36 %. Eigentlich O.K.