Beiträge von rooman

    Hi,

    Checke mal was sie eingetragen haben. Sehr dunkler Waldhonig oder gar Melezitose sind nicht zur Überwinterung geeignet. Alles andere kannst du als Bonus zum Winterfutter betrachten.

    Ist noch nicht behandelt, kannst du das in jedem Fall verkehrsfähig schleudern. Ansonsten halt zum Eigenverbrauch etc


    Viele Grüße.


    Roman

    Naja, wie lange ist lange? Du kannst mindestens einmal offene Brut zum Nachschaffen "nachhängen". D.h. nach 12 Tagen Zapfen brechen und nachschaffungsfähige Brut zuhängen. So kannste die Damen hinhalten.

    Der Rest ist Imkermathe. ;)


    Gruß Roman

    Also jetzt nochmal ne Rückmeldung: Melezitose schmelzen ist schwierig. Ich hab heute eine zweite Portion eingeschmolzen. Die hab ich einfach unbeaufsichtigt bei der gestern eingestellten Temperatur auch drei Stunden laufen lassen. Ergebnis: der Honig hatte 48 Grad. Zwar nur am Ende der Schmelzzeit aber immerhin. Wurde also für den Eigenverbrauch weggestellt.

    Heute dann den letzten halben Kübel mit Entdeckelungswachs und nur wenig locker aufgeschichteten Melezitose Waben. Nach einer Stunde wollte ich mal die Temperatur checken und siehe da: das Gerät war schon fertig. Honig hatte 38 Grad.

    Ich hab also bei der Melezitose zu lange gewartet. Da bleibt einfach ein Rest der nicht schmilzt. Längere Schmelzdauer erhitzt nur unnötig den Honig.

    Bei der ersten Charge hat das wohl nur funktioniert weil ich ständig den Deckel zum Temperatur-Check aufgemacht hab. Da war der Honig nur handwarm.

    Ich frag mich jetzt nur wie und warum die Anleitungen der käuflichen Fertigmodelle auf Angaben wie "3-4,5 Stunden" bei Melezitose kommen. Das Gerät müsste incl Honig überhitzen.

    Mit "normalem" Wachs-Honig-Pansch funktioniert mein Eigenbau ja auch tadellos.

    Die Wachsschicht ist auch drauf. Aber das abtropfende Wachs hat ja immerhin auch mindestens 68 Grad. Bis da eine geschlossene Platte entsteht tropft halt ständig 68 Grad warmes Wachs in den Honig.

    Ich will das Prinzip nicht in Frage stellen. Nur prüfen, ob mein Eigenbau im Sollbereich arbeitet.

    Ich messe jetzt mal die Temperatur und schau wie sich's genau im Verlauf darstellt.

    Danke dir für die Antwort. D.h. dass bei mir die Hitze wohl zu lange oder zu stark wirkt. Hmmm.

    Die Schmelztemperatur liegt bei mir bei 85-95 Grad (gemessen).

    Die erste Stunde ist der Honig bzw der Auffangtank noch eher kalt. In der zweiten Stunde heizt sich das System mehr und mehr auf, bleibt aber handwarm.

    Nach drei Stunden ist es dann schon echt warm.

    Kann es sein dass ich den zu lange laufen lasse? Immerhin schmilzt die Melezitose am Schluss kaum noch und es bleibt eh ein Rest.

    Hallo zusammen,


    Mich würde mal interessieren welche Temperatur der Honig bei euch hat wenn man ihn direkt nach dem Schmelzvorgang aus dem Deckelwachsschmelzer ablässt.

    Ich würde nämlich gerne mit meinem Eigenbau-DWS vergleichen.

    Da hat der Honig nach ca 3 Stunden Schmelzen von Melezitose geschätzte 50 Grad. Ich habe gerade noch einen Durchgang am Laufen. Da werde ich mal genau messen.


    Viele Grüße.


    Roman

    Hmmm, wundert mich jetzt schon, dass hier nur geschrieben wird "....macht man nicht...."

    Sprühbehandlung bei Bienentrauben geht schlichtweg nicht. Die Bienen müssen dazu in der Fläche ausgebreitet sein. Siehe auch obige Mengenrechnung. Wenn sie nicht auf der Wabe sitzen, könnte ich mir als einzige andere Möglichkeit das Einlaufen lassen eines Schwarmes vorstellen. Aber.....


    Viele Grüße.


    Roman

    Hmmm. Wenn ein Lindenwald diese Mengen bringt, dann können die Zunahmen hier wohl eher nicht aus der Linde kommen.

    Die Völker haben über 50kg Honig drauf und davon bestimmt 40kg in den letzten zwei Wochen geholt. Und Linden gibt's hier jetzt auch nicht sooo viele. Wird dann wohl doch viel Blatthonig sein. :)


    Viele grüße Roman

    Zargen habe ich zum Glück genug. :)

    Aber ich kann nicht höher stapeln. 3,5 Zander Honigräume hab ich jetzt drauf und die Winterlinde ist gerade mal zur Hälfte in Vollblüte. So viele Honigräume hatte ich noch nie auf den Völkern. Echt irre. Frühtracht waren 27 kg pro Volk. Bin mal gespannt was da noch kommt.....


    Viele grüße

    Hab's mir auch mal angeschaut und schon bei "Rähmchen nur bis 50 Grad wärmebeständig" abgeschaltet. Kein Ausschmelzen, kein Abflammen, kein Auskochen möglich.....

    Davon abgesehen bildet der Bien sein kugeliges Brutnest sowieso völlig unabhängig von der äußeren Kistenform innerhalb des Futterkranzes....


    Nu denn....


    Viele grüße Roman

    Soderle, Umweiselung ist vollbracht und es sah/sieht nicht nach Stecherei aus. Ich hatte mir nochmal den Artikel von Bruder Adam durchgelesen und bin dann nach diesem Plan vorgegangen.

    Blöd nur wieder weil auf die Bienen auch kein Verlass ist. Das umzuweiselnde Volk hatte das ganze Jahr hindurch auf nur 6 Waben gebrütet. Sogar der Drohnenrahmen wurde nur zögerlich angenommen. Da sie konsequent fluglochfern einlagern waren die Randwaben auch meist trocken. Da die Honigleistung ganz ok ist wäre das ja ein einigermaßen gutes Volk. Aber leider extrem garstig und nicht wabenstet etc. Also dachte ich ich könne incl Drohnenrahmen 4 Waben raus nehmen und dafür vom Ableger mit Königin auffüllen. Denkste! Jetzt auf einmal 7 vollflächige Brutwaben! Als ob Sie's mir nochmal zeigen wollte. Aber keine Chance. Es kommt ja dazu, dass die Königin aus einem letztjährigen Vorschwarm stammt. Da es kein eigener war weiß ich auch nicht wie alt die schon ist.


    Die Methode ist denkbar einfach. WV abstapeln, zu entfernende Waben aussortieren und Königin raus nehmen. Da Licht auf den Brutraum strahlen soll habe ich kurz eine Folie aufgelegt während ich im Ableger die entsprechenden Waben mit Königin zusammen gesucht hatte.

    Dann einfach die Waben mit Königin rein und gut. Ein paar Minuten soll das ganze noch Licht bekommen und dann wieder zusammen bauen.

    Sah zumindest gut aus. Ich habe das alte Brutnest dazu auf einer Seite zusammen geschoben und auf der anderen Seite die drei Ablegerwaben zugesteckt.

    Mal schauen ob sie jetzt in Schwarmstimmung kommen. ;)

    10 Brutwaben sind schon ne Hausnummer.

    Die restlichen Brutwaben aus dem Ableger hat der zweite Ableger bekommen der komischerweise Nachschafft...... trotz Stiften.... naja der war schon immer etwas komisch....


    Ich werde nochmal Meldung machen ob's letztendlich auch wirklich geklappt hat.


    Viele Grüße Roman

    Aaalso. Über Völkervereinigung umweiseln habe ich in der Vergangenheit immer gemacht. Das Blöde dabei ist, dass die Völker dann auf zwei Zargen sitzen. DAS sollen sie zur Einfütterung ja auch. Allerdings soll der obere Raum aus ausgeschleuderten Honigwaben bestehen. Umsortieren ist hier trachtbedingt leider kaum möglich. Da bleiben dann ein Haufen Altwaben voller Honig über.

    Jetzt wäre in den Bruträumen (1 Zander) wegen der auslaufenden Trachtlücke Platz für zusätzliche BW. Noch dazu fände ich Verstärkung zur Tracht nicht schlecht.

    Die Ableger brüten auf 6-7 Waben Zander. Ca 1,5 Zargen sind gut bienenbesetzt.

    Die Bienenmasse wird halt jetzt sehr schnell sehr groß. Dann bringe ich die Bienen nicht mehr unter.

    Zum Verständnis: Ich habe radikal auf drei Völker reduziert. Und die sollen es auch bleiben. Ist gar nicht so einfach. ;)

    Servus Schwarmintelligenz,


    Im Titel steht eigentlich schon das meiste. Ich möchte zwei Wirtschaftsvölker umweiseln wozu ich mir Kös vom Züchter besorgt hatte die beide in jeweils einem starken Ableger wohnen.

    Die hätte ich aus diversen Gründen gerne so schnell wie möglich in den WVs.

    Gerade haben wir wieder anlaufende Tracht. Das erste Volk hat schon massiv Drohnen rausgeworfen.


    Die Frage nochmal: Ich möchte mit der Methode Kö zwischen zwei eigenen BW direkt ins andere Brutnest setzen umweiseln. Geht das schon jetzt oder muss ich doch bis zum Spätsommer warten?


    Viele Grüße Roman