Beiträge von rooman

    Man soll Buddleija ja nur nicht im Herbst schneiden, dass sich keine Feuchtigkeit in den teilweise hohlen Stängeln sammeln kann, die diese dann bei Frost platzen lässt. Zusätzlich friert/trocknet auch immer mal was ab. D.h. man muss so oder so im Frühjahr nochmal ran.

    Ich denke umbringen wirste die Sträucher nicht mit einem Herbstschnitt. Nur du musst halt dann ein zweites Mal ausputzen.

    Hallo hier!!! Ich hab nen ontopic Beitrag: ;)


    Ich hatte B. weyeriana auch zwei Jahre im Garten. Dann hat sie leider den Winter nicht gepackt hier in bairisch-Schwaben. Ist wohl nicht so frosthart. Also mal beobachten. Die letzten zwei Winter waren ja eher der Witz.


    Viele Grüße.


    Der Gärtner

    So, heute abgeschleudert und im Gegensatz zum 12.7. zumindest bei einem Volk deutlicher Lindeneinschlag. Bei einem anderen leicht. Ansonsten wie schon geschrieben vom Wald (Melezitose) zugedeckt. Insgesamt waren das jetzt knapp 110 kg Sommertracht mit Wald und Linde aus drei Völkern. Ich bin zufrieden. :)


    Viele Grüße


    Roman

    Bei mir zeigt sich das Bild sehr unterschiedlich. Zwei Völker nahezu ohne Abfall nach drei Tagen Windel. Ein Volk mit ca 400 Milben nach 24!!!! Stunden. Das war vor gut zwei Wochen.

    Um 18.30 Uhr hatte ich mal auf die Windeln geschaut. Geschockt zwei drei Schluck Stärkungsbier genommen und um 19 Uhr war die TBE durch. Fangwabe war eine perfekte mit drin. Das Volk sieht ganz gut aus aber ich bleibe verhalten pessimistisch. Da war die Alarmstufe Rot schon weit überschritten. Heute werde ich nochmal checken und die behandelten Bienen aus der Brutscheune über Bienenflucht zugeben...

    Hi Claudia,


    Deine Fürsorge in allen Ehren. Aber bitte STOP!!!!

    In vielen gekauften Honigen befinden sich Sporen einer schlimmen Bienenseuche, der Amerikanischen Faulbrut.

    Für den Menschen völlig unbedenklich ist sie für die Bienen fatal. Viele Ausbrüche gehen auf solche Fütterungen zurück.

    Wenn du was für die Bienen tun willst, dann pflanze lieber entsprechende Blumen an und freue dich mit den Bienen gemeinsam an den Blüten. :)


    Viele Grüße.


    Roman

    Hi,

    Checke mal was sie eingetragen haben. Sehr dunkler Waldhonig oder gar Melezitose sind nicht zur Überwinterung geeignet. Alles andere kannst du als Bonus zum Winterfutter betrachten.

    Ist noch nicht behandelt, kannst du das in jedem Fall verkehrsfähig schleudern. Ansonsten halt zum Eigenverbrauch etc


    Viele Grüße.


    Roman

    Naja, wie lange ist lange? Du kannst mindestens einmal offene Brut zum Nachschaffen "nachhängen". D.h. nach 12 Tagen Zapfen brechen und nachschaffungsfähige Brut zuhängen. So kannste die Damen hinhalten.

    Der Rest ist Imkermathe. ;)


    Gruß Roman

    Also jetzt nochmal ne Rückmeldung: Melezitose schmelzen ist schwierig. Ich hab heute eine zweite Portion eingeschmolzen. Die hab ich einfach unbeaufsichtigt bei der gestern eingestellten Temperatur auch drei Stunden laufen lassen. Ergebnis: der Honig hatte 48 Grad. Zwar nur am Ende der Schmelzzeit aber immerhin. Wurde also für den Eigenverbrauch weggestellt.

    Heute dann den letzten halben Kübel mit Entdeckelungswachs und nur wenig locker aufgeschichteten Melezitose Waben. Nach einer Stunde wollte ich mal die Temperatur checken und siehe da: das Gerät war schon fertig. Honig hatte 38 Grad.

    Ich hab also bei der Melezitose zu lange gewartet. Da bleibt einfach ein Rest der nicht schmilzt. Längere Schmelzdauer erhitzt nur unnötig den Honig.

    Bei der ersten Charge hat das wohl nur funktioniert weil ich ständig den Deckel zum Temperatur-Check aufgemacht hab. Da war der Honig nur handwarm.

    Ich frag mich jetzt nur wie und warum die Anleitungen der käuflichen Fertigmodelle auf Angaben wie "3-4,5 Stunden" bei Melezitose kommen. Das Gerät müsste incl Honig überhitzen.

    Mit "normalem" Wachs-Honig-Pansch funktioniert mein Eigenbau ja auch tadellos.

    Die Wachsschicht ist auch drauf. Aber das abtropfende Wachs hat ja immerhin auch mindestens 68 Grad. Bis da eine geschlossene Platte entsteht tropft halt ständig 68 Grad warmes Wachs in den Honig.

    Ich will das Prinzip nicht in Frage stellen. Nur prüfen, ob mein Eigenbau im Sollbereich arbeitet.

    Ich messe jetzt mal die Temperatur und schau wie sich's genau im Verlauf darstellt.

    Danke dir für die Antwort. D.h. dass bei mir die Hitze wohl zu lange oder zu stark wirkt. Hmmm.

    Die Schmelztemperatur liegt bei mir bei 85-95 Grad (gemessen).

    Die erste Stunde ist der Honig bzw der Auffangtank noch eher kalt. In der zweiten Stunde heizt sich das System mehr und mehr auf, bleibt aber handwarm.

    Nach drei Stunden ist es dann schon echt warm.

    Kann es sein dass ich den zu lange laufen lasse? Immerhin schmilzt die Melezitose am Schluss kaum noch und es bleibt eh ein Rest.

    Hallo zusammen,


    Mich würde mal interessieren welche Temperatur der Honig bei euch hat wenn man ihn direkt nach dem Schmelzvorgang aus dem Deckelwachsschmelzer ablässt.

    Ich würde nämlich gerne mit meinem Eigenbau-DWS vergleichen.

    Da hat der Honig nach ca 3 Stunden Schmelzen von Melezitose geschätzte 50 Grad. Ich habe gerade noch einen Durchgang am Laufen. Da werde ich mal genau messen.


    Viele Grüße.


    Roman

    Hmmm, wundert mich jetzt schon, dass hier nur geschrieben wird "....macht man nicht...."

    Sprühbehandlung bei Bienentrauben geht schlichtweg nicht. Die Bienen müssen dazu in der Fläche ausgebreitet sein. Siehe auch obige Mengenrechnung. Wenn sie nicht auf der Wabe sitzen, könnte ich mir als einzige andere Möglichkeit das Einlaufen lassen eines Schwarmes vorstellen. Aber.....


    Viele Grüße.


    Roman

    Hmmm. Wenn ein Lindenwald diese Mengen bringt, dann können die Zunahmen hier wohl eher nicht aus der Linde kommen.

    Die Völker haben über 50kg Honig drauf und davon bestimmt 40kg in den letzten zwei Wochen geholt. Und Linden gibt's hier jetzt auch nicht sooo viele. Wird dann wohl doch viel Blatthonig sein. :)


    Viele grüße Roman