Beiträge von Seebiene

    Meine Bienen stehen ja nur ca 20 km von Teisendorf entfernt Richtung Chiemsee, in idealer Region, da eine intensive Bewirtschaftung der Felder durch viele Hecken und Wege ständig unterbrochen ist. Eigentlich kann ich Dir nur einen Standort-Wechsel empfehlen. Durchfüttern kommt teuer.
    Habe schon früh mit Ableger-Bildung begonnen um den von mir befürchteten Schwarmdruck zu mindern - letzten Samstag geschleudert, war den Völkern entsprechend gut, viel unverdeckeltes Futter wurde belassen, ist jetzt vermutlich aufgrund des schlechten Wetters der vergangenen Woche auch verbraucht.
    Mich würde interessieren, wie viele Völker Du an einem Standort stehen hast, .... und natürlich ob Du welche brauchst, .... habe mehr als genug von Reiner-Gelb bis Teisendorf schwarz - auf Zander/Langohr.
    Die Läuse habe ich schon auf den Fichtentrieben entdeckt - Es bleibt spannend.
    Grüße und Kopf hoch
    Seebiene

    Hallo Hornet,
    wie sieht es denn mit der Belüftung der Beute aus? Hat der Boden ein Gitter?
    für mich sieht es aus als versuchen die Bienen das Stockklima zu regulieren, die bei der Fütterung eingebrachte Feuchte muß raus. Das relativ kleine Flugloch erschwert es die notwendige Zirkulation herzustellen.
    Ich würde mal versuchen das Flugloch weiter zu öffnen, sowie für zusätzliche Belüftung durch das Bodengitter sorgen


    Grüße Seebiene

    Hallo Elisman,


    wie sieht es denn mit der Belüftung der Beute aus? Gibt es genug Leere Zellen für neue Stifte? Wie hoch ist der Milbenbefall? Durch die vielen Umschicht / Durchsichtaktionen wird das Volk sehr gestört. Gibt es denn keinen erfahren Imker der Dich betreut?


    Grüße Seebiene

    Hallo Wolfgang,
    ich denke es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem intensiven Wespenflug und der Tatsache, dass etwas im Volk nicht stimmt. Die Wespe interessiert sich zunächst mehr für tote / geschwächte Bienen und weniger für das Futter in den Zellen. Angelockt durch den Geruch verwesender Bienen oder Larven sind sie deshalb ein Indikator der ein genaues Beobachten und evt. rasches Handeln bedeuten sollte. Ein Warten auf Dezember halte ich für sehr gewagt. Ich würde bei mildem Wetter nachsehen, evt. vorhandene Brut bei schlimmem Befall entfernen, und behandeln.
    Gruß Seebiene

    Hallo Arndt,
    ich koche Wachs (aus dem Sonnenwachsschmelzer) in einem 5 l Topf mit ca 1 Liter H2O und ca. 1 Essl. Ascorbinsäure auf.
    Danach siebe ich alles durch ein feines Sieb in eine konisch geformte Edelstahlschüssel, die zur langsamen Abkühlung in eine Styroporbox gestellt wird.
    Nach ca 24 Std. ist es dann abgekühlt. Pollenreste lassen sich dann mühelos vom Boden abschaben.
    Grüße Seebiene

    Hallo Miteinander,
    Ich lebe in einer Region, in der jährlich tausende von Menschen Ihren wohlverdienten Urlaub verbringen und in der die beschriebenen Maßnahmen zur Reduzierung der Mücken per Hubschrauber stattfinden.
    Die Ursachen für die wirklich unerträgliche Plage der Stechmücken liegt in der Vergangenheit.
    Da wurden Flüsse begradigt, großflächig Land (Biotope) „trockengelegt“, drainiert oder große Wälle gebaut um Land, auch teueres Bauland zu gewinnen.
    Kommt es nun zu starken Regenfällen kann das Wasser nicht mehr natürlich ablaufen, es kommt zu stehenden Brutstätten, - ohne die natürlichen Feinde wie kleine Fische, Frösche… - und dann zu einer massiven Population der Stechmücken.
    Seit Jahren wird deshalb, mit bti-Eisgranulat per Hubschrauber, versucht diese Lage für die Menschen wieder erträglicher zu machen. Es gab Unterschriftenaktionen, Urlauber blieben fern oder sind vorzeitig abgereist, Kinder konnten nicht mehr bei schönem Wetter im Freien spielen ohne sich vorher einer Giftdusche zu unterziehen…
    Die bti-Einsätze kosten die Gemeinden ein Vermögen, sind genehmigungspflichtig und schenkt man den zur Verfügung stehenden Informationen Glauben, als ungefährlich für Mensch und Tier --- mit Ausnahme von Stechmücken- (Culicinae) und Kriebelmückenlarven (Simuliidae) --- einzustufen.
    Grüße Seebiene

    Dieses Jahr war ein wetterbedingtes Schwarmjahr.
    Meiner Ansicht nach kam es durch die „Brutaussetzer“ und die vielen Teilungen zu einer Verteilung der Varroabelastung auf die neu entstandenen Völker.
    Grüße Seebiene

    Zitat Simon:
    ………………..Ich mein nur, wär ich eine Biene, hätt ich menschlich gedacht, ein Bewußtsein, das mir beim Frühjahrsputz sagen würde, was hab ich nun zwischen meinen Mandibeln, ists eine Leiche, ists ein Wachsschüppchen, ists ein Pollen oder eine Varroa?....... Zitat Ende

    …. Und deshalb noch mal meine Frage: was sieht die Biene in der Kiste?
    NICHTS.- … es ist ja dunkel!
    Sie fühlt und riecht und schmeckt und nimmt die Varroen akustisch wahr, aber:
    „Sie kennt Ihren Feind ja visuell gar nicht“. Und dann fällt er …. hoffentlich durch den Gitterboden und entzieht sich der Konfrontation wieder.
    Ich habe schon mit verschieden großen Öffnungen der Gitterböden Erfahrungen gesammelt. Das Ergebnis ist eindeutig pro Gitterboden in Form von Lochblech.
    Sowohl im Winter als auch im Sommer sind eine gute Belüftung für die Entwicklung des Volks von Vorteil.
    Grüße Seebiene