Beiträge von Beorn


    Die Imkermeister hier raten alle von der Haltung ab, weil die Dunkle ein ganz übler Stecher gewesen sein soll. Ist das heute noch so wie damals, oder haben die Landrassenimker mittlerweile eine umgänglichere Biene ausselektiert?


    Ich habe nicht ganz reinrassige Dunkle aus der Lünerburger Heide und merke nichts von wilder Stecherei. Im Gegenteil, ich würde mir wünschen, sie wären wehrhafter, vor allem gegen Räuber. Ich habe kein Problem damit, mich zu schützen, wenn ich die Beute öffne. Bienen die auf das Öffnen der Beute garnicht mit Abwehr reagieren - irgendwie erscheint mir das nicht natürlich. Aber wie gesagt, meine Dunklen sind auch friedlich.


    Grüsse,
    Micha

    Hallo Miteinander,
    das "Problem" der Dunklen:
    Man hat sie in zwei Extreme gezüchtet:
    die schwarmfreudige Heidebiene und dem "Hünglertyp" der Nigra.


    Nun, ich habe eine paar nicht ganz reinrassige Dunkle aus der Lüneburger Heide von einem Korbimker, die schwärmten nach Ablegerbildung nur wenig oder garnicht. Aber habe ich hier einen Carnica-Schwarm von Ende April, der teilte sich und schwärmte Ende Mai noch einmal. Mir scheint, in der Praxis ist das alles etwas entspannter zu sehen.


    Grüsse,
    Micha

    Hallo,


    gestern hatte ich einen Schwarm aus einem meiner Völker, der hing weit oben an einem weit ausladenden Ast einer Robine. Hochklettern und Leiter, beides ging nicht. Da stellte sich für mich die Frage, wenn ich zwei Spanngurte zusammenbinde und ein Ende hochwerfe und den Ast kräftig schüttle, was passiert dann? Fällt der Schwarm mir vor die Füsse oder fliegt er weiter zu einer für mich günstigeren Stelle? Versuch macht kluch ... und nach einer Weile Geschüttel flog der Schwarm wieder nach Hause. Auch gut und spontan eine Art Ableger gemacht und den Schwarm weggestellt, wo er sich ganz normal einflog.


    Nun könnte man ja beim nächsten Mal gleich mal die alte Beute gegen eine gleichaussehende, leere Beute austauschen und dann dem Schwarm sein Unwetter vorgaukeln.
    Oder in meinem Fall mit Warré-Beute: die ausgebauten Zargen wegstellen und leere Zargen aufsetzten (so würde die Beute noch mehr nach "zu-Hause" riechen). Wenn der Schwarm drin ist, könnte man ihn an einen neuen Standort bringen und das alte Volk wieder zurückstellen, damit es die Flugbienen behält.


    Ist dies ein normales Verhalten eines Schwarmes, dass er bei Störung wieder zurückkehrt? Ist dies vielleicht vor allem bei Nachschwärmen so, da die junge Königin etwas sensibler ist? Was haltet ihr davon?


    Grüsse,
    Micha


    Ich kenne einen Imker mit 50 Völkern in Warré (in Deutschland) der neun Zargen pro Volk rechnet. Er teilt die Völker dreimal im Jahr, weil diese so stark sind. Im Moment strebt er die 100 Völkergrenze an, danach wird er wohl mit Rückvereinigung arbeiten. Er hält die Völker auf drei Zargen und teilt, sobald diese ausgefüllt sind.


    Wow, beeindruckende Völkerzahl für einen Warréaner in Deutschland. Statt einer Rückvereinigung könnte er doch besiedelte Beuten verkaufen. Gibt bestimmt einige Anfänger, die sich über einen soliden Start freuen würden. Hat die Imkerei eine Webseite?

    Ich denke Honig würde eine untergeordnete Rolle spielen.


    Witzig finde ich, dass die polnischen Zeidler einen großen Bären als Logo auf ihrer Kleidung tragen - oder fressen Pandas wirklich nur Bambus? Na, wer weiß. :wink:

    Hallo,
    die neuen Bestäuber können das sicher nicht so gut wie Bienen und es fehlten auch die Flügel. :wink:
    Die Sprache habe ich nicht verstanden, Bienen alle vergiftet ?
    Und ausländische Kunstschwärme wollen die wohl nicht?


    Leider kann ich kein Französisch, aber der Film läuft morgen auf deutsch im National Geographic Channel und laut google ... .


    Nächste Ausstrahlung: Samstag, 5. Februar um 9:45 Uhr - Nat Geo HD