Beiträge von sabine.leck

    Hallo Andre,
    wenn es sich nur um wenige Stunden unterschied bei der Verdeckelungsdauer handelt, glaube ich nicht, dass das auf die Varroen großen Einfluss hat. Da sind dann vielleicht doch wieder die Drohnenzellen die bevorzugten? Aber da befürchten ja manche (ich auch) dass es irgendwann zu überlegenen Mutationen kommt, weil Drohnenberut immer geschnitten wird, und gerade die Varoen überleben, die nicht in die Drohnenbrut gehen und mit kürzeren Verdeckelungszeiten gut klar kommen. Vielleicht auch noch ein Aspekt, der zu bedenken wäre?
    Gruß Sabine

    Hallo André,
    was Du vorschlägst soll auf sicher verifizierbare Ergebnisse hinauslaufen. Aber bei den vielen Störungen, die Dein Vorschlag für die Bienen mit sich bringt, bezweifle ich, dass sie sich wirklich so verhalten wie ohne Störungen. By the way: Wie willst Du die Königin überreden, an einem bestimmten Tag genau Deine vorbereitete Mittelwand zu bestiften? Vielleicht findet die andere Waben an jenem Tag einfach verlockender?
    Gruß
    Sabine

    Ich bin ja nun absolute Anfängerin,
    aber im hiesigen Imkerverein haben sie mir erklärt, dass ich an den vielen runterfallenden Wachsplättchen erkennen kann, dass die Bienen wieder brüten. dass kann ich gut durch einen Blick ins Flugloch kontrollieren. Demnach gingen sie im Januar wieder in Brut. Vor zwei Tagen war dann Reinigungsflug, der erste schöne Tag hier im Norden. Ende September waren sie schon nicht mehr in Brut. Ich werde den Teufel tun, und jetzt schon alles aufreißen, um zu sehen, wie stark das Volk ist.
    Und hier meine Frage an Luffi:
    Was meinst Du mit selektieren? Wonach würdest Du selektieren, und warum?
    Vielen Dank schonmal für eine Antwort.
    und viele Grüße an alle
    Sabine

    Heute ist bestes Flugwetter, finden meine Bienen wohl auch. Und ich konnte nicht umhin, mich mal ein Stündchen vors Flugloch zu hocken und ihnen zuzusehen.
    Ich war schon sehr verwundert, dass da noch etliche Drohnen aus- und einfliegen.
    Dabei ist das ein Schwarm von Ende Juni gewesen, da können das doch nur Drohnen sein, die sich eingeschlichen haben, oder? Und warum sind die noch nicht gemeuchelt worden?
    Ich freu mich auf Eure Antworten, schon mal vielen Dank dafür!
    Sabine

    Mein Imkerpate imkert auch auf Nordwaben.
    Im Mai habe ich geholfen, welche zu bewachsen.
    Wir haben diese kleinen Kunststoffrollen genommen, mit denen man sonst z.B. Heizkörper streicht.
    Wie warm das Wachs genau war, kann ich nicht sagen, war halt gut flüssig, so dass sich der Schaumstoff der Rollen gut vollsaugen konnte.
    Einmal drüber rollen, fertig. Auf die Dicke der Wachsschicht kam es wohl nicht so sehr an, Hauptsache es ist Wachs auf dem Plastik. Sollte mal eine Stelle zu dick gewachst sein, tragen die Bienen das ab und verbauen es an anderer Stelle. Und je mehr Wachs überkleckert auf die Rahmen, desto schöner wird der Überbau:wink:
    Gutes Gelingen
    Sabine

    moin Hängekorb,
    dann sind wir ja ungefähr in der gleichen Situation. Da macht Erfahrungsaustausch doch richtig Spaß.
    Und jau, ich habe auch die Leiste zum Rausnehmen in die Rückwand gebaut. Mit dem gleichen Ärger. Würde ich auch nicht nochmal machen, da wäre mir auch eine Glasscheibe zum mal nachgucken lieber. Allerdings habe ich die Leisten noch etwas nachgearbeitet (etwas von der Schräge abgesäbelt), und jetzt bei trockenem warmen Wetter kann ich die schon rausnehmen. Sobald der Herbst Einzug hält, wahrscheinlich nicht mehr. Aber selbst jetzt, wenn ich die rausnehme, da muss ich mich ja fast auf den Boden legen, um da was zu sehen. Die hat wohl vor allem einen Sinn, wenn man keinen offenen Gitterboden einbaut, sondern so wie im Originalplan ein Leimholzbrett. Dann muss man da ja mal sauber machen können, oder eine Varoa-Windel einschieben. Ich hab aber einen offenen Gitterboden, unter den ich eine weiße Platte einschieben kann, zwecks Varroa-Kontrolle.
    Und meine Mädels hatten die ersten 14 Waben am letzten Sonntag alle bebaut, wenn auch noch nicht bis in die letzte Ecke, und fast alle mit Brut und Honigkranz oben drüber. Kein Platz für Honig-Randwaben. Und was soll es schon schaden, wenn ich ihnen noch ein paar Oberträger gebe. Wenn sie die nicht ausbauen, kann ich im Herbst das Trennschied immer noch wieder näher ans Brutnest rücken. Bei uns fängt die Linde erst gerade an zu blühen, und sie fliegen wirklich fleißig. Dann sollen sie doch auch Platz haben, die Früchte ihres Fleißes zu lagern. Und mir ein wenig Honig abzugeben. Hat es einen Grund, warum du möchtest, dass sie erstmal die ersten Waben komplett ausbauen? Geht mit großen ausgebauten Waben irgendwas besser? Das ist jetzt keine Retorik, sondern eine ernst gemeinte Frage, nicht das ich hier noch in ein falsches Licht gerate.
    Hast Du auch nur eine TBH besiedelt, oder doch mit mehr Völkern, Schwärmen oder Ablegern begonnen?
    Freue mich auf weitere erhellende Antworten
    und wünsche glückliche Bienen
    Sabine

    Hallo Samler,
    Danke für das Lob.
    Ich habe, wie geschrieben, vor drei Wochen mit einem Schwarm begonnen.
    Den habe ich mit Milchsäure besprüht und den Varroa-Fall kontrolliert, aber nix gefunden.
    Also denke ich, sobald es nicht mehr so warm ist, schiebe ich die Windel wieder ein und kontrolliere weiter.
    Ich hoffe, ich habe keinen oder nur sehr geringen Totenfall, so dass ich nur im Winter mit Oxalsäure behandeln muss.
    So sieht das ja auch die LWG Bayern vor, von der ich Bauplan und kurze Betriebsanleitung habe.


    Der Platz hinter dem Trennschied war eigentlich mal für einen zweiten Schwarm, im nächsten Jahr oder so, vorgesehen.
    Nun haben die Bienen aber schon nach drei Wochen 14 Oberträger ausgebaut, und ich hab ihnen erstmal weitere 5 Oberträger gegeben, vielleicht kann ich dann ja sogar in dieseem Jahr noch ein oder zwei Honigwaben ernten. Jedenfalls würden die restlichen Oberträger kaum für ein weiteres Volk oder auch nur einen überwinterungsfähigen Ableger reichen. Und ich wüsste auch gar nicht, was ich ohne meinen Futter-Raum machen würde. Im Grunde ärgere ich mich gerade, dass ich zwei Fluglöcher habe, von denen ich eins ja immmer dicht machen muss.


    Zudem schließen meine Trennschiede nicht so hundertprozentig, ich würde mich nicht darauf verlassen mögen, dass sich zwei Völker in einer Beute vertragen. Holz arbeitet eben, da sitzt der Trennschied entweder so, dass sich doch mal eine Biene durchquetschen könnte, oder er ist so fest, dass man ihn nur mit Gewalt (und Lärm und Störung der Bienen) bewegen kann.
    Wie gut, dass ich gleich zwei Beuten gebaut habe, somit weiß ich wohin damit, wenn ich im nächsten Jahr einen Kunstschwarm mache, was ich bislang plane.
    Irgendwelche Ideen dazu? Ich freu mich schon drauf.
    Seit wann betreibst Du Deine TBH, und arbeitest Du nur mit solchen Beuten, oder hast Du noch andere Betriebsweisen?
    Ich wünsche einen sonnigen Tag
    Sabine

    Na, dann können die Bienen dort jetzt nur hoffen, dass in Kufra niemand auf die Idee kommt, nun ein paar besonders leistungsstarke Bienenvölker zu importieren, nachdem nun den Kufra-Bienen soviel Aufmerksamkeit zuteil wird.
    Spätestens wenn irgendein gewinnorientierter Händler auf die Idee kommt, varroa-freien Honig zum Verkauf anzubieten, dürfte die Gefahr sehr nahe kommen. Bei uns gibt es immer mehr Kunden, die nach "kaltgeschleudertem" Honig fragen. Dabei hat den doch vorher auch keiner vor dem Schleudern erhitzt. Aber mit der Angst der Menschen und ein paar Schlagworten lässt sich gut Kohle machen.
    Ich wünsche Euch eine gute und nicht überhitzte Honigernte
    Sabine

    Hallo und vielen Dank


    für Eure erhellenden Antworten.
    Klar, ich habe schon nach der ersten Antwort beschlossen, meine Waben nicht umzuhängen.
    Aber die anderen Antworten haben mir auch sehr weiter geholfen.
    Doch nochmal zur Richtigstellung:
    Ich habe eine TBH mit zwei Fluglöchern an einer Längsseite. Ich benutze aber nur eines, das andere ist dicht, weil ich im zweiten Raum, abgetrennt durch ein Trennschied mit Loch, Honig zufüttere. Die betreffende Längsseite mit den Fluglöchern ist nach Osten ausgerichtet. Alle anderen Seiten sind nicht so ungeschützt, nach Westen und Osten sind da (Holz-)Mauern, einmal vom Carport, einmal vom Haus. Und nach Süden hin ist da ein großer Rosenstrauch. Ich habe die Beute deshalb so aufgestellt, um die Bienen vor den ekeligen Stürmen im Herbst und Winter zu schützen, die hier eben bevorzugt aus Nord-West kommen. Das heißt aber für den Sommer, dass sie nur auf die Längsseite richtig Sonne bekommen, in der die Fluglöcher sind. Ab etwa zwei Uhr liegt die Beute dann im Schatten.
    Und hier im Norden der Republik ist es zwar schön, und wir haben auch reichlich Sonnenstunden, aber so elendiglich heiß wird das hier nicht. Ich habe z.B. noch keine Biene dabei erwischt, vor dem Flugloch zu fächeln. Außerdem habe ich die Beuten weiß gestrichen, um möglichst viel Sonne zu reflektieren.
    Gibt es nach diesen Angaben noch weitere Tipps?
    Ich kann gar nicht genug von Euch lernen. Danke nochmal!!!
    nördliche Grüße und zufriedenstellende Honigernte
    Sabine

    Moin Sammler,
    und herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort.
    Von Dir war also der Tipp, einen durchgehenden Strich auf die Oberträger zu zeichnen (den ich schon vorher übernommen hatte - auch dafür nochmal Danke).
    Ich werde da also lieber mal nicht rumfuschen, sondern mich auf die Bienen verlassen. Ist mir gefühlsmäßig doch sympatischer, und irgendwie ja auch logischer.
    Kann es eigentlich wirklich daran liegen, dass die Fluglochseite mehr Sonne bekommt, dass die Bienen dort bevorzugt bauen? Oder sind die in jedem Fall an der Seite aktiver, die dem Flugloch näher ist?


    Und ich sehe auf Deinem Bild einen offenen Gitterboden. Den hatte ich zuerst auch. Aber mein Patenimker riet mir davon ab, weil meine Beute so ca. 30 cm über dem Boden steht. Er meint, das würde im Winter zuviel Zug in der Beute geben. Ich habe daraufhin eine Unterkonstruktion gebaut, die immer noch einen Luftschlitz lässt, und außerdem das Einschieben einer Varroa-Windel ermöglicht. Was hälst Du davon?


    lG Sabine