Beiträge von teetrinker23

    teetrinker23


    Welche Varianten hast du denn ausprobiet und warum bist du nicht zufrieden bzw. was ist deiner Meinung nach nicht optimal?

    Welche Temperatur hast du eingestellt?

    Hallo hornet,


    das Problem bei meinen ersten Versuchen war, dass die Melezitosebrocken das Lochblech so dermasen verstopft haben, dass der Honig nicht mehr gescheit ablaufen konnte.

    Das Ganze ergab dann am Schluß eine nicht zufriedenstellende Wachs-Honig-Melezitoseklumpen-Pampe über dem Lochblecheinsatz, und nur sehr wenig "Honig" der unten aus dem Ablaufhahn raus kam.


    Mittlerweile lasse ich den Lochblecheinsatz komplett weg, und fahre damit eigentlich ganz gut.



    Meine aktuelle Vorgehensweise zur Melezitoseernte:


    - Waben relativ tief mit einer Enteckelungsgabel entdeckeln

    - mit einer Stippwalze den Honig lösen

    - die gestippten Waben mit einer hohen Drehzahl schleudern

    --> ca. 1/4 bis max. 1/3 können so ohne Wärmeeinwirkung noch gewonnen werden

    - die geschleuderten Waben auschneiden,

    - max. 35 - 40 ausgeschnittene Waben in den Schmelzer ohne Lochblecheinsatz

    - die aussgeschnittenen Waben bei 90 C° für 2 Std. schmelzen

    - nach 2 Std. Schmelzvorgang die Wachs-Honig-Melezitoseklumpen-Pampe mit einem großen Holzlöffel durchrühren und...

    - nochmal 2 Std. bei 90 C°

    - nach 2 Std. evtl. nochmal durchrühren und noch für eine Stunde bei 90 C° oder...

    - abkühlen lassen
    - nach der Abkühlungsphase "Honig" ablassen und danach das Wachs ernten

    Ich habe auch den Deckelwachsschmelzer/MelezitosehonigwabenSchmelzer von bienen weber genommen.

    Hallo Michoni,


    ist es zufällig der isolierte Deckelwachsschmelzer von Logar?

    Den habe ich nämlich auch seit ca. einer Woche im Einsatz.

    Habe schon die verschiedensten Varianten ausprobiert, die Melezitosewaben auszuschmelzen, mit den Ergebnissen bin ich aber leider noch nicht 100% zufrieden.


    Darf ich fragen, wie du das ganze machst...?

    ...und es geht munter weiter... ;(


    Mittlerweile 2 bis 3 Ganzzargen pro Volk komplett mit Zement voll. Schleudern wäre vergeblich.

    Habe mir heute einen Entdeckelungswachsschmelzer bestellt.

    Die stärksten Ableger haben nun auch ihren Honigraum bekommen.

    - Material wird langsam knapp -

    Musste an den Spruch einer alte Imkerin denken: "Man kann NIE genug Zargen haben"


    Werde wohl kommende Woche meine Mittelwandpresse anschmeissen müssen. :rolleyes:


    Gott sei Dank gibts seit gestern Nacht Dauerregen der hoffentlich bis Montag weitergeht.


    Wie sieht`s bei euch aus?

    Schleuderergebnis:

    Knapp die Hälfte ging beim Schleudern aus den Waben.

    20 volle Zanderkisten, ergaben ca. 230kg Honig im Eimer.



    Die geschleuderten Meliwaben sind jetzt, auf einem anderen Stand, zum umtragen wieder aufgesetzt.

    Ich hoffe es klappt.



    Zwischenstand:

    Melizunahme hat seit Freitag etwas nachgelassen - es kommt zwar noch was rein, aber deutlich weniger - ca. 4 - 6 kg/Volk in den letzten 4 Tagen


    Kommendes Wochenende wird geschleudert. Mal schauen, was aus den Waben so rausgeht...
    ...langsam wird´s nämlich KnisterhonigX/




    So, jetzt hat es seit gestern Abend gute 12 Stunden ausgiebig geregnet, vielleicht ist der Spuk ja jetzt auch wieder vorbei. :/


    Ansonsten heißt es, Honigräume drauf und Schleudern sobald wie möglich, und wieder Honigräume drauf und Schleudern sobald wie möglich....


    ...ich werde berichten...

    Räuberei kann ich definitv auschließen.

    Selbst die Ableger laufen voll - musste volle FW rausnehmen, damit die mir nicht absaufen.


    ...und wäre der Honig geräubert, würde er in den Waben nicht auskristallisieren.


    Im Honigraum habe ich, wie auch in meinem einräumigen Brutraum, Zander 1,0.

    Die Randwaben sind nur angetragen, und ein kleines "virtuelles Brutnest" haben sie auch noch, würde eher auf 16 bis 18 kg in 5 Tagen tippen. ;)


    Große Fichtenwälder in ca. 1km Fluglinie rund um den Standort.

    Die Linde bei uns ist durch. Am 30.06. haben wir geschleudert.

    Heute die Honigräume kontrolliert, ob überhaupt noch was reinkommt und was muss ich feststellen - alles wieder voll....... ....mit Meli =O






    .... also schnell Honigräume geholt und drauf damit - mal schauen wie lange der Spuk wohl wieder gehen wird :rolleyes:

    in dem Buch Aufzucht und Verwendung von Königinnen von F.-K. Tiesler, E.Englert aus dem Buschhausen Verlag habe ich auf Seite 133 gelesen, dass frischgefüllte Begattungskästchen nur 2 bis 3 Stunden in Kellerhaft sollten, damit Weiselunruhe entsteht. Dann lässt man die Königin einlaufen und kann das Völkchen wieder aufstellen?

    ...stimmt nicht ganz, auf Seite 133 unter Punkt "11.7 Zusetzten der Königinnen" wird ausschließlich beschrieben, wie Königinnen in EWKs eingeweiselt werden.


    Wenn man dann aber weiterliest findet man auf Seite 140 unter Punkt "11.9 Pflege der Völkchen bis zum Transport" folgendes:

    "Die Begattungsvölkchen mit den unbegatteten Königinnen sind, biologisch gesehen, mit Nachschwärmen zu vergleichen. Aus diesem Grunde wird allgemein empfohlen, die Völkchen in einem kühlen Raum für drei bis fünf Tage bei Dunkelhaft aufzustellen, damit sie zu einer Einheit zusammenwachsen."