Beiträge von Lachnide

    Guten Morgen bienenfred!


    Richtig, hab keinen Schweizer Kasten, aber auch keine Scalvinikäfige.


    Also wenn man meinen vorletzten Beitrag liest, sollte man schon erkennen können, dass das nur eine herumfliegende Idee war, die ich selbst nicht zuordnen konnte und mit euch teilen wollte, auch wenn ich damit vlt für den einen oder anderen "den Bock für heut abgeschossen habe", aber macht ja nix.

    Scalvinis kosten rund 7eur, wäre aber trotzdem noch immer zu teuer, der Spaß, für eine größere Völkeranzahl.


    Danke für die Aufzählung der verschiedenen Käfige, sind mir mittlerweile alle schon lang bekannt. Trotzdem hab ich keine Kunststoffgitter herum liegen, weil ich Metall bevorzuge. Klar, bei Scalvini wäre es eine harte Ausnahme gewesen.


    Aueren verwendet scheinbar seine Variante des Bannens schon länger, und erfolgreich.

    Ich machte das bisher jahrelang erfolgreich mit vertikal eingesetztem ASG. Hätte aber gerne etwas einfacheres. Scalvini toppt immer noch alles, weil Königin legen kann. Zudem hat man da dann keine Bannwabe, die man verwerten muss. Bei Aurenes Variante müsste man sich überlegen, was mit der kleinen Brut passieren soll, ksnn mir vorstellen, nachdem da sicher auch Drohnenbau rein kommen kann, dass man das rausschneidet.


    Wie auch immer, bin noch am überlegen. Ein selfmade-Käfig wäre natürlich preiswerter, aber naja.

    Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht...

    CH Honigraumwabe (35mm Dickwabe) mit Mittelsteg, ASG und verschliessbares Zusetzloch.

    Günstig da Material in der Regel vorhanden.

    Also ich habe diesen Faden über die lange Zeit sicher dreimal durchgelesen. Natürlich stolperte ich auch über deinen Beitrag, glaub war Seite 17.

    Grundsätzlich finde ich diese Idee gut. Toll wäre halt, wenn die Bienen dann auch die Wabe schnell reinbauen (und hoffentlich auch Arbeiterinnenbau) würden. Dann bleibt halt noch das Problem, dass die Zellen irgendwann belegt sind und die Königin nix mehr legen kann. Ja, nagut, jetzt könnte man sagen, es gibt so Kunststoffkäfige, wo es keine Legemöglichkeit gibt und die Königinnen in der Regel das auch schaffen. Das Belaufen größerer Wabenflächen sind ja scheinbar, meiner Erfahrung nach, recht günstig für die Königin, egal ob sie nun was legen kann oder nicht. Optimal ist trotzdem anders, denke ich. Tja, naja, kann man drehen wie man will.


    Um auf deinen letzten Satz im Zitat zurück zu kommen: Fehlanzeige.

    Habe weder 35mm Holz noch Absperrgitter herum liegen, was nicht eingesetzt werden würde. Ich hab nur Metallstabgitter, da wird das schneiden auch lustig. Und dann in mehrfacher Ausführung... ach, ich weiß nicht.

    Ich überleg es mir noch...

    Klar, das ist reinste Bastlerei und eventuell, wenn schon, nur im kleinen Stil machbar. Aber hat schon mal wer daran gedacht, zwei oder gar drei Scalvinikäfige durch Bohrungen zusammen zu verbinden, als Block quasi einzufügen?

    Der Gedanke war natürlich "mehr Zellen zum stiften", inwiefern das jetzt wirklich sinnvoll oder gar relevant ist, sei dahingestellt. Wahrscheinlich ist es weniger relevant.

    Bastlerei halt.

    Mit dem Skalvini ist echt super durchdacht und wahrscheinlich am ungefährlichsten für die Königin. Leider sind die recht teuer.

    Orginal Scalvini Käfig bekommst du für 6,70€

    Bei den aktuellen Holzpreisen Absperrgitter und Arbeitsaufwand, bist du ziemlich gleichauf ^^ (agrariaughetto)

    So einen Preis für Scalvini-Käfige fand ich noch nie, eher so ab 12eur aufwärts.

    Wo muss ich denn da bitte nachschaun?

    Lieben Dank!

    Hoffe es ist in Ordnung, wenn ich diesen Thread wieder hoch hole.

    Seit ein paar Tagen stelle ich mir die Frage, wie es eigentlich um die Situation des Beutenkäfers in Italien aussieht? Weiß man da schon Neuigkeiten? Hat da jemand einen guten Draht zu diesem Thema?


    Youtube hat bei mir die Gewohnheit, relativ internationale Imker-Videos, meist von Nebenerwerbs- und Erwebsimker o.ä. vorzuschlagen. Da war auch mal ein Sizilianer dabei, und da fand man unter den Kommentaren auch einen kurzen Kommentarwechsel, wo der Sizilianer meinte, dass es zumindest auf Sizilien keine Beutenkäfer mehr gibt. (?)


    Also ich bin deswegen so neugierig, weil es mich halt auch, wie jeden anderen Imker betrifft, wie es um die Verdrängung dieses Schädlings läuft. Ging ja auch logischerweise etwas durch die Vespa velutina unter, die ja tatsächlich, schon vor der Haustüre exisitiert.

    Man könnte ja meinen, nachdem es recht ruhig um den Beutenkäfer wurde, dass die Italiener das im Griff haben?

    Also wenn ich mich da kurz miteinklinken darf:


    Es gibt ja die eine oder andere, zumindest im Moment des Eingriffs schwarmverhindernde Maßnahme wie Flugling (Flugbienen weg), Königinnenableger (Königin weg) oder eben die gesamte Brut weg (in diesem Falle die hier besprochene Sache mit der Bannwabentasche).


    Vorteil? Man hat mit zwei Waben die ganze Brut raus.

    Ich frage mich nur, wie sehr da ein Volk schrumpft, wenn man die ganze Schwarmsaison die Königin auf zwei, drei Waben hat?

    Hallo Deichkind!


    Tatsächlich ist der Großteil selbst gebaut, weil es schlicht niemanden gibt, der sowas regulär produziert. Allerdings kann man sich an Beutenbauer wenden, die auch gerne Sondermaße erstellen.

    Würde aber gerne an dieser Stelle vorschlagen, falls du noch explizite Fragen zu dieser Sache hast, dies dann per PN zu machen, um hier wieder zurück zur klassischen Warre zu kommen.


    LG

    Für mich war Warre zu Beginn deshalb so interessant, weil man ohne Rähmchen …

    Verwendest Du auch die Warre?

    Exakt! Nach Zander kam Warre, seither ist mein gesamtes Beutenmaterial auf dieses Grundmaß geschnitten. Muss aber sagen, dass ich seit den letzten Jahren mit Rähmchen arbeite, eben aus den oben genannten Witterungs-Gründen.


    Für mich war Warre zu Beginn deshalb so interessant, weil man ohne Rähmchen …

    Verwendest Du auch die Warre?

    Anschlussfrage: welche Dadant-hoch-Trogbeute verwendest du und passen die Warré-Zargen da drauf?


    Edit: und die dritte Frage - passen deine Dadant-hoch Rähmchen in die Warré? (also logischerweise von der Breite her)

    Durch die oben genannten Gründe kam ich zu Doppeltwarre, und damit das Kreuz noch mehr geschont wird, wurden es dann plötzlich horizintal betrachtet zwei Warrezargen nebeneinander (also 18 Rähmchen). Dass es die Einraumbeute gibt und ich quasi parallel das Rad neu erfand, war nicht geplant, aber hinterher gut als Bestätigung. Natürlich könnte ich Klassik-Warrezargen drauf stellen, ist aber nicht das Ziel. Und ja, die Rähmchen passen in alle meine Zargen, egal ob Klassik (Warmbau) oder Trogbeute (Warmbau).

    Für mich war Warre zu Beginn deshalb so interessant, weil man ohne Rähmchen arbeitet und mit Untersetzen erweitert. Damals war das für mich eine gute Alternative zur Korbimkerei, wie auch einfacher zu bauen als eine TBH, zumindest traute ich mir das damals noch nicht zu, witzigerweise. Klar war auch das Immenforum da maßgeblich schuldig, dass dieser Weg eingeschlagen wurde.

    Modifikationen sind deshalb oft vorprogrammiert, weil der Naturbau, der ja einfach nach unten wächst, an keinen Rähmchenunterträger gebunden oder begrenzt ist. Es gibt einfach mehr Freiheiten, ähnlich wie in einem Korb. Entscheidungen, die Maße zu ändern, bedeutet nicht, dass alle Rähmchen und das komplette Material plötzlich nicht mehr passen, weil es keine Rähmchen gibt und das Grundmaß der Zargen sich nicht ändert. Das bedeutet viel Freiheit, und die wird oft an den regionalen Gegebenheiten angepasst. Im Voralpenland würde ich großteils doppelte Höhe und nach oben erweitern empfehlen, in klimatisch begünstigen Gegenden wie Weinbaugebieten ist die klassische Höhe und das nach unten erweitern gut zu praktizieren. Da gibt es auch ausreichend Nektarfluß, da ist das nach unten wachsen keine Problematik.


    Wenn ich das richtig beurteilen darf, gab es zu Lebzeiten von Warre selbst, neben dem tollen französischen Wetter, viel Nektar übers Jahr. Da sehe ich die Parallele zu den Weinbaugebieten oder andere wärmere Regionen oder Breitengrade.


    Auf Halbrähmchen hab ich von Anfang an nicht verzichtet, und so eine Zarge kann man auch gut stürzen, um die Wachsbrücken, ähnlich wie bei der TBH, mit einem langen Werkzeug, zu trennen.


    Auch möchte ich mal die Beute Warre etwas aus dem Hinterfeld holen, da es ja immer noch Meinungen gibt oder auftauchen, dass jedes weitere Maß eines zuviel ist. Aber gerade Warre hat sehr wohl eine Daseinsberechtigung, das beweist auch der eine oder andere französische Berufsimker, der mit dieser Beute gut leben kann.


    Auch das kleinere Grundmaß und das damit verbundene, geringere Gewicht, finde ich sehr sympathisch. Selbst ohne Caddy oder Ladefläche kann man wunderbar Material oder Völker in einem kleinen Pkw transportieren.


    So erstmal meine Worte dazu.

    Wenn ich auch noch eine Frage in die Runde werfen darf:


    Welcher Fütterer (Kübel, Dom, Futtertaschen usw.) kommt bei euch zum Einsatz?

    Da das Grundmaß bei Warre ja kleiner ist, hat man weniger Auswahl.

    Ich suche ja schon länger nach einer geeigneten Schüssel, die auch gut und gerne drei bis vier Liter fassen darf..

    JaKi Vielen Dank für die Daten!

    Ich muss schon sagen, dass man bei einer einmaligen vollständigen Entnahme der verdeckelten Brut nur 51% der Milben rausbekommt, verwundert mich schon dezent. Irgendwie hatte ich da eine höhere Prozentzahl im Kopf.

    Aber gut zu wissen!


    Liebe Grüße!

    JaKi Sehr gerne gehe ich auf dein Angebot ein. Je mehr ich Neues von der Varroa lerne, umso besser! Lieben Dank schon mal an dieser Stelle.


    d2dum Danke für die Antwort. Also ich kann sagen, dass ich hier mindestens zwei Jahre intensiv mitlese, besonders bzgl Varroa. Insofern weiß ich und verstehe, was du meinst.

    Ich machte schon einmal eine Blockbehandlung wie vorgegeben als Hauptbehandlung bei Wirtschaftsvölker. Gott sei Danke machte ich das nur bei Drei, weil das komplett in die Hose ging. Daher kam ich davon weg, hier scheint es nur unzureichend zu funktionieren, auch hohe Völkerdichte hier. Deshalb kam ich dann zur Brutentnahme, hat aber irgendwo auch seine Nachteile, auch wenns gut funktioniert.

    Wenn ich weniger Waben entnehmen kann, weil ich nur die Verdeckelte raus mach, hat msn ja bisschen Materialschlacht gespart.

    100% Milbenfreiheit war eh noch nie mein Ziel.


    keinimker Auch dir Danke für deine Erfahrung. Ich hab das Gefühl, für besonders Ableger scheint das gut zu passen.


    Liebe Grüße!

    Mich würde einfach interessieren, ob noch jemand mit der "nicht vollständigen, totalen Brutentnahme", da ja die offene Brut bleibt, und mittels Oxalsäurebehandlung (trotz schlechterer Wirkung) eine effektive Behandlung erzielte.

    Ich mach das noch nicht lange, aber Verluste gab es da bisher nie.

    Guten Morgen!


    Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich diesen Thread hier entstaube und wieder aktiviere.

    Schon länger wollte ich mehr über dieses Thema bzgl offener Brut und Oxalsäurewirksamkeit erfahren. Hier wurde ich mehr als fündig und die Infos bestätigten auch meine Vermutungen. Die im Eingang erwähnten 10-15% Verlust der Wirksamkeit bei noch vorhandener offener Brut und schon der frühe Abstieg der Varroa zum Futtersaft ist wertvoll zu wissen.


    Letztes und dieses Jahr habe ich die Varroa so bekämpft, dass ich die Königin auf zwei Waben begrenzte, nach 25 Tagen diese entnahm (Brutscheune) und das Volk mit Oxalsäure bedampfte.

    Um wieder auf das Thema zurück zu kommen: Immer wieder schafften es vereinzelte Königinnen rauszukommen und machten mit dem Brutnest normal weiter. Hier entnahm ich nur die verdeckelte Brut, bedampfte im Anschluss und rund eine Woche später nochmal. Hier kam es trotzdem zur normalen Überwinterung, gesunde Bienen und ein starkes Volk im Folgejahr. (Wie es nächstes Jahr ist, werde ich sehen.)

    Ich frage mich, inwiefern man sich von den 10-15% Behandlungsverlust fürchten sollte. Hatte ich immer Glück? Vlt spielt da auch etwas die Genetik mit? Königinnen stammen meist aus Toleranzzucht.


    Um ganz auf die Frage des Threaderstellers zurück zu kommen:

    Seit zwei Jahren bekommen meine Ableger, im Mai/Juni mittels Brutwaben erstellt, nur Oxalsäure zur Varroabekämpfung.

    Letztes Jahr wurden die Ableger bei Erstellung der Nachschaffungszellen umgeweiselt, es entstand ein kleines, relativ brutarmes Fenster. Hier wirkte der Dampf sicher effektiv, selbst im Sommer. Dieses Jahr war wegen dem kalten Frühling alles anders. Ableger stärker, viel mehr Brut, kein Königinwechsel. Im August 3x bedampft alle 5-6 Tage (ging zeitlich leider nicht anders) und im September bei oft kalten Temperaturen noch einmalig hinterher.

    Die Ableger sehen sehr gut und gesund aus. Futterabnahme problemlos, kein aussergewöhnlicher Totenfall o.ä.


    Vlt. bin ich ja nicht der einzige hier, der bei offener Brut mit Oxalsäure bisher gut fuhr?

    Gibt es noch andere Erfahrungsberichte? Würde mich freuen.


    Schönes Wochenende.