Beiträge von Lachnide

    Ohne mir jetzt diesen Artikel anzuschauen, kann ich zumindest sagen, dass Gründüngung insofern giftig sein kann (!), wenn die Vorkultur konventionell bewirtschaftet (bzw jahrzehntelang) und dementsprechend der Boden verseucht und dadurch, unter Umständen, die Gründüngung, bei Aufnahme, gefährlichen Pollen und Nektar produziert.

    Kann euch sagen, dass das nicht toll ist, wenn man mehrere hundert Volk abräumen muss, die im Laufe des Winters abstarben. Pergaproben im Labor ergaben hochgradig verseuchten Pollen durch Spritzmittel. Überall stand hektarweise der Senf. War vor ein paar Jahren.

    Gründüngung ist nicht so mein Freund, schon gar nicht im Herbst. Dem traue ich nicht mehr so. Da ist mir der Efeu und das Springkraut viel sympathischer..

    Hallo Anni!


    Ich kann gut nachvollziehen bzw verstehe, was du meinst.

    Muss dazu sagen, dass ich selbst bei der Sublimierung mit OXSlösung noch Anfänger bin, allerdings seit Mitte Sommer beobachten konnte, wie sich die Witterung auf diese Art von Behandlung auswirken kann. Im Sommer war es egal, welche Temperatur die Lösung hatte, denn bei der Fahrt zu den Bienenständen wurde es im Auto von alleine genug warm. Ebenso die Gaskartuschen hatten es einfach. Kaum aber rückte der Herbst näher, folgten neue Erfahrungen, weil der Fogger irgendwie verrückt spielte. Die Gaskartusche wird plötzlich nicht mehr komplett leer (ich hab der Sache Abhilfe verschaffen und mir einen Flammerkopf dafür besorgt, mit dem ich den Smoker dann anzünden werde) und die Anheizzeit anfangs, sowie die abzuwartenden Sekunden zwischen den Pumpstößen, erhöhten sich. Auch wenn das alles nur minimale Veränderungen sind, am Ende passte es dann doch wieder. Klar sind die tieferen Temperaturen ausschlaggebend.

    Weiters mache ich jüngst vor einer Behandlungsrunde nicht nur am Ende des Tages eine Alkoholspülung, sondern auch davor, also bevor angeheizt wird.

    Die OXlösungen werden warm gehalten, und mit der mitgelieferten Isolierungshülle bei den Bienen temporär etwas geschützt.

    Auch die Beobachtung der erhitzten Spule, das Geräusch und der Druck am Pumphebel bzw. der Sound des richtig ausgeführten Pumpstoßes gehört wohl auch dazu.

    Also ich ärgerte mich auch schon mal mit dem Fogger herum, aber da waren nur kleine Dinge zu berücksichtigen, damit es wieder klappte. Hoffe dir da irgendwie eine Anregung gegeben zu haben. Viel Erfolg!

    Trotzdem habe ich derzeit das Gefühl, dass in meiner Region mit meinen Bienen die Wirkung von VarroMed nicht ausreicht, um einen durchschnittlichen Milbenbefall wirksam zu bekämpfen.

    Als ich diesen Satz gelesen habe, dachte ich sofort an die von mir im Herbst 2018 durchgeführte Bienenwohl-Behandlung. Hauptbehandlung war TBE mit Fangwabe, danach Bienenwohl in Block. Und was geschah? Bis zum Winter gab es so eine intensive Varroa-Re-Belastung, sodass ich viele Völker dadurch verlor. Ich wiegte mich in der Sicherheit der TBE+Fangwabe, und verließ mich auf das Bienenwohl, was ich ja sonst auch immer im Herbst und Winter einsetzte. Diese gemachte Erfahrung veränderte meine ganze Grundeinstellung bzgl Varroa, deshalb bin ich seit diesem Jahr Milbenzähler geworden.

    Was ich mit all dem sagen will: Scheinbar schneidet Varromed, eben wie Bienenwohl, in puncto Blockbehandlung, ungenügend ab. Erstaunlich nur, dass es doch genug Imker gibt, die das Gegenteil beweisen. Ich las kürzlich von einem Dadant-Imker, der mit 45ml pro Volk, ganz nach den Vorgaben von Varromed, schon bereits zwei Jahre, seine Bienen zufriedenstellend über die Runden brachte.
    Ich werde mir selber noch ein Bild über Varromed machen, aber in kleinem Maße.


    Für mich steht seit diesem Jahr und mit den neu gemachten Erfahrungen aus dieser Bienensaison fix fest, dass die Brutfreiheit + OX sublimieren wohl ein gutes Konzept sein sollte.


    Man lernt einfach nie aus, selbst dann, wenn man glaubt, ein gutes Konzept zu führen.


    Dir rall0r wünsche ich an dieser Stelle noch alles Gute und drücke die Daumen!

    Ich weiß ja nicht auf welchen Öko-Golfplätzen ihr eure Bienen stehen habt, aber hier wäre das garantiert nicht besser als wie mitten im gebeizten Maisfeld zu stehen. Schon mal mit einem Greenkeeper gesprochen, wie oft der Pestizide ausbringen muss? Ich bekomme da immer Gänsehaut und Bauchschmerzen (jep, als Gärtner kommt man auch mal mit Greenkeeper ins Gespräch). Keine Angst, soll kein Angriff sein, doch viel eher ein Beitrag zum Nachdenken.

    Hast du noch ein paar Kilo Sirup zum Einfüttern? Oder hast du die Möglichkeit, dir von einem Imkerkollegen welche auf die Schnelle zu holen? Zuckerwasser ist so ab September, meine Meinung nach, nicht mehr empfehlenswert. Einerseits riechen Raubbienen und Wespen Zuckerwasser besser als Sirup, andererseits sollte man die kommenden Winterbienen schonen, wo es geht. Mit Sirup haben sie halt keine Arbeit mehr, außer in die Waben umtragen.

    Wann man mit der Fütterung fertig sein soll, kann man so pauschal nicht sagen. In Weinbaugebieten kann man meist auch in Oktober noch nachfüttern, falls was noch wo abgehen soll. Im Bergland sollte das mit September eigentlich schon fertig sein. Dann kommt noch hinzu, ob wo Gründüngung blüht und auch witterungsbedingt gut nektart. Hier sollte man weniger zufüttern und beobachten, eher abwarten, damit nicht überfüttert wird.

    Phasenweise sah ich ihn schon öfter. Sah auch schon einige Exemplare lebend in Ablegern bei und hinter der Futtertasche sitzend, oder außen beim Deckel wo.

    Tote Falter sah ich auch schon sehr oft, meist kommen die erst zur Frühjahrsrevision zum Vorschein, wenn die Böden von mir gereinigt werden. Teilweise waren sie gut anpropolisiert. Es tauchen auch immer wieder Raupen bei Kartoffelpflanzen auf usw. Das alles spielte sich im Voralpenland ab. Finde diesen Falter wunderbar. Auch seine Pfeifgeräusche muss man mal gehört haben ;).

    Guten Abend!


    Nun, nach 24h waren die OXlösung in beiden Behältern kristallisiert. Sprich, relativ große Kristallsterne setzten sich am Boden ab, in einem Behälter sah es so aus, als wären rund 20g OXS gar nicht angerührt worden, so viel. Wie auch immer, beide kamen erneut ins Wasserbad, nach etwas Umrühren passte es wieder. Zur Sicherheit, damit die Lösung länger warm bleibt, kam die Isolierung drüber.

    Nachdem Saxonicus mich schon zum zweiten Mal bzgl mit Alk reinigen angesprochen hat, hab ich sogar vor dem Einsatz noch mit Alk gereinigt, um eventuelle Rückstände damit loszuwerden. (Ursprünglich dachte ich mir, am Ende des Jahres einmal mit Alk zu reinigen, aber naja)

    Wie auch immer, im Endeffekt weiß ich jetzt nicht, was gestern anders war, aber mein Anelfogger funktionierte heute wieder einwandfrei, so wie ich es haben mag. Mann oh Mann, bin ich froh.


    Dieser Vorfall gestern hat mich etwas grübeln lassen. Zur Sicherheit hol ich mir noch so eine 50cm lange Kaffeemaschine-Milchschlauchbürste und einen kleinen Thermokoffer, den ich im Auto anschließen kann. Das ist es mir Allemal wert.

    Die OXlösung bewahre ich jetzt auch nicht mehr im Keller auf. Vlt passt ja doch die Temperatur nicht mehr. Auch wenn ich das alles etwas merkwürdig finde. Winter haben wir ja noch lange nicht.


    d2dum @ Versteh ich das richtig, dass du ein passendes Blech um den Heizkörper gibst? Willst du damit bessere Erhitzung bzw. weniger Witterungseinflüsse erreichen?


    ritterjohannes @ Vlt hast du ein Montagsprodukt erwischt?


    Danke auf jeden Fall für eure Antworten! Coole Sache.


    Auch wenn der Anelfogger nicht perfekt ist, und wohl etwas Erfahrung dazu gehört, um damit problemlos umgehen zu können (ich bin ja schon auf die Behandlungen im November und der dann vorherrschenden Witterung gespannt), so bin ich doch froh, ihn für mich entdeckt zu haben.

    Exakt, 70% Prima. Die Reinigung geschah immer mit destilliertes Wasser.

    Mich überrascht das schon sehr, weil ich ja doch mittlerweile über zehn OXlösungen herstellte und noch nie Kristallbildung hinterher beobachtet habe. Rein theoretisch hab ich nichts anderes gemacht, genau die selben Mittel und Abläufe, und trotzdem dann sowas.

    Hallo!


    Ich habe heute eine neue Oxalsäurelösung für zwei Anel-Behälter hergestellt. Alles wie immer gemacht, und trotzdem gab es dann heute bei der Bedampfung neue Probleme: Es kam zu wenig Dampf an, es verpuffte sehr schnell, dann gab es unregelmäßige Ausstöße. Solche Pumpstöße waren unbrauchbar.

    Zu diesem Zeitpunkt herrschten 15 Grad. Die OXlösung war noch handwarm, und an der Kartusche konnte es nicht liegen, da neu. Ich reinigte auch immer den Fogger nach jeder Bedampfungsrunde, daher würde ich eine Anlagerung eher ausschließen. Ich wüsste auch nicht, wie ich das Rohr mechanisch reinigen könnte.


    Als ich dann daheim war und alles in den Keller räumte, merkte ich, dass die OXlösung wieder Kristalle ansetzte und je mehr ich schüttelte, es auch immer mehr trüber wurde. Sowas hatte ich zuvor noch nie.

    Komisch ist auch, dass die zweite, frisch hergestellte OXlösung, dass ja in der Zwischenzeit im 1-2 Grad kühleren Keller stand, keine Kristalle gebildet hatte (hätte mich auch gewundert, eine 1,5 Monate alte Lösung setzte auch nie Kristalle an). An der Temperatur dürfte es nicht liegen.


    Meine Vermutung, warum der Anelfogger nicht richtig verdampfte, sind die Kristalle, die sich während der bevorstehenden Bedampfung gebildet hatten und dem Pumpsystem Schwierigkeiten bereitete?

    Nur wieso kamen die Kristalle wieder?


    Morgen versuch ich es nochmal, aber mit der zweiten Lösung und mit der mitgelieferten Isolierung für die Behälter.


    Trotzdem bin ich etwas ratlos, wo jetzt wirklich das Problem ist.

    Hat jemand schon mal sowas erlebt?


    Danke und glg

    Was haben die letzten Beiträge mit dem Anel Fogger zu tun?
    Bitte beim Thema bleiben.

    Ob der Anel Fogger tatsächlich die Wirkung hat, oder nicht. Da scheinbar die Anel Fogger-Anwender nur eine kleine Gruppe bilden, dachte ich mir, frage hier.

    Die Anwendung ist sehr eigen, da gehören selbst gemachte Erfahrungen dazu. Andere Imker können damit wenig was anfangen.

    Doch ich verstehe die von dir aufgezeigte Grauzone, in der ich mich bewegte. Sorry.

    Ich kann dir zumindest sagen, dass bei einer AS-Langzeitbehandlung eine parallele Sirupfütterung in Futtertasche, alles in einer Zarge, augenscheinlich keine großen Probleme bereitet. X-tausendfach schon durchgeführt, klappte immer super. Da wurde das halt immer zwecks der Produktivität bzw. des Zeitersparnis so durchgeführt.


    Allerdings würde ich, wenn es sich vermeiden lässt, es nicht parallel durchführen. Bauchgefühl halt.