Beiträge von Lachnide

    Saxonicus @ Vielen Dank für deine geschilderte Erfahrung zum ANEL-Fogger! Du hast mir maßgeblich bei der Entscheidung geholfen, einen Versuch zu wagen.

    Würde es toll finden, wenn man sich in Zukunft noch etwas darüber austauschen könnte.

    Schönen Sonntag!


    Ich hatte bisher noch nie den Fall, dass sich eine Edelstahl-Fluglochrosette bewegt hätte. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich immer mit einer Pinnnadel gut fixiere. ;)

    Aber es gab schon Fälle, wo ich eine Pinnnadel zu wenig hatte. Bewegt hat sich da aber auch nie was, waren aber auch oft gut angeschraubt.

    Scheinbar ist das richtige Zeitinterval der Blockbehandlung mit OX-Bedampfung doch recht wichtig. Ich ließ mir von einem Imker erklären, dass er immer 5x4 bedampft hat (Sommer und Winter = ab Ende November), damit immer gut fuhr und ohne Winterverluste auskam. Letztes Jahr versuchte er es mal mit 3x6 (BehandlungxTage) und hatte dabei vier Verluste (von 14 V) zu beklagen. Er arbeitet aber mit einem Verdampfer der dem Gtr-Verdampfer gleicht. Von daher würde ich sagen, dass es nicht mal unbedingt am Verdampfer selber liegt, sondern an der Blockbehandlung.


    Reinvasion im Herbst scheint auch an der Wirkung von diverse Behandlungsmethoden zu rütteln, sollte man es übersehen und später das böse Erwachen haben.

    Dann die Tatsache, dass wohl scheinbar bei jeder Behandlungsmethode (egal ob AS, OX, Thymol usw), mit egal welchem Verdunster/Verdampfer immer die Parameter/Witterung viel beeinflussen können und das alles dann auch am Ende des Tages dem Imker Schwierigkeiten bereitet, sich für eine Methode zu entscheiden oder das Richtige zu finden.


    Wenn man ein gutes Bauchgefühl für eine Sache hat, sollte man es einfach rechtzeitig testen, Varroa zählen, und sich selbst ein Bild machen.

    Wie hab ich hier schon öfter gelesen? Versuch macht kluch!

    Kruppi @ Deine Meinung, die Vorbereitungszeit wäre zeitraubend, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn man relativ schnell viele Völker vom Flugloch aus behandeln kann, gewinnt man doch genau wieder diese Zeit, wenn nicht sogar noch Zeit dazu. Man bedenke die Träufelmethode: Gurt lösen oder Stein weg, Deckel runter, Folie weg, dann erst träufeln. Auf viele Völker gerechnet, ist das sehr viel Zeit.


    Was sollte es für Nachteile bei feinerem Dampf geben? Weniger Oxalsäurekristalle auf den Bienen? Hast du das untersucht?


    Aus welchem Grund erzieltest du bisher immer eine schlechte Wirksamkeit? Schon drauf gekommen, an was es liegen könnte? Etwa an der Witterung? Redest du eigentlich von der Restentmilbung, oder von einer sommerlichen Blockbehandlung?


    Fragen über Fragen.

    Also jetzt macht ihr mich auch irgendwie neugierig... gibt es denn hier im Forum noch ImkerInnen, die mit diesem Anel-Fogger schon länger arbeiten und immer noch zufrieden sind? Haut das ordentlich Milben runter?

    Genau! In ein paar Jahren wirst du dann aber nicht mehr froh. Er breitet sich unterirdisch aus, kommt aus dem Rasen, aus befestigten Flächen und man wird ihn, wenn überhaupt, nur mit großem Aufwand wieder los.

    Ich habe in meiner gesamten Gärtnerlaufbahn noch nie die im Zitat erwähnte Dramatik erlebt. Kann ich nicht nachvollziehen. Keine Ahnung, was ihr für Bestien einsetzt.

    Ich weiß nicht wo das Problem liegt?

    Imkervereine sind dafür verantwortlich, die Imkerschaft aufzuklären. Es sollte zum Hausverstand gehören, dass man aus dem eigenen Land Bienen kauft. Am Besten aus der Region, da die Bienen selbst dann auch angepasst sind.

    Es gibt immer Imker bzw. Erwerbsimker, die ganze Landstriche mit Bienenfleisch versorgen können, und zwar mit den eigenen Bienen. Ist das bei dir nicht so?


    Wenn ich weiteres Bienenfleisch will, dann in Form von Naturschwarm oder Kunstschwarm.

    Man soll ja auch nicht nur die Wachsproblematik, sondern auch die nicht zu unterschätzende AFB-Problematik im Auge behalten. AFB fährt gern Auto!


    LG von einem geerdeten Imker, der den Mond lieber von der Erde aus betrachtet.

    Also ganz ehrlich... verstehe nicht, wie man KS so verteufeln kann!?

    Ist denn bewusst, wieviele Beutenmaße es bei uns gibt? Schon mal überlegt wie kompliziert eine Suche nach Völkern mit selben Maß sein kann? Wie kompliziert die Wachssituation ist und man besser nur das eigene Wachs verwenden soll?

    Wieso KS deshalb unschlagbar einfach sind?

    Mal nachdenken, danke.

    Es gab Tage, wo ich geimkert habe, und dabei über Vierzig Zecken aufsammelte, ein paar bissen sich auch fest. Man könnte meinen, das war eine Zeckengrube. War kein Einzelfall. Zum Glück spüre ich das sehr oft, wenn einer auf mir krabbelt.


    Aber ich möchte den Spieß umdrehen, und Folgendes probieren:

    Kokosöl mit ein paar Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendel) in einem Sprühfläschchen vorbereitet, an den wichtigen Stellen eingeschmiert, sollte ausreichend schützen.


    Schwarzkümmelöl regelmäßig essen, soll nicht bei jedem helfen. Ich würde aber die Sprühflasche bevorzugen ^^.

    ...

    Auf dem Einsteigerseminar gab es den Tipp dass die Wachsmotten kein Wallnusslaub mögen. Also unten einige Waben weggelassen und Wallnusslaub rein...

    Ich finde diese Idee gut. War hier ausschließlich die Rede von getrockneten Laub, also Falllaub? Oder wurde auch frisches Laub (im Sommer) besprochen? Sollte keinen Unterschied machen?

    Wenn ich paar Waben aufheben möchte, kommen die in die TKtruhe. Sollte ich mal Platzmangel haben, würde ich wohl gerne auf das Walnußlaub zurück greifen.

    Was hier über B401 geschrieben wird, verunsichert ja doch sehr.