Beiträge von Lachnide

    Imker, die bei solchen Biestern einfach auf die Schwarmzeit warteten. Schön das Volk auf einer Zarge sitzen lassen, irgendwann wirds denen schon zu eng.

    Diese Unterstellung ist doch rein theoretisch und sie löst das Problem für den Herkunftsimker keineswegs: Die Zurückgebliebenen bleiben trotz Schwarmabgang aggressiv, die Prinzessinnen höchstwahrscheinlich ebenso - das Problem setzt sich also am Herkunftsstand fort und manifestiert sich in der Gegend durch Verbreitung entsprechenden Erbgutes.


    In der Praxis ist es doch viel simpler: Der Imker überlegt sich zweimal, ob er ein aggressives Volk wirklich öffnen muß. Er beschränkt seine Eingriffe auf ein Minimum und kommt mit schwarmdämpfenden Maßnahmen im Zweifel zu spät.

    Freut mich wirklich für dich, dass du zu denen gehörst, die es mal wieder besser wissen.

    Ich werde dich heute Abend in mein Gebet mit einschließen, alles wird gut :*

    Also ich sah ja schon Imker, die bei solchen Biestern einfach auf die Schwarmzeit warteten. Schön das Volk auf einer Zarge sitzen lassen, irgendwann wirds denen schon zu eng.

    Der Gedanke, falls ein Imker den Schwarm einfangen sollte, ja, wie soll ich sagen... der wird auch seine Freude damit haben.


    Schon mal was vom Königinfangkäfig bzw. Doppelkäfig gehört? Soll angeblich funktionieren.


    Wie auch immer, vlt. findest ja entsprechende Hilfe und Unterstützung.

    Mit viel Geduld und Rauch, sowie langsame Bewegungen, hab ich bisher jede böse Mami erwischt.


    Wünsch dir viel Erfolg!

    Wenn du schon nicht vereinigen möchtest, so bring wenigstens die von den Wespen geplagten Völkchen weit weg, stelle sie dabei vereinzelt auf. Viele Völker an einem Platz locken nun mal viele Wespen, und gewisse Wespen sind meistens vorsichtig und feige, daher suchen sie sich die Schwächsten raus.

    Könnte sein, dass du nur die Altvölker einwinterst, wenn du nicht großartig handelst. Der Herbst kommt erst, und die Wespen jagen lange, wenn der Frost auf sich warten lässt...

    Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Windeldiagnose eher so lala funktioniert. Das gilt für beide Richtungen: Kaum eine Milbe auf der Windel, viele Milben im Tester - irre viele Milben auf der Windel, Volk müsste längst tot sein, ist aber quicklebendig.

    Lieber rall0r, du sprichst da ein für mich gerade aktuell besonderes Thema an. Ich gehöre noch nicht lange zu den Varroa-Zählern, mit Schieber und eingeöltes Küchenpapier wird da gearbeitet.

    Für einen Bienenstand weiter weg, würde ich gerne das CO2-Zählrohr verwenden. Passiert morgen das erste Mal, dass ich damit arbeite.


    Nun. So wie in deinem Zitat, las ich schon öfter von den Unterschieden dieser beiden Zählmethoden. Man hört ja auch von Imker, die den Schieber für unbrauchbar bezeichnen. Alles etwas verwirrend, finde ich.


    So wie immer, muss man da eigene Erfahrungen machen. Aber so wirklich den "Stein der Weisen", wird man so nicht finden, denke ich. Zuviele Faktoren spielen da bei den Zählmethoden mit.


    Hab gestern bei einem Bienenstand die Schieber gelesen. Da muss ich bald ran mit der Behandlung, allerdings merkte ich auch, dass sie seit der kürzlichen Honigernte (ich ließ ihnen locker 10kg Honig drinnen) plötzlich die Drohnen rausschmeißen, auch die Drohnenbrut. Darum, so denke ich, hab ich dadurch diese hellen, farblosen Milben mit auf dem Schieber gehabt. Frage mich nur, ob ich diese Milben in der Diagnose miteinberechnen soll?


    Wünsche noch erfolgreiches Varroa zählen und bekämpfen!

    Hallo Summsumm!


    Sieht sehr nach Polistes dominula aus. In einem Lavendel hab ich sie auch noch nie angetroffen, aber es sei soviel gesagt: Sie bilden winzige Völker und sind komplett harmlos.

    Hallo Absoluterbeginner!


    Du schneidest mit deiner einfachen Frage eine ganz schön breit gefächerte Thematik an. Um eine genaue Bestimmung zu erreichen, müsste man z.B. den Flügelindex untersuchen usw.

    Nicht zu vergessen, die Landbiene, ein Mix aus Allem was so in der Region herumfliegt, ist quasi nicht genau zuweisend.


    Von der Färbung her könnte die Biene auf deinem Foto eine Carnica oder eben eine Biene mit Balkan-Herkunft sein. Mehr kann man dazu nicht sagen, macht an dieser Stelle auch wenig Sinn.

    ribes Vielen Dank für deine detailreiche Antwort!


    Saxonicus Exakt, es bleibt immer etwas über. Finde ich wunderbar, dass das so tadellos funktioniert.


    Nochmal danke für eure Hilfe!


    Bin gespannt, was die Varroawindeln demnächst erzählen werden.


    Schönen Feierabend!

    Vielen, vielen Dank für eure schnellen Antworten!


    Saxonicus Heißt das, wenn dir was übrig bleibt, belässt du das und füllst die nächsten Tage, also bei der nächsten Behandlung, einfach frische Oxalsäurelösung dazu?

    Und jep, der Atemschutz blieb bis zum Ende oben =)

    Du spülst deswegen am Ende mit Alkohol, weil du dir da eine höhere Reinigungswirkung versprichst oder? Situationsbedingt hab ich heute mal mit destill. Wasser gespült, so wie es auch d2dum meinte. Da bin ich noch etwas unschlüssig. Mit einem Pfeifenputzer kann man ja weniger gut da arbeiten, weil ja das Rohr nicht gerade ist, aber eine witzige Vorstellung war das schon kurz, damit zu reinigen.


    Wie ich oben schon kurz erwähnte, habe ich heute das erste Mal mit diesem Fogger gearbeitet. Während ich ihn anheizen ließ, hab ich die Varroaladen mit dem Rapsküchenpapier bestückt, und ja, da hab ich doch wirklich gute 7min gebraucht, dabei wollte ich nur 5min anheizen. Naja.

    Wie auch immer, die Dampfwolke war sehr beeindruckend, immer 5 Sekunden zum nächsten Pumpstoß gewartet, Bienen waren eher unbeeindruckt. Bin soweit zufrieden, jetzt muss nur noch der Behandlungserfolg stimmen.


    Kontrolliert ihr immer am selben Tag, quasi kurz vor der nächsten Behandlung die Varroawindel oder schon früher?


    Schönen Feierabend!

    Guten Abend!


    Ich hab mir gerade die Frage gestellt, wie es um die Haltbarkeit der Oxalsäurelösung steht, wenn etwas davon übrig bleibt?

    Gibt es hier schon gemachte Erfahrungen? Kann man die Lösung für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren? Muss man was beachten?


    Meine ersten Versuche möchte ich an einem Bienenstand mit vier Miniplus-Überwinterungsmagazin-Völker machen. Wenn ich die üblich vorgeschlagene Lösung mit 100ml anrühre, bleibt ja genug für die nächste Behandlung. Oder auch viel zu viel ^^

    Saxonicus @ Vielen Dank für deine geschilderte Erfahrung zum ANEL-Fogger! Du hast mir maßgeblich bei der Entscheidung geholfen, einen Versuch zu wagen.

    Würde es toll finden, wenn man sich in Zukunft noch etwas darüber austauschen könnte.

    Schönen Sonntag!


    Ich hatte bisher noch nie den Fall, dass sich eine Edelstahl-Fluglochrosette bewegt hätte. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich immer mit einer Pinnnadel gut fixiere. ;)

    Aber es gab schon Fälle, wo ich eine Pinnnadel zu wenig hatte. Bewegt hat sich da aber auch nie was, waren aber auch oft gut angeschraubt.

    Scheinbar ist das richtige Zeitinterval der Blockbehandlung mit OX-Bedampfung doch recht wichtig. Ich ließ mir von einem Imker erklären, dass er immer 5x4 bedampft hat (Sommer und Winter = ab Ende November), damit immer gut fuhr und ohne Winterverluste auskam. Letztes Jahr versuchte er es mal mit 3x6 (BehandlungxTage) und hatte dabei vier Verluste (von 14 V) zu beklagen. Er arbeitet aber mit einem Verdampfer der dem Gtr-Verdampfer gleicht. Von daher würde ich sagen, dass es nicht mal unbedingt am Verdampfer selber liegt, sondern an der Blockbehandlung.


    Reinvasion im Herbst scheint auch an der Wirkung von diverse Behandlungsmethoden zu rütteln, sollte man es übersehen und später das böse Erwachen haben.

    Dann die Tatsache, dass wohl scheinbar bei jeder Behandlungsmethode (egal ob AS, OX, Thymol usw), mit egal welchem Verdunster/Verdampfer immer die Parameter/Witterung viel beeinflussen können und das alles dann auch am Ende des Tages dem Imker Schwierigkeiten bereitet, sich für eine Methode zu entscheiden oder das Richtige zu finden.


    Wenn man ein gutes Bauchgefühl für eine Sache hat, sollte man es einfach rechtzeitig testen, Varroa zählen, und sich selbst ein Bild machen.

    Wie hab ich hier schon öfter gelesen? Versuch macht kluch!

    Kruppi @ Deine Meinung, die Vorbereitungszeit wäre zeitraubend, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn man relativ schnell viele Völker vom Flugloch aus behandeln kann, gewinnt man doch genau wieder diese Zeit, wenn nicht sogar noch Zeit dazu. Man bedenke die Träufelmethode: Gurt lösen oder Stein weg, Deckel runter, Folie weg, dann erst träufeln. Auf viele Völker gerechnet, ist das sehr viel Zeit.


    Was sollte es für Nachteile bei feinerem Dampf geben? Weniger Oxalsäurekristalle auf den Bienen? Hast du das untersucht?


    Aus welchem Grund erzieltest du bisher immer eine schlechte Wirksamkeit? Schon drauf gekommen, an was es liegen könnte? Etwa an der Witterung? Redest du eigentlich von der Restentmilbung, oder von einer sommerlichen Blockbehandlung?


    Fragen über Fragen.

    Also jetzt macht ihr mich auch irgendwie neugierig... gibt es denn hier im Forum noch ImkerInnen, die mit diesem Anel-Fogger schon länger arbeiten und immer noch zufrieden sind? Haut das ordentlich Milben runter?