Beiträge von Lachnide

    Guten Tag alle miteinander und hallo liebe Anni!


    Darf ich dich fragen, mit welcher Art von Gitter (Material usw.) du das Glas mit der durch die Bienen reingebaute Honigwabe verschließt?
    Wow, 9 Monate konntest du das lagern ohne irgendwie "Bauchweh" dabei zu bekommen? Finde ich ganz klasse :) Wie schmeckte das letzte, älterste Honigwabenglas? Ich nehme mal an, du hast die Gläser in einem kühlen Raum gelager gehabt?
    Wie viel verlangst du zirka für so ein Glas (250g oder 500g?)?


    Vielen Dank schon mal!

    Hallo Ralf!


    Mein Beileid für diese Umstände und verlorenen Bienen! =(


    Ich verstehe dich da ganz gut, ...wenn dann musst du ein "Landleben" aufsuchen das weiter entfernt von Agrarwüsten ist bzw. in die höheren Lagen wandern, wo der Industrie-Landwirt mit seinen "Metallmonster-Megamaschinen" erst gar nicht mehr hin kommt. Das "alte" Landleben gibt es so nicht mehr... lebe deinen Traum in Gebieten wo die Agrar nicht so gut existieren kann!


    Viel Erfolg noch mit deinen Bienen,


    lg
    Michi

    Hallo alle miteinander!


    Ich hab' da jetzt noch vier Kilo Honig vom letzten Jahr kühl gelagert herumstehen. Das Problem ist, das er mittlerweile die Phasentrennung vollzogen hat und nun (so bekomme ich das Gefühl) leicht aber sicher zum gären anfängt. Riechen und schmecken tut man zwar noch nichts wirklich, aber wenn man ein Honigglas aufmacht hört sich das etwas laut an und wenn man das erste Mal ansticht kommen ein oder zwei Blubberer (wie im Film "In einem Land vor unserer Zeit" im heißen Sumpf) hoch. Der ist eindeutig am kaputt gehen!


    Kurze Vorgeschichte: Im Spätsommer wollte ich den Honig ernten. Alles schön verdeckelt, und wenn noch Zellen offen waren ergab die Spritzprobe nix. Das verrückte an der ganzen Sache ist, dass er bei der Ernte so wirkte als wäre der Wassergehalt perfekt, aber dann nach einigen Tagen später erkannte ich beim Glas abfüllen das da was nicht ganz stimmt. Ich überprüfte den Honig und es ergab knappe 19% Wassergehalt. Über den Sommer bekam der Honig aber komischer Weise im kühlen Keller gelagert den Charakter eines Melezitosehonigs. Ich konnte das Glas auf'm Kopf stellen und da bewegte sich nix. Was ich noch dazu sagen möchte: Ich wollte nur den Waldhonig ernten, aber ich bemerkte erst später, dass ich unabsichtlich unreifen Edelkastanienhonig mitgeerntet haben muss (Ich frage mich echt in welcher Wabe der schlummerte - das passiert mir kein zweites Mal! In der Nachbarschaft stehen zwei große Bäume, kannte ich bisher nicht!) und daher die Schwierigkeit mit dem Wassergehalt entstand. Ich möchte mich deshalb an euch wenden (siehe Fragen unten) weil ich bislang immer einen tollen, trockenen Honig (mit diesen Kristallblüten) hatte und daher keine Erfahrung mit mehr Wasser habe.


    Bevor er nämlich komplett sich durch die Gärung selbstzerstört, hätte ich gerne eine Frage durch die liebe Runde geworfen, ob ich mit diesem Honig noch einen Bärenfang machen könnte? Oder... naja mit die paar Kilo einen Met machen ist ja auch nicht das Wahre oder?


    Oder was würdet ihr dazu sagen? Erfahrungen?


    Danke und mfg

    Kurzer Bericht meiner Bienenbaumgruppe:


    Sie sind zwar 3-jährig, aber noch relativ klein! Das Schafwollvlies entfernte ich gestern, da erkannte ich, dass eigentlich alle Sechs schon bisschen grün austreiben. Durch das Schutzvlies war klarer Weise der Boden innerhalb des Baumring's trocken, darauf hin hab ich gegossen und auch Hornspäne gegeben, da ich der Meinung bin, dass der Boden bei mir etwas mager ist.
    Ich hoffe, der Winter kommt erst wirklich wieder im Dezember-Jänner!


    Auf ein tolles Bienenbaumjahr für alle Bienenbäumler :D


    mfg

    Hallo!


    Als ich das letzte Mal vor den Bäumchens im Garten stand, fragte ich mich auch, ob ich schon das Vlies entfernen soll. Da es da erst Anfang März war, hatte ich nicht lange zu überlegen. Aber mittlerweile... fragt man sich schon ob man da die Eisheiligen abwarten soll, zumindest die Triebspitzen etwas rausschauen lassen, das Vlies aber noch nicht entfernen?


    Keine Ahnung! Wo sind die erfahrenen Bienenbäumler unter uns :D


    mfg

    Und wie viele AFS schaffst du da mit einer Gaskartusche? So wie du das geschrieben hast, "langweiligen Mist" ... ja das war beim löten ohne Nut auf jeden Fall zutreffend!


    Ich kann mir vorstellen, zumindest mit Nut, kann man eigentlich alle Rähmchen/OT vor sich auflegen, AFS in die Nut drücken und dann wie ein jünger wild gewordener Phönixvogel drüber flammen. Dann hat man in 10min um die 150 AFS "gelötet"? :P


    Danke für deinen Tipp, ich werde ihn sicher mal austesten!

    Hallo lieber Radix!


    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen was funktioniert:


    1) Mittig eine Wabe nach Wahl, der rest mit AFS
    2) nur mit AFS


    Eigentlich sehr einfach gel? :-) Soviel von meiner Seite, dazu!

    derbocholter @ Ich strebe eine Arbeit ohne flüssigem Wachs an, also keine Töpfe, kein herumgeplitschere. Daher: Lötkolben!


    honig @ Mit der Lötlampe? Hm, gehst du da einmal ganz schnell mit kleinster Flamme drüber? Irgendwie würde ich ein totales zerschmelzen der AFS befürchten.


    Jeder macht es eben so wie er es für richtig hält. Ich fahre ganz gut mit dem Lötkolben und will nicht permanent mit flüssigem Wachs arbeiten müssen...

    Moin Lachnide!
    Hast du schon Ergebnisse für deine Versuche zu den AFS?
    Bin selber am Überlegen, wie ich die Anfangsstreifen an den OT ohne Nut bekomme.


    Hallo lieber Hamburger-Jung!
    Ich kann aus einigen Jahren AFS-Erfahrung sagen, dass man auch ohne Nut gut arbeiten kann, bloß geht natürlich das Arbeiten MIT Nut um 80% schneller. Mit der Übung bekommt man bald seinen "Griff" oder Methode, dann läuft es rucki zucki. Wie ich die AFS (10-12mm hoch geschnitten) ohne Nut anbrachte? Als Hilfsmittel hatte ich einen kleiner geschnittenen, über Nacht in Wasser vollgesogenen OT, den ich eben so anlegte, sodass der AFS mittig saß. Anschließend das linke und rechte Ende bzw. obere Eck in der Länge von 1,5-2cm abgeschmolzen (hier entstehen auf beiden Seiten ein großer Wachsfleck der schon mal den AFS gut hält und stabilisiert). Dann noch schnell zwei drei Lötungen punktuell auf der Länge in der Mitte angesetzt. Das Hilfshölzchen weg, und anschließend von beiden Seiten, mit dem Lötkolben in leicht schräger Haltung zum AFS der Länge nach entlang fahren (dafür war der Lötkolben ziemlich heiß eingestellt, der Kontakt von AFS und Lötkolbenspitze war sehr gering). Das AFS schrumpft so zwar auf ganze reduzierte 5-7mm zurück, aber dafür bekam es ein Fundament an Wachs, dass selbst ein Kunstschwarm nicht runter bekam (aus eigener Erfahrung). Und die Waben wurden schön ausgebaut!


    Was meine neuen Versuche betrifft, so werden diese erst diesen Sommer getestet (quasi Arten von AFS wo man sehr viel Wachs oder Zeit spart), erst wenn ich sehe wie die Bienen damit umgehen, weiß ich ob ich das dann schlußendlich so übernehme oder nicht. Momentan arbeite ich noch mit der Methode siehe oben, aber wie gesagt, wenn man sich's aussuchen kann, Rähmchen/OT mit Nut kaufen! Hier steckt man den AFS in die Nut, fährt mit dem Lötkolben auf beiden Seiten in schräger Lage (wie oben) der Länge entlang und fertig. Das hält bombig! Und es geht extrem schnell!


    Viel Spaß beim löten!

    Wow, herzlichen Dank für all die lieben, aufschlußreichen und großen Antworten! :p_flower01:


    Okay, nun verstehe ich das schon deutlich besser.


    Lieber Norbert, du sprichst von "Genetik mit der permanenten Störtechnik". Das kann man sicher (ich denke sehr mühseelig und blutig) in jeder Unterart finden oder? So viele Züchter solcher Bienen wirds ja gar nicht geben oder.


    Auf jeden Fall immer wieder ein sehr interessantes Thema!


    lieben Gruß

    Tolles Video, kannte ich noch nicht!


    Jetzt stelle ich mir aber die Frage, wie dieser "Kreislauf" weiter verläuft? Am Schluß konnte man ja sehr gut erkennen, dass die heraus gezogene Puppe eine Milbe offenbarte, die dann gleich auf eine Biene krabbelte. Nun, wer hat da nun den Kürzeren gezogen? Wenn die Bienen nun sehr viele Puppen opfern, gibt es kaum Nachwuchs. Die Milben steigen aber auf und warten auf die nächste Verdeckelungsphase. Ich weiß nicht, stirbt dann nicht irgendwann der Bien an mangelndem Nachwuchs, oder hat die Milbe in der Zwischenzeit irgendwo eine "Durststrecke" die sie auf Dauer nicht überleben kann? So wie ich das gerade betrachte, müssten die Bienen die Milben abbeißen, sonst wird das ja zu einem Teufelskreislauf?


    Kann mir da jemand mehr darüber sagen, wie das jetzt wirklich läuft?


    Danke,


    lieben Gruß

    Keine Angst lieber Hesse! So lange es heimische Pflanzen sind, brauchst du dir gar nix dabei denken! Ob sie dort gedeihen können, entscheidet eh die Natur und die Gegebenheiten der Erde, Witterung usw.