Beiträge von beetic

    Da hat der Holgi vermutlich Recht.

    Entweder ist es ein Kunstschwarm mit Königin extra oder gar Paketbienen mit Königin anbei oder es ist z.B. ein Flugling mit gekäfigter in der Beute.


    Wir haben alle Glaskugeln angeschmissen, Leo.


    Du solltest ein paar Angaben mehr machen dazu, damit wir

    a) nicht dumm sterben und

    b) Dir besser antworten können


    Was heißt für Dich "Volk". sitzen die in der Beute? Wie alt, woraus gebildet und wann? USW


    Haben die Futter??


    Wenn die Königin bei den Bienen ist, dann ist die Käfigung nicht der Grund für Aggressivität.

    nicht jeder der einen Sonderweg geht ist ein Idiot, auch wenn er in diesem Forum von einigen oft so dargestellt wird

    Nee, nicht jeder. Statistik halt...

    Wir schauen uns das schon länger an, als Du imkerst aber es gibt hier immer nur Ausnahmen, logisch.


    Ich habe selbst mit einem Sonderweg begonnen, wollte Bienenhaltung, wollte alles lernen, nichts Konventionelles, gestresste und gepresste Bienen, erst gar keine Ernte, das war völlig unwichtig, und ich wollte nur Überschüsse, der Rest durfte beim Bien bleiben etc


    Was soll ich sagen? Ich war ein Idiot oder sagen wir, ein Idealist, der noch keine Ahnung hatte und die Theorie noch nicht in der Praxis langjährig erprobt


    Und nicht jeder, der einen Sonderweg geht, killt in wiederkehrender Regelmäßigkeit seine Völker

    Ich habe zu Beginn Völker gekillt - oder sagen wir: ich hab es nicht mitbekommen oder zu spät, dass was hakte und musste die Konsequenzen dann erleben; ich hatte zu wenig Erfahrung und mit meinem Sonderweg zu wenig Möglichkeiten eines positiven Eingriffes bzw wenn, dann nur was für Profis.


    Wer da Tiefschläge einsteckt, und noch nicht die Flinte ins Korn wirft, die, die dann umschwnken und auch die, die stur genauso weitermachen - die kaufen im Frühjahr Bienen.

    Hallo nochmal,


    es steht schon oben: einfach drauflassen bedeutet, dass alles genau so bleibt, wie es momentan ist.


    Honigbienenhaltung ohne Sammeln und ohne Honig gibt`s nicht. Und wenn Du Dich um die durchaus für das Bienenvolk (und Dich?) auch negativen Folgen kümmern willst und die Völker betreuen, dann kommst Du um Honig(raum)management und -entnahme nicht herum.

    Aus diesem Grunde hinkt auch der Vergleich mit den Schafen ganz deutlich.

    Die Wintertraube wandert dem Futter hinterher, dann hast Du sie im Frühjahr zargenübergreifend oben drin sitzen. Und weil das Absperrgitter dazwischen im Winter schon sehr ungünstig ist, werden sie dort auch brüten.


    Aber das Forum ist auch in der Endwinter- und Frühjahrsphase aktiv :wink:



    Das ist bei meinen Völkern i.d.R. der Fall, so dass die schlüpfende Brut nicht geschädigt ist.

    Der Illusion geb ich mich nicht mehr hin.


    Gesunde Nicht-Belastete Bienen entstehen in den sanierten TBE-Anteilen.


    Die Brutscheune ist im Prinzip leider "Dreck". Bereits "normaler" Befall heißt nun mal um diese Zeit: 80% der Milben eines Vollvolkes sitzen da drin.

    Wenn man bereits Viruslast hat, was man nie genau wissen kann, ist die auch dort.

    Selbst mit regelmäßigem Verdampfen finde ich es beachtlich, wie wenig Bienenmasse letztlich von so einer Brutscheune übrig bleibt. Rechnet Euch das mal mittels der Brutflächen aus... man staunt.

    Das ist dann nur noch Schadensbegrenzung, was frisches, sauberes ist es irgendwie nicht.


    Immer wieder lässt man sich hinreißen, diese schöne Brut noch weiter laufen zu lassen.


    Radikaler Schnellarbeitsgang ohne Erweiterungswille bei TBE ist:

    Tabula rasa mit Einschmelzen aller entnommenen Brutwaben!


    Aber, aber, aber .... ich weiß.

    Trotzdem: Milben sicher schlagartig alle weg. Viruslast weg, Krüppelbienen weg. Geschädigte noch Schlüpfende Jungbienen weg.

    Das hat was.

    Am Ast riecht es aber immer noch nach Mutti. Deshalb werden immer einige dort hin zurückkehren.

    Nö, denn der Ast ist ja wie oben geschrieben mit dieser Zone abgeschnitten und immer noch isses so.


    Es sind einige anscheinend auf diesen Traubensitz eingeflogen, haben aber das Ursprungszuhause im Zusammenhang mit dem Schwarmgeschehen auf der Festplatte gelöscht.

    Außerdem reichen gefühlte 8 Bienen, die an einer Stelle hilflos herumsterzeln, dass sich andere Orientierungslose dort sammeln. Bienen hängen gerade hilflos-verzweifelt lieber in der Gruppe :-?


    Einsammeln und Zufügen rettet die. Denn meist fliegen die auch nicht wieder zurück. Bei Völkern in der Nähe fliegen sie dort ein. Gibt es keine, sieht es nicht so gut aus.

    Hallo Ralf,


    Blockbehandlung meinte hier Oxalsäure sublimiert, sprich: Verdampfen.

    Ist offiziell nicht offiziell erlaubt, das bedeutet aber nich vollautomatisch verboten.:wink:

    Auch das musst Du Dir als Anfänger noch überlegen, außerdem hättest Du dann noch etwas anzuschaffen zum Verdampfen... da kommt dann evtl. also noch ein kleiner Rattenschwanz auf Dich zu :cool:


    Alles in allem machst Du jetzt nicht den Eindruck, als hättest Du zu wenig Hirnschmalz zum Imkern. Eher ein bisschen zuviel :liebe002:

    Keep ist (erstmal) simple. Einen Schritt zurücktreten, nicht sofort alles zu Anfang oberperfekt machen. Du findest viel beim Stöbern, hast das dann auch noch wieder neu sowohl nachvollzogen als auch abgespeichert und möchtest alles perfekt machen. Das ist löblich aber von den Wegen nach Rom sollte man sich am Anfang vielleicht erst einmal einen schnörkellosen geradlinigen und etwas kürzeren aussuchen.

    Da kann ich den Anfänger hinter der PDF auch verstehen. Mach erstmal "normal", die Erfahrung mit der Pflicht, dann die Kür.


    Zum Thema Verdampfen:

    Deine Gedankengänge zum Schlüpfen der Bienen mitsamt Milbeninhalt ist richtig. Die erste Zeit bedeutet das auch noch, die dort noch offene Brut wird als einzig vorhandene Möglichkeit sehr stark belastet mit dort hineinsteigenden Milben, wo sollen sie sonst hin.

    Das könnte dazu führen, dass Du in einer verkürzten Form der Brutscheune zB. eine Woche vor Schlupftermin diesen echt verseuchten, kranken Reste entnimmst, Bienen davon abstößt/ fegst und die einfach einschmilzt oder in den Restmüll gibt verschlossen.

    Dieses Abtauchen und "sammeln" der geschlüpften unterbindet man durch sofortiges und frühes Verdampfen von OX alle 4 Tage:u_idea_bulb02: die sublimierte OX ist bienenschonend, wirkt nach, die Belastung der offenen Brut ist mit dieser Reduktion der Milbenlast geringer, es verbleiben nicht so viele die Bienen schließlich anstechende und saugende und infizierende Milben in der Scheune.


    Du kannst Das Thema zum Überdenken auf Halde legen und alternativ auch Thymolpräparate in die Brutscheune legen.

    Alternativ MS sprühen, sch... auf die Wirkungsgradstory. Du machst ja was!


    Aber mach erstmal in Ruhe


    Toi toi


    Marion

    Hallo Chris,


    für das Tebllenwerk bin ich grad noch nicht ausgeschlafen genug, da guck ich drauf und ralle nicht das meiste, :lol:der Anblick des Völkes konkret brächte mir jetzt mehr.

    Egal, in Kürze schlüpfen die verdeckelten Flächen und bringen Bienen und Wachstum.


    Häng die Futterwabe weg, hinter das Schied, wenn das offene Futter umgetragen ist, kannst Du verdeckelte Zonen mit einer Gabel oder dem Stockmeißel anritzen, dann holen sie das auch rüber.


    Raus damit, das packen die noch um bzw bauen und lagern Gefüttertes noch in Neuordnung ein.


    Die Frage mit der Fütterei richtet sich nach der Trachtlage und Wetter bei Dir. Aktuell ist ja eher Pause, kühl und ab und zu Regen hier zumindest.

    Sie werden die offene Menge an Futter zuerst umtragen, die kommt dort natürlich auch noch irgendwo hin. Wenn es Dir zu eng erscheint, dann füttere kleinere Portionen. Ich würde nach Umhängen ein paar Tage Pause machen. Wenn FW leer nochmal nachschauen. Du musst als Anfänger da einfach auch ein Gefühl und einen Blick dafür bekommen, das geht nur mit Zusehen.

    Dann wieder füttern, z.B. erst einmalmit einem Drittel der o.g. Menge.


    Viel Erfolg


    Gruß


    Marion

    Hallo Philip,


    es steht oben bereits, das klassische Einengen geschieht ja, um auf die Form der Brutnestausdehnung Einfluss nehmen zu können.

    Man setzt sie im Fühjahr auf so viele Wabengassen, wie sie gut besetzen können und Erweitert der Entwicklung entsprechend.

    Waben mit Brut werden dabei nie bewegt bzw. entnommen, sondern überzählige Futterwaben. Diese sind es auch, die hinter das Schied gehängt werden können noch zu Anfang.

    Waben mit Brut hinter dem Schied ziehen die Königin dorthin - das ist wie ein Satelliten-Brutnest!


    Wenn Du es nicht ganz so dogmatisch nimmst mit demNaturbau:

    Es sind betont die Futterwaben, die rausfliegen im Frühjahr...

    Ich habe es immer so laufen lassen, dass ich einen Schwarm auf Anfangsstreifen zwei bis vier Tage hab loslegen lassen. Dann wird geschaut, wo der Bienensitz ist bzw die Bautraube.

    Nicht besetzte Rähmchen oder mit nur ein paar Bienen dran am Rand werden entnommen, die Bautraube an den Rand gerückt - und dann wird das Schied da gesetzt, wo sie gut Richtung halbe Wabe sind ca, dann können sie das erstmal weiter nach unten zu ende Bauen.

    Dann immer angepasst am Rand/Schied noch erweitern unter Futtergabe.


    Und dann: wenn man merkt, jetzt ist das Brutnest zu Ende, jetzt bauen sie große Speicherzellen und lagern Futter ein, dann kommen => Mittelwände!

    Ab jetzt kommt nämlich der Vorrat, also warum nicht, den Bienen das ab hier erleichtern. Und im Frühjahr muss überzähliges Futter vor der Honigsaison eh raus:

    Dann nimmst Du von diesen MW-Rähmchen am Rand wieder überzählige oder Leere weg und alles ist gut.


    Erweitern dann mit Anfangsstreifen an Position 2, für meinen Teil erfolgt das so. Kommt ein Wachstum des Futterkranzes, dann sollte untern Schluss sein, wobei eh vorher bereits oben auch hier die HR gegeben worden sein sollten.

    Sonst fährt man sie früh bereits ein auf Bauzentrum Lagerhalle Naturbau unten, HR sind doof.


    Also theoretisch kann man Dadant auch dazu benutzen, ein Volk dort einziehen zu lassen und dann "lass die mal machen".
    Aber ob das sinnvoll ist im Sinne der Dadantbetriebsweise?


    Ich habe den Naturbau jetzt erstmal an den Nagel gehängt, weil mit das Wabenwerk oft zu "kompliziert" wird. Leider, immer wenn man es braucht: nicht umhängbar, nicht anzupassen an andere Wellengänge etc.

    Ist so wie schon vor Jahrmillion, macht den Bienen Bauarbeit, kostet Honig, macht es dem Imker aber oft nicht leichter. Das kann ich im Moment nicht gebrauchen.


    Gruß


    Marion

    Wann lernen die ihre Umgebung. v.a. in Stocknähe auswendig? Von Vorspiel- und Orientierungsflügen von Prinzessinen habe ich bisher noch nichts hören bzw. lesen können. Deshalb und nach den Beschreibungen von Prof. Tautz ging ich bisher davon aus, daß die Prinzessinnen von ihrer Leibgarde auf dem Hochzeitsflug begleitet und v.a. nach Hause geleitet werden.

    Königinnen machen ganz definitiv auch Orientierungsflüge.


    Ich hab schon etliche beobachtet bei wiederholten Heimflügen.


    Bei kleinen Einheiten zur Begattung mit so einem Mini-Bienenhaufen geht`s oft, ganz ohne Tautz zu lesen wohl alleine los, so hört man die Belegstellenbesucher, - bestücker, - und betreiber. (da kann ich nicht mitreden)


    Siehe z.B. auch hier

    So war das ach nicht gemeint, Melanie.

    Einen Schwarm nehme ich jederzeit auch mitten aus einem Sperrbezirk von mir aus. Der hungert zwei Tage und baut dann und gut isses. sonst würde die Sanierung ja schließlich nichts bringen.


    Was mir im Kopf herumging war die geschilderte Situation: da war in der Nachbarschaft meines Imkerpatenkindes ein Volk unbemerkt klinisch krank und ist schwach schon beraubt worden - "Kamelle!!!" erst dann abgetötet, Folgeerscheinungen, Beprobung usw.


    Dort gab es diesen Schwarm in der Fachwerkzwischendecke, der zugeschmiert zur Terassenseite einen anderen Zuflugsweg fand. Den hätte man nur mit Hausabriss erreichen können.

    DEr wurde nicht mitbeprobt. Gekümmert hat`s keinen, auch nicht vom Verein dort.

    Bezirk war wieder bzgl der Proben ok. Dann im Frühjahr wieder positive Befunde.


    Hat der auch mit geräubert? Ist der dann erst in Folgejahr dahingeschieden oder schwach aus dem Winter gekommen und imMärz selbst ausgeraubt?


    Das sind zumindest denkbare, unauffindbare Sporenquellen


    Auch hier wieder alles eine Wahrscheinlichkeitsrechung...

    Das tun sie auch definitiv, Geruch dann zusätzlich z.B. deutlich mehr, wenn Schwitzen dazukommt.

    Man beobachtet die hier tatsächlich, wie sie auf aufgewärmten, dunklen Materialien landen und stechen wollen (z.B. Sattel oder Sattelgurt)


    Dass die Fallen über die Wegnahme der ausschließlich stechenden Weibchen oft erst in den Folgejahren noch Zusatzeffekt haben, davon habe ich heute auch von einem Bekannten gehört.


    Danke für die Rückmeldungen. :daumen::liebe002:


    Aber diese Knoblauchgeschichte hält sich wirklich hartnäckig. Ich kenne das mit der Verfütterung... bringt in meinen Augen eher subjektiv gefärbt dann was beim Besitzer. :cool:

    Die notwendigen Mengen werden außerdem teuer und zusätzlich angeblich gesundheitlich bedenklich.