Beiträge von beetic

    Tja, die hat`s nicht überlebt...

    Ich schwöre, die war vor 10 Tagen noch nicht da drin.


    Interessant, was die damit tun, wenn sie`s nicht raustransportiert bekommen.



    Moin!

    Trollig fast ja, das Ansinnen ist vielleicht löblich und gut gemeint.


    Es geht hier eher darum, dass Korbimkerei etwas ganz spezielles ist, nicht besser als andere Formen, anders aber.

    Jedoch ist sie zwar simpel aber ganz und gar nicht simpel, eher was für jemanden, der das Bienenvolk bereits lesen kann, versteht, was wann und warum los ist, und wie zu handeln wäre.


    Im Korb ist für einen Anfänger ziemliche Blackbox. Man kann nicht eingreifen, man kann demzufolge nicht konkret Gesehenes mit Kontrolliertem verbinden und lernen. Viele imkerlichen Kniffe und mögliche Rettungsaktionen genauso fehlen einfach aus Mangel, im Naturbau etwas nachsehen oder handeln zu können.

    Man MUSS nicht in der Magazinimkerweise alle möglichen Handgriffe umsetzen, man MUSS auch nicht dauernd Waben ziehen, umhängen, manipulieren und kombinieren etc


    Aber man KANN, wenn nötig.


    Gerade die Ansicht, den Honig eigentlich nicht zu brauchen, wenn er nebenher abfällt, umso besser etc und nur einen Korb erstmal hinzustellen. Das ist löblich, typisch für den idealisierten Anfänger (ich hab

    das auch mal so gesehen, ja!)

    aber eigentliche Bienenhaltung funktioniert in der Realität eben meist ganz anders.

    Ist so


    Mach die Hausaufgaben, einen Anfängerkurs, parallel zur Korbimkerei lesen und gucken, einen Imkerpaten besuchen wäre wichtig. Mit Korb anzufangen ohne jemanden, der Korbimkerprofi ist und das begleitet, geht ziemlich sicher schief.


    Und dann neu überlegen


    Viel Spaß und Erfolg

    aber die Bienen nicht vergessen


    ist nicht wie Insektenhotel aufstellen


    Gruß


    Marion

    Stimmt, Robert

    Hefeteig mag ich sowieso sehr gern, ist bei uns eigentlich die klassische Pflaumenkuchenunterlage.


    Allerdings wollte ich unbedingt auch mal Mürbeteig NUR mit Honig ausprobiert haben, bisher habe ich immer nur Teile Zucker ersetzt gehabt.

    Insbesondere Streusel hatte ich noch nie so versucht - dachte immer die Zucker-Krümelkomponente sei sehr wichtig. Wohl nicht! :daumen:

    Es ist Saison!

    Das Rezept geht sowohl mit Äpfeln als auch mit Pflaumen,

    Ich hab bisher noch nie Streusel mit Honig gemacht, das klappt jedoch ausgesprochen gut, dieser Kuchen hier jetzt also komplett mit Honig statt mit Zucker:



    Mürbeteig:

    180 g Mehl

    75 g Honig

    75 g Butter, zimmerwarm/ weich

    1 kleines Ei oder ggf auch nur ein Eigelb


    Schnell zu einem Knetteig verarbeiten,

    in einer Springform mit Backpapier ausbreiten und einen ca. 3 cm Rand hochdrücken.


    Füllung Äpfel:


    ca 1 kg Äpfel, geschält, entkernt, in kleine Stücke geschnitten

    etwas Zitonensaft, Zitronenschale, wer mag Rum oder Zimt und etwas Coriander dazu

    100 g Honig

    50 - 100 g Sultaninen

    das ganze ohne Flüssigkeit in einem Topf dünsten, warten, bis die Äpfel halbweich sind und Flüssigkeit abgegeben haben.

    ca. 20 g Weichweizengries dazugeben und kurz aufkochen lassen.

    Etwas abkühlen lassen.

    (Man muß das je nach Flüssigkeitsbildung und Apfelsorte einbisschen nach Gefühl machen,

    wie einen Grießpudding, so dass später nach Backen und Abkühlen ein schnittfester Kuchen entsteht)


    Füllung Pflaumen:


    eigentlich genauso mit 1 kg Plaumen entsteint und in Stücke geschnitten.

    Ein Kompott kochen, Süße kann man selbstverständlich nach Geschmack variieren,

    Zimt und Rum oder Vanille, wie man mag dazu geben.


    Honigstreusel:


    160 g Mehl

    75 g Honig

    75 g weiche Butter

    Vanille oder Zimt nach belieben


    Das ganze mit den normalen Rührhaken des Rührgerätes bearbeiten, bis die gewünschte Streuselkonsistenz erreicht ist.

    Je nach Konsistenz des Honigs muss man ggf mit 10-20 g Mehl plus oder minus "spielen",

    bei mir hat es mit cremigem Honig auf Anhieb optimal funktioniert


    180° Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen

    Ich persönlich hab bei Ralf jetzt aber nicht den Eindruck von nicht-locker gehabt.


    Ab und zu mal ne Zusammenfassung und Hinterfragen plus gegenüberstellen von ggf. zusätzlich zu findenden Fakten.


    Wenn das als Provokation definiert wird, weil es an der bisherigen oder eigenen Theorie rüttelt, dann ist das weder sachlich noch hilfreich.

    Wenn es derselben gegenübersteht oder widerspricht, sollte das in üblichen Diskussionen zu Gegendarstellungen oder Gegenargumentationen führen bzw. widerlegt werden, und dann kann man weiter reden.

    These und Antithese oder? Per Definition drückt die Antithese Zweispalt und Zerrissenheit aus, Spannung als Angriff zu bewerten halte ich für nicht korrekt. Angriff und Provokation ist ggf. sehr subjektives Empfinden. Warum? sollte man sich dann fragen


    Ist das förderlich, wenn immer alle nur willig nicken und unkritisch hinterher"denken"?


    Mal so ganz allgemein gesehen...

    Hallo beeg,


    das kann je nach Region, Wettersituation und je nach Volk oder Einheit im September oder Oktober gemacht werden.

    Wo es oben bereits Thema war: Drohnenfreie Zeit vereinfacht das Ganze.


    Es gibt sozusagen zwei Methoden. Man kann ein Volk auflösen, idem man es nach Rauchgabe aufteilt auf mehrere Völker, dazu werden normalerweise die Brutwaben abgekehrt und zwar vor der Beute und mit Einlaufhilfe, in der das zu verstärkende/aufnehmende Volk sitzt. Die abgekehrten Brutwaben werden zugehängt und zwar ans Brutnest. Man kann auch fertige Futterwaben dann mit zugeben, die sollten aber sinnvollerweise an den Rand kommen. Es sollte also in etwa konform mit dem "System" der Bienen erweitert werden.

    Wenn zwei Einheiten vereinigt werden sollen, dann kann man das so machen wie oben.

    Man kann allerdings nach meiner Erfahrung auch die bienenbesetzten Brutwaben ohne Abfegen zuhängen, ich hatte dabei noch nie ein Problem zu dieser Zeit oder im zeitigen Frühjahr, und ich finde das ruhiger als die Abfegerei und Einlaufenlassen, kein Verklammen etc.


    Sonst wird auch immer noch und immer wieder das Aufsetzen über Zeitungspapier beschrieben. Ich gebe hier offen zu, dass ich das erst einmal gemacht habe und doof fand bzgl der Dauer und dem Procedere, außerdem Dreck, Schnipsel und weiterer Einsatz mit Entnahme oben usw.


    Zu Deiner Frage: Um ganz sicher Kleinkriegen aus dem Wege zu gehen, sollte möglichst die Königin kurz vorher entfernt werden. Beim Zuhängen kann es sein, dass nicht die übrig bleibt, die man erwartet hatte, beim Einlaufen lassen wird die einmarschierende neue eher abgewehrt bzw abgestochen.


    Zum Thema Auflösen und vereinigen hier noch ein empfehlenswerte PDF


    bzw auch dieser Link hier


    Nicht zu lange in den Herbst warten damit, ein bisschen Zeit für ein wenig Umorgansiation ist ganz nett für die so modifizierten Völker.


    Viel Erfolg!

    Rafft Euch auf und lasst die Schwächlinge nicht in den Winter, sondern schafft kräftige Einwinterungsvölker.

    Ich gebe aber auch hier zu, dass ich bis zu dieser Erkenntnis gebraucht habe... gibt Jammer :roll:

    Hallo,


    wie ich mein Wachs so richtig sauber bekomme aber meine eigentliche Frage wurde nicht beantwortet

    Was ich nur nicht verstehe ist, warum er die Kerzen am Ende aus den Glasförmchen klopft

    doch, doch, Deine Frage wurde beantwortet - schon von Kiki bzw. in dem Link


    Um es nochmalvorzukauen: direktes Eingießen führt leicht zu fester Verbindung mit dem Außenrand der Teelichtform. Mal drauf achten, gekaufte Teelichter sitzen da auch locker drin, und man kann sie fast immer aus den Aluschälchen rausnehmen.

    Das Abkühlen mit fester Verbindung zu Docht und gleichzeitig Rand führt zu Rissen im Teelichtwachs, wie in Kikis Link zu sehen.


    Wer eigenes Wachs dazu benutzen will, darf sich nicht der Illusion von "mal eben" hingeben.

    Und er sollte eben wirklich ganz genau wissen, wie man sein Wachs super-blitzsauber geklärt bekommt. Einmal reicht definitiv nicht...


    Der "mal eben"-Fraktion ist die Verwendung von fertigen, geklärten Bienenwachspellets anzuraten, sonst gibbet Ärger mit dem Teelicht und ggf. mit dem Empfänger von Selbigem :roll:


    Gruß


    Marion

    Na ja,


    er wollte eine machen bzw danach fragen und meinte, dass er selbst ungerne Brutwaben dazu hernehmen möchte, dann kamen noch Tipps etc. - deshalb geh ich davon aus; von irgendwas müssen die Maden ja abstammen und sie wurden als Weisellosigkeitsbeweis aufgeführt.


    Bei Nr. 3 bevorzugt er von vorn herein die Empfehlung von Ralph, welche ja bei ohnehin gewollter Neubeweiselung die vorherige Probe überflüssig macht.


    Soll Micha selbst erläutern später - warten wir`s ab, wir Spekulanten :lol:

    Hallo,


    Heike, da pflichte ich Dir zwar bei, jedoch habe ich das oben im Beitrag nicht so verstanden, als dass nun Nachschaffung laufen soll.

    Da war eine Weiselprobe drin - auch @ Berggeist:


    Drei Völker:


    Nr 1: falsch beurteilt, hat Brut - alles gut (?)


    Nr 2: ist laut Weiselprobe sicher weisellos und soll nun eine bekommen, steht auch so da.

    ...mein Glück versuchen und dem Volk mit den Weiselzellen (nachdem ich diese entfernt habe) einen Ausfresskäfig mit neuer Chefin zusetzen

    Nr 3: Hat weder Brut noch Königin, noch ganz gut Bienen und keine Weiselprobe bekommen. Hier soll das von Ralph vorgeschlagene Verfahren zur Beweiselung und ggf. Abfangen einer dort drin befindlichen, nicht legenden Jungen durchgeführt werden. =>


    ...aus jedem zu beweiselnden Volk 3 Waben mit Möglichkeit zum Stiften entnehmen und bienenenfrei in eine leere Bienenbeute geben. In diese kommt die gelieferte Königin unter Futterteig. Anschließend erfolgt Positionstausch. Der Kasten mit der neuen Königin wird jetzt durch Flugbienen besiedelt, die die neue Königin mangels Alternative gerne annehmen und befreien.

    Wenn der neue Kasten ausreichend besiedelt ist (nach ca. 7 Flugtagen), kann man das (weisellose?) Volk in die alte Beute abstoßen, die Waben bienenfrei in die neue Beute umhängen und schließlich das Volk über Einlaufbrett und Absperrgitter einlaufen lassen.

    So erspart man sich Weiselproben und die Annahme der neuen Königin ist ziemlich sicher.

    Also ist doch jetzt alles ordentlich geplant.


    Finde ich


    Schönen Sonntag


    Marion,


    (ich guck gleich mal bei meinem Königinnen-Massengrab-Volk nach Vorspielflug:-?)