Beiträge von Norbert Jung

    Hallo Peter,

    mit den originalen Nicot-Schiebern meine ich diese hier auf Seite 85 im gedruckten Katalog,

    Seite 87 unten rechts im Download-pdf:

    https://www.icko-apiculture.co…wysiwyg/pdf/ICKO_2018.pdf

    Klar dass man diese Schubläden ab und zu vom Unrat befreien soll.


    Leider sind wir in diesem Fred mehr bei Dadant 10 als beim Thema Dt 8, aber vielleicht gibt es eines Tages auch Böden für 8er Dt in der gleichen Ausführung.

    So weiss jeder von welchem Modell wir hier sprechen.

    LG, Norbert

    Peter,

    da gibts neue verstärkte Schieber. Der Boden hat immer eine leichte Wölbung nach oben hin....

    Mir sind die Alten gut genug, kann nciht sagen das die im Gebrauch instabil sind.

    Warum sagt du das, warum wozu sollen die stärker sein?

    Hallo,

    Vielleicht meint Peter die Einschieber aus weissem Plastik. Bei uns heisst das Material 'Aquilux'. Die halten nicht lange, aber erleichtern die Einschätzung des Varroa(be)falls deutlich, sofern sich keine Ameisen einfinden, die mit dem Ab-Transport der toten Varroa für Verfälschung von Tatsachen sorgen.

    Wenn diese Aquilux-Schieber dann auch noch in falscher Richtung ausgeschnitten worden sind,

    (Quer-statt Längsrichtung) knacken sie beim Einschieben in Falten wie 'ne Hamonika und landen nach einigen Monaten und etwas Nervenzehrung auf dem Müll.


    LG, Norbert


    Ja, nur sah es die französische Fachpresse damals nicht so. Aber zu dem Zeitpunkt sprach man in Frankreich schon vom Wunderding genannt P.I.H.P.

    Steht fuer "Partition Isolée Hautes Performances".

    Auf Deutsch etwa Hochleistungs-Isolierschied.

    Erfinder Marc Guillemain, mit Goldmedaille im Agrarsektor von der Ukraine belohnt.

    Immer schön warmhalten , ob in Dt8, oder Dt10.

    Hätschel, Tätschel...

    Norbert

    Hallo Robert,

    Zu deiner ersten Frage, die nur mich betrifft:

    Ich hab von Anfang an mit den Beuten geimkert, die man mir schenkte (etwa 10 Dadant 12er) und gekauften Dt 10. Mixtur also.

    Sehr bald gingen mir die teuren Gitterböden der 12er insgesamt Klapperblech zum (schlechten) Schliessen auf den Keks.

    Auch die Bienen mochten sie nicht besonders und beeilten sich das Bodengitter derart mit Propolis dicht zu machen, dass sowieso keine Luft mehr durch kam.

    Da waren die Nicot-Plastik-Dinger für Dadant 10 mit Einschiebemöglichkeit eines passgenauen, leicht erhältlichen Bodens doch besser.

    Letzterer ergibt mit entsprechender weisser Auflage auch eine viel bessere Varroafall-Kontrolle.

    Sie war vor 8 Jahren (hatte damals noch Varroaschleudern des Typs frei erfundene BF-Ligustika) ebenso unerlässlich, wie die Behandlung selbst.

    Das war der Grund der Ausmusterung.


    Deine 2. Frage betrifft nur JG und ich kann nicht für Ihn antworten. Will es auch nicht.

    Jos hatte den Imkern in zahllosen Konferenzen quer durch Europa soviel Neues zu sagen, dass (s)ein einziger Rückzieher bestimmt seine Gründe hatte.


    Lg, Norbert

    Als dann der Gitterboden kam hat sich dieser durchgesetzt weil die Überwinterung und die Frühjahrsentwicklung, damit wesentlich besser war, vor allem bei offenem Gitterboden im Winter. Besser waren auch Magazine im Freien als welche im Bienenhaus... - so dass wir die Erfahrung gemacht haben das "kalte Überwinterung" in unseren Breiten wesentlich besser ist.

    Hallo Franz,

    Meine (offenen) Gitterböden vergammeln auf dem Dachboden und warten darauf dem Ofen zugeführt zu werden.

    Dieses Thema erinnert mich doch an den Fall, in dem einer der bedeutensten BF-Imker/Züchter unserer Zeit (der Mann ist zum Meilenstein der Imkerei in Europa geworden) auf einem Bienenkongress in Frankreich eine ehrliche Aussage gemacht hat. Bravo fur Ihn!

    Er habe mit der Empfehlung der offenen Gitterböden etwas falsches gesagt und möchte es korrigieren.

    "Würde man nämlich etwas Falsches im Raum stehen lassen , so würde man nicht mehr ernst genommen", so seine damalige Korrektur.


    Wie schreibst Du doch: Aber jeder wie er will..

    LG, Norbert

    Die Dadant 8 Waben ist eine logische Folge des erst seit einigen Jahren mehr beachteten und empfohlenen Bestrebens dem Bien -vor allem in langen nasskalten Wintern- den Wärmehaushalt im Stock zu erleichtern. Vorher wurde ja gute Belüftung (nicht Durchzug!) gelobt, in dem die Wintertraube sich gut zusammenzieht.

    Heute soll das Volk recht warm gehalten werden, wozu das Brutnest dann links und rechts von Isolierwänden umgeben ist.

    Meine Erfahrung ist folgende

    12er Dt: sollte der Zucht (Start -Pflegev. ) und sehr legefreudigen Koe. vorbehalten bleiben.

    10er Dt.: im Winter auch noch zu gross, zumindest die beiden Randwaben setzen Schimmel an, deshalb

    vor dem Winter durch Schiede ersetzen.

    8er Dt : Keine Erfahrung, aber in der Hauptsaison wahrscheinlich zu klein mit eingeschränkter Legeleistung einer guten K.

    LG, Norbert

    Es wird uns hoffentlich allen gegönnt sein und in einigen Jahren diesen Faden wieder neu zu beleben und ihn an den Realitäten zu messen .

    Hallo Markus,

    Ich befürchte nur dass sich auch in einigen Jahren nicht viel oder eher wenig an den Realitäten geändert haben wird.

    Kein Pessimismus, sondern Realismus meinerseits.

    Im Gegensatz zu rase imkere ich -relativ erfolgreich- im entspannten Feld von gereifter Resignation und verlorener Hoffnung.

    LG aus dem französischen Velutina-Paradies.

    Norbert

    Danke, super Hinweis!

    Somit ist schon ein Vorwurf hinfällig, den man Ramsey macht, und zwar den Fettkörper bei Insekten mit der Leber und dem Fettgewebe von Säugetieren vergleichen zu wollen.

    Steht bei Wikipedia sehr deutlich:

    "Die Honigbienen nehmen über die Nahrung kaum Lipide auf. Zur Deckung ihres Bedarfs erfolgt die Synthese von Lipiden aus Kohlenhydraten und der Ort dieser Synthese ist der Fettkörper..."

    Wo Synthese stattfindet, ist m.E. Aktivität vorhanden. Die Behauptung von Ramsey-Kritikern, die Leber sei aktiv, der Fettkörper hingegen passiv, ist damit weg vom Fenster.


    LG, Norbert

    Hallo,

    Könnt Ihr mir bitte sagen, ob in Deutschland die Arbeit von Herrn Samuel Ramsey bereits irgendwie wissenschaftlich Beachtung gefunden

    hat oder kommentiert wurde.

    Das Resultat seiner Forschung lässt ja eher aufhorchen: Varroa ernährt sich hauptsächlich von den Fettgeweben der Biene und nicht , wie bis dahin angenommen, von Hämolymphe.


    Seit fast 50 Jahren glauben die Forscher, dass Varroa-Milben sich von der Hämolymphe (dem "Blut") der Biene ernähren.

    DR. Samuel Ramsey, Doktorand für Entomologie an der University of Maryland, hat umfangreiche Forschungen über die Essgewohnheiten und die Ernährung der Varroa-Milbe durchgeführt, die (angeblich) einen soliden Beweis dafür liefern, dass die gegenwärtige Annahme falsch ist, und dass die aktuellen Schädlingsbekämpfungs-Methoden nicht nur wirkungslos seien, sondern gar zur Resistenz gegen unsere Behandlungsmittel beitragen.


    https://hocoba.com/samuel-ramseys-video/

    Diese Arbeit erklärt auch weshalb unsere Bienen durch die Varroa-Belastung derart vielen negativen Konsequenzen ausgesetzt sind.

    Ein Parasit von dem man glaubt(e) er würde sich mit einer kleinen Menge ihrer Körperflüssigkeit begnügen....

    LG, Norbert

    Hallo,

    Es gibt von der durchwachsenen Silphie effektiv nicht nur die uns allen bekannte Art. Bilder der rotstengeligen Genossin, auch im Vergleich zur "üblichen" werden z.b. hier gezeigt:


    http://www.louistheplantgeek.c…atum-connatum-red-stemmed

    Es sind also schon Cultivare unterwegs und der durchwachsenen Silphie gefällt es ausserhalb ihrer US-Heimat so gut, dass die Erscheinung von Mutationen selbst ohne Import-Pflanzen bei uns wahrscheinlich ist.


    LG, Norbert