Beiträge von holzundhonig

    Das stützt mal wieder die Theorie der paralelen Universen.Oder: in einer Meinungsumfrage über Vertrauenswürdigkeit standen Politiker ganz weit unten- noch unter Autoverkäufern... ( will hier niemand auf den Schlips treten).
    Wer hat denn diese kleine Anfrage ausgearbeitet ?Vielleicht bräuchte es da Unterstützung für die nächste ? mit welchem Grundwissen hat da wer wie die Antwort gebastelt?Wie wurde in diesem Zusammenhang "gravierend" definiert ? usw
    Da läßt sich doch helfen. Apropos, haste denn mal ne Einladung von "unserer" Ilse Aigner bekommen ?
    Gruß Kalle

    Meine Bienen Bleiben HIER.Das ufert langsam aus hier ,finde ich...
    auch tausche ich lieber Honigsorten mit Kolegen aus dem Süden(von Deutschland oder angrenzend), als meinen Bienen so weite Wanderungen zuzumuten!
    Und wirklich brauchen tun wir Ks von sonstwoher doch auch nicht wirklich!Die Verdoppelung der ausgewinterten Völkerbestände ist doch kein Problem, sogar von natur aus vorgesehen (ok, mal mehr mal weniger)und in der "Völkerführung"auch sinnvoll.
    Selbst Ks mitte Mai sind doch kein Problem, zumal mit nur 1,5 kg Bienen.Einen 5- Waben-Ableger sehe ich zu dieser Jahreszeit außerdem als gleichwertig an.
    Problem ist doch nur die Geheimniskrämerei, der Neid, die Scham und der ganze andere Quatsch.Mehr Solidarität und offener Kontakt sind doch eine bessere Investition, bzw Verdienst. Es kann jede/n mal treffen, so sollte doch nicht der erzielbare Höchstwert den Austausch beeinflussen, sondern eben die Solidatität.Je enger ich mit anderen Imkern bin ,desto gewichtiger ist das für mich.Ich kann dafür auch darauf zählen, nich tausende ausgeben zu müssen um meine Bestände aufzustocken,falls es mich ganz übel erwischt.
    Nicht alles ,was machbar ist, macht auch Sinn. Und brauchen tun wir das alles hier doch garnicht, auch nicht den knallharten Kapitalismus untereinander, wenns um die Basis der Imkerei geht( Völker).Und diese Einstellung kann ich sehrwohl ändern- bei mir- bei denen, die sich freuen und versprechen, sich zu revangieren- wenn nicht bei mir, dann bei anderen usw
    So müssten nur die Suchenden besser suchen und die anbietenden offensiever anbieten und schon könnten die sizilianisch zuhause bleiben. U
    nd wir müßten nicht Feindbilder schüren sonder könnten sinnvolleres tun...
    So! Grüße Kalle

    Ups, jetzt hab ichs auch gemerkt und abgekriegt, worüber hier so viel geredet wird...
    Hallo Udo, ich zitierdich mal:
    Aber wie gehen 3 Zargen übereinander? Natürlich funktioniert hier auch der Naturbau, sobald die
    Bienen daran gewöhnt sind.
    Das hat aber gar nichts mit naturgemäßer Bienenhaltung zu tun, ist eher wieder die "Käfighaltung".
    (Sieh es mir nach, Hartmut)



    Ohne nachzufragen, was Ich damit "herausarbeiten" möchte (ergebnisoffen versuche), lässt du so ein vernichtendes Statement los.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, Dadantbeuten sind auch meiner Meinung nach eine sehr tolle Sache und ich habe großen Respekt vor deiner Auseinandersetzung mit diesem ganzen Thema- aber auch bei dir finden sich Widersprüche!
    Z.B. schreibst du, Bienen bevorzugen 300 x 300als Raum, und jetzt kommt Dadant als Lösung ??? Ist mein Maßband kaputt? Und Rähmchen sind ja nun auch nicht das Maximum an Konsequenz...
    So gibt es auch Widersprüche bei meinem (Klein-) Versuch. Irgendwie ist es immer ein Kompromiß, selbst jeder Baum oder sonstwas, der von Bienen bezogen wird. Ich habe bei der Bergung von Schwärmen schon Sachen gesehen, die unsere Sichtweise von- was will und braucht der Bien-auf den Kopf stellen...
    Also, an alle, für die Udo und alle anderen hier schreiben: hört auf ihn, nehmt ihn ernst, genauso, wie die anderen die hier schreiben.
    Eine ergebnisoffene Betrachtung ist das A und O, um den eigenen Weg zu gehen- gemessen an den eigenen Bedürfnissen, ansprüchen
    und vor allem auch Trachten.
    Mein Versuch beinhaltet z.B die obere der 3 Zargen während der Robinie füllen zu lassen, danach abbunkern und nach der Sommerhonigschleuderung als Winterfutter wieder aufzusetzen.
    Bei solchen Trachten können nach meiner Erfahrung (!) zu große Waben zur Gefahr werden( ohne Rähmchen und Draht).
    Bitte erst lesen, versuchen nachzuvollziehen in allen Aspekten die da mitschwingen,nachfragen und dann kritisieren.
    Viele Wege führen nach Rom. Ja ich weis, manchmal zu viele, und manche auch dran vorbei... deshalb immer ergebnisoffen betrachten!
    Und ab und zu mal die Mundwinkel hochziehen und über sich selbst und andere mal schmunzeln, dann wird das auch alles viel lockerer hier, und verschiedene Rangehensweisen können diskutiert und vergleichbar gemacht werden um auch Neueinsteigern Einblick zu gewähren ( und nicht nur in Kampftechniken)
    Grüße aus der zur Abwechslung mal sonnigen Altmark, Kalle

    Noch eine Anregung:
    Bei der Variante VVS oder KS und neue Beute auf den alten Platz- ein paar Tage später den Honigraum vom Altvolk sammt Bienen oben rauf.So klappts auch noch mit der Honigernte.Der Schwarm sollte dann aber schon großzügig bemessen werden.Hab ich dieses Jahr mit einigen gemacht.Erster Honigraum wird wohl morgen voll sein.Allerdings sind die neuen Bruträume bei mir 3x dreiviertelhohe Zargen nur mit Oberträgern.Ich tüftel da grad an einer Mischung aus Warré-betriebsweise und "klassischer" Magazinimkerei.Im Schnitt sind jetzt nach ca 10 Tagen 2 der Zargen vollständig und sehr anständig ausgebaut, pro Zarge gabs 3 Anfangsstreifen.
    Diese relativ flachen Zargen habe ich gewählt,da hier ohne Ende Raps,Obst und danach Robinie ist . Bei solchen Trachten Kann frischer Naturbau schon mal abstürzen wenn die Waben sehr groß sind und du die Kiste zu scharf ankuckst, vor allem ohne Draht...
    und wenn wir schon mal dabei sind-
    hat schon mal wer darüber nachgedacht bei Stabilbauzargen mit Speilen von den guten alten Heidjern zu arbeiten?


    Das würde Wanderungen mit Frischem Bau sicherer machen.Kam mir die letzten Tage als Idee da ich mit den oben beschriebenen und den neu besetzten Warr´s z.B. ind die Heide will.

    Hallo Sabine,
    hat sich benommen... ist aber zu meinem Jüngsten "Lehrling"(11) gegangen.Der ist nach 3 Jahren jetzt "entlassen.Sein Kommentar vor ein paar Tagen: alles ok, aber mit Honig noch nix los... Na, was ein Wunder bei dem Wetter.
    Damit zurück zum Thema:
    Füttern in der Warré-
    Ich habe, wie ich das in den anderen Beuten schon immer mache, auf die obere Zarge eine Folie gelegt,einen Schlitz frei gelassen und einen Behälter mit schwimmern draufgestellt für das Futter (mit Leerzarge).
    Ein paar Schwärme haben sich nicht an die Spielregeln gehalten und sind angefangen sich hoch zu ziehen.
    Zum Glück gibts ja das Forum. Jetzt mach ichs so, wie von Bernhard empfohlen, mit Pappabdeckung und Ausschnitt für ein umgestülptes Glas mit gelöchertem Deckel.Schön einfach und unbürokratisch gelöst.
    Übrigens geht das "Deckelkonzept" voll auf. Was da an Feuchtigkeit transportiert wird hätte ich nicht für möglich gehalten!!!
    Diese Wochenende setze ich mich daran ,für meine Nm-Beuten welche nach diesem prinziep zu bauen.
    Grüße Kalle

    Ich stimme den letzten beiden Beiträgen von Sabine 100% zu, in Allem.
    Mein Problem dabei ist nur, ich habe nur 3 Halbhohe Zargen.Bei den ganzen Kindern hier in der Gegend müssen die immer als erstes herhalten bei dem ständigen "Kalle, hast du Honigwaben ?" Da sind die meist vergriffen bevors in die Vermarktung oder in die Schleuder geht...
    Gruß Kalle

    Hallo Hopi,
    viel vor hab ich leider bald nicht mehr.Bei den üblichen Schwarmverhinderungsarbeiten hatte ich öfter einen Grund in die Völker zu schaun.
    Wenn dann demnächst alle Schwarmwilligen umlogiert sind geht mir ja fast die Arbeit aus...
    Seit heute sinds auch schon 14 Warrés ,und 3 sind schon wieder in der Warteschleife.
    Bei der Geschichte mit deinem Ausreisser vielmir ein trick von meinem ersten Paten ein:
    Beim Einschlagen eines Schwarms ein minni Stück offene Brutwabe mit rein.
    Sehr gut geht das mit einer aufgeschnittenen Geträngedose als "Lochsäge".Damit lassen sich auch ganz gut Weiselzellen aus einer Wabe aus- und in eine andere Wabe wieder einbauen , falls mal mehrere Zellen von einer Wabe auf mehrere Völker verteilt werden sollen.
    Letztes Jahr hatte ich auch einen Ausreisser,den ich 3 mal aus dem Baum geholt habe .Mit dem beschriebenen Trick und dem Versprechen, ihn auf einen andern Stand zu bringen,wenn er denn unbeding weg will, konnte ich ihn überzeugen.
    ich habe mein Versprechen gehalten...
    Grüße Kalle

    Die ersten 12 Warrés sind mittlerweile besetzt. Insgesammt stehen erstmal ca 25 bereit.Ich warte einfach auf Schwarmzellen, sind die Ersten verdeckelt - Altvolk verstellt-Warré mit vvs auf den Platz und fertig.Nagut, nicht ganz, bei dem Wetter füttere ich natürlich- alle 2 Tage ca 1 Liter Honigwasser.
    Um Erfahrungen zu sammeln, mache ich schwärme in verschiedener Grösse. Die ersten Großen haben nach 10 Tagen schon fast 2 Zargen ausgebaut!Und das bei dem Wetter!!
    Ich habe die meissten Zargen mit 9 Oberträgern ausgestattet und was ich bisher sehen konnte zeigt bei Einigen 9 schöne Waben , sich fortsetzend in die untere Zarge.

    Bin gespannt ,wies weitergeht, geplant ist, die Warré-völker mit in die Heide zu nehmen.Ob bei den Größeren wohl vorher schon, in der Robinie oder Linde mit Überschüssen zu rechnen ist?

    Ein zweites projekt sind 17 cm hohe Zargen mit Oberträgern für mein anderes Beutensystem ( 10-Waben Nm- Magazine aus Holz mit Falz).
    Hier bin ich genauso verfahren bei der Besiedelung, mit dem Unterschied;daß einige Tage später der Honigraum vom Altvolk auf die Naturbauzargen gesetzt wurde.
    Die neuen Zargen sind ohne Falz in 25mm Holz und passen in-bzw auf die innere Falz des Systems.Daraus ergibt sich ein etwas geringeres Innenmaß,was ja aber für den Naturbau auch ok und gewünscht ist.

    Mein größtes Problem im Moment ist, nicht jeden Tag reinzugucken, wie weit sie schon sind...

    Grüße aus der kalten Altmark, Kalle

    Das wichtigste finde ich ist echtes Interesse zu wecken.Das klappt am besten am Stand- mal ein Stückchen Wildbau mit Honig drin in den Mund gesteckt.Wenn dann der Jahresablauf und die Aufgaben des Imker parat sind, dann gibt sich der Rest von ganz alleine...

    Bei mir sind 6 von 62 weg, und ich bin auch umgeben von Raps und Mais.In den letzten Jahren hatte ich allerdings auch schon fast-totalausfälle einzelner Stände.Der Vorteil hier scheint zu sein, daß es trotzdem noch ausreichende und sehr vielfältige Pollenversorgung gibt .Vielleicht kann diese ausgewogene Ernährung ( wenn denn vorhanden) teilweise die Belastungen "aufwiegen" ?
    Statt über diesen bescheuerten Bienenführerschein oder "Zwangsbehandlung"nach § soundso, sollte wohl eher darüber nachgedacht werden, die Landwirtschaft zu ökologischen Ausgleichsmaßnahmen zu verpflichten ( und diese Vergiftungen einzustellen).Das würde etwas ändern!
    Grosse Völkerverluste haben immer vielschichtige Gründe.Natürlich spielt die Varroa eine Rolle, aber welche ? Dazu gibts hier im Forum genug zu lesen!Gesunder Verstand und Augen auf- wirklich auf- reicht auch um zu sehen wie unsinnig solche Anordnungen sind!


    Klaus- du lieferst doch das beste Beispiel dafür, und das mehrfach mit deinen Beispielen. Und die Geschichte mit der Reinvasion in deinen Fällen kann doch wirklich niemand mehr glauben. Spätestens, seit Bernhard vorgerechnet hat, worüber da eigentlich geredet wird (dankeschön dafür)!
    Wenn dieser ganze Blödsinn sich nicht im Sande verläuft oder abgewendet werden kann, werd ich Schwarzimker.
    Auch ein interessanter Gedanke, bestimmt auch für neue Zielgruppen...

    Hallo Beetle,
    Leinöl ist leider garnicht Uvstabil. Dieser Anstrich verliert draußen teilweise schon nach einem Jahr seine Wirkung und das Holz vergraut sehr schnell. Balsamterpentin ist bei Beuten meiner Meinung nach die bessere Wahl, da der Terpentinersatz aus dem Baumarkt relativ dauerhaft giftig ausdünstet...
    Allerdings, wenn die Beuten "halb" drinnen stehen ist Leinöl eine super Sache.

    Ups, das ist das erste mal, daß ich sowas höre.Eher wird immer das Gegenteil behauptet.Ich habs gelesen und interpretiere erstmal so, daß es für den Verzehr nicht geeignet ist und ausgehärtet keine toxische Wirkung hat.Bin schonmal über den Hinweis" ausgehärtet völlig ungiftig " gestolpert...
    Ich nehme das aber trotzdem ernst und werde da nochmal genauer hinschaun und bei meiner Quelle nochmal nachhaken.Der gute Mann ist absoluter Ökofreak,hat seinen Beruf gelernt und ist echt ein Experte für das Zeug und seine Anwendungen.

    Ich empfehle Tung-öl, 1 zu 1 verdünnt mit Balsamterpentin- 2x "nass in nass " auftragen. Wahlweise nach 1 oder 2 Tagen nochmal mit Tungöl pur dünn drübergehen.Super Sache!
    Gruß Kalle