Beiträge von holzundhonig

    Da ich seit diesem Jahr nur noch über Schwärme vermehre und auch will, daß möglichst alle dieses tun, habe ich die Meisten zur Schwarmzeit zu großen "Schwarmständen" zusammengefasst.
    Meine Suche nach den Milben begann an einem Stand, wo es am besten geklappt hat, alle in kürzester Zeit gleichzeitig schwärmen zu lassen ( von einem Köabl und ein paar VVS abgesehen ).
    Ich überlegte, einige der ersten verdeckelten Brutwaben zu entnehmen, falls Stichproben dazu anraten.
    DA WAR SO GUT WIE NICHTS !!!
    Wo sind die hin ???
    Vorher waren sie da, und ich behaupte mal, ich habe ein geübtes Auge dafür.
    Auf den Bienen nicht, in der Brut am Rand nicht , unten nicht , in der Mitte nicht...
    Weder bei den Schwärmen, noch bei bei den Abgeschwärmten
    Sagt jetzt nicht, beim Nachbarimker, das bin ich nämlich selber, zumindest der allernächste. Und da waren auch immer Völker erreichbar, die eine legende Königin hatten.
    In meiner Verwirrung habe ich mich dann heute durch alle Stände gewühlt, und habe lediglich 3 Völker mit dem gewohnten Befall gefunden.Alle 3 nicht geschwärmt.
    Der Befall lässt aber nicht darauf schließen, daß sie die Milben aufgesaugt hätten.
    In meinem Gebiet bin ich alleine ,und 2 anwandernde Berufsimker sind (in Absprache)in gebührendem Abstand.Jedenfalls ist es immer deutlich näher zu einem meiner Stände.
    Von der "gesundenden "Wirkung des ( kollektiven ) Schwärmens bin ich ja überzeugt, aber wo sind sie hin ?
    Mir ist klar, daß das nur der momentane Ist-Zustand ist, und sich das im weiteren Verlauf des Jahres wieder ändern wird.Darum gehts mir nicht.
    Wer hat dazu Ideen?
    Bin gespannt, Kalle



    Achso, ich will nicht unterschlagen - in jedem 3. oder 4. Volk konnte ich DWV- bienchen sehen, nicht viele, aber immerhin...

    Hallo Adelheid,
    ein Kollege benutzt dafür eine alte Hammermühle.Er meint , die wären früher auf Bauernhöfen üblich gewesen,keine Ahnung, wofür...
    Gruß Kalle

    Würd ich auch sagen.Einige bei mir bauen bereits in der Vierten, die Robinie fängt erst an.Schwärme zwischen 2,5 und 3 kg sitzen grad meist auf 3 Zargen, es gibt aber auch Unterschiede...
    Mein Gefühl sagt mir, 1 Zarge mehr als sie besetzen, kann bis zur Sommersonnenwende wohl kein Fehler sein. Bei guter Tracht auch darüber hinaus...?
    Mal sehn... Kalle

    Kann ich auch bestätigen.In meiner Gegend sind im Frühjahr 2 auswärtige Erwerbsimker mit zusammen ca 400 Völkern, da kommt schon was zusammen. Ich schätze, diese Jahr hatte ich aus dieser Richtung ca 10 "Zuzüge".Da ich selbst über VVS und Naturschwärme vermehre und täglich auf den Ständen bin, konnte ich die Anreise auch schon öfters beobachten.
    Unterm Strich würde ich aber auch sagen, daß ein großer Teil der misteriösen Schwärme doch eigene Produktion sind...
    Grüße Kalle

    Hallo Sabine,
    einiges kommt mir bekannt vor.Nachschwärme schließen sich ja schon mal zusammen, dieses Jahr auch einmal mit einem Vorschwarm( Nachschwarm nach 2 Tagen wieder im Baum, ich stand daneben und habe gestaunt!). Also, im Eifer des Gefechts passieren denen wohl schon mal komische Sachen,denke, da erzähl ich nichts neues.
    Warum die nich gesterzelt haben find ich die merkwürdigste Sache,wie mir scheint, du auch.
    Haben die einfach vergessen? Quatsch!
    Vielleicht ein wenig zu doll "geduscht"? Eine kleine Wahrscheinlichkeit?Eigentlich finden sich selbst dann noch welche für den Job...
    Bin auch sehr gespannt auf weitere Ideen dazu!
    Grüße aus der Altmark, wo heute auch "Schwarmwetter" war, Kalle

    Hallo Stephan,
    100 Bienen würde heißen, der Schwarm der höchstens so groß wie ein Tennisball.Ausgehend davon, er war doch ein bischen größer, schließe ich mich dem Drohn an...
    Die machen das schon, und du auch.
    Grüße Kalle

    Da kriegste das Kotzen.
    Das thema ist leider noch nicht genug in Mode, so kann dann so platt dahergeschrieben werden.Aber wir arbeiten ja nicht erst seit heute daran...
    Informieren, im Kleinen wie im Großen, bis es genug Leute interessiert... Eine Honigkundin ist neulich auf einem Trecker im Raps "mitgefahren", bis der Fahrer soweit "sensibilisiert" war, daß er erst nach 20 Uhr weitermachen wollte... RESPEKT
    Hoffentlich ist der Druck bald hoch genug, daß z.B. du doch mal eingeladen wirst, um sich das ganze Ausmaß mal schildern zu lassen...
    Bis dahin nicht verzweifeln,sondern weitermachen!
    Danke für deine Recherchen und das Verbreiten hier!!!
    Grüße Kalle

    Manchmal ,wenn es sie reitet, haun die schon ab sogar bevor Schwarmzellen gedeckelt sind ! In der Regel, sobald aus den Zellen getutet wird.
    Manchmal ist es auch nicht sofort eindeutig auszumachen, mit einem schnellen Blick auf die Volksstärke, ob ein Volk geschwärmt ist oder nicht.
    Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, daß ein Schwarm zufliegt. Sie können angelockt werden von dem Stand. Meiner Erfahrung nach, je größer der Stand, desto größer die Anziehungskraft. Grad heute konnte ich 2 mal genau das beobachten. Sie kommen von irgendwoher, hüllen den gesammten Stand für 5 minuten in eine Wolke und setzen sich dann nieder.Ich arbeite selbst mit schwärmen und bin täglich auf den Ständen und konnte das dieses Jahr schon oft beobachten, denke, weil in meiner Nähe noch 2 Berufsimker ihre Völker verteilt haben und da halt nur turnusmäßig vorbeischaun.
    Wenn es aber keine größeren Bestände in der Nähe gibt sind es meißt aber doch die Eigenen...
    Grüße ,Kalle

    Hallo,
    nach meinen bisherigen Erfahrungen kann ich sagen, mindesten 1 Woch finger weg und nicht (flüssig) füttern. Das steigert nur die Chance, daß sie wieder ausziehen( mir 2 mal passiert in der ersten Maihälfte).
    Wenn genügend Zeit verstrichen ist würde ich die leeren Zargen runternehmen und vielleicht noch eine davon druntersetzen und das Flugloch immer schön klein halten.Aber eher nur bei guter Tracht.Sonst bauen sie vielleicht nur 1,5 Zargen aus bis der Bautrieb einknickt ,dann wäre die 3. wohl doch fehl am Platze und das Wegnehmen wäre nur eine unnötige Störung.
    Ich denke , 2 Zargen sind in der Regel erstmal genug. 4 Zargen habe ich bisher nur einmal genommen, für einen 4,5 kg -Schwarm! Und bei bester Tracht, Raps und anschließend Robinie.Manche dickeren Schwärme haben auch schonmal 3 bekommen.
    Achte auf jeden fall auf die Fluglochwache ( die sitzt auch öfters IM Boden an den Rändern vom Flugbrett!). Wenn die nicht ordentlich ist auf jeden Fall das Flugloch verkleinern.
    Viel Spaß und Grüße von Kalle

    Hallo Dennis,
    wartest du noch bis übermorgen oder noch länger, bist du auf der sicheren Seite. Du hast es gut, bei mir gibt es meist nur ein Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen.Reinen Akazienhonig wirst du aber doch ohnehin nicht kriegen, wenn die Völker vorher im Raps waren.Es sei denn, du machst kräftige Kunstschwärme auf Mittelwänden und TROCKENEN Honigraumwaben.Andernfalls landet immer ein rest Raps drin und der Honig bleibt nicht flüssig.
    Wenn dir das egal ist stimme ich den obigen Tipps voll zu.
    Grüße Kalle

    Hallo Sabine und Udo;
    Sagt ihr da nicht beide grad das gleiche, nur aus unterschiedlichen Richtungen aufgegriffen ? Ich unterschreib das ,was ihr geschrieben habt. Das ist auch bisher der einzige Knackpunkt für mich bei der Warré, bzw bei der klassischen Warré-betriebsweise. Wenn ich da immer nur von oben runternehme bringe ich dieses System ja auch schon wieder durcheinander. Da will ich noch ein bischen rumprobieren, z. B. mit Aufsetzen statt drunter oder Auflösung von Völkern nach dem 2. Jahr , nach der Heidetracht.Und da bin ich schon wieder bei der alten Betriebsweise der Heidjer, ich stoße da öfters drauf, seit ich mit der Warré angefangen habe. Das macht schon gewaltig Sinn wenn ich über den "angestammten Wabenbau" nachdenke, wenn da nur nicht wieder das Auffüttern ins Spiel käme...

    Hallo,
    ich nutze die Kippkontrolle eigentlich ganz erfolgreich. Sie ist aber nur ein "Werkzeug"! Dazu kommt gleichwertig: wie stark hängen sie unten durch ? Wie schwer sind die Bruträume (Brutnest schon verhonigt)?ein Blick unter den Deckel gibt Einblick in den Bautrieb.
    Diese Sachen zusammen ergeben eine Einschätzung mit der sich mit Erfahrung ganz gut arbeiten lässt.
    Im Idealfall können schon Fluglochbeobachtung und ein Blick unter den Deckel reichen...
    Die Kippkontrolle ist meiner Meinung nach nur eine "Technik", die nie isoliert angewendet werden sollte um Gewissheit über den Entwicklungsstand eines Volkes zu erlangen.
    Gruß Kalle