Beiträge von holzundhonig

    In einer größeren Imkerei,die beruflich betrieben wird oder bei entsprechender Tagesfreizeit, kann das eine enorme Erleichterung sein.Dieses Jahr habe ich erstmals alle schwärmen lassen und hatte noch nie so wenig Arbeit mit den Bienen.
    Die Fluglochbeobachtung wird kontinuierlich betrieben, da reicht meist nur ein kurzer Blick, vielleicht noch anheben um Gewicht zu checken - schon weist du, wer schwarmreif ist.
    Eine einfache Aufzeichnung ( bei mir Tabellen mit Sternchen, Dreieck und O )Zeigt Entwicklungen auf.
    Vorausetzen würde ich dafür aber Naturbau, keine zu hohen Türme und die Muße sich diesen Blick und das Gefühl dafür anzueignen. Ein Praktikum bei einem alten Heidjer vor einigen Jahren hat bei mir da Wunder gewirkt !
    Grüße , Kalle

    [quote='Mellina','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=244018#post244018']Liebe Sabi(e)ne,


    ich kann Deinen Ansatz sehr gut nachvollziehen, vor allem der Begriff der "bescheidenen" Imkerei sagt mir sehr zu. Als Nicht-Erwerbs-Imker ist das aber wahrscheinlich auch leicht gesagt.





    ...Und als Erwerbsimker noch viel leichter...

    @ all
    Die Varoabehandlung ist nunmal der bessere Weg die Milbe loszuwerden wie eine nächste Faunenverfälschung vorzunehmen durch Züchtung einer Varoaresistenten Europäichen Biene.
    Man kann nicht gegen GEN manipulation sein und gleichzeitig für die Züchtung einer Varoaresistenten europäichen Biene sein. Das eine Ist ein Labormässiger Eingriff in die Natur das andere eineingriff duch künstliche Auslese.
    Wenn sich die Biene durch die natürliche Anpassung an veränderte Lebensbedingungen selbst genetisch verändert ist das en natürlicher Vorgang, alles andere ist ein weiterer Eingriff in die Natur der nicht wieder Rückgängig gemacht werden kann.


    Wir Menschen haben schon durch Einschleppung der Varoamilbe dafür gesorgt das unsere Bienen bedroht wird nun sollte wir auch dafür Sorgen das unsere Biene durch uns gegen die Milbe geschützt werden so gut wie es möglich ist ohne diese genetich zu verändern egel durch künstliche Auslese oder Genmanipulation.


    Gruss Markus[/QUOTE]





    Ups, wow. Ist diese Sichtweise religiös bedingt ? (Ernsthaft gefragt,wirklich nicht böse gemeint)
    Grüße , Kalle

    Danke Sabine für diese schön vormulierte Zusammenfassung.
    Ich kann das bestätigen,mit der Erfahrung vieler Jahre Praxis genau ebenso.Einziger Unterschied- bisher As/Os-säurebehandlungen.Viele Imker-innen staunten schon ,in welch geringem Maße.
    Meine Erträge konnten sich trotz (fast) keiner Wanderungen stets sehen lassen.Der Aufwand war immer sehr wesentlich geringer dafür,als der anderer Imker-innen.Noch gringer, seit ich bewußt möchte, daß alle schwärmen.
    So bin ich ja dann auch zur Warré gekommen...
    Ernsthafte Probleme mit Räuberei kenne ich schon lange nicht mehr.
    Ich kanns nur weiterempfehlen.Einfach ausprobieren !
    Gruß Kalle

    Ich benutze seit vielen Jahren "Einlagen" für meinen Gitterböden (die auf dem Gitter liegen).
    Die kommen nur raus zum Wandern und vom Spätherbst bis zum Frühjahr, in der Hoffnung, so die Brutpause zu verlängern.
    Anfangs habe ich das nur gemacht weil ich genau diesen schnellen Blick auf das Hygieneverhalten haben wollte.Mittlerweile halte ich das aber nicht mehr für so sehr zuverlässig.
    Ach ja, zur As-Behandlung kommen sie eingefettet unten drunter.
    Der oft hochgepriesene Effekt der offenen Böden, nämlich niedrigerer Feuchtigkeitsgehalt im Honig, hat sich bei mir nie bestätigt.Wer darauf aus ist, sollte es lieber mit " atmenden " Deckeln versuchen,damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
    Den Gedanken, die Bienen können sich die frisch verprügelten Milben nochmal in Ruhe anschaun, bevor sie rausgeschmissen werden,hatte ich auch schonmal.So von wegen Feindbild schüren und so...
    Irgendwie kommt es mir ein wenig zu menschlich gedacht vor,aber, wer weiß, vielleicht ist es auch ein Glied in der Kette...
    Gruß Kalle

    Asche auf mein Haupt!!! Danke Olli
    Muss natürlich heißen: 20 ml für 2- und 30 für 3 Zargen!
    Hab zu lange überlegt welches von Beiden ich schreib, sodaß Müll bei rauskam...
    Schuldigung, Kalle

    Hallo Ulla,
    das Einbringen fremder Substanzen bedeutet leider immer Stress,ob nötig oder unnötig...
    Wenn du mit As behandeln möchtest, empfehle ich 65% , abends eiskalt auf Schwammtuch oben serviert.Das Wetter bietet sich dafür (bei uns zumindest ) grad an, es sei denn es regnet.
    30 ml für 2 Zargen halte ich für ausreichend, Wiederholung(en) nach ( jeweils) ca 7 Tagen.
    Grüße, Kalle

    ... und findet schnell viel Anhänger.
    Wenn nicht viele Linden in der Nähe sind ist er auch relativ sortenrein.Bei mir ists grad so ziemlich das Einzige , was noch honigt.
    Hier in der Altmark ist die Kornblume eine ziemlich sichere Tracht,Hab aber keine Ahnung, wie das in deiner Gegend aussieht.
    Immer rein da, würd ich auch sagen.
    Gruß Kalle

    Auf meinem Waldstand kommt grad ordentlich was rein!
    Sieht aus wie Kornblume, riecht auch ein bischen so. Die wäre allerdings mindestens 1,5 Km weit weg (wenn es da irgendwo etwas Nennenswertes gäbe ).
    Außerdem brummt es gewältig in den Fichten!!!
    Habe keine echte Erfahrung mit diesen Trachten. Isses das jetzt etwa ? Auf 30 m über n.N. und auf sandigem trockenem Boden ? Wenns nicht morgen regnet ,haben wir hier Waldbrandstufe 2 .
    Gruß Kalle

    Hallo,
    ich würde sagen, wenn du abends beim Ankippen Bienen unter den Rämchen Bienen siehst, auf jeden Fall drauf lassen.Wer weiß, was da noch kommt - und schaden tuts im Moment auch nix.
    Vielleicht wärs gut, 2 oder 3 Anfangsstreifen im HR zu geben, um den Start zu erleichtern.
    Wenn die Königin in Eilage geht, könnte der schnell belebt werden, wenn dann auch noch eine Tracht dazukommt...
    Extensive Wiesen, Gebüsch und Sümpfe- hört sich doch garnicht mal so schlecht an, da könnte doch was drin sein.
    Meine abgeschwärmten Völker haben alle einen HR drauf und viele davon sind auch schon wieder voll, allerdings gibts hier auch viel Robinie- und die honigt meißt gewaltig.
    Wenn sich in 4 Wochen immernoch nix getan hat, kannste die ja immernoch runternehmen.
    Wenn dein Ziel allerdings ist, auf jeden Fall auf Honig zu überwintern, nimm lieber runter. Dann lagern sie harmonischer ein und bauen sich einen schönen Wintersitz.
    Honigts dann doch gewaltig, HR drauf, aber mindestens mit Anfangsstreifen- am besten mit Waben!
    Gruß , Kalle