Beiträge von Kleingartendrohn

    Hallo,

    ich verwende in der Segeberger Beute als Absperrgitter die gespritzten Rundgitter aus Kunststoff. Das Problem: Diese Gitter werden oft sowohl an den Oberträgern des Brutraums als auch an den Unterträgern des Honigraums fest angebaut. Daher ist es nach längerer Zeit meist sehr schwierig, die unterste Honigzarge abzuheben. Mitunter zieht man bei dem Versuch die Waben des Brutraums mitsamt Auflageschienen nach oben, oft klebt das Absperrgitter nach dem Abheben an den Unterträgern des Honigraums.

    Ursache des Problems könnte sein, dass der Beespace zwischen Brut- und Honigraum durch das dicke Absperrgitter um ca. 3mm auf 7mm verkürzt wird, bei Überbau an den Oberträgern sogar um mehr. Auch bleiben diese Absperrgitter nach längerer Benutzung nicht eben, wodurch sie nicht auf dem Brutraum aufliegen, sondern in Teilen irgenwo zwischen Brut- und Honigraum liegen, was im schlechtesten Fall 2 Abstände von 3,5mm ergibt, die dann zugebaut werden.

    Kennt jemand die Lösung für dieses Problem?

    Noch etwas zu Begleitbienen: Soweit mir bekannt ist, gehören in Schlupfkäfige keine Begleitbienen, wenn die Königinnen im Volk schlüpfen sollen. Die Begründung:

    Die Begleitbienen zehren das Futter im Käfig auf und reichen es an ihre Schwestern außerhalb des Käfigs weiter. Wenn dann die Königin schlüpft, gibt es im Käfig kein Futter mehr. Wenn sich dann das Volk für eine oder einige der Königinnen der Serie entschieden hat, werden die nicht erwählten Königinnen nicht mehr gefüttert, können sich auch nicht selbst versorgen und verhungern.

    Anders ist es, wenn die Königin am Brutschrank schlüpfen soll. Hier werden immer Begleitbienen hinzu gegeben.

    Gruß Ralph

    Die Frage ist nun, ob die Versorgung durch diese mini-Löcher in den Nicot-Schlupfkäfigen für eine gute Versorgung ausreichen.

    In diese Löcher kommt etwas kristallisierter Honig, kein Futterteig. Die Königin bedient sich an diesem Vorrat mit großem Appetit und das reicht auf jeden Fall für 1 Tag. Geschlüpfte gekäfigte Königinnen sollten nach meiner Information nicht länger als 1 Tag im Volk bleiben.

    Gruß Ralph

    Hallo, ich habe gerade nochmal in die Völker gesehen. Bei einem Volk sind 2 Nachschaffungszellen vorhanden. Ich würde dann bei dem Volk nochmal etwas mit der AS-Behandlung warten. Ist das richtig?

    Die Nachschaffungszellen sind bei ansonstiger Brutfreiheit wahrscheinlich Drohnenflöten.

    Ich würde eine von denen öffnen und nachsehen, was drin ist. Unabhängig davon würde ich die Völker jetzt mit OS behandeln und dann Zuchtstoff zuhängen.

    Gruß Ralph

    Wie kann man das feststellen?

    Falls das Volk offene Brut hat und keine Weiselzellen zieht, hat es eine Königin.

    Falls das Volk offene Brut hat und Weiselzellen, hat es keine Königin.

    Falls das Volk keine offene Brut hat und stark ist, würde ich eine Weiselprobe mit Stiften und jüngster Brut geben.

    Falls das Volk keine offene Brut hat und schwach ist, würde ich es auflösen.

    Gruß Ralph

    Ich selbst mache das anders:

    1. Einem Volk wird über Absperrgitter eine Brutzarge bienenfrei aufgesetzt, halb mit offener Brut, halb mit verdeckelter Brut.

    2. Nach 9 Tagen wird das Volk unterhalb des Absperrgitters verstellt, die obere Brutzarge kommt auf den Boden an der alten Stelle und wird auf Nachschaffungszellen durchgesehen.

    3. Nach 2h oder später wird der Zuchtstoff eingehängt. Starter und Finisher sind hier dassselbe. Die Aufzucht von bis zu 30 Königinnen ist hier kein Problem.

    Das ist dann noch weniger Arbeit.

    Gruß Ralph

    Beim nächsten Mal drückst Du die alte erst ab, wenn die Zellen im HR über dem ASG schon verdeckelt sind. Endpflege im weiselrichtigen Volk ist state of the art. Ändert nix an Deinem Vorgehen, aber am Ergebnis ;)

    Hier ist aber etwas Anderes gemeint, glaube ich.

    Im HR kann man nur wenige Zellen endpflegen lassen und muss Brut hochhängen. Dazu braucht man für eine Serie mehrere Völker.

    Bei dem hier beschriebenen Vorgehen dagegen dient der Honigraum ohne Brut als Starter und der Brutraum desselben Volks als Finisher. Da kann man die gesamte Serie in einem Volk endpflegen lassen. Insgesamt ist das wenig Arbeit. Wenn man beim Starten den Honigraum mit einem Absperrgitter verschließt, hat man auch keine Drohnen im Honigraum nach der Rückvereinigung.

    Ich habe das selbst noch nie so gemacht, muss ich betonen.

    Gruß Ralph

    Der Liebig-Holzdeckel hat vorn und hinten einen kleinen Absatz zum Einrasten. Bei Folien mit kompletter Randauflage ist dieses Einrasten nicht möglich, der Deckel schließt dann nicht. Deshalb gibt es diese Folien mit Innenmaß.

    Gruß Ralph

    Wenn du am Freitag in Urlaub gehst, dann ist Zeit für folgende Operation:

    1. Platztausch Volk - Ableger

    2. Am Folgetag einige Brutwaben aus dem Volk bienenfrei in den Ableger. Dabei fliegt ein großer Teil der Bienen dem Ableger zu. Flugloch eng halten!

    3. Vor dem Urlaub restliche Brutwaben bienenfrei in den Ableger, Volk auflösen.

    4. Urlaub antreten.

    Gruß Ralph

    Bei Ablegern schlüpfende Brut verwenden. Die schlüpfende Brut gleicht den Bienenverlust durch Rückflug aus.

    Gruß Ralph

    PS: Jetzt aber nicht mehr!