Beiträge von Kleingartendrohn

    Ob 4jähriger Honig schlechter ist, als diesjähriger Honig, kann nur beantwortet werden, wenn man das probiert hat. Das als Postulat einfach so hinzustellen, ohne das probiert zu haben, ist schlicht unseriös. Man hat in den Pyramiden Honig gefunden, der tausende Jahre alt und immer noch essbar war. Streng genommen müsste man eine geschmackliche Qualitätsabnahme über die Zeit mit einer Blindverkostung nachweisen.

    Das MHD kann der Imker frei festlegen, es sollte aber nach meiner Information nicht über 2 Jahren liegen. Startpunkt hierfür ist das Abfülldatum (nicht das Erntedatum), da zu diesem Zeitpunkt der Imker den Honig zum letzten Mal sieht und beurteilen kann. Professionelle Abfüller können das MHD auch nur anhand der von ihnen vollzogenen Abfüllung festlegen.

    Gruß Ralph

    Liebe Imker, ich brauche bitte eine Einschätzung der Lage von euch. Ich habe heute einen Ableger kontrolliert, bei dem ich ewig nicht rein geschaut habe. Keine Brut, in keinem Stadium. Ich dachte, da ist halt eine Königin nicht vom Begattungsflug zurück gekommen, die Brut ist ausgelaufen, Pech gehabt. Ich habe das Völkchen großzügig eingeräuchert, eine viertel Stunde gewartet und dann abgekehrt. Jetzt nach ca. 3 Stunden folgendes Bild: (siehe unten). War da vielleicht doch eine Jungweisel drin? Die noch nicht gestiftet hatte? Oder haben die Mädels nur noch nicht den Eingang in die Beute des Nachbarvolks gefunden? Was mach ich jetzt?? Hilfe!

    Ein Volk abkehren funktioniert nur dann, wenn man die dazu gehörige Beute wegnimmt. Also: Beute wegnehmen und nochmals abkehren.

    Gruß Ralph

    Kleingartendrohn Funktioniert das auch dann, wenn die Beuten gleich nebeneinander stehen und sich die Fluglöcher nur um jeweils ca. 50cm verschieben? Ist der entscheidende Faktor die Vertauschung von links und rechts?

    Das wäre vermutlich zu wenig. In dem Fall würde ich das Altvolk weiter weg stellen und den Ableger auf den Platz des Altvolks.

    Gruß Ralph

    Ein Platztausch des Altvolks mit dem Ableger scheint mir die einfachste Möglichkeit zu sein, den Ableger zu verstärken. Die Flugbienen fliegen dem Ableger zu, finden aber ihr Heimatvolk nicht mehr, können also nicht räubern.

    Ablegerflugloch auf eine Bienenbreite verringern, damit der Ableger nicht überrannt wird.

    Altvolk-Flugloch ebenfalls einengen, da durch den Bienenverlust das Flugloch nicht so gut bewacht ist.

    Gruß Ralph

    Es geht. Diesmal sind nicht so viele Wespen dabei. Man muss sich natürlich davor hüten, irgendwo eine Wabe abzustellen, auch nicht für kurze Zeit.

    Gruß Ralph

    Ohne Angabe der jetzigen Volksstärke lässt sich nichts Sinnvolles raten. Hier nur allgemeine Ratschläge:

    • Flugloch eine Bienenbreite breit
    • Fütterung mit Futterteig (lockt nicht so sehr die Räuber an), Wasser muss in der Nähe sein
    • Völker möglichst in Styroporbeuten umquartieren (bessere Temperaturhaltung, größerer Vermehrungsfaktor: 1,7/Brutzyklus in Styropor statt 1,4/Brutzyklus in Holz)
    • Pollenquellen müssen in der Nähe verfügbar sein

    Meine Empfehlung: Franken-Ablegerbeute

    Anmerkung 1: Kleine Völker bewachen ihr Flugloch in den Morgenstunden schlecht. Wenn da einmal Wespen durchhuschen, ist das nicht weiter schlimm. Tagsüber sollte das aber nur in Ausnahmefällen passieren. Bei Fütterung mit Futterteig konzentrieren sich die Wespen auf den Futterteig und lassen das Volk in Ruhe.

    Anmerkung 2: Kleine Völker bauen soviel aus, wie sie aktuell bebrüten können, auch mit Futterteig. Flüssige Fütterung bewirkt dann nur, dass die Brutflächen zugekleistert werden und die Königin nicht legen kann.

    Gruß Ralph

    Ich habe mir den Film angesehen und finde ihn interessant. Es bleiben aber Fragen offen:

    • Was sind denn nun die Ergebnisse, kommt die Biene im Schiffer-Tree mit der Varroa zurecht?
    • Wie kommt ein solches Volk mit der AFB zurecht?
    • Was hat Thorben Schiffer denn nun eigentlich beobachtet, dazu hat er sich nicht geäußert?

    Mein Kritikpunkt: Sehr viele Hypothesen, keine experimentellen Belege.

    Am besten, man verfolgt weiter, was daraus wird, vielleicht gibt es auch einmal Berichte über Ergebnisse.

    Gruß Ralph

    ... kann dann beim Abheben mit dem Stockmeissel erst an zwei Ecken knacken und dann in einer randlichen Wabengasse ecknah das ASG unten halten und die Zarge abheben. Bei Kunststoff weiß ich nicht, ob der das aushält.

    Ich werde das im nächsten Jahr probieren, für dieses Jahr sind die Absperrgitter draußen.

    Zitat

    Die Auflageschienen im BR tiefer zu legen, hilft beim Wiederauflegen: man quetscht keine Bienen auf den OT.

    Gute Idee. Aber wie macht man das? Mit abgehobelten Holzschienen?

    Gruß Ralph