Beiträge von Kleingartendrohn

    Laut Schulung durch Guido Eich geschieht folgendes:

    1. Die Bienen machen einen Wachsdeckel über die Made.

    2. Die Made spinnt sich ein.

    3. Wenn die Made fertig ist, entfernen die Bienen den Wachsdeckel, damit Luft rankommt.

    Wo hast du her, dass das Puppenhäutchen kein gesponnener Kokon ist? Wenn ich ein hochauflösendes Mikroskop hätte, könnte ich die Frage beantworten, ich habe aber keins. Vielleicht kann das mal jemand anderes untersuchen?

    Gruß Ralph

    Es ist meiner Meinung nach auch nicht günstig, an die Stelle eines weisellosen Volks ein Jungvolk zu stellen und das weisellose Volk abzukehren, weil sich die weisellosen Bienen dann geballt auf das Jungvolk stürzen und praktisch überrennen.

    Besser ist es, das weisellose Volk zu verstellen und die Flugbienen für einige Tage einzeln zufliegen zu lassen, wobei das Flugloch des Jungvolks stark eingeengt sein sollte. Dann kann das Jungvolk jede fremde Biene kontrollieren und abweisen oder in den Stock integrieren.

    Gruß Ralph

    Eine eventuell vorrätige eigene Königin könntest Du, wenn sie hoffnungslos weisellos sind, auch gekäfigt vor das Flugloch legen. Die Bienen zeigen Dir, ob sie sie haben wollen. 30 min liegen lassen. Wenn sie sie mögen, direkt durch das Flugloch einlaufen lassen.

    Dabei aber darauf achten, dass die Sonne nicht auf den Käfig scheint. Das könnte die Königin durch Überhitzung töten.

    Gruß Ralph

    Ich denke, wenn die Larve eingesponnen ist,

    Von eingesponnen kann keine Rede sein. Die ist nicht in einem Konkon.

    Ich habe heute Nachschaffungszellen gebrochen und diese mit bei dieser Gelegenheit genauer angesehen. Die Spitzen sind braun, wachsfrei und nur durch ein Häutchen verschlossen. Wenn man eine Zelle auseinander nimmt, sieht man, dass die innen mit einem Häutchen ausgekleidet und außen mit Wachs beschichtet ist.

    Wenn das Häutchen kein Kokon ist, was ist es dann? Ich habe leider kein geeignetes Mikroskop, um die Struktur aufzulösen.

    Gruß Ralph

    aefigung)

    BTW: An welchen Tagen sind die Zellen besonders empfindlich?

    Ich glaube entgegen allen Verlautbarungen, dass die Zellen nicht besonders empfindlich sind. Wanderimker rumpeln über die unmöglichsten Straßen, ohne dass den Zellen irgendetwas passiert, mir selbst sind auch schon Zellen herunter gefallen und trotzdem sind die Königinnen problemlos geschlüpft.

    Ich denke, wenn die Larve eingesponnen ist, liegt sie fest und dann ist sie auch nicht mehr erschütterungsempfindlich. Ist aber auch nur meine Meinung.

    Gruß Ralph

    Zügig arbeiten ist wichtig. Damit man keine Zellen übersieht. kann man mit einer Messerspitze vorsichtig die Wabenränder abfahren und bei Ansammlungen im Wabeninnern mit dem Messer die Bienen dum Ausweichen bewegen. Dann geht die Kontrolle schnell.

    Gruß Ralph

    Das geht, wenn man die Königin im Schwarm findet.

    1. Alle Schwarmzellen, aber wirklich alle, brechen.

    2. Königin im Scalvini zurück ins Volk.

    3. 9 Tage warten.

    4. Volk nach Nachschaffungszellen durchsuchen, alle brechen und Königin freilassen.

    Habe ich schon mehrfach gemacht.

    Gruß Ralph

    Danke für die Tipps.

    Gibts noch mehr gute Erfahrungen mit der Vereinigung eines Königinnenablegers mit einem hoffnungslos weisellosen WiVo ?

    Hier im Verein machen sie mir gerade richtig Angst, dass das zur Tracht/Schwarmzeit nicht klappt. Ich habe eine richtig gute Kö von 2018 im KöniginnenAbleger und würde sie nur sehr ungern verlieren.

    Wenn du ganz sicher gehen willst:

    1. Verstelle das Weisellose Volk und setze den Königinnenableger an die Stelle.

    2. Warte 2-3 Tage bei Flugwetter. Die bösen Flugbienen fliegen einzeln dem Ableger zu und werden im Volk integriert.

    3. Verstärke den Ableger mit bienenfreien Brutwaben aus dem weisellosen Volk.

    4. Löse schließlich das weisellose Volk auf, gib alle Brutwaben bienenfrei in den Ableger, mach das Flugloch eng und fege die Bienen aus dem weisellosen Volk auf ein Einlaufbrett.

    Gruß Ralph

    Waben mit Schwarmzellen zur Ablegerbildung zu verwenden, hat nur Sinn, wenn die Schwarmzellen verdeckelt sind. Das aber ist der Punkt, an dem bereits geschwärmt wird.

    Deshalb würde ich in deinem Fall bei vorhandenen Schwarmzellen die Altkönigin in einem kleinen Ableger zwischenparken. Nach wenigen Tagen sind die Schwarmzellen verdeckelt und können für die Bildung von Ablegern verwertet und der Zwischenableger rückvereinigt werden.

    Machen kann man das bei jeder Außentemperatur ab 12°C.

    Gruß Ralph

    Ich hätte noch einen anderen Vorschlag:

    Falls du vermehren möchtest und im Juni die neuen Königinnen zur Verfügung hättest, könntest du mit den Dadantbeuten deutlich vor deinem Urlaub über Platztausch Fluglinge mit den neuen Königinnen bilden, wobei die Honigräume bei den Muttervölkern bleiben. Dann haben die Völker in den Dadantbeuten mehr Zeit, sich zu entwickeln und können noch vor deinem Urlaub brutfrei mit OS gegen die Milbe behandelt werden.

    Die Königinnen in den Muttervölkern werden vor deinem Urlaub im Scalvini gekäfigt und nach dem Urlaub gegen die Milbe behandelt, evtl. kannst du auch noch die Waben erneuern.

    Gruß Ralph