Beiträge von Kleingartendrohn

    Hallo,


    ich verkaufe in diesem Jahr zum ersten Mal Honig. Als erstes habe ich meinen Nachbarimker gefragt, was er nimmt: 4€. Also nehme ich den gleichen Preis. Ich bin dann durch die Kleingartenanlage gelaufen, habe die Leute angesprochen und ein wenig geschwätzt und hatte innerhalb von 2h 16 Gläser für 4€ verkauft. Auf meiner Arbeitsstelle habe ich einfach 12 Gläser gestern und 12 Gläser heute aufgestellt, Zettel mit Selbstbedienungsanweisung und Schale mit Kleingeld daneben gelegt - alles verkauft für 4€.
    Ich werde jetzt meine Methode noch etwas verfeinern: Zusätzlich zum Etikett kommt ein weißes Etikett drauf, bedruckt mit meiner Adresse, Telefonnummer, Haltbarkeitsdatum und dem Angebot, das leere Glas für 40 Cent zurück zu nehmen. Zuviel Pfand? Nein! Die Gläser (einfach ohne Prägung) kosten im Versand mit Versandkosten ca. 40 Cent/Glas (Holtermann).
    Was ich nicht mache: Mich auf irgendeinen Wochenmarkt setzen und hoffen, dass mir irgendjemand etwas abkauft. Finde ich trostlos.
    Gruß Ralph

    Hallo Anette,
    zusätzlich zu den schon gegebenen Anregungen noch ein wichtiger Tipp: Kauf dir das Buch von Schundau "So imkern wir in der Segeberger Kunststoffbeute". Kannst du hier bestellen: http://www.holtermann-shop.de/advanced_search_result.php?XTCsid=12863d1e70bc94993f3052a3a1110767&keywords=Schundau
    In diesem Buch wirst du Antworten auf viele deiner Fragen finden. Auch wenn dir nach der Lektüre dieses Buchs vieles einfach erscheinen mag: Grau ist alle Theorie - der Kontakt zu einem erfahrenen Imker ist wichtig.
    Gruß Ralph

    Hallo Matti,
    übe dich in Geduld. Möglicherweise finden gerade die Hochzeitsflüge der Königin statt und die Bienen helfen der Königin, den Weg zurück zu finden. Vermutlich sterzeln sie auch ganz intensiv. Wenn du jetzt eingreifst, störst du nur. Du kannst frühstens in einer Woche nach Stiften sehen, aber nur dann, wenn sie nicht mehr in Massen vor dem Flugloch sterzeln.
    Gruß Ralph

    Hallo Thor,
    vielen Dank, du spielst auf Drohnenmütterchen an. Nein, die Stifte sind mustergültig und einzeln auf dem Boden der Zellen, auch der Weiselzellen abgelegt. Ob es sich um Drohnenstifte oder Arbeiterinnenstifte handelt (unbegattete Königin), werde ich am nächsten Sonnabend sehen. Nein, die Königin habe ich nicht gesehen.
    Ich habe den Schwarm jetzt in die Gewichtsüberwachung hinein genommen, um zu kontrollieren, ob er sammelt. Die Waage ergibt Brut + Bienen + Futter = 5kg; ich schätze Brut+Bienen auf ca. 2kg, somit ergeben sich 3kg Futter im Stock. Falls die Futtermenge abnehmen sollte, werde ich Futterwaben aus anderen Völkern einhängen, da der Schwarm kein Futter annimmt.
    Gruß Ralph

    Hallo Sabine,
    vielen Dank für deine Antwort. Das erste was ich versucht hatte, war flüssig füttern - sie haben nichts angenommen. Sie sind über dem Futter hin und her gelaufen, haben aber ihren Rüssel nicht hinein gesteckt. Ist aber nicht so sehr verwunderlich, da der Raps viel leckerer war. Als sie noch am Baum hingen, war das direkt neben dem Rapsfeld. In dem dortigen Wabengebilde war aber kaum Nektar. Die Bannwabe, die ich ihnen gegeben hatte, hatte einen dicken Futterkranz. Diese Wabe enthielt damals offene, jetzt gedeckelte Brut. Bei der heutigen Durchsicht war auch reichlich Futter vorhanden.
    Ich denke schon, dass sie am Baum ziemlich gelitten haben. Im Schwarm sind viele Bienen, die keine Filzbinden mehr haben, völlig abgeschabt, vielleicht durch das Aufregnen auf die Schwarmtraube verloren.
    Ich habe den Schwarm nicht wiegen können und kann daher nicht angeben, wie groß er ist. Aber ich schätze nach Augenmaß, dass er ungefäht 5 Wabengassen DNM besetzen könnte, wenn er seine Traube auflöste.
    Gruß Ralph

    Hallo,
    nach meiner Erfahrung funktioniert die kleine Bienenflucht von Holtermann besser als die große Bienenflucht von Holtermann. Mit der Volksgröße hat das nichts zu tun. Zu den anderen Bienenfluchten kann ich nichts sagen.
    Gruß Ralph

    Hallo,
    am letzten Wochenende hatte ich einen nicht sehr großen Schwarm eingesammelt, der frei an einem Ast schon ein ca. faustgroßes Wabengebilde gebaut hatte, in dem einzelne Stifte aber keine Brut waren. Mein Imkernachbar meinte, dass der schon mindestens 14 Tage gehangen haben müsste. Aus den wenigen Stiften nach dieser Zeit folgere ich, dass hier eine frisch begattete Jungkönigin am Werk ist.
    Dieser Schwarm hat sich nach der Einquartierung weiter als Traube um die Bannwabe herum zusammengezogen und in der vergangenen Woche 2 Mittelwände teilweise ausgebaut, die von der Königin auch schon bestiftet waren. Außerdem hatte das Volk massenhaft Weiselnäpfe gebaut die auch bereits bestiftet waren.
    Mein Eindruck ist, dass das Volk noch von seiner Freilufterfahrung gaga ist. Ich habe alle Weiselzellen ausgebrochen und zwischen die bestifteten Waben Mittelwände eingeschoben, um das Volk zu zwingen, nach dem Schlüpfen der Maden die Traube aufzulösen. Vielleicht verschwindet dann auch dieser doch recht anormale Schwarmtrieb.
    Oder will das Volk umweiseln, weil es der Königin die Schuld an seinem Pech gibt? Dafür sind es aber viel zu viele Weiselzellen.
    Mal sehen, ob die Maßnahmen greifen.


    Gruß Ralph

    Hallo TheNoob,
    ich setze Brutraumzargen grundsätzlich nicht auf sondern unter. Damit erledigt sich auch jede Diskussion über die Warmhaltung, da warme Luft nun einmal grundsätzlich nach oben steigt. Es macht auch nichts, wenn die Bienen die untere Zarge erst einmal nicht besetzen. Der Vorteil dieser Verfahrensweise ist, dass die Bienen den zusätzlichen Platz genau dann besetzen, wenn sie ihn brauchen. Mitunter benutzen sie ihn, um eingebrachten Nektar zwischenzulagern. Auch das entlastet das Brutnest.
    Gruß Ralph

    Hallo Vocky,
    Cortison ist ein Hormon, ein sogenanntes Corticosteroid. Corticosteroide greifen in den Kohlehydratstoffwechsel und in den Mineralstoffwechsel ein. Missbrauch von Corticoiden kann zur Schädigung der Nieren, zu Diabetes Mellitus und zu Knochenabbau führen. Informiere dich und sei nicht leichtsinnig.
    Gruß Ralph

    Hallo,
    das sieht einfach nach Tracht aus. Nutz diese Phase und erweitere zügig. Bei Styroporbeute: Zarge voll machen unabhängig von der Volksstärke. Bei Holzbeuten würde ich soweit erweitern, bis eine Wabengasse leer bleibt. Wie erweitern: 1 Leerwabe an das Brutnest, danach Mittelwände. Wenn du gleich Mittelwände gibst, bauen sie den Futterkranz auf der anschließenden Brutwabe zur Dickwabe aus. Falls du keine Waben hast, dann nur Mittelwände. Den dann folgenden Dickwabenfutterkranz kannst du später korrigieren.
    Gruß Ralph