Beiträge von Kleingartendrohn

    Seebiene : Ich nehme an, dass es dein einziges Volk ist. Was tut dieses Volk denn? Ist es aggressiv, wenn man daran arbeitet, oder greift es alles in der Umgebung an?
    Wenn es das letztere ist, dann würde ich versuchen, von einem Imker, der friedliche Bienen hat, eine Absprache für eine Wabe mit Stiften und jüngster Brut zu erhalten. Dann würde ich das Stechervolk entweiseln. Zu diesem Zweck würde ich alle Waben entnehmen, ein Absperrgitter vor dem Flugloch anbringen, alle Waben vor der Beute abstoßen und die Waben wieder einhängen. Nach 9 Tagen würde ich die Nachschaffungszellen beseitigen und die versprochene Wabe von dem Imker zum Nachschaffen einhängen, evtl. mit Bogenschnitt. Die Nachschaffungszellen würde ich auf mindestens 2 Waben (besser mehr) verteilen, wenn sie verdeckelt sind, und den Stecher in ebensoviele Teile wie vorhandene Weiselzellen aufteilen. Damit werden die Bienen meist schon bedeutend friedlicher. Der Rest sollte klar sein. Ca. 2 Monate nach dem Entweiseln sollten sich die so gebildeten Ableger normalisieren. Außerdem hast du dann die Möglichkeit der Selektion.
    Eine Möglichkeit, das Ganze zu beschleunigen, wäre diese: Du holst dir sofort eine Wabe mit Stiften und offener Brut von einem Imker, entweiselst in der beschriebenen Weise das Volk, vernichtest aber alle Brutwaben und hängst sofort die Wabe zum Nachschaffen ein. Du fährst in der schon beschriebenen Weise fort und bist dann schon nach ca. 40 Tagen die Stecher los.
    Gruß Ralph

    Hallo Ralph,
    das was Du hier verfeinern nennst, ist ein Teil der gesetzlichen Vorgaben für die Kennzeichnung von Waren für den Verkauf. Was steht den bisher auf Deinem Etikett?
    Gruß Eisvogel


    Danke für den Hinweis. Ich denke, der Abgabepreis gehört auch noch drauf. Gruß Ralph

    Versuche, einen einigermaßen gesicherten Stellplatz zu erhalten, um Vandalismus und Diebstahl vorzubeugen. Kleingartenanlagen sind auch ein guter Stellplatz für Bienenvölker. Ich habe z.B. in einer Kleingartenanlage 2 umzäunte Stellplätze kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

    Hallo,


    ich verkaufe in diesem Jahr zum ersten Mal Honig. Als erstes habe ich meinen Nachbarimker gefragt, was er nimmt: 4€. Also nehme ich den gleichen Preis. Ich bin dann durch die Kleingartenanlage gelaufen, habe die Leute angesprochen und ein wenig geschwätzt und hatte innerhalb von 2h 16 Gläser für 4€ verkauft. Auf meiner Arbeitsstelle habe ich einfach 12 Gläser gestern und 12 Gläser heute aufgestellt, Zettel mit Selbstbedienungsanweisung und Schale mit Kleingeld daneben gelegt - alles verkauft für 4€.
    Ich werde jetzt meine Methode noch etwas verfeinern: Zusätzlich zum Etikett kommt ein weißes Etikett drauf, bedruckt mit meiner Adresse, Telefonnummer, Haltbarkeitsdatum und dem Angebot, das leere Glas für 40 Cent zurück zu nehmen. Zuviel Pfand? Nein! Die Gläser (einfach ohne Prägung) kosten im Versand mit Versandkosten ca. 40 Cent/Glas (Holtermann).
    Was ich nicht mache: Mich auf irgendeinen Wochenmarkt setzen und hoffen, dass mir irgendjemand etwas abkauft. Finde ich trostlos.
    Gruß Ralph

    Hallo Anette,
    zusätzlich zu den schon gegebenen Anregungen noch ein wichtiger Tipp: Kauf dir das Buch von Schundau "So imkern wir in der Segeberger Kunststoffbeute". Kannst du hier bestellen: http://www.holtermann-shop.de/advanced_search_result.php?XTCsid=12863d1e70bc94993f3052a3a1110767&keywords=Schundau
    In diesem Buch wirst du Antworten auf viele deiner Fragen finden. Auch wenn dir nach der Lektüre dieses Buchs vieles einfach erscheinen mag: Grau ist alle Theorie - der Kontakt zu einem erfahrenen Imker ist wichtig.
    Gruß Ralph

    Hallo Matti,
    übe dich in Geduld. Möglicherweise finden gerade die Hochzeitsflüge der Königin statt und die Bienen helfen der Königin, den Weg zurück zu finden. Vermutlich sterzeln sie auch ganz intensiv. Wenn du jetzt eingreifst, störst du nur. Du kannst frühstens in einer Woche nach Stiften sehen, aber nur dann, wenn sie nicht mehr in Massen vor dem Flugloch sterzeln.
    Gruß Ralph

    Hallo Thor,
    vielen Dank, du spielst auf Drohnenmütterchen an. Nein, die Stifte sind mustergültig und einzeln auf dem Boden der Zellen, auch der Weiselzellen abgelegt. Ob es sich um Drohnenstifte oder Arbeiterinnenstifte handelt (unbegattete Königin), werde ich am nächsten Sonnabend sehen. Nein, die Königin habe ich nicht gesehen.
    Ich habe den Schwarm jetzt in die Gewichtsüberwachung hinein genommen, um zu kontrollieren, ob er sammelt. Die Waage ergibt Brut + Bienen + Futter = 5kg; ich schätze Brut+Bienen auf ca. 2kg, somit ergeben sich 3kg Futter im Stock. Falls die Futtermenge abnehmen sollte, werde ich Futterwaben aus anderen Völkern einhängen, da der Schwarm kein Futter annimmt.
    Gruß Ralph

    Hallo Sabine,
    vielen Dank für deine Antwort. Das erste was ich versucht hatte, war flüssig füttern - sie haben nichts angenommen. Sie sind über dem Futter hin und her gelaufen, haben aber ihren Rüssel nicht hinein gesteckt. Ist aber nicht so sehr verwunderlich, da der Raps viel leckerer war. Als sie noch am Baum hingen, war das direkt neben dem Rapsfeld. In dem dortigen Wabengebilde war aber kaum Nektar. Die Bannwabe, die ich ihnen gegeben hatte, hatte einen dicken Futterkranz. Diese Wabe enthielt damals offene, jetzt gedeckelte Brut. Bei der heutigen Durchsicht war auch reichlich Futter vorhanden.
    Ich denke schon, dass sie am Baum ziemlich gelitten haben. Im Schwarm sind viele Bienen, die keine Filzbinden mehr haben, völlig abgeschabt, vielleicht durch das Aufregnen auf die Schwarmtraube verloren.
    Ich habe den Schwarm nicht wiegen können und kann daher nicht angeben, wie groß er ist. Aber ich schätze nach Augenmaß, dass er ungefäht 5 Wabengassen DNM besetzen könnte, wenn er seine Traube auflöste.
    Gruß Ralph

    Hallo,
    nach meiner Erfahrung funktioniert die kleine Bienenflucht von Holtermann besser als die große Bienenflucht von Holtermann. Mit der Volksgröße hat das nichts zu tun. Zu den anderen Bienenfluchten kann ich nichts sagen.
    Gruß Ralph