Beiträge von Kleingartendrohn

    Hallo Zimmerer,
    ich habe im vergangenen Jahr die Füße meines Standes mit Leimringen umwickelt, um Ameisen fern zu halten. Die Ameisen haben dann vorsichtig einen Fuß auf den Leim gesetzt, haben gemerkt, dass sie durch den Leim festgehalten werden und sind nach einigen Versuchen umgekehrt. Deshalb sind dabei kaum Ameisen gestorben. Auch Bienen sind durch die Leimringe nicht gefangen worden. Dagegen in ziemlichen Mengen sind Fliegen auf den Leimringen gelandet.
    Gruß Ralph

    Hallo Stephan,
    was du schreibst, stimmt nur teilweise. Richtig ist, dass es nur eine Weiterentwicklung gibt, wenn man etwas Neues ausprobiert. Aber schau mal etwas kritischer was das für Leute sind. Sind das Anfänger? Mit Sicherheit nicht. Gerade bei der Fischermühle bin ich umfangreiche Reihenuntersuchungen gewohnt. Um den Erfolg oder Misserfolg neuer Methoden richtig werten zu können, braucht es Erfahrung und ein umfangreiches theoretisches Wissen. Und da reicht das Gerücht "Tees sind gut", bei weitem nicht aus. Also sei bitte etwas bescheidener.
    Gruß Ralph

    Hallo Lothar,
    hier noch einen Beitrag zur Werbearie: Der Oxamat ist ein Bedampfer von vielen. Guugel mal nach Oxalsäureverdampfern - du wirst jede Menge finden. Ich selbst bevorzuge Pfännchenverdampfer, da sie klein, handlich, unkompliziert und wirksam sind. Dies ist keine Werbung, da es auch hier unterschiedliche Modelle zu deutlich unterschiedlichen Preisen gibt.
    Gruß Ralph

    Machs trotzdem. Du kannst die Annahme noch beschleunigen, indem du Brutwaben nach oben hängst. Sowie die Bienen oben bauen, kannst du das Absperrgitter einlegen. Waben mit Brut kannst du dann eben nicht schleudern. Möglicherweise hast du aber einige Waben ohne Brut, von denen du ernten kannst. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
    Gruß Ralph

    Ich würde das Absperrgitter weglassen. Der Honigraum wird dann besser angenommen. Wenn die Bienen darin bauen, kannst du das Absperrgitter immer noch einlegen. Falls auf der einen oder anderen Wabe dann schon Brut sein sollte - macht nichts. Du kannst den Honig nach dem Auslaufen der Brut schleudern.
    Gruß Ralph

    Arndt : "Offene Brut haste doch in der Brutscheune." In den letzten 11 Tagen nicht mehr.
    Arndt : "Ne Brutscheune hermetisch abzuriegeln bringt in meinen Augen nix.". Will ich nicht. Aber auch nicht unnötig die Bienen verstreuen. Nach jedem Eingriff sammeln sich an der Vorderfront der Völker Bienen - nicht nur an dem Volk, wo der Eingriff geschieht.
    Günther B. : "...dann behandle die Scheune einfach " Königin nachschaffen und gleichzeitig behandeln - schädigt das nicht die werdende Königin?
    Günther B. : "...oder verwende Fangwaben." Ein guter Vorschlag. Der untergesetzte Ableger liefert die Fangwaben. Bei Weisellosigkeit müssten aber Fangwaben nachgeliefert werden, wozu die Brutscheune geöffnet werden müsste. Empfinde ich außerdem als Frickelei.
    Günther B. : "...AS, oder auch Milchsäure alle Woche " Ich bin kein Freund von AS. Brut und Jungbienen werden bei Langzeitbehandlungen getötet, die Bienen in sehr starke Unruhe versetzt. Mit AS-Stoßbehandlungen habe ich keine Erfahrung, gebe ich zu. Milchsäure muss gesprüht werden - das geht nur, wenn die Waben einzeln gezogen werden - mit den schon oben genannten negativen Effekten.
    Ich gebe zu, dass ich in diesen Fragen sehr unsicher bin. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich versuchen, parallel zum beschriebenen Ablauf ein Varroa-Monitoring zu machen (Puderzucker-Methode) und so zu Aussagen über die Reinvasion von Milben aus den Brutscheunen in die Völker zu kommen. Dabei sollte zumindest heraus kommen, ob die Vorsichtsmaßnahmen nützlich sind.
    Gruß Ralph

    ...ich glaub nassauer hat unter der Brutscheune Ableger.


    Falls es so gemeint ist: Unterste Zarge ein Ableger, dann ein Absperrgitter, darüber die den Völkern entnommenen Brutwaben. So werde ich es machen.

    Unser Remstalimker käfigt eine Nachschaffungszelle, das beruhigt die Meute.


    Das verstehe ich nicht. Das bringt weder offene Brut für die Varroen, noch Pflegebienen, noch Königinnenpheromon. Wozu soll das gut sein?

    Ich spiele mit dem Gedanken, die Brutscheune dann einfach in ein paar Ableger aufzuteilen, wenn meine letzte Serie ausgelaufen ist. Soll auch zum Königinnen parken verwendet werden.


    Ich denke, dass eine Brutscheune nur unter größter Sorgfalt geöffnet werden sollte. Ansonsten verteilt man die mit viel Mühe in der Brutscheune zusammen gezogenen Varroen durch Stockbienenverflug wieder über den ganzen Stand.
    Gruß Ralph

    Hallo Lothar,
    das ist ein Missverständnis. Beim erstenmal wurde der Schwarm woanders platziert und aus dem Restvolk wurden exzessiv Ableger gebildet. Das zweitemal war es vor einer Woche. Hier ging es mir darum, den Schwarm so schnell wie möglich wieder auf Leistung zu bringen (Lindentracht!). Das funktioniert auch, er trägt nach einer kurzen Pause von 3 Tagen ca. 1kg pro Tag ein. Angesichts der fortgeschrittenen Jahreszeit denke ich nicht, dass er noch einmal schwärmen wird.
    Gruß Ralph