Beiträge von Kleingartendrohn

    Beim nächsten Mal drückst Du die alte erst ab, wenn die Zellen im HR über dem ASG schon verdeckelt sind. Endpflege im weiselrichtigen Volk ist state of the art. Ändert nix an Deinem Vorgehen, aber am Ergebnis ;)

    Hier ist aber etwas Anderes gemeint, glaube ich.

    Im HR kann man nur wenige Zellen endpflegen lassen und muss Brut hochhängen. Dazu braucht man für eine Serie mehrere Völker.

    Bei dem hier beschriebenen Vorgehen dagegen dient der Honigraum ohne Brut als Starter und der Brutraum desselben Volks als Finisher. Da kann man die gesamte Serie in einem Volk endpflegen lassen. Insgesamt ist das wenig Arbeit. Wenn man beim Starten den Honigraum mit einem Absperrgitter verschließt, hat man auch keine Drohnen im Honigraum nach der Rückvereinigung.

    Ich habe das selbst noch nie so gemacht, muss ich betonen.

    Gruß Ralph

    Der Liebig-Holzdeckel hat vorn und hinten einen kleinen Absatz zum Einrasten. Bei Folien mit kompletter Randauflage ist dieses Einrasten nicht möglich, der Deckel schließt dann nicht. Deshalb gibt es diese Folien mit Innenmaß.

    Gruß Ralph

    Wenn du am Freitag in Urlaub gehst, dann ist Zeit für folgende Operation:

    1. Platztausch Volk - Ableger

    2. Am Folgetag einige Brutwaben aus dem Volk bienenfrei in den Ableger. Dabei fliegt ein großer Teil der Bienen dem Ableger zu. Flugloch eng halten!

    3. Vor dem Urlaub restliche Brutwaben bienenfrei in den Ableger, Volk auflösen.

    4. Urlaub antreten.

    Gruß Ralph

    Bei Ablegern schlüpfende Brut verwenden. Die schlüpfende Brut gleicht den Bienenverlust durch Rückflug aus.

    Gruß Ralph

    PS: Jetzt aber nicht mehr!

    1. Ich würde auf 18kg auffüttern.

    2.1. Nicht teilen.

    2.2. Wenn Waldtracht zu erwarten ist, dann eine Honigzarge drauf. Waldtracht sollte nicht im Brutraum landen.

    3. Wenn Spättrachthonig rühren, dann einmal pro Woche für 1min. Wenn er sich trübt, dann täglich bis zur Abfüllreife. Ich würde Spättrachthonig entweder impfen oder flüssig verkaufen.

    3.1. Beim örtlichen Imkereihandel.

    Gruß Ralph

    Noch eine Ergänzung: Ein Freiluftkunstschwarm ist anders zusammengesetzt als ein echter Schwarm und auch anders als ein traditioneller Kunstschwarm. Der Freiluftkunstschwarm enthält kaum Flugbienen, dafür aber viele sehr junge Bienen, die noch nicht richtig fliegen können.

    Ein solcher Freiluftkunstschwarm kann sich noch nicht selbst versorgen, nicht einmal Wasser holen, um Futterteig aufzunehmen. Daher besteht das Risiko, dass er auf Futterteig verhungern würde. Daher muss zwingend eine Wasserwabe zugehängt werden, besser noch eine Wabe mit offenem Futter.

    Gruß Ralph

    Man muss sehr viele Bienen nehmen, da der größte Teil zurück fliegt. Ich habe gestern auch 2 Freiluftkunstschwarme gebildet und dafür für jeden Kunstschwarm die Bruträume von 2 Völkern abgestoßen. Ich habe sie am Abend in die Beuten eingeschlagen. Wichtig ist, die Bienen direkt in die Beute zu geben, da darunter sehr viele Jungbienen sind, die noch keinen Plan haben, wohin sie laufen müssen. Also nicht vor die Beute sondern in die Beute geben!

    Wegen der Räubereigefahr habe ich nicht flüssig sondern mit Futterteig gefüttert. Heute Nachmittag haben die Schwärmchen angefangen, sich einzufliegen und nun wird auch das Flugloch (1 Bienenbreite) bewacht.

    Gruß Ralph

    So ging mir das auch. Die waren echt mies drauf, trotz Fluchten. Die HR waren noch nicht leer und schon ging es los.

    Spätestens um 6:00 beginnen und mit Deckel von oben und unten sofort verschließen. Die Restbienen in einem geschlossenen Raum abfliegen lassen und die restlichen mit einem Fön ausblasen.

    Gruß Ralph

    Ich habe eine Menge toter Pollenträger mit herausgestreckter Zunge unter den Winterlinden gesehen.

    Eine zuckte noch und war von einer Horde klitzekleiner schwarzer Fliegen umschwärmt.

    Schaue mir das morgen nochmal an.

    Das findet man oft unter Silberlinden. Sterbende Bienen und Hummeln. Unter Winterlinden ist mir das nicht bekannt.

    Gruß Ralph