Beiträge von Kleingartendrohn

    Ich prüfe derzeit den Milbenbefall nicht, kann aber Folgendes schreiben: Ich habe bis Mitte Juli die Völker mit Scalvini brutfrei gemacht und dann 2mal im Abstand von 3 Tagen mit OS behandelt.

    Vor der Behandlung hatte ich viel Abgang von kranken Bienen (DWV, Paralyse), nach der Behandlung war das ziemlich schnell vorbei und so ist es bis heute geblieben. Mitte September werde ich auf Varroa kontrollieren.

    Gruß Ralph

    Ich hab eine 99%ige Methode. Im engsten Kreis auch bekannt gegeben.

    Sollten wir das jetzt alle so tun, Dinge, die zu 99% funktionieren, nur im engsten Kreis bekannt geben? Da habe ich bisher wohl vieles falsch gemacht. Darüber muss ich nachdenken.

    Gruß Ralph

    Soweit mir bekannt ist, können Jungbienen die Königin erst ab Tag 6 füttern. Wenn das so ist, sind die frisch schlüpfenden Bienen in den ersten 4 Tagen für die Pflege der Königin nutzlos.

    Gruß Ralph

    Brut auf 4 Waben Zander ist vermutlich ausreichend. Wenn das Volk viele Bienen hat und keine Tracht herrscht, wird es sich jetzt auf die Erbrütung von Winterbienen konzentrieren. Dazu braucht es ungefähr 2 voll bebrütete Zanderwaben (=12000 Zellen). Bedenke, dass noch mindestens 2 Zyklen erbrütet werden (=24000 Brutzellen).

    Schätze also ab, wieviel voll bebrüteten Zanderwaben deine Brut entspricht. Wenn dabei 2 Waben herauskommen, besteht kein Grund zur Sorge.

    Gruß Ralph

    Ich würde in dieser Zeit Begattungseinheiten für 7 Tage in Dunkelhaft lassen, damit die Königin ausreichend reift und ein guter Volkszusammenhalt entsteht. Das finde ich wichtig, um einer Räuberei vorzubeugen. Viele Bienen sind auch wichtig, aber nicht zu viele, da dann das Völkchen auszieht. 400ml für die Kieler halte ich für eine Obergrenze.

    Erfahrung habe ich mit späten Begattungseinheiten aber nicht.

    Gruß Ralph

    Ich reinige den Kessel mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm, danach wird mit handwarmem Wasser nachgespült. Den Korb reinige ich in der Badewanne mit einer Handbrause, erst lauwarm, dann heiß. Spülmittel verwende ich nicht.

    Das Lager nehme ich heraus und setze es umgedreht auf eine heiße Platte, damit sich die Kugel löst. Das Lager und die Kugel werden dann dann mit Küchenpapier sauber gewischt. In das Lager gebe ich etwas lebensmitteltaugliches Silikonöl, dann gebe ich die Kugel hinein und zum Abschluss etwas lebensmitteltaugliches Silikonfett obendrauf.

    Gruß Ralph

    Hallo zusammen,


    es ist mein 2. Bienenjahr und ich habe dieses Jahr einen Ableger auf DNM (warmbau) gebildet. Der steht einzargig mit 12 Rähmchen gut besetzt da und wurde in den letzten 2 Wochen mit 6kg gefüttert. Nun haben die Mädels jedoch alles in Fluglochnähe eingelagert. Frische Brut konnte ich nicht finden... außen ist noch verdeckelte Brut in der Mitte Honig. Die 3 fluglochfernen Rähmchen haben noch viel Platz. Wird alleine umgelagert oder muss ich eingreifen? Vom Gewicht sollte es jetzt eigentlich passen nur wo legt jetzt die Chefin die Winterbrut?

    Keine Stifte, Königin nicht gesehen, Brutzellen mit Futter vollgefüllt? Bei mir hieße das "Verdacht auf Weisellosigkeit". Dann auf weitere Zeichen achten: Unruhe, viele sterzelnde Bienen im offenen Volk. Ein Wabenstück mit Stiften und jüngster Brut als Weiselprobe geben. Kontrolle nach 1 Woche.

    Gruß Ralph

    Ich habe die HR inklusive ASG abgeräumt, und in gleichem Zuge Futterzargen mit Sirup aufgesetzt. Restfutter gab es noch auf den Pollenwaben. TBE war 14 Tage vorher.


    Fand ich einfacher als Honigwaben runterhängen, die man später wieder entnehmen muss..


    War das falsch?

    Ralf setzt zusätzlich die Bienenflucht. Dadurch ist das Brutnest vom Futtervorrat abgetrennt. Um die Zeit zu überbrücken, in der die Bienenflucht drauf ist, hängt er eine Honigwabe nach unten.

    Wenn du die Honigräume ohne Bienenflucht abräumst und direkt danach fütterst, brauchst du auch keine Honigwaben herunter zu hängen.

    Gruß Ralph

    Aber nur bei "ordentlichen" Völkern und spät abends machen. (Am nächsten Morgen/Tag sofort wieder wegnehmen.

    Ist nicht nötig. Kannst du bis zum Frühjahr drunter lassen. Muss auch kein super starkes Volk sein, in dem Fall sollte das Flugloch aber auf Bienenbreite eingeengt sein.

    Gruß Ralph

    Ja, hab ich dieses Jahr gemacht:

    Nicotfutterzargen aufgesetzt, ohne Domabdeckung, darauf die auszuschleckenden Zargen, so sechs auf einmal.

    Nach zwei Tagen gegen abend die Zargen abgestapelt auf Paletten direkt neben dem Kästen. Dann die Domabdeckung eingesetzt, die Futterzargen mit Beeblower leergepustet und Sirup eingefüllt. Deckel drauf, fertig.

    Die Bienen aus den Zargen sind ganz friedlich nach Hause geflogen, kurz vorm Dämmern hab ich die Paletten abgefahren.

    Ich habe das in ähnlicher Weise jetzt einmal probiert - es hat nicht geklappt. Die Details:

    Ich habe ein Fluchtschied aufgesetzt und eine Bienenflucht umgedreht aufgesetzt, sodass ein Spalt blieb, durch den die Bienen nach oben gehen konnten. Dann eine Leerhalbzarge, dann 5 Halbzargen mit den auszuleckenden Waben, dann den Deckel.

    Nach 3 Tagen habe ich versuchsweise 1 Halbzarge abgenommen und offen aufgestellt. Nach 15 Minuten hatte ich die heiße Schlacht am kalten Buffet, ich musste das Ganze abbrechen.

    Also, nach 3 Tagen sind die Waben nicht leer, sie rochen auch noch kräftig nach Linde. Ich lasse die Waben jetzt noch einmal für 3 Tage drauf und probiere dann die offene Aufstellung noch einmal.

    Gruß Ralph