Beiträge von Kleingartendrohn

    Nur 2 Zellen bei der Absicht zu schwärmen, finde ich ungewöhnlich. Das werden wohl doch Umweiselungszellen sein. Dass die mal auch am Rand sind, hat nichts zu sagen.

    Fazit: Die Junge ist geschlüpft, lass es einfach laufen.

    Gruß Ralph

    Gerade das habe ich für mich ausgeschlossen. Ich züchte nicht mehr herkömmlich! Die Zeit und der Aufwand bsw. beim Umlarven stehen stehen (für mich!) in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Schwarmköniginnen der 2. Welle sowie den Weiseln aus stiller Umweiselung können Zuchtköniginnen allemal das Wasser reichen, ist nun mal meine Erfahrung.

    Ich wollte daher wissen, ob hier im Forum das irgend Jemand ähnlich sieht oder macht und mir vielleicht einen Tipp geben kann. Ist mir schon klar, dass das etwas provokativ rüber kommt, in einem Schwarmthema sowas zu schreiben, aber ein eigenes Thema wollte ich nicht aufmachen. Also wenn mir keiner helfen kann oder will, vergesst es.

    So richtig zu verstehen ist deine Einstellung zwar nicht. Wenn du aber das Volk unbedingt zum Schwärmen bringen möchtest, dann gib ihm aus anderen Völker verdeckelte Brut ohne Ende, dann wird es wohl schwärmen wollen, schon aus Platzgründen.

    Gruß Ralph

    Eistreifen: Aus einer Wabe mit Stiften wird ein Streifen heraus geschnitten. Der Streifen wird einseitig auf eine Latte gelötet. Mit einem Streichholz o.ä. werden Eier zerdrückt, jedes 3. Ei bleibt stehen. Die so vorbereitete Zuchtlatte wird mit den Zellenöffnungen nach unten in das Pflegevolk gegeben.

    Das ist eine Alternative zum Umlarven.

    Gruß Ralph

    Der Vorschlag von beemax ist gut. Die Brutsammler sind fette Sammelbrutableger. Am 8. Tag alle Weiselzellen brechen und den Zuchtstoff geben.

    In einem Volk ohne Brut, das durch die TBE noch im Schockzustand ist, Königinnen zu ziehen, scheint mir keine gute Idee zu sein.

    Gruß Ralph

    Folgender Versuch: Ich bringe einen Honig durch Wasserzusatz auf die erwähnten 20%. Ein Teil des Honigs wird in ein Glas eingefüllt, der andere Teil wird mit Umluft getrocknet, bis er auf 18% ist und ebenfalls in ein Glas abgefüllt. Dann werden beide Proben verschiedenen Personen zum Kosten gegeben.

    Gruß Ralph

    Um zu wissen, ob das geschmacklich einen Riesenunterschied macht, müsste man beides vergleichen. Ich habe das von mir beschriebene Verfahren vor etlichen Jahren einmal durchgezogen. Der Honig hat ganz normal geschmeckt und auch die Kunden haben nichts bemerkt.

    Wie kommt das Wasser beim Scheibentrockner denn raus? Ist da ein Kühler drin, an dem das Wasser kondensiert oder anfriert? Dann könnte ich mir vorstellen, dass die Aromen nicht heraus gezogen werden. Ist aber auch nur Spekulation von mir.

    Meistens wird aber nur über Honigtrocknung mit dem Melitherm berichtet. Das ist sicher kein geschlossenes System und ist mit der von mir beschriebenen provisorischen Trocknung vergleichbar.

    Gruß Ralph

    rase Verstehen kann ich das nicht. Wenn Wasser verdampft, dann verdampft auch das Aroma. Ein System, das den Honig trocknen soll, kann nicht geschlossen sein, da dann das Wasser ja drin bleiben würde, der Honig also danach genauso feucht wie vorher sein würde.

    Wenn also der Wasserdampf entweichen soll, wie verhindert man dann, dass das Aroma entweicht?

    Ich kann mir schon vorstellen, dass der Honig durch Wasserentzug an Geschmack gewinnt; das gilt dann aber für jedes Wasser entziehende Verfahren.

    Gruß Ralph

    Was geht denn bei 50°C alles kaputt?

    • 40mg HMF: 5-10 Tage
    • Halbwertszeit Amylase: 5,4 Tage
    • Halbwertszeit Sacharase: 1,3 Tage

    Einwirkzeit 50°C beim Verfahren: Ca. 30s Kontakt mit der Heizwendel.

    Daraus folgt:

    • HMF: 2,8µg-5,6µg
    • Amylase: -0,0064%
    • Sacharase: -0,027%

    Quelle: "Lagerung, Kristallisation und Verflüssigung des Honigs", S. Bogdanov, Bee Product Science, http://www.bee-hexagon.net, 2008

    Aber vielleicht meinst du ja etwas anderes als HMF, Amylase und Sacharase. Aber was?

    Gruß Ralph

    Ich habe einmal in einem Hobbock die Luftfeuchte über einem Honig mit 16,5% Wasser gemessen, sie beträgt 48%.

    Bedeutet: Über dieser Feuchte zieht dieser Honig Wasser (ist hygroskopisch), unter dieser Feuchte trocknet er.

    Die zulässige Luftfeuchte kann man in etwa proportional zm Wassergehalt im Honig ansetzen. Bei 18% ergibt sich:

    18%/16,5%*48% = 52%.

    Gruß Ralph