Beiträge von Kleingartendrohn

    Statt die Königinnen zu parken, kannst du folgendes machen:

    • Gib die neuen Königinnen gekäfigt in neue Beuten mit Mittelwänden.
    • Stelle die umzuweiselnden Völker beiseite und stelle die neuen Beuten an die Stelle. Du bildest also Fluglinge.
    • Sieh am Folgetag nach. Falls sich die Bienen um die neuen Königinnen gesammelt haben, gib die mit Futterteig frei. Anschließend flüssig füttern. Nach 3 und 6 Tagen mit Oxalsäure behandeln. Nicht sprühen, die Völker dürfen nicht auseinander gerissen werden.
    • Nach ca. 4 Tagen kannst du die alten Völker erst entweiseln und dann 2h später auf Einlaufbretter kehren.

    Gruß Ralph

    Ok, dann die ausgebauten nach der Behandlung zugeben.

    Sprich 1 BW drinlassen zum Brutnest fixieren, die vor der Behandlung rausnehmen und LW später zugeben sollte dann funktionieren?

    Ich gebe normalerweise 6 Mittelwände DN1,5 +1 Brutwabe mitten drin und verschließe den restlichen Raum. Die Brutwabe wird nach Verdeckelung entnommen. Wenn die Mittelwände ausgebaut und bebrütet sind, fülle ich mit Leerwaben auf und füttere ein.

    Gruß Ralph

    Kleingartendrohn

    Du meinst ein belegtes Nicot-Näpfchen in den Honigraum hängen?

    Aber die pflegen diese dann doch nicht, oder?

    Bin etwas Verwirrt von der Rainer Schwarz Methode.

    Warten bis sie verdeckelt ist oder früher dem Problemvolk zusetzen?

    Der Brutraum eines Volkes wird weggestellt und nur der Honigraum bleibt auf der Position. In den kommen die belarvten Näpfchen. Am Folgetag werden die angepflegten Näpfchen entnommen und dem Zielvolk, in diesem Fall dem drohnenbrütigen Volk gegeben. Das Anbrütervolk wird wieder zusammengebaut.

    Gruß Ralph

    Noch eine Idee, wenn auch aufwändiger:

    • Einige Larven in ein Nicot-Näpfchen tun
    • Anbrüter nach Reiner Schwarz erstellen, Näpfchen rein
    • Am Tag danach angepflegte Näpfchen ins drohnenbrütige Volk

    Der Gedanke: Wenn drohnenbrütige Völker Drohnenflöten ziehen, könnten sie auch angepflegte Weiselzellen fertig pflegen.

    Das sollte mit Hilfe aus dem Imkerverein eigentlich umsetzbar sein.

    Gruß Ralph

    Angeblich soll es möglich sein, ein drohnenbrütiges Volk mit einer schlupfreifen Weiselzelle zu beweiseln. Probiert habe ich so etwas aber noch nicht.

    Probieren kann man auch folgendes: Beeboost rein, das sollte die Drohnenmütterchen zurück drängen. Nach ca. 1 Woche Beeboost raus und jüngste Brut rein. Jetzt sollte das Volk Nachschaffungszellen ziehen. Ich meine aber, dass es jetzt zu lange dauert, bis eine legende Königin im Volk ist. Jetzt müssen Winterbienen erbrütet werden.

    Gruß Ralph

    Mein Tipp: Wende jetzt das TuB-Verfahren (Teilen und Behandeln) an, aber nur, wenn das Volk wirklich stark ist.

    Dein Vorteil: Du erhältst 2 Völker, die bei richtiger Durchführung des Verfahrens gegen die Varroa behandelt sind.

    Zum TuB-Verfahren findest du einiges im Forum. Stichpunkte:

    • Brutling ohne Königin am verstellten Platz, der zieht sich selbst eine. Der Honigraum bleibt beim Brutling.
    • Flugling am alten Platz mit Königin, möglichst mit 1 offener Brutwabe als Varroa-Fangwabe, die nach Verdeckelung in den Brutling gegeben wird. Kein Honigraum. Füttern.
    • 2malige Behandlung beider Völker im brutfreien Zustand mit Oxalsäure.

    Gruß Ralph

    Manuel91 Die Fluchtschiede bei der Segeberger Beute verfügen auch über ein seitliches Flugloch, das mitunter zur vollkommenen Funktionsunfähigkeit der Bienenfluchten führt. Wenn die Platte, die die Bienenfluchten trägt, nicht einwandfrei aufliegt, ergibt sich an dem Flugloch ein Aufstieg, der die Wirkung der Bienenfluchten zunichte macht. Auch wölben sich die eingelegten Platten unter Feuchtigkeitseinfluss ganz gerne, was eben falls zu solchen Nebenstrecken führen kann.

    Mein Tipp: Verschraube die eingelegten Platten fest im Rahmen, damit sie sich an den Seiten nicht hochwölben können. Bevor du die Fluchtschiede einsetzt, mache die Geruchslöcher in den Bienenfluchten frei von Wachs.

    Gruß Ralph