Beiträge von Kleingartendrohn

    Denkzeichner : Die Antwort könntest du dir aus deiner Erfahrung mit dem schwachen Volk ableiten. Das hat nicht so viel eingetragen, da hat der Platz zum Trocknen gereicht! Wenn die Bienen nicht genügend Platz haben, um den Honig zu trocknen, müssen sie ihn unreif in den Zellen stapeln, sie haben keine andere Wahl. Und wenn fern von der Oberfläche der Honig zuviel Wasser enthält, kann es auch nicht mehr heraus diffundieren und verdunsten, schon gar nicht, wenn die Bienen die Zelle verdeckeln.

    Also: Viel mehr Platz im Honigraum geben, wie auch schon rase geraten hat.

    Gruß Ralph

    beemax Ist denn bekannt, warum das Volk schwach ist? Liegen viele Tote vor dem Flugloch? Ist sicher gestellt, dass das Volk gesund ist? Ist die Königin vielleicht einfach schwach?

    Solange die Ursachen für die Schwäche nicht bekannt sind, würde ich für so ein Volk keine Bienen opfern. Ich würde so ein Volk nur beobachten. Falls es sich entwickeln sollte, würde es aus der Linde Honig bringen. Falls es weiter schwach bleiben sollte, würde ich es umweiseln.

    Gruß Ralph

    Hmm...


    Bei Paletten für Gläser war ich gedanklich noch nicht.Hat man das bei 10-15 Völkern schon?

    Bei Segeberger Styropor und lokal guter Tracht kannst du mit ca. 70kg/Volk rechnen. Bei 15 Völkern 1050kg, macht 2100 Gläser für 500g oder 4200 Gläser für 250g. Eine Palette bei Holtermann hat 600 Gläser (=50 Kartons) für 500g.

    Gruß Ralph

    Ich würde jetzt nichts machen außer beobachten. Einfach nur entwickeln lassen und Honig ernten bis die ersten Krüppelflügler auftreten.

    Dann die Honigräume ohne Bienen anderen Völkern zum Fertigmachen aufsetzen, alle Brut raus, Volk auf Mittelwände und am 3. und 6. Tag mit OS behandeln.

    Gruß Ralph

    Die starken Völker, ca. die Hälfte, haben die erste Honigzarge DN0,5 mit ausgebauten Waben erhalten. Ich habe einen Teil der Futterwaben aufgekratzt, damit die Völker das Futter in diese Zarge tragen. Am Montag werden diese Waben entnommen und der Rest der Futterwaben aufgekratzt für spätere Entnahme. Diese eine Zarge bleibt als Futterkranz für die gesamte Saison drauf und wird nicht geschleudert.

    Z.Zt. errichten diese Völker Wildbau mit hellbraunem Wachs, wo sie nur können. Dieser Bautrieb wird am Ende der kommenden Woche nach oben gelenkt, indem Naturbauzargen DN0,5 aufgesetzt werden. Damit sind diese Völker trachtfertig.Die anderen Völker erhalten ihren Honigraum am Montag und werden nach Bedarf noch weiter eingeengt. Sie werden am Ende der übernächsten Woche trachtfertig sein.

    Gruß Ralph

    Und die unter dem ASG „eingesperrte“ Kö hat keine Brut - in der Nacht sitzt sie doch dort allein. Oder?


    Nicht, wenn man es richtig macht.

    Die Zarge mit den Mittelwänden kann man sofort untersetzen, das beeinflusst den Wärmehaushalt eher günstig, da die untergesetzten Mittelwände windbrechend wirken, selbst wenn sie jetzt nicht ausgebaut werden sollten.

    Wenn die ersten Mittelwände ausgebaut sind, bringt man die Königin zusammen mit der Brutwabe, auf der sie sich befindet, nach unten zwischen die ausgebauten Waben und legt das Absperrgitter ein.

    Wegen der vorhandenen Brut werden sich die Bienen nicht über das Absperrgitter zurückziehen, selbst wenn es überraschend kalt werden sollte.

    Die Bienen werden diese Wabe unten verlängern, bis sie genauso groß ist wie die Rähmchen daneben, das stört aber nicht.

    Ansonsten so, wie Mark-o geschrieben hat.
    Gruß Ralph

    So umzuziehen geht gar nicht: Die Völker werden unten anbauen und gemeinerweise nicht Wabe für Wabe sondern kreuz und quer und überwiegend Drohnenbau.

    Am einfachsten und mit dem besten Honigertrag verbunden ist es, die Völker in der normalen Zanderkiste zu lassen und nach der letzten Tracht im Kunstschwarmverfahren umzuziehen.

    Es gibt auch Umziehen durch Aufsetzen, das führt aber meist dazu, dass die künftigen Brutwaben verhonigen.

    Kunstschwarmverfahren im laufenden Trachtband geht auch, kostet aber Honig.

    Gruß Ralph

    Auf das Schwache setzen oder mit Zwischenschied dahinter hängen. Schied nach 1 Tag raus.

    Gruß Ralph

    Ich mache das ganz ähnlich:

    • 1 Leerwabe mit Wasser,
    • 1 Mittelwand,
    • daneben ein Schied,
    • etwas Futterteig (ca. 500g),
    • Segeberger DN 1,5 mit offenem Boden.
    • Königin unter Futterteigverschluss zwischen die beiden Rähmchen.
    • Bienenflucht oben drauf, leere Zarge drauf, Bienen da hinein, Deckel drauf,
    • 3 Tage warten bei verschlossenem Flugloch.
    • Dann Flugloch auf,
    • nach weiteren 3 Tagen Käfig entnehmen, Bienenflucht und obere Zarge weg
    • dann nur noch Fluglochbeobachtung.

    Geht wunderbar bei Postsendungsköniginnen, um die in Brut zu bringen.

    Gruß Ralph