Beiträge von Kleingartendrohn

    Erst mit einer Brutwabe anködern. Ala Weiselprobe. Wenn Zellen angepflegt sind , Wabe wieder raus und Königin im Ausfresskäfig zusetzen.

    Gruss

    Ulrich

    Am besten eine mit viel schlüpfender Brut

    Schlüpfende Brut wäre zur Verstärkung sinnvoll, was aber hier nicht das Ziel wäre.Das "anködern" soll wohl Tendenzen zur Drohnenbrütigkeit zurück drängen oder ausschließen. Demzufolge bräuchte es viel offene und nachschaffungsfähige Brut.

    Gruß Ralph

    Ich hatte gestern durch die Sichtscheibe gesehen, dass ein Volk den Baurahmen nur wenig ausgebaut hatte - Verdacht auf Schwarmtriebigkeit. Die Durchsicht ergab keine Schwarmtriebigkeit, stattdessen hohe Aktivität im Honigraum beim Ausbau der Leerrahmen - wie gewünscht. Der geringe Ausbau des Baurahmens ist also durch die Abwesenheit des Großteils der Baubienen im Brutraum erklärt..

    Andere Völker bauten wunderbar den Baurahmen aus, dafür aber nicht im Honigraum, was ich nicht so schön finde.

    Meine Schlussfolgerung: Die anderen Völker den Baurahmen fertig bauen lassen und hoffen, dass der Bautrupp dann in den Honigraum umzieht, wo er eigentlich sein sollte.

    Gruß Ralph

    Wieviele bestiftete Weiselzellen hat es denn?

    Eine. Gleichzeitig legt die Königin gut. Kann natürlich auch stille Umweiselung sein. Die Position war aber die einer regulären Weiselzelle. Aber man kann ja nicht riechen ob sie umweiseln wollen.

    In einem solchen Fall würde ich empfehlen, der Königin die Flügel zu schneiden und weiter nichts zu machen.

    Falls es eine Schwarmvorbereitung ist, wird das Volk durch den Schwarm nur die Königin verlieren, die aber umgehend durch die junge Königin ersetzt wird - die Masse der Bienen bleibt aber erhalten.

    Falls es eine Umweiselung ist, gibt es kein Problem.

    Die Königin zu entnehmen, würde zu Nachschaffungszellen führen und in der Folge möglicherweise zu Nachschwärmen. Das würde ich deshalb nicht empfehlen.

    Gruß Ralph

    Wenn die Bienen in der 0,5-Zarge nicht brüten sollen, müsste diese mit einem Absperrgitter abgeteilt sein. Wenn Völker im Winter durch irgendetwas (z.B. Ruhr) geschwächt werden sollten, müsste die Traube über das Absperrgitter gehen, um an das Futter zu kommen. Das würde aber den Verlust der Königin bedeuten.

    So meine Überlegungen, ob das wirklich so zutrifft, würde der Versuch zeigen. Ich bleibe aber dabei, die Honigzarge zum Winter unterzusetzen.

    Gruß Ralph

    Wäre dann 2-zargig DN nicht einfacher? Außer die 0,5-HR natürlich.

    Helft mir auf die Sprünge, danke

    Mit 2-zargig DN lässt sich das Brutnest nicht formen und die Honigkappe nicht vermeiden. In meiner beschriebenen Betriebsweise bleiben die Waben im Brutraum frei von Honig, darüber bildet sich ein kleines "virtuelles" Brutnest. Mit 2xDN ist das nicht zu erreichen.

    Außerdem sind weniger Brutwaben zu kontrollieren.

    Gruß Ralph

    Kleingartendrohn schrieb: Bei der Auswinterung wird die untergesetzte Honigzarge wieder über das Absperrgitter gesetzt und das Volk geschiedet.


    Wann machst du das ungefähr?

    Nach dem Reinigungsflug.

    444-6dfda8d37869c32e7a2bbb79bf98154bb37f59dd.jpg Kleingartendrohn schrieb: Wenn ein umfangreiches Brutnest angelegt ist, werden die Futterwaben hinter dem Schied mit einer Entdeckelungsgabel angerissen, damit das Futter in die Honigzarge umgetragen wird.

    Und wann passiert das bei Dir? Wie lange dauert das deiner Erfahrung nach ungefähr? In dem 0,5er wird vermutlich dann ja nicht nur die Reste von den Futterwaben umgetragen, sondern vermutlich auch der erste Nektar. Das stört dich nicht bzw. ist kein Problem?


    Das umfangreiche Brutnest wird angelegt, wenn ausreichend Pollen reinkommt, hier während der Erlenblüte/Weidenblüte, auch abhängig von den Außentemperaturen. Das Aufreißen der Futterwaben muss vor Beginn der lokalen Tracht erfolgen.

    Der erste einkommende Nektar dient den Völkern dazu, den Futtervorrat in der permanenten Honigzarge aufzufüllen. Der gehört den Bienen!


    Gruß Ralph

    Ich mache das alles etwas anders, empfehlenswert bei DN0,5 im Honigraum. Bei der Einfütterung bleibt eine Honigzarge über dem Absperrgitter. Nach der Einfütterung wird diese Zarge unter die Brutzarge gesetzt und das Absperrgitter entfernt.

    Bei der Auswinterung wird die untergesetzte Honigzarge wieder über das Absperrgitter gesetzt und das Volk geschiedet. Wenn ein umfangreiches Brutnest angelegt ist, werden die Futterwaben hinter dem Schied mit einer Entdeckelungsgabel angerissen, damit das Futter in die Honigzarge umgetragen wird. Somit behält das Volk sein Futter und ich muss mir keine Gedanken machen, wann das Futter zu entnehmen ist. Ein Futterausgleich zwischen den Völkern wird dann über diese Honigzarge gemacht. Außerdem ist der Honigraum über dem Absperrgitter sofort angenommen.

    Die Honigzarge über dem Absperrgitter wird niemals geschleudert und bleibt als ständige Reserve für das Volk erhalten.

    Nach dem Umtragen des Futters in die permanente Honigzarge und wenn diese ausreichend besetzt ist, erweitere ich mit einer ausgebauten Honigzarge, damit Nektar aus beginnender Tracht eingelagert und verarbeitet werden kann. Das ist wichtig für einen niedrigen Wassergehalt der ersten Tracht.

    In der Folgezeit erweitere ich mit Honigzargen, die an den Enden eine ausgebaute Wabe und dazwischen Baurahmen haben. Diese Zargen werden über der permanenten Honigzarge eingefügt, das liefert die beste Bautätigkeit. Somit können die Bienen ihren Bautrieb befriedigen und kommen nicht so schnell in den Schwarmmodus.

    Gruß Ralph

    Da kann ich nur das Gegenteil behaupten, habe bei Weiselrichtiger Pflege eig nur Ausgefressene Zellen wenn man zu lange gewartet hat, Weiselllos erfolgt immer ne Reduzierung auf 7-12 Zellen.

    Ich habe bisher immer Königinnen im weisellosen Volk gezogen und dabei 30 Larven gegeben, von denen immer mindestens 20 angenommen wurden. Reduzierung auf 7-12 Zellen kann ich nicht bestätigen. Es kommt allerdings auf eine gute Vorbereitung des Pflegevolks an.

    Gruß Ralph