Beiträge von Bienenmicha

    Da du bei einer Milchsäurebehandlung nicht garantieren kannst, dass Säurerückstände in den Honig gelangen ist es verboten.



    Ich danke erst einmal allen die sich so rege beteitigt haben. Und ich danke auch noch mal "rst" da er mich als erster bestätigt hat, das es keinen Sinn macht meine Idee praktisch umzusetzten.
    Ich habe natürlich gestern noch ein bisschen im World weit Web rumgesucht und bin komischer Weise wieder auf das Imkerforum verwiesen wurden. :lol:

    Und nun muss ich nochmal eine Frage rein informatorischer Natur stellen. Hier mal der link
    " http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-8500.html "

    Es geht um Thymol, der Beitrag ist von 2005

    Da wurde folgendes geschrieben:

    "Thymol wirkt auch in die Brutzelle, was von den wenigsten Mitteln erreicht wird. Dadurch ist die Behandlung auch während der Brutzeit voll gewährleistet.
    Vom Erfinder wird empfohlen das Thymol am 1. Mai und am 1. August aufzufüllen, da das die Zeit der größten Varroavermehrung ist. Aber die Kritiker behaupten dann immer, daß man das Thymol im Honig riecht
    Ich habe im ersten Jahr auch so behandelt, konnte aber überhaupt keinen fremden Geruch im Honig feststellen.
    Heute habe ich das Thymol, nur wegen der Kritiker, von August (nach Entnahme des Honigs ) bis Ende April im Volk ( im Mai beginnt Honig Zeit ). Wenn im April der Varroabefall fast auf 0 ist, kann sich die Varroa in 3-4 Monaten nicht so vermehren, dass das Bienenvolk geschädigt wird. Vorausgesetzt man hat keinen Nachbar, der durch falsche Behandlung Varroazucht betreibt.
    Wenn zur Honig Zeit kein Thymol im Volk ist , kann auch der Honig nicht nach Thymol riechen. Thymolgeruch ,der sich in den Waben festgesetzt hat, verflüchtet sich in kürzester Zeit.
    Übrigens im Süden Europas, dort wo der Thymian wächst und von den Bienen wegen Blütenstaub und Nektar angeflogen wird , ist Thymol ein normaler Bestandteil im Honig."

    Ich gehe davon aus, das vielleicht mittlerweile eine Aktuallisierung eingetreten ist. Ich würde mich aber trotzdem über ein kurzes "JA" oder "NEIN" freuen. :wink:

    Ist es nun rein rechtlich erlaubt Thymol das ganze Jahr zu verwenden, oder nicht?

    Bitte sagt jetzt nicht "JA", weil ich dann richtig ins grübeln kommen würde! :lol:

    Wenn Du von einem Volk honig ernten willst, hast Du es jetzt nicht zu behandeln. Punkt. Egal mit was auch immer. Ist das so schwer? DU produzierst ein Lebensmittel!

    Die Alternative wurde genannt. Schleudere den Honig, behandele, nimm das Volk aus Deiner Honigproduktion und gut ist.

    rst



    Ich bin dir echt dankbar für deine Antwort gestern und ich habe den Rat auch gerne angenommen.

    Aber wenn ich gerne das "Warum" verstehen mag und auf meiner Suche zu meiner Frage noch nicht fündig gewurden bin, dann frage ich einfach "Punkt"!

    Und nur weil du keine genaue Erklärung weist und dich damit abgefunden hast, kannst du nicht davon ausgehen, dass es die anderen nicht weiter zu interessieren hat. :roll:

    Sorry das ich nicht nach dem Moto lebe: "Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nichts"

    Egal was Milchsäure ist, es gehört auf jeden Fall NICHT in den Honig. Also nach der Ernte behandeln, oder behandeln und dann nicht mehr ernten.



    da muss ich jetzt aber nochmal wissensdurstig nachfragen... :wink:

    Das Volk ist brutfrei, der Honig in der BZ, obendrüber 3 Honigräume.
    Ich sprühe jetzt Milchsäure auf die Bienen in der BZ. Bisschen Milchsäure geht sicher auch in den Honig der Bruträhmchen.
    Ich nehme an, das die Milchsäure verdunstet und somit die Milben gekillt werden.
    Die Bienenschnappen sich den Honig, filtern ihn im Honigmagen, oder trocknen ihn mit ihren Mundwerkzeugen und schaffen ihn bestens falls in die HZ.
    Warum wird dann trotzdem gesagt, das Milchsäure im Honig ist? :confused:

    Meine Hintergrundgedanken beziehen sich auf eine Info, die ich mal bekommen habe, welche da lautet:

    1. "Milchsäure" wird nur bei brutfreien Völkern verwendet, da die Säure nicht in die verdeckelten Bereiche eindringt und somit der Milbe keinen Schaden zufügen kann (Honig ist somit auch geschütz).
    2. Im Honig sind auch Anteile von "Ameisensäure" (was aber nicht durch die Behandlung da rein kommt, sondern durch die Bienen selbst automatisch mit dabei ist). Den Punkt erwähne ich nur weil "Ameisensäure" ja auch eine organische Säure ist.


    Ich habe gestern natürlich keine Milchsäure rein, da die Antwort "NEIN" durch "rst" gegeben wurde, wäre keine Antwort gekommen hätte ich auch nicht behandelt.:Biene:
    Mich interressiert nur grundlegend, wieso Milchsäure jetzt bei genau dieser Situation unangebracht ist, und wie sie in den Honig gelangt (durch Adhäsion?)

    Vielen Dank für den Aufklärungsunterricht :)

    Gefüllte Waben im BR. leicht mit Wasser besprühen. Dann tragen sie es evtl. um...


    Oh da muss ich gleich mal noch eins oben drauf setzen oder fragen! ;)
    Wenn ich da mit Wasser rumspritzen soll, könnte ich da nicht gleich eine Behandlung mit Milchsäure durchführen?? Da ich ja auf die neue Königin warte und somit der Brutraum brutfrei ist wäre ja eine Behandlung vielleicht sinnvoll. Und da Milchsäure organisch ist sollte es für den Honig ja auch nicht schädlich sein! Behandelt wird ja nur der Brutraum und nicht die HZ. Gut ich würde nicht alle Bienen treffen, aber den grössen Teil. Somit hätte ich 2 Arbeitsschritte in einem gepackt.
    Wenn es aber gegenteilige Meinungen gibt, weil die Honigqualität gefährtet ist, würde ich davon absehen. Ich warte also einfach mal auf eure Meinung!! DANKE

    Neidisch rüberschau, ich hab noch garnicht geschleudert. Bei meinem einzigen Volk ist noch keine einzige HZ von meiner Dadant komplett voll (hab auch noch nicht alles mit ausgebauten Mittelwänden drin, unterste HZ hat vielleicht 4 verdeckelte Rähmchen 2. Hz das gleiche, der Rest wird mühsam noch ausgebaut und ich habe eine 3. HZ drauf, falls die Bienen sich entscheiden die Bruträhmen in die HZ´s umzulagern). Vielleicht sollte ich die unausgebauten 3. HZ unter die 1. HZ stellen, damit die Bienen die leere HZ ausbauen ?!?
    Hintergrund ist: Das ich auch noch einen Königinableger bilden musste, weil meine Bienen unbedingt schwärmen wollten und nun ist ein haufen Honig im BR, aber auch noch nicht verdeckelt. Ich hoffe das er noch nach oben getragen und verdeckelt wird, wenn die neue Königin ca. nächste Woche begattet wurde und hoffentlich auch heim kehrt.

    Mein Standort im Wald ist etwas schattig, aber auf das Flugbrett scheint so gut wie immer die Sonne durch die Blätter. Ist das normal, oder muss ich den Sold für meinen Bienen erhöhen? :p

    Eine Aussage zu deiner Frage kann ich leider nicht treffen. Aber ich wollte mal erwähnen, das ich auch meine derzeit 2 Völker im Wald stehen habe. Ich habe mir hierzu auch schon mal Gedanken gemacht, wie ich meine Völker indirekt schützen könnte.
    Die Sache ist halt immer eine Kostenfrage, aber wenn man etwas investieren möchte, es gibt Wetterfeste Kamera´s mit Selbstauslöser (Batteriebetrieben) sogar in Tarnfarben.
    Man kann sie einfach bisschen versteckt an einem Baum anbringen oder in einem Vogelkasten verstecken.
    Sollte mal ein Hase oder ein Reh vorbei kommen, hast ne schöne Aufnahme von und sollte sich jemand an deinem Eigentum zu schaffen machen, kann man ihn vielleicht dadurch ausfindig machen. Die rechtliche Seite ist zwar besch..., weil man wohl ein Schild aufstellen muss um es gerichtlich verwenden zu können aber zumindest weis man wer es war.
    Ob die Kosten hierfür in Relation zum Nutzen stehen, muss jeder selbst entscheiden. Wenn es nur ne einmalige Sache war, dann rechnet sich die Kamera nicht unbedingt, aber man kann ruhiger schlafen.
    Noch eine Idee wäre, einfach ein Schild "Videoüberwacht" aufhängen. Die Abschreckung reicht vielleicht auch schon aus.
    Ich für meinen Teil konnte mich bis jetzt aber auch noch nicht entscheiden, was für mich am besten wäre, weil sich bei mir viele Zweige durch Wind bewegen könnten und somit die Kamera evt. auslöst obwohl es nicht nötig wäre.

    Sollte jemand ne bessere Lösung kennen, immer her damit. Aber vorweg, eine Bärenfall möchte ich nicht aufstellen!!! :lol:


    Ich weis nicht ob ich einen link auf eine (Shop-) Webseite hier eintragen darf, aber google doch einfach mal nach "sniper fotofalle amg"

    Ich muss hier mal ne Frage mit reinpacken!


    Wenn die neu Königin, sagen wir mal, aus der Nachschaffungszelle geschlüpft ist und ich nach 10 Tagen nachschauen mag ob die Gute schon mit der Eiablage begonnen hat, haben die Bienen die Nachschaffungszelle wieder zurück gebaut, oder bleibt diese dann so wie sie ist? Wenn sie dann noch da ist, muss ich sie dann ausbrechen oder ist es egal, weil die Schwarmzeit eh bald vorbei ist und das Volk sich so wieso erstmal wieder bemüht eine angemessene Bienenmenge auf zubauen.

    Ich gehe davon aus, das es gar keine andere Möglichkeit gibt, als diesen Schwarm als Nachschwarm zu bezeichen! :daumen:

    Eine bereits begattete Königin würde sich nicht draussen sehen lassen und sofort mit der Ei-Ablage beginnen, wenn die Rähmchen entsprechend ausgebaut wurden.

    Ist es dafür nicht schon etwas spät???



    naja, die letzte Futterwabe (nur zu 75% gefüllt) ist ja am Rand und eine hatte ich ja schon raus. Ich wusste ja nicht was der April-Mai so bringt und reserven sollte ja jedes Volk haben, für den Fall der Fälle. Rähmchen rein raus rein raus, je nach Temperatur, macht ja auch keinen Sinn. Denke also, wenn eine Wabe am Rand häng ist es nicht so dramatisch. Ich bin Unerfahren, aber ich habe nirgens gelesen und gesehen oder gehört, das die Bienen alle Brutwaben mit Brut belegen (ausser der Brutraum ist vielleicht zu klein). Also bleibt die äusserste Wabe wahrscheinlich für Reserve-Futter... . Ich sehe das mit dem einen Rähmchen jetzt nicht als Problem. Wer weis was nach dem Raps ist.
    Vom Standort her habe ich zwar einen ziehmlich günsten bekommen, also Felder und Wald mit bisschen Wiese zu je ca 50%. Aber da ich die komplette Jahrestracht noch nicht ausgemacht habe, weis ich nicht ob es zu einem Versorgungsengpass kommen könnte.


    Ich versuche mit der geringen Anzahl von jetzt 2 Völkern eher auf Nr. Sicher zu gehen.

    ...


    Hallo Josef,


    in meiner Beute sind Carnica-Bienen, nehme ich an. War ja ein Schwarm (aus dem letzten Jahr) und die Zeichung der Tiere lässt dies vermuten.
    Da ich als Anfänger noch nicht das Optimum an Bienenmasse rausholen kann und noch etwas Erfahung brauche sind wahrscheinlich auch die Bienen "nicht" so zahlreich wie bei dir (habe anscheint Ende März - Anfang April verpennt gleich auf 12 Brutwaben aufzustocken). Der Abgang des eingefangenen Schwarms hat sein übriges getan! Meine Bienen schaffen es ja noch nicht mal die beiden HZ´s komplett auszubauen, habe extra meine ausgebauten Honigwaben auf beide Zargen verteilet (um die Bienen nach oben zu führen) und an beiden Seiten mit nicht ausgebauten Mittelwenden aufgefüllt. Da die untere wie die obere Honigzarge noch nicht komplett von den Bienen ausgebaut wurden macht es für mich keinen Sinn eine 3. und 4. HZ aufzusetzen (du kannst mich aber gerne korregieren, wenn ich auf dem Holzweg bin)
    Desweiteren ist ja die alte Königin ausgezogen und die neue Königin noch nicht geschlüpft, somit läuft die Brut eher gerade aus (die letzten Drohnen meines Drohnenrahmens werden in den nächsten Tagen schlüpfen) dann ist der Dohnenrahmen Brutfrei und wird jetzt schon fleissig mit Honig gefüllt, was eher ungünstig für mich ist. Ich überlege auch schon auf ich auf Buckfast umsteigen soll, da die Meinungen für Dadantzargen in diese Richtung zeigen. Aber ich bin auch gerade nicht so 100% auf Wirtschaftsvölker aus. Es ist ein Hobby und wenn Honig für mich und meine Bekannten geerntet werden kann, dann ist es ein schöner Effekt.
    Mein Fazit ist; derzeit warte ich auf die neue Königin und dann gibt es die Mittelwände für den Brutraum, damit der Honig erstmal den Weg in die oberste Zarge findet.
    Auf jeden Fall, vielen Dank für deinen Kommentar.

    Hast Du aber auch eine Schleuder, mit der Du diese großen Waben ausschleudern kannst?


    Jep, hab ich. Wollte eigentlich erst ne Nummer kleiner, weil ich so zusagen gar keinen Platz zuhause habe. Habe nur ne Mietswohnung ohne Keller, aber mit Dachkammer. Aus irgend einem Grund wurde es aber eine Schleuder (glaube bei Übergabe nicht aufgepasst) wo die Brutwabe reinpassen. Lustig ist, das die Ausparung im Boden für die Rähmchen-Nasen (Oberseite beim Rähmchen) so angelegt sind, das ich 2 Honigrähmchen nebeneinander stellen kann. Das heist dann 8 Honig-Rähmchen auf einen Streich schleutern. :-)


    Da ich aber durch "Wulle" froher Hoffnung bin, das die Bienen den richtigen Weg finden wenn es soweit ist. Somit muss ich die Brutwaben auch nicht schleudern (hoffe ich).
    Was auch gut so ist, da ich den Bienen ja nicht ständig die Hütte umbauen will... .

    Hi Omni,

    wenn ich 2 HZ übereinander habe, kann ich ja die BR-Rahmen in die obere HZ hängen. Hängt dann halt unten durch und ist blöd wenn man die oberen HZ runternehmen mag, da man erst die BR-Rahmen rausnehmen müsste, aber für den 1. Monat würde es ja gehen. Weil, ich hab ja nur 1 Volk und nich 10 oder 20 Völker wo ich das so machen mag. Also nur Notlösung und weil ich eben nicht sicher war, ob die Lieben den Platz auch schaffen, wenn der Honig verdeckelt wurde (was derzeit noch nicht der Fall ist).


    Hi Wulle,


    Danke für die schnelle beruhigende Antwort. Ich drucke die Mail an besten gleich aus und hänge es den Bienen vor die Beute, nicht das sie auf eine andere Idee kommen ;) *kleiner Scherz*

    Jetzt muss ich auch mal eine Frage los werden :oops:

    Ich habe mich für Dadant-Beuten entschieden und als Anfänger mit einem Schwarm im letzten Jahr angefangen den Bienen ein Zuhause zu geben. Natürlich steckt auch ein bisschen Eigennutz dahinter. (lecker Honig)

    Die Schwarmkontrolle hat bei mit natürlich wunderbar "NICHT" geklappt aber ich konnte den der alten Königin noch rechtzeitig ein neues Zuhause geben.
    Nun habe ich 2 Völker und das alte Volk wartet auf die neue Königin. Somit haben sie ja nichts besseres zum tun als Honig zu sammeln.

    Jetzt zum Problem: Alles blüt und statt den Nektar in die 2 Hönigräume zu schleppen (teilweise noch nicht ausgebaut, tragen sie es in den Brutraum und in den Drohnen Rahmen, welchen ich nicht ausgeschnitten habe, weil es ja die ersten Drohen sind (einige stehen noch kurz vor dem Schlupf) und diese überleben sollten (gab auch keine Grund es anderes zu machen)

    Wenn die neue Königin dann in ca.15 Tagen das Eier ablegen beginnt hat sie keinen Platz.
    Was kann ich also bei Dadant tun? Kann ich 2-3 BR´s hinter den Trennschied stellen und hoffen das die Bienen den Honig in den Honigraum tragen und bekomme somit die Bruträhmchen frei, warte ich bis die neue Königin Eier ablegen mag, hänge dann die leeren BR´s wieder zurück. Oder hänge einige der verhonigten BR in den Honigraum, wenn sie Brutfrei sind (derzeit 2 HZ´s übereinander auf der BZ) sollte ja von der Höhe passen. Und gebe neue Rähmchen mit Mittelwänden hinzu, wenn es soweit ist!?!

    Jetzt noch kurz der Aufbau der Beute:

    1 Brutraum:
    1 Futterwabe vom Winter
    7 BR´s (ausgebaut)
    1 BR für Drohnen (ausgebaut)

    2 Hönigräume:
    je 6 ausgebaute HR
    je 6 nicht ausgebaute Mittelwände HR

    Die Bienen wurden im letzten Jahr nur mit Milchsäure, Ameisensäure und im Winter mit Oxalsäure behandelt.

    Die unausgebauten HR´s kann man ja rausnehmen, falls ich die verhonigten BR´s nach oben hängen soll.

    Vielen Dank vorab für die Info´s