Beiträge von fränkle

    Mineralwolle z.B. ist (je nach Ausführung) ja auch bis 1000° stabil. Das Problem bei solchen Dämmungen ist oft, dass sie Feuchte"empfindlich" sind - wie Weichfaserplatte auch!
    Soweit ich weiss trocknet Mineralwolle nach Feuchtigkeitskontakt sehr schwer bis garnicht, also auch nicht grad lecker - und sackt dann auch gerne mal in sich zusammen.



    Zudem müsste man auch eine stabilere Form wählen, da gibts auch so eine Art "Platte", die einigermaßen "stehen bleibt" ...
    Bei dieser Form der Isolierung müsste die Schmelzkiste also auch mehrwandig aufgebaut sein ....


    Bevor mir die Alu-Sandwichplatten in die Hände fielen, hätte ich beinahe Glasschaumplatten besorgt (Glapor); was mich störte war u.a. die etwas bröselige Eigenschaft - aber das hätte man durch Verputzen oder Streichen bestimmt hinbekommen. Die könnte man z.B. mit Fliesenkleber (flex) ganz gut kleben.


    Die haben auch eine sehr rauhe Oberfläche und sind von Haus aus dunkel. Dieses Material eignet sich z.B. deutlich besser als Ytong, weil es absolut Feuchtigkeitsresistent und Diffusionsdicht ist - saugt sich also nicht voll wie Gasbeton, ist aber ähnlich bröselig.


    Dumm wäre bei so einer Art Material wieder, dass man die Dichtungen oder Schrauben auch nicht so sauber gelöst bekommt.


    Bei meinem Aufbau hab ich ja jetzt auch wieder Holz dabei, was mir nicht wirklich 100% gefällt - aber es ist immerhin Eiche und wird auch konstruktiv und durch eine Schutzlasur geschützt.


    Was ich auch noch verbessern möchte ist der Bereich an der inneren unteren Kante, an der sich vermutlich Kondenswasser von der Scheibe innen sammelt (Über Nacht?!). Vielleicht säg ich da die Eiche nochmal schmäler und kleb ein Aluprofil drauf ... oder setz nochmal eine Silikondichtung davor im Bereich Innenkorpus ...


    Bei der Kiste des Kollegen könnten die beiden "Griffe" tatsächlich Abtropfrinnen sein, denn wenn der Trichter offen ist, kanns da ja auch mal reinregnen. Vielleicht wurde da an eine Ablaufrinne gedacht. Und im Winter könnte ich mir gut vorstellen, dass ganz oben auch eine Scheibe in Verwendung kommt (das würde auch den Sinn einer Isolierung des Trichters erklären) ... und wenn der Rand höher als die Scheibe ist, muss das Wasser ja auch irgendwie kontrolliert ablaufen können.


    Mit Scheibe kann sich dann der Schieferstein auch besser aufheizen :-).


    Oder die Kiste geht so gut, dass er die zunächst eingeplante Scheibe einfach jetzt weglässt. Frag ihn einfach mal bei Gelegenheit ...


    LGF

    So, hier mal das erste Foto zum Aufbau des Korpus


    Das meiste Kopfzerbrechen bereitete mir die Hitzebeständigkeit der Isolation und des PU-Klebers. der Kleber ist dauerhaft bis 80° stabil (steht auf der Kartusche), die Isolation müsste höherwertig als Styrodur sein ... sind fertige 25er Sandwichplatten aus weiss eloxiertem Alu mit Schaumkern.


    Für die Isolation der Isolation hab ich den Innenkorpus aus Sperrholz (müsste sogar Multiplex sein) vorgesehen; da Alu auch eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzt, denke ich mal, dass es mit diesem Aufbau zu keinem Schrumpfen der Isolation kommt. Der Eicherahmen dürfte auch noch zusätzlich die vertikale PU-Klebung schützen.


    Die Glasabdeckung ist nur mal so symbolisch, auch die Abtropfkante als Regenschutz nur mal eingezeichnet.


    Der Innenkorpus wird nicht verklebt sondern mit stabilen Blechschrauben (natürlich V2A und Torx :cool:) in den Alukorpus gesetzt. So kann man den Innenkorpus bei Bedarf mal auswechseln und / oder einfacher das Innenleben anpassen / ändern (z.B. Positionierung der Rähmchenauflagen, der Auffangwanne, des Absorbers oder des Abtropfbleches)


    Wenn alle Teile vorgefertigt sind und die Probeläufe zufriedenstellend sind, werde ich den Aussenkorpus wohl verkleben (voraussichtlich mit Polymerkleber "Fasatan") dabei werden an den vertikalen Ecken noch zusätzliche Kantenprofile aussen verklebt, dass der Korpus auch dauerhaft Witterungsfest bleibt.


    Hier werde ich wohl die Eiche-Rahmen noch mit einer Schutzlasur versehen.
    Wo irgend möglich habe ich auch auf konstruktiven Holzschutz geachtet :-)


    A propos konstruktiv: Kritik ist diesbezüglich immer erbeten und erwünscht ;-)


    Die Materialwahl ergab sich übrigens im Laufe der Jahre aus dem Schreinermüll von nebenan :daumen:


    weitere Bilder folgen, kann aber noch dauern ..:roll:
    LGF

    Hallo!


    Danke für eure Antworten, ich werde das mit dem Wärmeschutzglas (also bedampft) mal testen / messen.


    Zur Kiste oben:


    deutlich über 120° - das ist fantastisch! Nur was ich mich frage, wie verteilt sich die Wärme einigermassen gleichmässig im Kasten?!
    Die Schieferplatte heizt sich auf und strahlt nach unten ab, die Luft erwärmt sich langsam, aber warme Luft bleibt oben und schichtet sich ähnlich wie bei einem Pufferspeicher: oben heiss, mitte warm unten kalt.


    Das Wachs schmilzt von oben her und erstarrt unten rel. schnell (so die Theorie und meine Vorstellung). Gut, durch die Schrägstellung ist oben "nur" eine "Spitze", aber unten bleibts m.E. irgendwie zu kalt.



    120° - aus was ist wohl die Isolierung, die das aushält? Weichfaserplatte?


    ich hoffe durch meine Idee eine Konvektion reinzubringen, aber später dazu mehr, wenn ich die Kiste für die ersten Probemessungen soweit fertig habe und Bilder sagen mehr als tausend Worte ...


    und das geht bei der Kiste oben auch bei knapp über 0° Außentemperatur? ich bin begeistert!!


    LGF

    Hallo!
    @ Bienenknecht
    Sehr interessante Kiste hast du da. Erklär doch bitte bissl die Details.


    Ist das zwischen "Parabol" (oder Sonnentrichter) und Schmelzkiste oben ein schwarz lackiertes Kupferblech?
    Wieviel grad bekommst du da rein (ist doch ein Thermo auf der Vorderseite, oder?
    Wie und wo wird das Wachs gesammelt?
    Warum ist der Sonnentrichter aussen isoliert und hat zwei "Überläufe" ... oder sind das nur Griffe zum Aufklappen?
    Wie ist die Kiste isoliert, aus welchen Materialien und wie ist der Aufbau innen zum Trester sammeln?
    Was funktioniert gut, was würdest du nächstes Mal verbessern / anders machen?



    So, und das sind erst die spontanen Fragen :-)))))))
    Danke für die Antworten.


    Klaus
    Nun, welche strahlen sind dann für eine Solarkiste wichtig? Nur die, die wir auch als "warm" empfinden? Also Infrarot? Kommen die anderen nicht als Wärmestrahlung an? Oder sind es im Verhältnis so "wenige", dass man sie vernachlässigen kann?
    Anders ausgedrückt: welche Strahlen heizen die Kiste am besten / meisten? Infra? dann wäre eine Bedampfte Scheibe ja eher kontraproduktiv, weil die ja angeblich nur die kurze (UV) durchlässt - wenn ich die Exner Zeichnung richtig interpretiere ....


    LGF

    Wärmestrahlung ist Infrarotstrahlung, damit "langwelliger" als sichtbares Licht. Eben für diese Strahlung soll die Scheibe nicht durchlässig werden.


    Auf der Exner Seite stand aber, dass von der Sonne kurzwellige Energie-Strahlen kommen und nach der Absorbung (Wände, Boden, Möbel) in langwellige umgewandelt werden.


    ich muss mir das Lichtspektrum mal nochmal angucken. Kann es sein dass sehr kurze UND sehr lange Strahlen energiereich sind?


    Ich werde die Scheibe testen und dann gucken, ob ich Unterschiede messen kann. Dann können wir die Theorie und Praxis vergleichen und uns überlegen, was man verbessern muss bzw. kann.


    LGF

    Also ich hab grad nochmal die oberen Links genauer angeguckt und muss mich wohl korrigieren:


    Zitat Glaserei Exner, Berlin:
    Die metallische Bedampfung auf der innenliegenden Scheibe ist transparent für die energiereiche kurzwellige Sonnenstrahlung. Treffen die Sonnenstrahlen auf Ihre Möbel, Wände, Decken usw., so nehmen diese die Energie aus den Sonnenstrahlen auf, speichern diese zwischen und geben sie als Wärmestrahlung wieder ab. Die so entstandene langwellige Wärmestrahlung wird von der metallischen Bedampfung weitesgehend reflektiert. D.h. die metallische Bedampfung lässt das Licht und die Wärme der Sonnenstrahlen hinein, aber nicht wieder hinaus. Die gleiche reflektierende Wirkung gilt selbstverständlich auch für die Wärme die Ihre Heizung oder Ihre Elektrogeräte erzeugen.

    Insofern schlussfolgere ich, dass die Bedampfung auch bei einem SoWaS etwas bringen könnte.
    Die Frage ist jetzt, entsteht in einem SoWaS innen kurz- oder langwellige Wärmestrahlung???


    Wenn von der Sonne kurze kommen und von der Heizung lange - dann ist es doch egal, auf welcher Seite des Glases die Bedampfung hockt, oder?


    ALso ich hab grad ne Scheibe stehen, 3fach Isoglas. beide äußeren Scheiben bedampft (jeweils auf der Innenseite). Ein Glas aussen defekt, auf dem Aufkleber steht nicht drauf welche Seite aussen. Sonst steht das immer mit drauf (Diese Seite aussen) - also denk ich mal daß es in diesem Falle wurscht ist. Argonfüllung (hab grad nochmal nachgeguckt).
    Die zersprungene Scheibe hab ich schon entfernt, aber den Metallrahmen belassen (evtl. als Tropfkante :-)


    Ich habe jetzt versch. Versuchsvarianten bzw. -möglichkeiten:


    -Die Scheibe so wie sie ist testen (mal so rum und dann andersrum) ... mit der Platzgefahr wie von Erbucos Kollegen beschrieben
    -Den Scheibenzwischenraum anbohren und Diffusionsoffen wieder verschliessen (Schaumstoff oder so, dass möglichst nur ein Druckausgleich gegeben ist, oder nur mit einer 1mm Bohrung ...
    -Die Scheiben auftrennen und dann sämtliche Varianten testen.


    Was meint ihr?
    Ich wär zunächst für die 1mm Bohrung.


    Wie soll ich testen? Ein Ofenthermo hab ich, das müsste ich aber vor direkter Sonnenbestrahlung im Schmelzer schützen, um die Luft-Temperatur "im Schatten" zu erhalten.

    ...Da fällt aber die Sonne direkt auf die Wabe/Wachs....


    Stefan, vielen Dank für den Link, der einnert mich an den Link wo ich schonmal hier irgendwo eingebaut habe fürn Pizzaofen. Leider auf Englisch.
    ich denke es spielt keine Rolle (also zumindest was die Abdeckscheibe angeht), ob die Sonne direkt auf die dunklen Waben fällt oder auf einen anderen Absorber - die Hitze muss rein und drinbleiben.


    Wie oben schon geschrieben muss bei der "solaren Kochkiste" die Luft erwärmt werden, die dann das Wachs erwärmt. Insofern ist ein mehrfach erhöhter Wärmebedarf gegeben (größeres Volumen, mehr Wachs, Absorber muss erst sich selbst und die Luft erhitzen und diese dann das Wachs ...)


    Erbuco,
    danke für diesen Hinweis. Über den Scheibenabstand (SZR=Scheibenzwischenraum) hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Soweit ich mich erinnere, sollte der nicht zu groß sein, sonst entsteht im Zwischenraum eine kontraproduktive Konvektion. Zu klein verringert wieder die Isolation.



    Im Fensterbau sind Abstände von 12-20 mm SZR gängig, am Häufigsten wohl 16 mm in Kombination mit 4er Floatglas.
    Die Beschichtung (oder Bedampfung) hat nicht direkt was mit der Sonneneinstrahlung zu tun (hab grad nen Schreinermeister gefragt) ... sondern dient nur dem Wärmeschutz (in beide Richtungen) .. genauso auch die Argonfüllung.


    Für Dachflächenfenster (o.ä.) gibts dann wieder spezielle Sonnenschutzbeschichtungen ...


    Für wieviele Rähmchen baut der Kollege die Schmelzer und verwendet er dabei Zusatz-Kollektoren?

    Stefan, vielen dank für die Berechnung!
    Die Bedampfung ist für ein Haus und insbesondere für Dachflächenfenster sinnvoll. Ziel dabei ist, möglichst viel Wärme drin zu lassen (Isolation) und möglichst viel Wärme von aussen (also Sonne) draussen zu halten.


    Ich hab mal von Erfahrungen mit Bedampften Isoscheiben gelesen, die den SoWaS nicht aufheizen konnten ...


    Beim SoWaS soll also möglichst viel Sonne rein, und es geht hier nicht um das sichtbare Licht sondern eher um die IR und UV Strahlung (soweit ich weiss) und genau diese Strahlen will man ja im Haus nicht haben - sondern eben sichtbares Licht = hell. Das ist im SoWaS wurscht, da kanns auch Stockfinster drin sein ...




    und Henry, warum ist das so?


    Unterscheidest du zwischen Isoglas und Doppelglas? ich würde sagen, Isoglas ist fest miteinander verklebt und im Metall"korpus" (= "Scheibenrahmen") ist eine Art Granulat, die die restl. Feuchtigkeit von der Produktion bzw. von der eingeschl. Luft bindet (ansonsten würde Kondensat entstehen).


    Der Glaszwischenraum ist so dicht, dass man bei starken Unterschieden der Produktionshöhe über NN zu Einbauhöhe (z.B. eine Hütte in den Alpen) sehr aufpassen muss, damit die Scheibe durch den stark untersch. Luftdruck nicht platzt. So haben wir das in der Lehre damals gelernt. Diese Scheiben werden dann vorort dicht verschlossen.
    Bei Isoglas kann der Scheibenzwischenraum auch mit Edelgasen gefüllt werden, z.B. mit Argon (wenn ich nicht irre), um weitere Verbesseungen der Isolation (oder was man halt erreichen will) zu erzielen.


    Eine Doppelverglasung oder eine Verbundscheibe bzw. Verbundfenster ist das ältere Modell, das man (oder frau) zum putzen öffnen kann.
    Das ist bei Isoglas nicht nötig, weil eben dicht, das bleibt innen sauber.


    Davor gab es Winterscheiben, die man -wie der Name schon sagt- nur im Winter Vorgesetzt hat ....

    noch ein Gedanke:
    Vielleicht dienen die vielen Schichten Lochblech als Wärme-Puffer, die sich beim Tauschen der Rähmchen nicht so schnell abkühlen ... aber so schnell wechslet man die Rähmchen ja auch nicht, der Trester muss ja auch mit raus. Von daher wäre eine schnellere Luftaufheizung eher wieder interessant ...

    Gut, prima,
    danke für deine Antwort.


    Leider sind meine verfügbaren Isoglasscheiben bedampft. Ich müsste also entweder eine machen lassen oder selbst machen. Wäre dann eher Doppelglasscheibe als Isoglas ;-)


    Bevor ich mir die Arbeit mache oder eine solche Iso bestelle, werde ich mit Einfachglas testen und auch mal versuchweise mit Doppelstegplatten (auch schon vorhanden), die ich auf die Einfachglasscheibe lege.


    Vielleicht ist aber auch mein Absorber / Kollektor so leistungsfähig, dass ich auf Isolierung der Scheibe keinen Wert mehr legen muss und mir dadurch Kosten / Arbeit spare.


    "Wärmeenergiebilanz" ist ein sehr gutes Stichwort, gefällt mir. Mal sehn wie ich das umsetzen kann.


    Mein "Problem" ist oft, dass ich mir bei solchen Prototypen schon einen Plan B oder C zurechtdenke, wenn was nicht so funktioniert wie ich es erhoffe / vermute.
    Gelernt hab ich jetzt, dass die Reflektionsverluste nur bei 5-7 % liegen.


    Das heisst, normales Glas lässt 93 - 95 % durch. Isoglas (unbedampft) dann bis zu 90%.


    Woher kommen diese Zahlen? Gibts da Werte für Doppelstegplatten?
    Ideal wäre also eine Doppelverglasung mit wenig Scheibenabstand, aber rel. dichtem Zwischenraum und zu Öffnen (zum Reinigen wegen Kondenswasser)
    Eine EInzelscheibe kann man auch deutlich günstiger wieder ersetzen ...


    schönes WE mit Gruß
    Frank

    Stefan, du hast völlig recht.
    ich selbst hatte mir auch einen DaWaS gebaut - hat super funktioniert mit eben all den Vorteilen.
    Dieses Projekt ist aber eine Auftragsarbeit und die "Kundin" arbeitet von Anfang an mit SoWaS - und ließ sich nicht von was anderem überzeugen.
    Kleinere SoWaS hat sie bereits zwei im Einsatz.


    Da ich teilweise das Material schon hatte (eben für einen SoWaS) ergab sich der Auftrag.
    Als Tüftler möcht ich natürlich ein richtigen High-Tec Schmelzer realisieren .. und bissl Physik ist ja auch mächtig interessant :-)


    .. daher meine Überlegungen.


    Irgendwann mach ich dann auch Fotos und berichte über die Erfahrungen und ggf. auch Tests.


    LGF

    Hallo!
    Ja, ich weiss, ist ein alter Thread, aber ich häng das mal hier hin, hab keinen besseren auf Anhieb gefunden, ausser den "bainstorming" ... aber da gehts ja eher um die Kombination Dampf- und Solarwachsschmelzer in EINEM Gerät / Kiste.


    Momentan mach ich mir Gedanken bezüglich der Abdeckscheibe eines Sonnenwachsschmelzers (Eigenbau).
    Viele haben da eine Doppelstegplatte in Verwendung.


    Damit kann ich mich nicht so recht anfreunden, weil die Zwischenräume im Laufe der Zeit durch Algenbewuchs usw. "trübe" und unansehlich werden. Hauptproblem ist dabei, dass die Wärmestrahlung der Sonne mehr und mehr reflektiert wird und die Wirkung nachlässt und eine effektive Reinigung schwierig ist.


    Die Verunreinigungen innen in einer Doppelstegplatte kommen m.E. vom Kondenswasser, was dann die Algen wachsen lässt.
    Ideal wäre hier ein Verschluss der offenen Seiten mit einem atmungsaktiven Mittel, vielleicht offenporiger Schaumstoffstreifen o.ä. (diesen dann vor regen und Spritzwasser schützen / abdecken).


    Hat da jemand in diese Richtung (grundsätzlich) Erfahrung?


    Eine alternative wäre Glas. Hier möchte ich aufpassen, kein bedampftes aus einem Isoglasfenster zu erwischen.


    Meine Überlegung: sollte es wiklich Doppelglas sein? Weil ja jede Scheibe etwas von der Wärmestrahlung (müsste UV und IR sein??) wegfiltert - zudem kommen noch Reflexionen der Schichten hinzu und Glas ist halt mal glatt und spiegelt wieder einen Teil weg.


    Wenn ein guter Absorber / Kollektor verwendet wird (so meine Überlegung) wäre eine erhöhte Einstrahlung einer besseren Isolation vorzuziehen. Ich meine damit nur die Abdeckung, die das Sonnenlicht einfangen soll - der restl. Kasten sollte natürlich schon gut Isoliert sein.


    Wäre desweiteren die raue Seite eines Ornamentglases nach aussen zur Sonne besser? Entspricht also eher einer matten Oberfläche, die weniger Licht reflektiert??


    Hier nochmal der Link zu den semiprofessionellen Bastlern (Link am Anfang des Fred geht nicht):
    http://www.apis-mellifera-mell…rimentalphysik/index.html


    Was sich mir bei den versch. Lochblechschichten noch nicht erschliesst ist der tiefere Sinn. Ziel des Aufbaues ist ja eine möglichst häufige Lichtbrechung / Reflektion in der Art und Weise, dass die Strahlung auf weitere Absorberflächen "gespiegelt" werden und so möglichst wenig Lichtwellen den Kollektor / Schmelzer wieder verlassen.
    Aber dadurch kann ich doch den Gesamtlichteinfall nicht erhöhen - wie zum Beispiel wenn ich Spiegelflächen ausserhalb so ausrichte, dass so eine Art vereinfachter Parabolspiegel entsteht, so wie z.B. hier:
    http://www.kleinwindanlagen.de/Forum/cf3/topic.php?p=37369


    Bevor die Lochblechschichten wieder die eingefangene Wärme an die Luft im Schmelzer abgeben können, müssen sie sich selbst ja erstmal erhitzen. Wäre da eine vielfach konvexe (oder konkave) matschwarz lackierte Oberfläche nicht effektiver?
    Ziel muss ja eine schnelle Erwärmung der Luft im Schmelzer sein - weil bei 10 Rähmchen ja nur eine stehende Wabenanordnung sinnvoll ist und die direkte Erwärmung der (dunklen) Wabenflächen ausfällt, die ja als Absorber / Kollektor wirken und die Wärme direkt ans Wachs weiterleiten ....


    Freu mich auf eure Überlegungen zur theoretischen Physik - oder noch besser eure Erfahrungen dazu.
    LGF