Beiträge von fränkle

    ...Habe mal noch bei einem Bekannten angefragt der auch Imker ist und Figuren aus Holz mit der Stihl zaubert...


    Bingo!
    Den wenn du gewinnen kannst, wäre ideal. Ein Carver hat meist gutes Werkzeug in versch. Leistungsklassen, Erfahrung und auch das nötige Feingefühl. Und als Imker schlägt sein Herz sowieso für die Bienen. Was willst du mehr?


    Denkt an die Bilder, bitte bitte!!



    ...Habe letztes Jahr auch mal so ne Schwarmbergeaktion gemacht....


    Und? Volk hat den Winter überlebt? Welche Jahreszeit und welche Umstände?


    LGF

    ...Kann das ganze nicht bis zum Frühjahr warten, die Varinate b) von Arnd erscheint mir auch am sinnvollsten...


    jo, aber wohl nicht dem Baum-Eigentümer, wie ich das verstand.


    Säg erstmal nen paar Probeschnitte in einen anderen Stamm - oder hol dir sägetechnisch Verstärkung.


    Hier gibts auch schöne Anleitungen zur sicheren Handhabung von MS, wie zum Beispiel den Stechschnitt:
    (in dem Video gehts zwar um eine Fällung mit stehenlassen eines Haltebandes (macht man z.B. bei Vorhängern) aber man sieht schön das schräge Ansetzen der Säge mit dem unteren 1/4 des Umlenksterns bzw. der Schienenspitze :-)
    http://www.husqvarna.com/de/be…/fallen-mit-stechschnitt/


    In dem Video wird der Stechschnitt quer zur Faser ausgeführt (Fasern werden getrennt) ... das geht leichter als ein Stechschnitt im Längsholz parallel zur Faser)


    Robert hat recht, wenn er die Säge den Längsschnitt auch schräg hält.


    Du kannst die vertikalen Schnitte auch höher ansetzen und in dem Bereich, ab wo du durch bist setzt du den Stechschnitt quer (quasi so wie "H" sägen) - dann brauchst du keine scharfe Innenecke raussägen.


    Trenne möglichst wenig Querfasern - weil die stabilisieren den stehenden Baum - und geh immer auf Nummer sicher - weil wegen einem Bienenvolk schwer verletzt mit dem Sanka wegzufahren oder den Baum auf ein Haus zu schmeissen lohnt nicht!!


    Viel Erfolg!! (wann und wie immer du das angehst)

    ...Lumpen rein mit AS60....


    Wie willst du das dosieren? nach wechen Vorgaben? hier sehe ich eine große Gefahr der Falschdosierung mit erheblichen (oder keinen) Auswirkungen.
    Wenn die erstmal auf Rähmchen sitzen (nach einer Woche) kannst du auch bei kühleren Temperaturen mehrfach MS sprühen - das ist sehr verträglich!


    Zum Sägen
    nun, mir ist nichts aufgefallen, was der Sägeimker im Video falsch gemacht hat (von der Handhabung) ... auf Schutzkleidung hab ich nicht geachtet.
    Grundkenntnisse und bissl Sägeerfahrung schaden allerdings nie! Beim Stechschnitt musst du nur aufs Kick-Back besonders achten und die Drehzahl (immer)hochhalten. Scharfe Zähne sind ja immer wichtig ...


    Bedenke, dass bei Längsschnitten eine größere Motorleistung sinnvoll ist. Was hast denn fürn Fichtenmoped?

    Ja, alle Vorgehensweisen haben auch Nachteile. Wenn was evtl. zu spät ist (imho) - ist das die Behandlung! Weil möglichst gesunde Ammen sollten möglichst gesunde Winterbienen hochpflegen, damit das Überwintern gesichert ist.


    Wenn die Temperaturen passen und das Volk ausreichend stark ist, bauen die einen (Rest-) Kasten mit Fütterung in einer Woche aus - kein Problem. Und Schönwetterphasen sind jetzt noch gut möglich.


    Zum BGB. Schwärme nach der Sommersonnwende sind sehr sehr selten ;-)


    Mit Stammabschnitt meinte Arnd wohl eher die ganze Röhre (also quasi Klotzbeute :-)

    ...Kostet natürlich was....


    Oh ja, da hast du wohl recht. Unter knapp nen Tausender kommst da nicht raus. Frag mal nach!
    Ist doch aber auch nicht nötig, wenn ihr auf 1,5 m mit einem Gerüst oder Hubsteiger rankommt.


    Das Volk muss da raus, je schneller je besser - wenn es überleben soll, also warum nicht gleich Vorort aufsägen. Melanies Volk hatte zwar den Winter im Stamm überlebt, aber dann ist es auch zusammengebrochen.


    Und wenn es zwei Meter der Röhre besetzt? Wie willst du das Stammstück heben / Transportieren??


    Wenn du im Nord-Östlichen LKR RV wohnst (Isny), da kenn ich Imker und Säger, vielleicht kann man da was organisieren ... (bitte per PN)
    Ob die aber Zeit und Lust haben, wage ich zu bezweifeln, das ist doch schon ordentlich Aufwand.

    Ja das BGB sagt ich darf .....


    ähm, ich würde das auf die Verfolgung eines akuten Schwarmes, vielleicht sogar meines eigenen Schwarmes, beziehen - und nicht auf ein entdecktes, verwildertes Volk.


    Hat der Eigentümer mal was erwähnt, wie lange die da schon drinhocken?

    ja, bist ja schon ne weile hier, natürlich willkommen, ich hab nur den beitrag diesen Threads mit deinen Gesamtbeiträgen verwechselt - äh hüstel, peinlich :-)


    1,5 m ist prima. Den Baum samt Wurzeln umzuziehen wird m.E. fehlschlagen, er bricht vermutlich ab - wenn er hohl ist, es kann keiner sagen wie sich die Spannungen verhalten. Zudem wird der Schlepper durchdrehen, selbst ein Windenschild hält den nicht. Wenn er aufsplittert, ist alles umsonst.


    Zu brachial, zu unberechenbar - zudem sehr gefährlich!


    Wenn ihr soviel Platz da habt, dann könntet ihr den Baum fällen und kontrolliert kippen. Auch das ist so einfach nicht, es braucht massive Umlenkrollen und ordentlich Stahlseil, zudem muss der erst übern Totpunkt gezogen werden, damit er über die Bruchleiste das kippen anfängt. Und dann muss die ganze "Kette" ausreichend stabil sein und die Winde die immer stärker werdende Belastung auch und die Verankerung des Schleppers auch aushalten.


    Da wirken Kräfte, das willst du garnicht wissen.


    Ich wär für sofortiges Aufsägen und absaugen und umsiedeln, dann kannst sauber behandeln, auffüttern und die Bienen haben auch noch Zeit, sich neu in die Rähmchen einzubauen / einzuleben ...


    Kennst du jemand mit Sägeerfahrung? Schau dir das Video an - wär das eine Option?


    Achja, Schwefelstreifen heißt Volkstot.

    habs!
    http://www.youtube.com/watch?v=Oczw0PmuUXY


    die Arbeitshöhe im Video ist aber sehr verträglich - ansonsten müsste man über ein kleines Gerüst nachdenken und könnte so den Baum (komplett!) erst nach der Rettung der Bienen fällen.


    Ansonsten wirds aufwendig (Abstocken) und es geht wohl nur mit Hubsteiger und / oder SKT (Seilklettertechnik).


    Je nachdem, wie groß der Abschnitt mit der Bienenhöhle ist, wie hoch der sitzt, ist auch ein Kran eine Option, weil Holz halt verdammt schwer ist.
    Insgesamt kein Spass für Bienen und Retter ... berichte mal mehr Details, ob man auch zum Beispiel mit einem Hubsteiger rankäme ....

    Hat der Schwarm damals an den Ästen gebaut - also frei?


    Gab mal so einen Bericht im Imkerfreund - da hat die Besitzerin eines Apfelbaumes das frei gebaute Wabenwerk samt Bienen erst nach Laubfall entdeckt.
    Die entsprechenden Äste wurden abgesägt und wegen des Gewichts und der Höhe mit einem Seil abgelassen. Dann in eine Beute umquartiert.


    Irgendwo im Web schwirrt auch ein Video (denke das war auf englisch), wo ein Imker das Volk aus der Baumhöhle vorsichtig abgesaugt hat und immer wieder Stück für Stück mit der Motorsäge den Baum weiter geöffnet hat. Er arbeitete sehr behutsam, auch mit Rauch und Vollschutz, aber die Bienen schienen recht friedlich - trotz der vermutlich enormen Vibrationen / Abgase durch die Motorsäge.


    Die Waben hat er so gut es ging in Rähmchen eingepasst und das ganze in einer Beute gesammelt. Vermutlich dann in diese Beute das Volk aus dem Zwischensauger (so ne Art Aschesauger vor dem Staubsauger - oder war es gar eine abgedichtete Beute? ist schon lange her ...) in die Beute mit den Rähmchen eingeschlagen.


    ich war erstaunt, wie hoch die Bienenhöhle im Stamm genutzt wurde, das waren geschätzt bestimmt über 2 m (!).


    Je nachdem, wie der Herbst weiter verläuft, wäre noch Zeit genug für Behandlung und Auffütterung, aber im Oktober kann es schon zu spät sein, das Volk aus dem Stamm in eine Beute zu siedeln.


    Wie hoch sitzt das Flugloch und wie hoch könnte das Wabenwerk innen theoretisch reichen?


    Was spricht dagegen, den Baum so bald wie möglich zu fällen?


    LG Frank

    Ja naja, IN der Kiste will ich ne Zirkulation / Konvektion, damit sich die Luft gleichmäßiger erwärmt und auch die unteren Luftschichten ausreichend warm bzw. heiss werden. Damit aber die warme Luft drin bleibt, muss die Kiste selbst gut isoliert sein (dann mit Poren und nicht zu großen Luftschichten - denn dann wäre der Wärmeverlust durch Konvektion IN bzw. DURCH der Isolierung wieder enorm ....


    Mal sehn wie das wird, ist jedenfalls spannendes, physikalisches Thema :-)


    LGF