Beiträge von mctonald

    Nee, die abgeschabte Masse ist staubtrocken. Zu dumm, daß ich kein Bild gemacht habe. Ist echt wie Puderzucker von der Konsistenz her, allerdings etwas gröber. Es ist keine Frühtracht, sondern entstammt der Schleuder von Ende Juni. Die Frühtracht hat bei mir keine Schleuder ergeben.

    Ja, genauso scheint es zu sein. Es sind wirklich dicke Kristalle, sieht so aus wie Puderzucker. Leider hab ich das vorhin schon abgeschabt, als der Honig noch fest war, und kann kein Foto mehr machen. Wenn es Schimmel wäre, dann müßte ja durchaus noch ein bläulicher Stich drinne sein, oder man müßte die Sporen sehen. Dem ist nicht der Fall. Geschmacklich ist es auch eher süß, wenngleich sich die Kristalle auf der Zunge schon komisch anfühlen. Danke Euch für die Antworten.
    Gruß
    Markus

    Ich weiß, dem einen oder anderen von Euch mag die Frage unnütz vorkommen (ich hab auch immer gedacht, daß Honig nicht schimmeln kann), aber als ich heute einen meiner großen Abfülleimer öffnete, war ich doch erstaunt. Oben auf der Oberfläche der ca. 24kg Honig ist eine Schicht, die ausschaut wie Puderzucker. Sieht jedenfalls merkwürdig aus, und nachdem ich versucht habe, sie abzutragen, wurde ich auch nicht schlauer. Ich muß dazu sagen, daß die Honigeimer bei mir im Keller stehen und ich dieses Jahr im Sommer aufgrund eines offenstehenden Fensters in genau dem Raum, wo die Eimer stehen, ein Schimmelproblem hatte. Der Belag schaut jedenfalls merkwürdig aus, und es wäre ungemein erleichternd zu wissen, daß Honig definitiv NICHT schimmeln kann...


    Gruß
    Markus

    Hallo Bienenfreunde,
    wie sagte schon Dr. Liebig: "Der Eselei der Bienen geht immer eine Eselei des Imkers voraus". So auch bei mir geschehen. Bei der Einengung meiner Zander-Zargen und damit verbundener Entnahme der unteren Brutzarge fand sich in dieser noch einige verdeckelte Brut. Ich habe die Brutwaben entnommen. Danach Absperrgitter entfernt, 2. Zarge wird zum ersten, der Honigraum zum zweiten Brutraum. Dann eine Leerzarge drauf mit Plastikbehälter für Winterfutter. Winterfutter aufgefüllt, darauf dann noch eine Zarge gestellt, in die ich die alten Brutwaben mit der verdeckelten Brut gehängt habe zwecks Auslaufen der Brut. Nun kam´s, wie es kommen mußte: die Bienen haben den Plastikbehälter leergesaugt und den Sirup oben in die alten Waben eingelagert. Genau das jedoch wollte ich vermeiden. Hat jemand eine Idee, wie ich die Bienen dazu bekomme, das Zeug nun bitteschön da wieder rauszunehmen (es ist noch so gut wie gar nichts verdeckelt) und nach unten in den 2. Brutraum (= ehemaliger Honigraum) umzutragen?
    Danke für Eure Hilfe.
    Gruß
    Markus

    Hallo Imkerkollegen,
    ich habe bislang jedes Jahr Hornissen im Umfeld meines Hauses beobachtet. Nun habe ich an einem Nebengebäude in ca. 3,50m Höhe einen Hornissenkasten installiert in der Hoffnung, daß er besiedelt wird. Bislang ist aber noch nix passiert. Was hilft hier? Nur Geduld, oder gibt es einen anderen Trick, ein Hornissenvolk anzusiedeln?


    Gruß
    Markus

    Hallo Imkerkollegen,
    seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, wie ich eine "alte" Königin zum Saisonende aus dem Volk entfernen kann. Bei dem aktuellen Bienenbesatz in den Völkern ist es ja fast Glücksache, wenn man sie findet. Ich dachte daher schon an die Bildung eines Feglings. Falls das die Methode der Wahl ist, frage ich mich, wie man das möglichst einfach bewerkstelligen kann, d.h. ohne einen teuren Feglingkasten kaufen zu müssen. Ich imkere auf Zander mit der Liebig-Beute, bin daher für jeden Hinweis dankbar, der das Problem einfach und ohne großen Aufwand löst.


    Gruß
    Markus


    P.s.: falls das hier schon an anderer Stelle behandelt wurde: mea culpa, ich habe gesucht, aber nicht gefunden...

    Ich habe ein ähnlich gelagertes Problem. Da ich beruflich jeweils fast die ganze Woche im Ausland unterwegs bin, kann ich meinen Honig nicht selbst rühren. Ein befreundeter alter Imkerkollege, der seit bald 70 Jahren Bienen hält, hat das Rühren und Abfüllen freundlicherweise für mich übernommen. Nachdem er die letzte Honigernte 1 Woche 2x/Tag gerührt und in Gläser abgefüllt hat, ist der Honig relativ hart geworden, sprich auskristallisiert. Von Streichfähigkeit ist er weit entfernt. Der befreundete Imker sieht das aufgrund der Trachtbedingungen als normal und als zu akzeptieren an. Ich habe das in der Vergangenheit vermieden, in dem ich den gerührten Honig zunächst im Eimer belassen und dann einige Wochen später den Honig erwärmt habe, z.B. indem ich ihn bei warmem Wetter auf die Terasse gestellt habe, bis er wieder rührfähig war. Dann nochmal durchführen, abfüllen - und fertig ist der streichfähige Honig. Aber nun, da er im Glas ist, geht das nicht mehr. Meine Frage an Euch: gibt es das, daß der Honig nicht streichfähig wird aufgrund der darin enthaltenen Zucker? Was kann ich dagegen tun? Ist Impfen die einzige Alternative?


    Gruß
    Markus

    Hallo, ich habe ein eigenes Honigketikett entworfen, das ich gerne drucken lassen möchte (idealerweise online beauftragt). Wer kennt eine Druckerei, die sich auf das Drucken von Honigetiketten versteht, und mit der man den Auftrag über das Internet abwickeln kann? Was muß ich bzgl. der Gummierung der Etiketten beachten, damit sie sich wieder leicht vom Glas lösen lassen? Danke für Eure Tips. Gruß Markus

    Hallo Experten,
    ich hätt da mol e Frach. Vergangenes Wochenende habe ich wieder einmal Honig abgefüllt: das Gebinde vorsichtig im Wasserbad erwärmt, Honig kräftig durchgerührt, dann in den Abfülleimer gekippt. Ein Einschluß winzig kleiner Luftblasen läßt sich bei dieser Vorgehensweise nicht ausschließen. Ein Großteil der abgefüllten Gläser ist blasenfrei; neigt sich der Honig im Abfülleimer allerdings zur Neige, kommen zwangsläufig auch die Luftbläschen ins Glas, die sich auf der Oberfläche befinden. Das sieht natürlich nicht schön aus und sollte von daher auch nicht sein. Wer kann mir hier einen Rat geben? Ich fülle den Honig immer in 25kg-Gebinden ab, die jedoch nicht über einen Auslaßhahn verfügen. Darum ist das Umfüllen erforderlich.
    Danke und Gruß
    Markus

    Nein, wenn man dafür gebückt stehen müßte, wäre das nichts fürs Krankenhaus. Da hätten die Ergonomen schon was dagegen... Man sieht auf dem 3. Bild in der Mitte einen Hebel, der perspektivisch nicht richtig dargestellt ist, weil er nach vorne ragt. Er ist in der Ebene komplett drehbar. Man stellt sich neben oder seitlich vom Heber und pumpt durch Auf- und Abbewegen des Hebels mittels Ölhydraulik den Hebearm nach oben. Übrigens läßt sich der Winkel der Bodenschienen, an denen die Räder befestigt sind, mit dem zweiten Hebel ebenfalls anpassen. Natürlich ist das nur was für ebene Flächen und Aufstellorte, wo man keine Laufschiene an der Decke montieren kann, weil eben keine da ist. Klar, es gibt weitaus bessere Systeme am Markt, aber wer handwerklich begabt ist und günstig an das entsprechende Material kommt, kann sich hier für kleines Geld eine meiner Meinung nach gute Vorrichtung basteln, die überdies auch langlebig ist. Gruß Markus