Beiträge von Alfons F. K.

    Meine persönliche Meinung zu diesem Thema: Wenn ich eine Wanderimkerei betreibe bin ich mit der Buckfast gut beraten. Als Standimker passt die Carnica besser.

    Als Bienensachverständiger komme ich auch zu "Buckfastimkern", deren Bienen sind auch gerne mal Schwarm und Stechlustig!

    Die meisten "Buckfastimker" haben alles mögliche, aber keine Buckfast!

    Hallo,


    habe dieses Teil auch und finde es sehr gut! Für das Zeichnen mit der Hand habe ich nicht mehr die dazu benötigte Ruhe, hab dabei auch schon mal einer Königin einen Flügel abgerissen ;(.

    Wenn der Schieber schwer läuft hilft ein Tropfen Spüli, dann flutscht er wieder, besser wie vorher!

    Ein Problem haben wir doch in der Imkerei: keiner kann für sich wursteln, ob unterschiedliche Bienenrassen oder verschiedene Ansichten über die Varroabehandlung, meist sind auch die umliegenden Imker irgendwie betroffen! :cry:
    Wer seine Völker, egal wie, gut über den Winter bringt, vor dem ziehe ich den Hut!


    Für mich bleibt Drohnenbrutentnahme, AS 60% mit Nassenheider prof. und Restentmilbung mit OS das Mittel der Wahl mit dem ich die letzten Jahre meine Völker verlustfrei über den Winter gebracht habe!


    Es wäre schön, wenn da jemand mal seine Methode des "Nichtbehandelns" hier erklärt (womöglich schon geschehen, aber ich habe keine Lust, die 1000 Beiträge zu lesen, sorry).

    Hallo,


    mal wieder ein "interessantes" Thema. Weis jetzt nicht, ob schon darüber geschrieben wurde, aber wie führen die Nichtbehandler ihre Völker eigentlich? Denke aber, nicht Behandeln heißt bestimmt nicht, nichts tun, oder täusche ich mich da?
    Und Angaben zu Winterverlusten wären auch hilfreich!
    Und wer meint, ein paar Jahre nicht behandeln und schwupp di wupp habe ich die Varroatolerante Biene gezüchtet, der scheint doch ein wenig blauäugig zu sein, sorry.
    Sonst hätten die Toleranzzuchtprogramme schon längst Ergebnisse geliefert.


    Mir sind dieses Jahr von 9 nur mit ApiLifeVar (scheint 2016 nicht besonders gut gewirkt zu haben, wie man so hört) behandelten Ablegern(!) 3 an Varroa eingegangen! Soviel zum Thema, ein zwei Jahre geht das schon.
    Ich persönlich kann mich mit diesem Thema nicht anfreunden und finde es auch gefährlich für unerfahrene Imker, die dann meinen sich Behandlungen sparen zu können und dann spätestens im Frühjahr eine böse Überraschung erleben :cry:

    Hallo,


    habe auch eine 4 Waben Selbstwendeschleuder mit Programmautomatik, Fabrikat ist mir nicht bekannt (wohl eine "Italienerin"). Programmautomatik macht bei einer Selbstwendeschleuder richtig Sinn, da man in aller Ruhe Entdeckeln kann (oder ein Käffchen schlürfen) während die Schleuder läuft. Ober oder Unterantrieb ist eine Frage des Preises, Unterantrieb ist teurer, meine hat Oberantrieb. Worauf ich achten würde: das beim Schleudern das Programm, wenn es möglich ist gleich auf die nächste Drehzahl hochschaltet ohne vorher zu stoppen, wie bei Meiner :cry: das verkürzt den Schleudervorgang doch spürbar, ansonsten bin ich mit meiner Schleuder sehr zufrieden. Noch ein Tipp: Die Elektronik (zumindest meiner Schleuder) ist nicht für Generatorbetrieb geeignet.
    Bei Halbrähmchen ist der Vorschlag von Hobbit, eine Radialschleuder auch nicht zu verachten! :daumen:

    Hallo,


    hat jemand Erfahrungen mit 12er Zanderbeuten?
    Bei uns im BV ist das zur Zeit auch ein Thema.
    Wo liegt der Sinn darin?(außer das man Dadanthonigräume nutzen kann)
    Denke, das mit einem Brutraum mit Trennschied gearbeitet wird.

    Hallo Uli,


    ich würde erst mal mit dem vorhandenen Material Erfahrungen sammeln. Zander und DN ist dieselbe Betriebsweise (einheitliches Rähmchenmaß vorausgesetzt), die Heroldbeute kann ich nicht empfehlen! Ob sie gut für DN passt kann ich nicht beurteilen aber für Zander sind sie sch... da hast Du immer Wildbau, auch mit modifizierten Rähmchen, weil der Abtstand von Rähmchen zu Rähmchen zu groß ist!
    Wenn Du nur mit einem Brutraum arbeitest würde ich Dir zu DN 1 1/2 raten, dann musst du nicht dein ganzes DN Gerödel austauschen!
    Probiers doch einfach mit einer Zarge DN 1 1/2, da halten sich die kosten in grenzen.

    Hallo Andreas, freut mich das Du erfolgreich ausgewintert hast! :daumen:


    Da, es zeichnet sich jetzt schon ab, 2016 wieder ein Varroajahr (zumindest bei uns im Süden waren die Völker nicht Brutfrei im Dezember :mad:) werden dürfte ist es besonders wichtig Drohnenbrut auszuschneiden! Habe letzten Samstag Baurahmen eingehängt, die sind schon fast ausgebaut und zum Teil auch schon bestiftet!


    Dieses Jahr wird es besonders wichtig sein, seine Behandlungen rechtzeitig durchzuführen!

    Ich musste vor 2 Wochen per Hand die toten Bienen vom Gitterboden rausholen, weil die mit dem ausräumen nicht hinterhergekommen sind. Mal gucken...


    Ob dieser (starke?) Totenfall vom zu starkem behandeln kommt, darüber ließe sich diskutieren und die toten Bienen werden eh erst, wenn überhaupt, bei Flugwetter heraus geschafft.


    Aber, Deine Aktion war richtig und wichtig! Man muss im Winter gelegentlich die Fluglöcher kontrollieren/ freimachen. Damit die Völker bei einsetzendem Flugwetter nicht verbrausen.


    ich kratze mit einen dünnen Gegenstand die toten Bienen einfach zum Flugloch heraus.

    @ Genscher (Hans Dietrich, bist Du´s wirklich): Du hast recht, man muss nicht nur behandeln sondern auch den Milbenfall beobachten. Aber diese Beobachtungen sind im Sommer auch nicht immer aussagekräftig. Habe mir letztes Jahr den Luxus geleistet ein paar Völker mit dem neuen MAQS zu behandeln und obwohl die Reaktion der Völker sehr stark war (es lagen, wie sich später herausstellte, jede Menge betäubte Bienen vor dem Flugloch) war der Milbenfall in den ersten Tagen gering (ca. 100). Habe leider nicht länger kontrolliert.
    Wenn man mit Verdunstern arbeitet ist es wichtig, zu überprüfen, ob die vorgeschriebenen täglichen Mengen auch tatsächlich verdunsten.
    Daher werde ich dieses Jahr den Nassenheider Verdunster professionel testen, da soll, temperaturunabhängig, die eingestellte Menge heraustropfen und die Verdunsterfläche stellt sich selbst ein.


    Muss ehrlich sagen, für mich stellt die Varroa kein Problem dar, ich schneide mehrere Baurahmen/ Volk, bilde Ableger (min. 1/ Volk), behandle 2x mit AS (mittlerweile auch die Ableger) habe auch schon ApiLifeVar getestet, funktioniert auch, rechtzeitig eingesetzt und, zu guter letzt, OS im Winter.



    Meine Meinung zur "Varroaproblematik": Es wird meist zu spät behandelt! Und das sollte von offizieller Seite auch mal angesprochen werden!

    Ich habe mich bisher gescheut das Holz und die Dämmung wegzunehmen


    Wie hast Du dann behandelt? :lol:


    Es wurden eigentlich schon alle Möglichkeiten der Diagnose beschrieben. Machen kannst Du jetzt eh nichts. Probier mal mit der Taschenlampe in die Wabengassen zu leuchten, das halten die Bienen schon aus. Der Tipp mit dem Varroaschieber ist auch gut, an den Gemüllstreifen die nach wenigen Tagen sichtbar werden sollten kann man sehr gut den Sitz und die Stärke des Volkes erkennen ohne groß zu Stören.
    Falls Du noch nicht in einem Imkerverein bist kann ich Dir nur wärmstens empfehlen Einem beizutreten. Da findest Du sicher einen Imker in Deiner Nachbarschaft, der Dir sicher gerne mit Rat und Tat zur Seite steht.
    Wenn Du 2014 angefangen hast und Deine Bienen über den Winter kommen wird 2015 erst richtig stressig!

    Vermutlich hast Du bei den Erstvölkern alte Königinnen mitgekauft


    Hallo drmo1 kann jetzt natürlich nicht behaupten, das es nicht so ist! Halte aber einen "simplen" Varroaschaden für die Ursache des Völkerverlusts von Andreas. Wenn Völker im Frühjahr Weisellos auswintern oder im Herbst noch still Ungeweiselt haben dann kann das an alten oder ungenügend begatteten Königinnen liegen. Das hatte ich von 2013- 2014 auch (2 Weissellos, mehrere Umgeweiselt, woher ich das weiß? Die Königinnen waren gezeichnet). Kann auch dieses Jahr wieder vorkommen da das Wetter zur Zeit der Begattungsflüge bei uns zum Teil sehr durchwachsen war.


    Würde mich auch Interessieren wie Du Deine Bienen dann behandelst.

    Müssten mit den Unterlagen zu den Zulassungsverfahren in anderen Ländern nicht eigentlich ausreichende Informationen und Studien vorliegen, um auch in D einen Antrag für die OX-Verdampfung stellen zu können? Was fehlt noch, oder liegt es nur am Geld für die Gebühren?


    Viele Grüße
    Henrike


    Dann wär´s ja zu einfach :-D aber es muss wohl jedesmal das Rad neu erfunden werden! Wie wäre es sonst möglich das es Mittel gibt, die z. B. in Italien zugelassen sind und in Deutschland nicht! EU hin oder her :mad:
    Und da ist noch ein Problem: warscheinlich ist mit den Behandlungsmitteln für Bienen nicht genug zu verdienen.