Beiträge von Lysistrata

    Habe heute in einem "normalen" Ableger 50 Milben pro Tag gehabt und in einem Wirtschaftsvolk mit Naturwabenbau 10 Milben. Allerdings habe ich mit Apilife Var amam 26.7. behandelt und wiederhole das noch zwei Mal. Bin von der Wirkungsweise und vom Erfolg des letzten Jahres begeistert! Hier mal (oder schon wieder mal?) ein paar warme Worte vom Imkerhof in Salzburg:



    Varroabekämpfung muss zeitgerecht und wirksam sein:


    Vorweg gesagt, eines ist in der Imkerei immer gleich: jedes Jahr ist anders ! Mit den wetterbedingten Gegebenheiten zurechtzukommen, im Sinne der Bienen, ist die Kunst der Imkerei. Bei tiergerechter Bienenhaltung überwintern im langjährigen Durchschnitt etwa 80-85% aller Bienenvölker. Gute Auswinterung ist also ein wichtiger Hinweis auf eine fachgerechte Bienenhaltung, wobei wir eingestehen, dass natürlich auch der Witterungsverlauf, vor allem im Frühjahr aber auch Herbst, einen Einfluss auf die Überwinterung ausübt. Der wichtigste Einfluss ist aber heute ohne jeden Zweifel, die zeitgerechte und wirksame Varroabekämpfung durch den Imker im Spätsommer und Spätherbst. Die entscheidenden Monate von Juli bis Dezember verzeihen keine Fehler. Schonungslos erfasst Varroa Destructor alle Imker, welche kein Gespür für die Honigbienen entwickeln. Imker die nicht gelernt haben sich auf Wetterumschwünge und Trachtsituationen einzustellen, oder denen die Immen nicht mehr bedeuten als nur eine zusätzliche Einnahmequelle. Eine wirksame, immerwährende Überwachung des Gesundheitszustandes der Bienenvölker muss ein wesentliches Element jeder artgerechten Tierhaltung sein. Hier darf es keine Einschränkungen geben und keine Duldung von abweichenden Auffassungen. Wer glaubt in der Varroa-bekämpfung sparen zu müssen hat in der Imkerei nichts begriffen. Nur das Beste ist gut genug, das Wunderwort in der Anwendung heißt "zeitgerecht".
    Api-Life VAR - die Zukunft gehört den ätherischen Ölen:


    Unsere langjährigen Erfahrungen mit dem Produkt Api Life VAR zeigen, dass 95 %-99% Behandlungserfolg, bei richtigem Einsatz zu erreichen sind. Volksverluste durch die Varroamilbe sind die Ausnahme.


    Pro und Contra in dieser Diskussion bedeuten aber nicht - richtig oder falsch. Je nachdem von welchem Standpunkt aus man die Varroabekämpfung betrachtet, hat man eine andere Vorstellung mit Bienen umzugehen. Wir sind der Meinung, dass es gerade in der Bienenhaltung Grenzen geben muss, dass nicht alles was erlaubt und billig ist, zum Wohlergehen der Bienen ist. Kann wirklich jede Anwendung durch die persönliche Maßnahme des Imkers(in) gerechtfertigt werden, oder gibt es nicht auch Grenzen die wir besser nicht überschreiten sollten?


    Die uns anvertrauten Bienen haben, wie jedes andere Lebewesen, Anspruch auf Art- und Tiergerechte Pflege. Alle Methoden und Maßnahmen die im Widerspruch dazu stehen, müssten eigentlich konsequent abgelehnt werden. Artgerechte Tierhaltung in diesem Zusammenhang ist ein Schlagwort, welches weit über die Bienenhaltung hinaus große Bedeutung erlangt hat. Obwohl es eindeutige Vorschriften nicht gibt, sollten manche Verfahren in der Varroabekämpfung längst verpönt sein.


    Die Alternative zur Ameisensäure:


    Die durchaus nicht einfache Anwendung der Ameisensäure, verursacht eine enorme Stress Situation für ein Bienenvolk. Dies kann bis zum Auszug aus einer Beute führen. Hat man sich schon mal darüber Gedanken gemacht wie die Dämpfe der ätzenden Säure sich auf den fein gegliederten Organismus der Biene auswirken? Antennen oder Fühler, Augen, Sinneshaare, Sensillen und das Tracheensystem sind höchstempfindliche Einrichtungen. Was machen die Drüsen der Bienen in dieser säuregesättigten Beutenluft? Es kann doch nicht akzeptiert werden, dass uns Könginverluste, ausgeräumte Brut und tote Bienen als Zeichen guter Wirksamkeit offeriert werden. Wie viele Bienenvölker mögen bereits zu Tode behandelt worden sein?


    Angesichts keiner besseren Alternativen zu Api Life VAR, kann ein etwas höherer Preis im Varroaeinsatz keine wirkliche Rolle spielen. Brutausfälle und Königinverluste sind mit Api Life absolut auszuschließen. Falsche Anwendungen durch zu hohe Dosierungen bei starker Hitze, können allerdings zu Raubgefahr führen. Obwohl wir schon viele Versuche gemacht haben, gab es auf unseren Bienenständen bisher keine Räuberei. Auch auf diesem Gebiet dürften daher Fehler in der Bienenhaltung bzw. Honigernte die auslösenden Faktoren sein.


    Aber im Vergleich zu den aggressiven Dämpfen einer stark ätzenden und sehr gefährlichen Säure, sind die Öle im Produkt Api-Life VAR als geradezu harmlos zu bezeichnen. Die Praxis beweist die gute Bienenverträglichkeit, über die Überlebensrate im Frühjahr und die Volksstärke zu diesem Zeitpunkt kann es keine Diskussionen geben. Tausende Imker werden uns das bestätigen. Der notwendige frühzeitige Einsatz, bietet zudem größtmöglichen Schutz vor sogenannten Sekundärerkrankungen, wie sie vor allen durch Viren ausgelöst werden. In der Varroabekämpfung ist Api-Life VAR das eindeutig bienengenehmere und bienenschonendere Produkt, mit einer ausreichenden Wirksamkeit und mehr Sicherheit in der Anwendung. Einfachere Behandlungsmittel und Methoden gibt es derzeit nicht am Markt. Es ist uns nicht erklärlich, dass in manchen Imkerversammlungen genau das Gegenteil propagiert wird. So werden auch in Zukunft vielen Imkern mit der Ameisensäure alle Jahre wieder, Bienenvölker elend zu Grunde gehen.


    Nur unwissende Gegner stoßen sich am intensiven Thymol- Kampfergeruch von Api-Life VAR, denn gerade dieser Umstand ist ein Zeichen bester Wirkung auf die Milbe. Ausserdem kann die Ameisensäure einem Geruchsvergleich mit Api Life nicht annähernd standhalten. Wir würden niemandem einen Test in dieser Richtung empfehlen.


    Keine Rückstände durch Api-Life VAR:


    Ein ganz wichtiger und entscheidender Punkt ist heute die Rückstandsfreiheit unserer Bienenprodukte. Egal wie wir imkern, wir werden daran gemessen was am Schluss dabei herauskommt. Daher sind Rückstände im Honig nicht tolerierbar. Das heißt, unser Honig entspricht in der Qualität, unter anderem nur dann, wenn das Produkt völlig frei ist von Rückständen der Produkte, die wir im Vorjahr bei der Varroabekämpfung eingesetzt haben. Dies sind wir nicht nur dem Konsumenten, sondern auch uns selbst und unseren Bienen schuldig. Moderne Laborbedingungen können heute alles nachweisen.


    Von den ätherischen Ölen im Api-Life VAR sind Kampfer-, Menthol- und Eukalyptusöl rasch flüchtig. Nur Thymolöl reichert sich im Bienenwachs und Honig in geringen Mengen an, bleibt dabei aber bei richtiger Anwendung immer unter der Wahrnehmungsgrenze. Die Gehalte im Honig liegen in jedem Fall immer weit unter dem Thymolgehalt von natürlichen Lindenhonigen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die zeitgerechte und richtige Anwendungszeit verweisen. Api Life darf nicht im Frühjahr und schon gar nicht während der Saison eingesetzt werden.


    Richtiger Zeitpunkt bedeutet daher: nach der Ernte (Saisonende). Honige mit Thymolgeruch stammen immer aus Behandlungen zum falschen Zeitpunkt. Daher kann es bei sachgemäßer Anwendung von Api Life keine Rückstände im Honig geben. Thymol im Bienenwachs entweicht in kurzer Zeit, wenn die Bienen die Waben besetzen.


    Auch bei der gepriesenen Ameisensäure gibt es nach neuesten Erkenntnissen Rückstände und zwar, im Honig des Folgejahres. Nach Aussagen von Irmgard Derakhshifar (AGES) ist im Honig ein erhöhter Ameisensäuregehalt nachweislich festzustellen.


    Ein nicht untersuchtes Thema dürfte nach unserer Meinung auch sein, dass in vielen Fällen nicht die zugelassene Arzneimittelqualität verwendet wird, sondern die billigste technische Ameisensäure. Diesen eventuellen Rückständen wird unseres Wissens bis heute nicht nachgegangen. Mit der Einführung des Arzneimittelgesetzes ab 1.1.2014 in Österreich sollte sich dieses Problem aber von selbst lösen.


    Aber wie dem auch sei, der weltweite Einsatz von Api-Life VAR ist der beste Beweis für die gute Wirksamkeit unter verschiedensten klimatischen Voraussetzungen. Der Großteil der Berufsimkereien in Europa imkert bereits mit ätherischen Ölen. Die Vorzüge sind schon lange erkannt, die endlosen Diskussionen dazu in der Hobbyimkerei werden nur milde belächelt.


    SCHLUSSBETRACHTUNG:


    Die beschriebenen Vorzüge des Produkts sind bekannt, auch die eventuellen Nachteile. Hier ist die Einfütterung der Bienenvölker zu erwähnen, die Völker nehmen während der Api Life VAR Behandlung nur sehr schleppend Futter ab. Eines soll auch noch klar erwähnt sein: Es gibt kein Produkt das die Varroabekämpfung alleine schafft d.h.die Kombination mit anderen zugelassenen Behandlungsmitteln ist Voraussetzung für den Erfolg.

    Würde auch auf "Tiere in Not" oder "Tierrettung" plädieren und auf jeden Fall Einspruch gegen diesen Bescheid einlegen. Kosten bei der Feuerwehr werden in der Regel immer dann erhoben, wenn es sich um "Privatvergnügen" handelt, aber Bienenrettung ist kein Privatvergnügen, sondern ein Dienst an die Allgemeinheit, an den Naturschutz uvm.

    ...und draußen ist es kälter als zu Fuß!
    ...und ich sammele immer wie doof Holz, egal, welchen Winter ich meine zu erwarten.
    Aber: 30000 Kraniche sind in der Luft, die drei Wochen später als sonst gestartet sind. Also nix mit weiße Weihnachten, Bernhard. Hoffentlich, denn dann habe ich das doofe Holz gespart. Aloha!

    Liebe Tine,


    aber ist es Sinn der Sache, dass wir uns "verstecken"? Wir leisten mit unserer Bienenhaltung einen immens wichtigen Beitrag - "wir" und unserer Bienen werden dringend gebraucht! Deshalb sollten wir unser Selbstbewusstsein mal ein wenig aufmöbeln und unwissenden NachbarInnen Nachhilfe in Biologie, Ökologie usf. geben anstatt für das Überleben der Menschheit wichtige Insekten hinter Sichtschutzzäune einzukerkern. Deine Sensibilität vor möglichen Nachbarschaftsstreitigkeiten in allen Ehren, aber hier überwiegt doch ein höheres Gut als das Befinden Deiner Pseudo-Öko-Fuzzilini-Nachbarin.


    Halte durch und lG Lysistrata

    Im Gegenteil! Du kannst Deine Kinder ganz sanft an diese kleinen Wesen heranführen, sie können sie betrachten, auf den Finger nehmen wie Marienkäfer - es ist wie eine Meditation und berührt die kleinen Seelen sehr behutsam und zärtlich. Kinder erfahren mit Bienen die Natur in ihren Ursprüngen. Dabei der wunderbare Duft, der die Beuten umgibt - einfach ein grandioses Erlebnis für Seele, Körper und Geist! Du kannst ihnen nichts Besseres bieten.

    JEDE!!! Partei ist nur in der Opposition gut, edel, gerecht und für sämtliche heeren Ziele zum Wohle der Bevölkerung gut. Aber wehe, wenn sie losgelassen... Muss ich erinnern an 1998, als ich z.B. überglücklich war, dass ein Schröder und ein Fischer das Sagen hatten? Und dann loslegten mit ihren Kriegen im Kosowo und Afghanistan und Auslandseinsätzen der Bundeswehr in 16 Ländern, als sie Hartz 4 verabschiedeten? Wie kurz ist euer Gedächtnis? Ich bin durch und durch eine so genannte Grüne, aber die grüne Partei möchte ich nur noch in der Opposition sehen. Sobald sie an der Regierung sind, flutschen - das ist Statistik! - vier oder fünf Lobbyisten auf den Schoß und schon sind sie ganz woanders - genau: im Kosowo, in Afghanistan und vielleicht im nächsten Krieg auch in Nahost. Sch... Spiel, aber so funktioniert das. Ich habe es jetzt mit den NGOs - den Nichtregierugsorganisationen wie Greenpeace, Amnesty usf - die sind unabhängig und ich kann ihnen glauben.