Beiträge von bienen

    hallo,


    als erstes sollte jeder wissen was er will, maximaler Honigertrag, wesensgemäße Bienenhaltung (was auch immer das ist), Futterreserven im Brutraum usw.
    Ich empfehle den Test zu machen. Eine gewisse Anzahl zu führen wie bisher oder bei neuer Betriebsweise einmal mit Schied und ein paar Völker ohne. Nur so kommt ihr drauf was für euch und eurer Gegend geeignet ist.


    Eines ist sicher: wenn beim 12er Dadant ohne Schied keine super Königin drin ist, dann gibts im Honigraum keinen Honig obwohl die Bienen die Freiheit hatten selbst zu entscheiden wieviel Waben sie wollen.



    Wir haben bei uns im Verein einen Imker, der macht seinen Angaben zufolge seit Jahren nur 2 Kurzzeitbehandlungen MoT + Restentmilbung im Dezember und hat kaum Verluste.

    .



    was soll dieser Beitrag? Aus 2 Jahren kann dieser gute Mann überhaupt nichts schließen, les doch mal den Beitrag von Honigmaul.
    Und dann noch "kaum Verluste".

    So einfach es auch klingt, ist es mit größter Warscheinlichkeit die Varroa, die in zu großer Stückzahl die Behandlungen des Vorjahres überlebt hat.

    @ Reiner: super Beitrag


    @ Henry: ausnahmsweise bin ich mal deiner Meinung


    @ Harzdrohn: völliger Unsinn, Egoismus, keine Ahnung usw. Jetzt behandeln nützt eh nichts mehr, die Bienen sind schon geschädigt, wenn auch nicht sichtbar, d.h. kurzlebig.
    Ich tippe 100:1 dass keines der Völker im April noch lebt.
    Da fällt mir ein, behandle doch lieber, dann gibt es weniger Reinvasion bei anderen Völkern, auch wenns an deinen Bienen nichts mehr ändert.

    hallo
    warum überhaupt anstreichen?
    Ein etwas größeres Vordach, das sollte genügen.
    Gibt es wirklich einen "lebensmittelechten" PU-Leim? Wenn ja, wie ist die genaue Bezeichnung?


    bienen : lies mal genau, was Lothar geschrieben hat - einengen ist kontraproduktiv für die Vollksentwicklung, im hohlen Baum macht das auch niemand mit den Bienis.:wink:



    hallo Sabiene,
    ich kenne die Theorie vom hohlen Baum. Wie du aus meinem Profil erkennen kannst, habe ich schon einige Betriebsweisen ausprobiert.
    Nur passt die "hohle Baum" oder "viel Platz" Theorie nicht zu der gängigen Dadant-Buckfast-Betriebsweise, die ich praktiziere. Da ich zur Zeit mehr Honig-orientiert bin, bin ich überzeugt mit dieser besagten Dadant-Betriebsweise (siehe auch Beiträge Reiner Schwarz) die größtmögliche Menge Honig zu ernten. Deshalb einengen im Frühjahr.

    Weil die einen weniger Raum "heizen" müssen?

    Gruß Jule




    Bitte vergesst mal das "Raum heizen"!
    Die Bienen müssen keinen Raum heizen und tun es auch nicht. Eine leere Wabe am Rand der Traube, (die sich die Bienen zurechtmachen) ist besser als irgendwelche Schiede, Decken, Pappe und was den Imkern sonst noch alles einfällt.

    Damit wir uns richtig verstehen, ich spreche von Überwinterung, nicht vom Frühjahr.

    [quote='ralf_2','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=207184#post207184']Entschuldigung,
    eigentlich wollte ich mich ja erst nächstes Jahr wieder melden.

    Aber wenn man die letzten Beiträge so liest...

    QUOTE]

    hallo Ralf,

    du brauchst dich nicht zu entschuldigen, wir müssen das, wenn wir dich aus der Wintertraube gerüttelt haben.

    Deine Zeilen beinhalten dass sich hier ein bunter Haufen tummelt. Das wussten wir schon und ist für ein Forum ganz normal.
    Dass sich die Welt auch ohne uns drehen wird, ist sehr warscheinlich, der vielbesagte Wandel wird auch eintreffen.
    Aber vieleicht können wir den Wandel ein klein wenig beeinflussen. Ich weiss es wird schwierig. Würde man mit der Imkerei Millionen verdienen können, so wie die Chemie-Industrie mit Pflanzenschutzmitteln, würde so manche Tür schneller geöffnet.
    Aber das Tier "Mensch" ist lernfähig, beweist z.B. der Bio-Trend, Abgasnormen usw.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    hallo Bernhard,


    die Imkerschaft oder besser die ganze Menschheit sollten sich von dir eine Scheibe abschneiden, vielen Dank für deinen Einsatz.
    Meine Meinung dazu: Aufklärung, jede Situation, Vereinigungen usw. dazu nutzen.
    War damals z.B. mit der Mülltrennnung und Recycling auch nicht einfach, heute funktioniert es mehr oder weniger gut.
    Der erste Schritt ist erst getan, wenn die Menschen das Problem erkennen und verstehen.

    Moin , Moin aus Hamburg,
    also wenn Du dabei rumläufst, kann das ja nichts werden.Ziel der Arbeit ist es ja, den Draht durch eine Öse zu schlaufen.Außerdem ist es hilfreich, wenn man sich unter zu hilfe nahme beider Hände darauf konzentriert. Wenn man dabei noch am Rad dreht, darf man sich nicht wundern, wenn das nichts wird.
    :liebe002:Liebe Grüße
    Daniel



    daniel
    Du kennst ihn vieleicht nicht, aber einem Reiner Schwarz muß man wirklich nicht erklären wie ein Rähmchen gemacht wird!

    Richtig, Honig! :wink:

    Wenn auch andere Globalisierungsgewinnler dennoch ihren Profit mit sowas machen, und wir unsere Wirtschaft ohnehin nicht mehr retten können.



    Jetzt jammert mal nicht so, Deutschland ist immer noch einer der Besten (wirtschaftlich) Staaten in der EU. Oder welch anderer Staat hat es geschafft ein ganzes Land zu "kaufen"?

    Zugegeben, ich würde auch kein Rähmchen für 0,85 machen, weil ich wenig Zeit habe und mich Rähmchen-machen langweilt.
    Aber als "Beschäftigungstherapie" wäre der Preis doch akzeptabel.

    Erzgebirgler
    man wird dich von deinem Gedanken mit der Folie wohl nicht abbringen.
    Ich kann dir sagen es ist umsonst. Ein Deckel mit etwas Vordach und fertig, egal ob 13, 18 oder 30 mm. Im Winter regnet es eh nicht schräg, (zumindest bei uns nicht) also werden die Kisten auch nicht nass.