Beiträge von Frankodabanko

    Hallo,
    ich habe heute noch einmal kontrolliert - es ist zum Durchdrehen - aber der Reihe nach.
    Erst einmal Danke für eure Beteiligung und das meine ich Ernst.
    Zur Sache: Die nehmen nichts ab. Sie nehmen einfach nichts ab!!!
    Der Eimer ist ok - der dünne Honig-Wasser-Klumbatsch quatscht sauber aus den Bohrungen raus.
    Ja - es ist Tracht. Die Brombeere kommt derzeit und die Kornblume steht an den Weizenfeldrändern.
    Ich habe den Eimer nun in ein anderes - stärkeres Volk - umgestellt in der Hoffnung, dass die irgendwie gieriger sind.


    Für alle die Wiedereinfüttern wollen kann man jetzt schon einmal ein kleines Fazit ziehen. So einfach wie in der Theorie ist es nicht und es gibt eine Menge kleiner Unwägbarkeiten, die im Extremfall dann bis zum Wegschütten des Ex-Honigs führen können.
    ....
    Uah!
    Grüße
    Frankodabanko
    P.S. Irgendwie stimmt dieses Jahr der Rhythmus zwischen Tracht-Tieren-mir nicht!

    Hmhm, ich bin skeptisch.
    Habe heute kontrolliert.
    von dem gestern gegebenen Honig-Wasser-Gemisch wurde über Nacht ca 1 Pfund bis 1 Kilo abgenommen (Methode; Eimer gestülpt über Kopf, Edding Markierung am Eimer).
    Hoffentlich geht er nicht in Gärung...
    Grüße
    Frankodabanko

    Hallo,
    Danke für Eure Antworten.
    Ich bin Patricks Rat gefolt und habe den Honig mal ganz mutig verdünnt und "über Kopf" in ein hungriges Volk gegeben.
    Super Antworten:
    Ich wusste nicht, dass die Kommunikation für Trachtquellen in unmittelbarer Nähe ihre Schwächen hat.
    Auch die Sache mit dem Geruch habe ich unterschätzt. Ich war eben der Meinung, dass der dünnflüssig und aussen stehende Honig absolut reizvoll sein müsste und über die Kommunikation der Tiere, bzw die überproportional ansteigende Anzahl rückkehrender Flugbienen binnen kürzester Zeit wild beflogen werden müsste. Na ja, das Gegenteil war ja bekanntlich der Fall.
    Natürlich - so eine Aktion wie Eimer draussen stehen lassen geht nur mit dichter Beobachtung.
    Bei uns hier geht nun noch die Brombeere durch, dann war es das und damit würde der helle Wahnsinn ausbrechen. Nur noch "inhouse" ;-).
    Wald wird das nach diesem nasskalten Frühjahr nicht geben.
    Na ja, dafür gabs auch keinen Sommerhonig und Frühjahr nur die geschätzte Hälfte, aber ich will nicht motzen... :-)
    Grüße
    Frank

    Ja, super, Danke für Eure Antworten.
    Hm, die haben den Honig aber auch tagelang nicht abgenommen als der FLÜSSIG war. Also genau so, wie er rauslief, aus der Schleuder.
    Ok, ich werde mir mal überlegen, ob ich mutig genug bin, die "honigähnliche Flüssigkeit" noch weiter zu verdünnen. Vielleicht probiere ich es mal mit einem Eimer...


    Aber definitiv ist: die obigen Beschreibungen beziehen sich auf FLÜSSIGEN Zustand des Honigs. Für mich weiterhin ein Rätsel, warum die den nahen Honig ablehnten, während sie dann zu den Wachsschmelzerresten fliegen...

    Hallo Forum,

    wieder einmal möchte ich mich mit einer Bienengeschichte an Euch wenden, die ich nicht ganz verstehe.
    Ich habe in diesem verregneten und zu kaltem Sommer Rapshonig geerntet. Wegen des zu erwartenden Wassergehaltes ging ich vorletzte Woche recht spät ans Schleudern.
    Im oberen Bereich waren die Waben teilweise kristallisiert, dafür im unteren Bereich teilweise zu wässrig - eine wirklich "perfekte" Kombination - Ironie aus.

    Die Refraktometermessung ergab Werte zwischen 18,8 und 19,5 Prozent. Barbarisch.
    Einzig eine Hinterbehandlungsbeute, die ich eigentlich mehr zu Demonstrationszwecken betreibe hatte 16,8 %.

    Aber nun zum eigentlichen Rätsel:
    Ich habe den Honig direkt wieder den Bienen zur Fütterung angeboten. Mittels 2 Methoden.
    1. Fütterung von oben im umgedrehten Eimer über Deckellöcher zum Absaugen.
    2. Fütterung von oben klassisch im Eimer mit Steighilfe aus Gräsern. Der Eimer steht also "normal" in der 4ten Leerbeute und die Bienen können dort abnehmen.

    Insgesamt waren dies 4 Eimer.

    Nach nunmehr eineinhalb Wochen und mehreren Beobachtungen kann ich Folgendes mE vollkommen Widersprüchliches berichten.

    1 Volk nahm das Futter zügig ab. Fütterungsmethode: Eimer mit Steighilfe.
    3 Völker nahmen einen Teil ab (1/4 bis 1/3).
    Die Eimer habe ich zwischenzeitlich wieder nach Hause geholt, da sie nicht abgenommen wurden.
    So weit so schlecht.
    Nachdem ich bemerkt hatte, dass die Futterabnahme schleppend vor sich ging, hatte ich versuchsweise einen Eimer mit Honig und Steighilfe 5 Meter von den Stöcken entfernt aufgestellt.
    Aber es geschah nicht wirklich etwas!
    Ein paar Bienen flogen hin und fraßen, viele andere flogen normal weiter. Dies habe ich 3 Tage ausprobiert! Sie nahmen den aussen stehenden Eimer nicht wirklich als Fressquelle an!

    Aber jetzt kommt der Hammer!
    Zur gleichen Zeit schmelze ich unten im Dorf (400 m Entfernung) Wachs und einige wenige Wachs-Honig-Klümpchen landen im Wachseimer...ihr könnt es Euch denken: Balgerei an diesem Eimer, währenddessen immernoch der Eimer mit Honig nur 5 Meter von den Stöcken entfernt steht!
    Kopfschüttel!
    Ich habe es nicht verstanden.
    Hat jemand eine Erklärung für dieses Verhalten - und bitte keine Schimpfe für die Eselei mit dem aussen stehenden Eimer...
    Ich packe es zum Juli, da es dort wegen der Nähe zu Räuberei und Thema Fütterung besser hinpasst.

    Grüße
    Frankodabanko

    Hallo,
    noch eiinmal Danke für die Antworten.
    Möchte mich noch einmal zu Wort melden und Bericht erstatten.
    Nach 3 Tagen flogen die Bienen dann wieder in den Raps und tragen ein.
    Allerdings waren vor 2 Völkern eine auffallend große Anzahl toter Bienen. Diese habe ich eingesammelt und zunächst tiefgefroren, um das Weitere abzuwarten.
    Alles in allem werte ich die Geschehnisse mittlerweile wie die Antwort von Clas Lehmann es nahelegt.
    Ich Danke für Eure Beteiligung an dieser Sache.
    Sollte sich noch etwas tun, werde ich es hier hereinschreiben.
    Grüße
    Frankodabanko

    @ hornet und simon: Danke für Eure Antworten. Könnt ihr Einzelheiten über den Blüh-Nektarverlauf der Pflanzen geben?
    Also: Ist jetzt Schluss bis er verblüht ist mit der Nektarabgabe?
    Honigt er nur morgens oder mittags? Oder nur in Zeitfenstern?
    Wisst Ihr Genaueres über das Nektarangebot der Pflanze?
    Übrigens:
    Der Raps nahe meinem Bienenstand duftet. Bislang dachte ich immer, was riecht, das lockt auch, und hat demnach Nektar.

    Ein "Hallo" in die Runde hier,
    ich möchte Euch einen Sachverhalt schildern und um Eure Meinung bitten. Ich verstehe nicht recht, was da passiert.


    Ich wurde heute, den 06.06. am Sonnenwachsschmelzer von suchenden Bienen überrascht. Überrascht, da es der erste Tag im Jahr ist, an dem die Tiere hier herunter ins Dorf kommen, denn sie stehen momentan im Raps. Binnen einer halben Stunde waren um die einzuschmelzenden Waben herum ca. 50 Bienen, Tendenz stark steigend. Ich habe daraufhin alles weggeräumt.
    Soweit kennt man das ja von der Trachtlücke oder Juni, Juli, August. "Sommergier" nenne ich es für mich.


    Hier abe liegt der Fall ein wenig anders. Ich habe mich gefragt, was denn oben im Rapsfeld los ist und bin hochgefahren, um mir ein Bild vom Trachtflug und dem Zustand der Felder zu machen.
    Was dort zu beobachten war:
    20 Meter von den Stöcken weg sind 2 Rapsfelder. Eines - früh blühender Raps - fast durch. Das andere, später blühender Raps noch gut in der Blüte. Ich will nicht übertreiben, aber was fehlte waren die Bienen darin. Es gab vereinzelt welche die dort Tracht flogen, aber von Massentracht keine Rede!
    Was ist das? Welchen Reim soll ich mir darauf machen? Ich verstehe das nicht!
    Im weiteren Umkreis bis 500 Meter sind weitere Rapsfelder und eben unser Dorf.


    Hat jemand hierfür eine Erklärung?
    Ich bin für jede Idee dankbar.
    Grüße
    Frankodabanko

    @marcusgoe: Für den Honigpreis brauche ich erst einmal Honig. Habe ich momentan noch nicht. Selbst bei halber Ernte, akzeptiert hier keiner den doppelten Preis. (Zynismus aus jetzt) Aber Du hast vollkommen Recht - wir sind zu billig für das, was an Arbeit dahinter steckt. Oder wie jetzt in diesen Tagen an Nervenkrieg...


    @juergi: Ja, die Hoffnung auf dieses Wunder. Ich wage kaum daran zu glauben und doch ist da so eine Ahnung. Ich habe das schon einmal erlebt. Es war unglaublich. Am Ende eines verregneten Mai (ich glaube es war 2009) wurden binnen 4 warmen Tagen die Honigräume vollgetragen. Mittlerweile sind wir hier so weit, das wir genau dieses Phänomen brauchen. Hoffen wir, dass Du Recht hast!
    Grüße
    Frank

    Hier im Taunus bleibt die Post daheim. Leere Honigzargen.
    Der Raps blüht noch um die 7 - 10 Tage. Minimal 1 Woche bleibt es regnerisch und zu kühl - das wars dieses Jahr mit dem Frühjahrshonig. Frustrierend.
    Grüße

    Was ist mit diesem Volk los.... ...und was zu tun...?


    Hallo lieber Forengemeinde,
    Hallo liebe Imker,
    wie aufgrund des Titels zu vermuten ist, mangelt es wohl an der Diagnostik.
    Aber zunächst möchte ich mich etwas vorstellen.


    Seit einiger Zeit schon lese ich hier im Forum den ein und anderen Beitrag mit. Ein aktuelles Problem an meinem Bienenstand hat mich nun veranlasst, von meiner rein passiven Rolle aktiv zu werden.
    Ich bin seit letztem Jahr Jungimker, also noch ziemlich frisch + habe nun 9 Völker am Stand (davon 4 Ableger).



    Das Problem:
    Ein Wirtschaftsvolk erschien vor einigen Wochen weisellos. Keine Brut. Ich habe daraufhin 2 Rähmchen mit frischer und verdeckelter Brut (Stifte) zweier unterschiedlicher anderer Völker in den Brutraum gehangen.
    Wieder nach einiger Zeit bemerkte ich, dass
    1. 3 Weiselzellen auf beiden Rähmchen gebildet wurden.


    Etwas nach 2 Wochen danach waren 2 dieser drei Weiselzellen offen (ich kann nicht sagen, ob ausgebissen oder geschlüpft). Die dritte war weiterhin verdeckelt.
    Das war vor einer Woche. Obzwar ich zur Freude Stifte bemerkte, ließ ich diese dritte Zelle unangetastet, weil ich annahm, eine vorhandene neu geschlüpfte Königin würde ihre Konkurrentin wohl abstechen.


    Heute präsentiert sich das Volk folgendermaßen:
    Alle Weiselzellen sind offen.
    Das Brutbild ist hingegen vollkommen desaströs.
    Die Zellen liegen wie "Hühnerdreck" verteilt auf dem Rahmen. Es ist Drohnenbrut - mitten auf dem Rahmen und in Arbeiterinnenzellen, aber auch normale Arbeiterinnenbrut. Über die 2 Brutzargen hinweg, vielleicht 100 Zellen insgesamt auf 4,5 Rähmchen. Unterschiedliche Brutstadien, verdeckelt und Maden. Jüngste Brut nicht bemerkt, aber weiße Zellgründe; hart.


    Deshalb scheidet meiner Ansicht nach auch die Möglichkeit einer Afterweisel oder Drohnenbrütigkeit aus.


    Aber - was ist da nur los? Ich blick nicht mehr durch.


    Für Hilfe und Tipps wäre ich dankbar.


    Mit den besten Grüßen


    Frankodabanko