Beiträge von josefbay

    Lt. meinem letzten Kontakt mit der Firma Wolf, plant die Firma vergleichbar zu Hivewatch ebenfalls in diesem Jahr eine Unterstützung von mehreren Waagstöcken mit einer Zentralanlage.

    Mein bisheriger Eindruck ist, dass die Auswertungen der Wolf-Wagen die beste Qualität liefern, ein Bienenstock sagt aber nicht immer genug über die Gesamtsituation der restlichen Stöcke aus.

    Ich habe vor zwei Jahren Zander-Rähmchen von Holtermann gekauft, diese waren damals zumindest ohne Ösen.


    Seither kaufe ich meine Rähmchen nicht mehr bei Holtermann sondern beim Bienenweber.


    LG JosefBay

    Ja was erwartet Ihr denn?
    Im Ausland Standard
    Da muss sich keiner wundern, wenn die hiesigen Behörden da zu der Auffassung kommen, es besteht Handlungsbedarf.
    Viele Grüße
    Hubert


    Hallo Hubert, für mich vermischt Du zuviele Themen.


    Ich imkere in Österreich und da ist die Behandlung mit Oxalsäure, Ameisensäure und Milchsäure erlaubt.


    Im Unterschied zu Deutschland sind bei uns Gifte wie Perizin, Bayvarol etc., die auch ins Wachs übertreten, aber verboten (zumindest bisher noch, auf Dauer wird sich Beyer vermutlich auch bei uns durchsetzen).


    Also würde ich sagen, Deutschland ist auch nicht die heile Welt.


    LG JosefBay

    Hallo JosefBay


    ich habe vor nächstes Jahr vor die OS-Verdampfung auch im Sommer (Mitte bis Ende August) durchzuführen, allerdings mit totaler Brutentnahme, um die 98% zu erreichen. Die Verdampfung im Winter, wenn kein Flugwetter mehr ist würde ich nicht mehr durchführen, habe es schon gemacht, aber durch Überdosierung ein Volk verloren. Wenn die Völker in der Traube sitzen, kann man meiner Meinung 1 Mal bedenkenlos träufeln. Sprühen im Sommer würde ich mit etwas dünnerer Lösung als die Fertige Lösung, bei sichtbarem Befall durchführen.


    Hallo Reinhard, dass ist ja der Punkt, lt. Dr. Liebigs Aussage hat Oxalverdampfen bei totaler Brutentnahme im Sommer einen erheblich schlechteren Wirkungsgrad, als in der brutfreien Zeit im Winter. Dr. Liebigs Interpretation war, dass es vermutlich einen Zusammenhang mit der Luftfeuchtigkeit im Bienenstock gibt. Er betonte aber, dass die konkrete Ursache nocht nicht erforscht ist.


    LG JosefBay

    Hallo Ralph,


    danke für den Antwortversuch.


    Der durchaus interessante Artikel beantwortet aber meine Frage nicht.


    Meine Frage bezog sich auf den Wirkungsgrad des Oxalsäureverdampfens bei einem brutfreien Volk im Sommer (z.B. August), der Artikel beschreibt das Faktum, dass Oxalsäureverdampfen im Sommer bei einem Volk mit Brut nur teilweise wirkt. Das war mir bereits klar und auch in meinem obigen Beitrag bereits ausgeschlossen.


    LG JosefBay

    Gleich vorweg. Es ist klar, dass Oxalsäure nur beim brutfreien Volk zur Vorroabekämpfung Sinn macht.


    Bisher verdampfe ich Oxalsäure im November und Dezember und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Vor etwa zwei Woche hörte ich einen Vortrag von Dr. Liebig.
    Überraschend für mich war, dass sich Dr. Liebig positiv zum Verdampfen von Oxalsäure äußerte. Aus der Vergangenheit kenne ich nur sehr kritische und abwertende Aussagen von ihm zu dieser Varroabekämpfungsmethode.


    Interessant war aber auch, dass er ausführte, dass der Wirkungsgrad beim Oxalsäureverdampfen in hohem Maße von der Jahreszeit bzw. der Aussen-Temperatur abhängt.
    Lt. seinen Ausführungen ist der Wirkungsgrad bei einem brutfreien bzw. einem von der Brut befreiten Volk im Winter um die 98 %, im Sommer aber nur um die 50%.
    Entsprechend empfahl er im Vortrag im Winter Oxalsäure verdampfen, im Sommer mit Oxalsäure besprühen bzw. träufeln.


    Hat jemand dieselbe Erfahrung gemacht, dass das Oxalsäureverdampfen im Sommer nicht gut wirkt? Gibt es dazu nachlesbare Untersuchungen?


    Mfg JosefBay

    Was ich mich schon länger Frage?


    Warum sind mehrere verschiedenen Dadant-Maße entstanden? Nur historisch, zufällig oder aus Kompatibilitätsgründen?
    Die Brutflächengrößen sind ja nur geringfügig unterschiedlich (Dadant US-modifiziert etwas breiter, Dadant Blatt etwas höher)
    Dadant US-modifiziert hat dieselbe Rähmenbreite wie Langstroth?
    Den Sinn der Anpassung von Dadant US auf Dadant US-modifiziert verstehe ich aufgrund der damit verbunden Kompatibilität mit Langstroth.
    Vorwiegende Verbreitung von Dadant Blatt ist scheinbar Schweiz und Italien? Warum?


    Jetzt gibt es ja die Aussage, dass die Buckfast zu einem eher in die Breite und die Carnica eher zu einem in die Höhe gezogenen Brutnest neigt. Stimmt das überhaupt? Man könnte also glauben, Dadant Blatt würde besser für Carnicas, Dadant US-modifiziert besser für Buckfasts passen.


    Gibt es neben derselben Länge wie Langstroth und der Verbreitung weitere Vor- und Nachteile der jeweiligen Dadant-Typen?
    Gibt es einen Trend zu einer der Größen bei Neuumstellungen?


    LG JosefBay

    Der Plan sieht derzeit wie folgt aus:


    1.: 1. Tag: Kindgerechte Theorie über Bienen für eine Stunde je Klasse


    2.: 2. Tag Kleine Beuten- und Rähmchenkunde (1/2 Stunde je 1/2 Klasse). Mit der zweiten Hälte der Klasse macht mein Sohn und Imkerkollege (15 Jahre) praktische Arbeiten. Zum Beispiel einlöten der Zwischenwände und Bienen durch das Mikroskop betrachten.


    3.: Ab Ende April bis Ende Juni jede zweite Woche jeweils eine halbe Klasse für eine halbe Stunde konkret mit einem Imker im Ort mit entsprechendem Schutz an einem Volk arbeiten bzw. dieses mit den einzelnen Waben und deren Entwicklung ansehen. Bienenflug beobachten und Herkunft der Pollen in den einzelnen Farben analysieren bzw. abschätzen. Bienenweiden identifizieren.


    5.: Zwischendurch wieder kindgerechte Theorie mit dem Klassenlehrer. (Biene, Bienenvolk, Geräte und Imker, erzeugte Produkte, intakte Umwelt für die Bienen)


    6.: Jedes Kind gestaltet sein persönliches Honigettiket


    7.: Ende Juni (Zum Schulschluss) Honig schleudern. Jedes Kind hilft soweit wie möglich mit und füllt das eigene 250 Gramm Glas ab und ettiketiert es.


    8.: Im Herbst Honigkaramell und Kerzen erzeugen.



    Mfg Josef

    Meine Frau ist Volksschullehrerin und ich sollte mit ihr ein Projekt für Volksschüler über Bienen machen.
    Bisher hätte ich folgende Ideen:
    Generell nur ganz wenig Theorie vermitteln und eher mit den Kindern und entsprechendem Schutz bei den Bienen arbeiten.
    - Wöchentliche Völkerkontrolle
    - Bilden eines Ablegers
    - Geräte in der Imkerei
    - Honig Schleudern und natürlich verkosten, jeder könnte ein kleines Glas mitnehmen
    - Königin des Ablegers zeichnen
    - Kontrolle/Füttern des Ablegers
    Hat jemand dazu noch Ideen, Anregungen, Unterlagen oder einen Verweis auf Info-Konzepte

    Hallo CyberDrohn


    Entscheidung für Dadant ist sicherlich gut, wenn Du bereit bist auch mit Schied zu arbeiten.
    Eingefleischte Dadant-Imker würden Dir entsprechend auch empfehlen, Buckfast-Völker (und nicht irgendwelche) zu nutzen. Es gibt von Rainer Schwarz eine gute Beschreibung zum Imkern mit Dadant und Buckfast. Varroa haben lt. Wikipedia deutsche Institute eingeschleppt (Bieneninstitutes Oberursel) und dass war nach der aktiven Zeit von Bruder Adam.
    Zu Bienen Weber kann ich nur sagen dass ich von dort bisher Rähmchen gekauft habe und die Quailtät war Top.

    Ich kann mich Günther nur anschließen.


    Auch ich trenne erste und zweite Zarge für die Winterbehandlung nicht um das Bienenvolk nicht zu stören.


    Die Winterbehandlung (2. Mal Oxalsäure verdampfen bei etwa plus 5 Grad ) habe ich am 8.12.2010, nach einigen kalten Wochen mit Temperaturen unter 0 Grad durchgeführt. Das erste Mal habe ich Oxalsäure Anfang November 2010 verdampft.


    Letztes Jahr habe ich es nach demselben Schema gemacht. Erstes Mal verdampfen Anfang November, 2. Mal verdampfen an einem halbwegs warmen Tag nach einigen Wochen unter 0 Grad (es war der 24.12.2009). Das letzte Jahr hatten ich bei der zweiten Behandlung von zehn Beuten bei einer noch 20 Milben, bei zwei 6 Milben und bei den restlichen keine Milben nach drei Tagen auf der Windel.


    Und das ganze Jahr 2010 hatte ich keine gravierenden Probleme mit Varoa-Milben in den Völkern, habe aber Drohenbrut ausgeschnitten.


    Früher habe ich dasselbe mit zweimaligem Träufeln versucht, hatte aber den Eindruck, dass das den Völkern nicht so gut bekommen hat. Liebig hat da nach meiner Erfahrung wirklich recht, dass man nur einmal träuffeln sollte. Verdampfen vertragen die Bienen aber nach meiner Erfahrung mehrmals und in Österreich ist es auch offiziell zulässig.


    Mfg Josef

    Ich nutze als Standort meinen eigenen Garten am Stadtrand einer 10.000 Einwohnerstadt und kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Imkern am Stadtrand mit vielen Hausgärten ideal ist. Die Bienen finden in der gesamten Flugperiode Nektar und Pollen. Von Schädlingsbekämpfung auf Mais und Raps ist man nicht betroffen. Wenn man die notwendigen Maßnahmen konsequent durchführt (Wabenerneuerung, Varroabekämpfung, Königinnenerneuerung und Einfütterung), kann man über Jahre ohne Volksausfälle imkern.