Beiträge von Bonna

    Guten Tag zusammen!
    Den Zeitaufwand kann man mit zwei Verdampfern deutlich verringern....
    Die Wartezeit nutzt man um den zweiten vorzubereiten. So ist zügiges, durchgängiges Arbeiten möglich. Sind halt auch doppelte Anschaffungskosten.
    Ich lese hier immer wieder vom Tabletten pressen. Seit Jahren werden im Internet Oxalsäuretabletten in 1 gr. Stücken angeboten.
    Gerade wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Volk brutfrei ist, halte ich die Oxalsäureverdampfung für das Mittel der Wahl, da, alle 4 Tage , drei Mal durchgeführt, alle aufsitzenden bzw. frisch aus den Brutzellen kommenden Milben erreicht werden können.
    .... Keine Brutschäden, keine Königinnenverluste (nur davon gehört) und stark auswinternde Völker. Die mehrfache Anwendung ist im Gegensatz zum Oxalsäure träufeln nicht bienenschädlich.
    Allerdings ein echter Nachteil: in Deutschland verboten.....


    Grüße


    Günter

    Guten Morgen zusammen!


    Im Folgenden die Völker- Verlustzahlen von mir befreundeten Imkern:


    18/8
    5/5
    3/2
    2/2
    10/1
    8/3
    Ich selbst habe, das erste Mal überhaupt, von 18 Völkern 4 verloren.....
    Ob letztendlich 30, 20 oder 35 % Prozent zusammen kommen, ist m.E. nicht wirklich wichtig. Die Zahlen sind aber schon heftig, oder?
    Ich wünsche allen eine gute Überwinterungsrate!


    Günter

    Guten Abend zusammen!


    Das Kristallisieren von Futter konnte ich auch bereits mehrfach feststellen. Allerdings hatte ich bislang hierdurch keine Völkerverluste.
    Ich stelle mir jedoch die Frage, ob es nicht möglich ist, das durch gleichzeitige Tracht das Verhältnis der unterschiedlichen Zuckerarten insoweit geändert wird, dass es zum kristallisieren neigt.....


    Günter

    Guten Tag zusammen!


    @ Doro E


    Die Fage, ob die einheimischen Hornissen zu mehreren an den Beuten jagen, kann ich nur bejahen. Wenn, dann erbeuten sie schwerbeladene Bienen, oder diejenigen, die sich mit letzter Kraft in den Stock schleppen wollen. Ich nehme das als natürliche Auslese/Dezimierung hin. Wie sich die VV dann tatsächlich verhält bleibt abzuwarten. Entsprechend werde ich handeln, oder auch nicht. Eigene Erfahrungen sind immer die besten:)!


    Günter

    Guten Tag zusammen!


    So, jetzt möchte ich mich auch mal "Outen"!


    Vor zwei Jahren hatten wir hier eine deftige Wespenplage! So etwas hat hier noch niemand erlebt. In meinem Bienenhaus war kein Arbeiten mehr möglich. Auf den Anflugbrettern meiner Dadantbeuten herrschte ständiger Tumult!
    Und ja, ich habe etwas dagegen unternommen! Mittels Staubsauger habe ich in kürzester Zeit 220 Wespen eingesaugt!
    Nach der Mittagspause das gleiche noch einmal. Ich muss aber zugeben, es hat nicht viel gebracht.... Der Wespendruck war selbst im Herbst noch unglaublich....
    Welchen Schluss habe ich daraus gezogen?
    Im Frühjahr 2014 habe ich mich bereits im März bereits der einen oder anderen Königin gewidmet.....
    In 2014 hatten wir hier immer noch genug Wespen, aber eben keine Plage mehr,
    Ich möchte nicht wissen, was hier ohne mein Handeln passiert wäre.....
    Könnte mir vorstellen, dass unter solchen Umständen die deutliche Mehrzahl der in diesem Forum aktiven Imker ähnlich handeln würde....


    Übertrage ich das aber mal auf die invasive asiatische Hornisse:
    Wenn ich mit dieser Hornisse ähnliche Probleme bekommen würde, hätte ich mit ihr auch kein Mitleid! Zumal sie nicht in unsere Natur gehört!
    Na ja, und die ganzen Bekämpfungsmethoden, die hier so vorgestellt wurden...... Zusammengefasst: eher abenteuerlich....


    Ach ja: wir haben hier die unterschiedlichsten Singvögel sowie durchaus auch einheimische Hornissen. Sie dürfen sich ihr Leckerchen holen!


    Grüße


    Günter

    Hallo Bienenjan!
    Ich werde mir das erst Mal in Ruhe anschauen und dann entscheiden ob ich noch das eine oder andere Volk dazustelle.... Aber ansonsten hast Du natürlich Recht, bei großen Flächen wären zwei Völker nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein :)
    Und du hast Recht, auch in den vergangenen Jahren hatte ich in der weiteren Umgebung ab und zu Rapsfelder, meine Mädels sind aber kaum dorthin geflogen, einen deklarationsfähigen Rapshonig hatte ich bisher somit nicht. Na ja, Anteile von Raps habe ich mehrfach erkannt, max. waren das so um die 10-20% Anteil, teilweise aber auch gar kein Rapsanteil.


    Meine Bienen fliegen möglicherweise lieber in der näheren Umgebung, da gibt es im Grunde genug zu holen, u.a. Apfel und Birnenplantagen in ca. 1 km Entfernung....


    Gruß


    Günter

    Guten Morgen!
    Die Veranstaltung soll am 1.5. stattfinden. Je nach weiterem Witterungsverlauf wird der Raps möglicherweise tatsächlich in Vollblüte stehen.
    Bezüglich der Flugbienen hoffe ich, das sie jetzt in der kälteren Jahreszeit nicht so weit fliegen, zumindest nicht, wenn in der Nähe was zu holen ist.
    Wenn tatsächlich mehrere Landwirte im Spiel sind, wird es wohl schwieriger...... Aber eines steht fest und das werde ich auch sagen: es liegt im Interesse der Landwirte, das meine Bienen dort stehen. Eine angenommene Ertragssteigerung von ca. 25% ist Argument genug. Sollte ich dort schlechte Erfahrungen machen, war es das erste und letzte Mal dass dort meine Völker stehen!


    Grüße


    Günter

    @ Jule


    Ja, es ist nur ein Blumenhändler. Von daher also keine Gefahr. Er möchte die Bienen im Grunde nur als schmückendes Beiwerk für seine Veranstaltung. .... Soll mir Recht sein:)


    @ F.X


    Okay. Jetzt verstanden. Das spritzen in die offene Blüte wäre also das Hauptübel, abgesehen von den Unkrautvernichtungsmitteln für den Boden.
    Allerdings, wenn der Landwirt tatsächlich gesprächsbereit sein sollte.....