Beiträge von Anni

    Danke Ulrich.

    Wie lange dauert es bei Dir, bis ein kristalliner Honig, der vorher zum Umfüllen leicht angetaut wurde, damit er aus dem Eimer kommt, letztendlich ganz aufgetaut ist?

    Bei mir sind das derzeit keine 2 Stunden - ein Kollege sagte, das kann über 12 Stunden dauern. Ich mache mir nur Sorgen, dass ich ihn zu heiß einstelle

    Wir haben den Api-Therma.
    Ich bin zufrieden, aber die Gebrauchsanweisung sagt, man solle den Regler herunter stellen, sobald die Lampe konstant leuchtet.

    Das tut sie aber nie, denn wenn die Temperatur erreicht ist, geht die Lampe aus.
    Somit ist das "finden" des richtigen Schmelzpunktes nicht wirklich garantiert.

    Na da habe ich ja noch Glück: meine vollen Honigwaben wurden "nur" gegen schlecht eingelötete und merkwürdig gräuliche Mittelwände in spülmaschinengereinigten Rähmchen ausgetauscht.
    Und auf wundersame Weise verschwindet hier und da mal eine Königin mit 1-2 Brutwaben.


    Grashalm unterm Beutendeckel zeigte deutlich menschliches Handeln.

    Werden hier Starter, Finisher und Anbrüter durcheinandergeworfen?

    Wenn der Zuchtstoff im Anbrüter (Starter) transportiert wurde und dann umgehangen wurde, dann doch in den Finisher? Herrjeh, die Bezeichnungen machen mich heute noch wirr 8o


    Selbiges ist mir jetzt 2x passiert:

    Larven nur teilweise angenommen, restliche Weiselzellen aber schön ausgezogen und nach ca 5 Tagen im finisher wieder ausgeräumt

    Meine Vermutung bei der schlechten Annahme der Larven: Das Wetter, weil zu verregnet und schwül


    Zweiter Starter war die Annahme wesentlich besser, aber keine wirkliche Tracht draußen.

    Die schön gezogenen Zellen (zumindest die meisten), welche dann im finisher hingen wurden kurz vor der Verdeckelung wieder ausgeräumt :-( - die restlichen wurden gekäfigt)


    Ein komisches Jahr, ich hatte sonst nie diese Probleme :-(

    Nun ja, vielleicht kann anstelle von Isselbiene ja auch wer anderes antworten - sie ist doch nicht die Einzige mit Warree hier?

    Von dem gigantischen Volk dürften am Donnerstag 20-30.000 Bienen abgegangen sein. Also schwarm-as-schwarm-can. Mein Mann hat ihn mit Freunden wieder eingefangen. Ich war zu dem Zeitpunkt leider in England und bin jetzt erst wieder hier. Morgen mach ich die nächste Kontrolle. Dann weiß ich sicherlich mehr. Ich dachte nur, dass einer von euch hier eventuell direkt eine Antwort parat hat. Aber ist als Ferndiagnose natürlich tatsächlich etwas schwierig. Danke für deine Antwort.

    Wurde danach beim Restvolk keine Kontrolle gemacht?

    joew

    Er spielt eventuell auf meine Beiträge an, die dann aber doch missgedeutet wurden.

    Berggeist solltest Du mich gemeint haben: Bitte richtig lesen!


    Ich sagte, dass die Alte bei korrektem Zeitablauf und Umständen auszieht, bevor die junge in der Lage ist zu quäken. Ich habe nicht behauptet, dass die Kommunikation bei nicht korrektem Zeitablauf dem Abstechen dient.


    Des Weitern sagte ich das selbe wie Joew:

    Bei den Prinzessinen dient das Tüten sowohl dem Abflug als auch der Suche zum Abstechen.

    Ich will ja jetzt nicht tüten und quaken, aber da ich die ganze Zeit von Jungen Königinnen spreche kommt der letzte Abschnitt bezüglich des Nachschwarmes doch meinen Aussagen recht nahe.

    Danke für den Link ( obwohl auch auf der Seite der Honigmacher nicht alles aktuell ist)


    Zitat:

    Nachschwarm

    Die erste Nachfolgerin schlüpft. Nach kurzer Zeit wird sich die nächste junge Königin aus ihrer Weiselzelle durch Quaken melden. Die bereits geschlüpfte Jungkönigin antwortet mit einem Tüten. Was jetzt passiert, hängt davon ab, wie stark das verbliebene Volk.

    Ist das Volk stark genug, um erneut zu schwärmen, so werden die Bienen erneut durch die Spurbienen aktiviert. Die Arbeiterinnen schützen die Weisel in den noch verdeckelten Zellen. Es bildet sich ein sekundärer Schwarm, ein Nachschwarm. Der Schwarm verlässt die Beute. Ein Nachschwarm ist immer kleiner als ein Vorschwarm.

    Reichen die Vorräte des Volkes, verdeckelte Brut und Honigvorräte, nicht für einen weiteren Schwarm aus, so wird das Volk nicht aktiviert und die Arbeiterinnen schützen die verdeckelten Weiselzellen nicht. Auf das Quaken hin wird die neue Königin ihre Konkurrentinnen mit einem Stich in ihren Zellen töten.

    Bei sehr starken Völkern und guten Trachtbedingungen kann es zu einem weiteren Nachschwarm kommen. Schlüpfen mehrere Königinnen gleichzeitig und kommt es nicht zu einer Trennung durch die Bildung eines Nachschwarms, so kommt es zu einem Kampf der Königinnen untereinander.