Beiträge von Anni

    Guten Morgen,


    auch ich habe meine Durchsicht diese Woche gemacht.
    Einige Völker haben auf noch 5 Waben Brut, andere gar keine mehr, stehen aber optisch einwandfrei da. Alle Völker sind ruhig und brav und stehen im Futter gut da.

    Von anderen Imkern höre ich das Gleiche bezüglich der teilweise Brutfreien Völker. Das stimmt mich nachdenklich.

    Hab meinen nun von Holtermann, den Magnethalter. Der ist so bombenfest, der fällt nicht ab. Erstaunlich, wie die Autos auf einmal so schön Abstand von einem halten ;-) und der Smoker wird immer wieder schön "angeheizt"

    Ich hatte noch nie Königinnenverlust bei Zugabe des BK's

    Geht die Kö nicht raus, schmeiße ich sie nach ein paar Tagen raus und setzte gegebenenfalls das BK über Absperrgitter, damit die Brut auslaufen kann

    Hallo Ullbert,


    kontrolliere bitte die tägliche Verdunstungsmenge, oft hat sich bei diesem Wetter der große Docht als "zu groß" herausgestellt!

    Während der Behandlung nie füttern! Das Flüssigfutter bringt eine unnötige Feuchtigkeit in die Beute, welche die Konzentration der AS negativ beeinflusst


    Verstehen tue ich jetzt nicht ganz, wie viele Zargen (wie viel Raum) Du zuerst hattest beim stärksten Volk? 3 Stück und darauf den Nassenheider?

    Und dann hast Du später die unterste Zarge weggenommen?

    Ich bezog mich auf den geschlossenen Boden :-)

    Da schreibt Michael was anderes... Tippfehler?
    Normal immer geschlossener Boden.

    Hallo Nikolaus,


    ich nehme pro Zarge bei den 12er Dadant 40ml 60% Ameisensäure.
    Und wenn ich einen halbhohen HR als Verdunstungsraum nutzen würde, nähme ich 50ml.
    Aber immer mit offenem Boden und offenem Flugschlitz.:daumen:

    Als BSV und Imkerberaterin wurde ich schon mehrfach in einem solchen Fall mal von unserem Veterinäramt zur Rate gezogen.
    Hier konnte ich manchmal auch ein bisschen als "Schiedsmann" vermitteln
    Letztendlich sind auf einem begrenzten Raum in einem Wohn-Mischgebiet auch nicht immer eine x-beliebige Anzahl von Bienen auf einem Grundstück erlaubt. Hierzu gibt es einige Gerichtsbeschlüsse.
    Wenn also mit dem Nachbarn gar nicht zu reden ist ( egal, wer hier der Stoffel sein mag), dann würde auch ich den Rat erteilen, das Veterinäramt um Hilfe für eine Einigung zu bitten.
    Es liegt in der Verantwortung des Imkers, die Flugrichtung bzw. den Abflug der Bienen durch Sichtschutz, Hecke oder dergleichen umzulenken. Eine Belästigung durch seine Bienen darf er dem Nachbar nicht zumuten (insofern es wirklich eine ist!)
    Und es liegt doch letztendlich jedem an einer guten Nachbarschaft?!

    Es hängt wirklich immer vom Wetter und der Volksentwicklung ab!

    Die Salweide ist ein guter Anhaltspunkt, aber nicht das A und O
    Wir haben gestern bei schönem Wetter unsere Zander-Völker "eingeengt", indem wir die untere Zarge weg genommen haben. Sobald das Wetter stetig ist und die Temperaturen auch wird dann der Honigraum aufgesetzt ( wir Imkern Zander mit einem Brutraum) - das dürfte auch bald der Fall sein.

    Auch bei Dadant setzen wir dann zeitnah auf.

    Ich kann nur zustimmen, dass der Bautrieb zumindes bei uns zu der jetzigen Zeit der Salweidenblüte sicherlich noch nicht vorhanden ist, das Aufsetzen dient hier eher zur "Gewöhnung", damit der Raum dann auch "rechtzeitig" angenommen wird, bevor die untere Zarge auf einmal überbelagert/belegt wird - denn dann wird's schwer, die Bienen hoch zu bekommen und Schwärmen wird später folgen.

    Kein Frühling/Bienenwetter in Sicht

    bei solchen Temperaturen honigt gar nichts

    Nicht dass die Weide verregnet ...

    Viel Brut haben die Völker bis jetzt nicht.

    Quelle: wetter.com

    Kann ich hier in unserer Region teilweise so nicht bestätigen.
    Aber genau deswegen: BEOBACHTEN - wie rase schon sagte, man verwiegt sich leicht

    Spontan geantwortet:


    Die weibliche Weide liefert bereits Nektar, also da kommt schon vorher was rein.

    Wiegen alleine reicht hier meines Erachtens nicht, wenn man hier keine ausreichende Erfahrung hat(Pollen und Brut hat auch Gewicht)

    Das Wetter beobachten und gegebenenfalls auch mal reinschauen

    Ja, und wir Menschen haben damals in Höhlen gelebt, kleiner als Häuser, keine Ecken.
    Wir haben uns das zu Nutze gemacht, was zur Verfügung stand.
    Demensprechend auch weniger Vorrat, weniger zu putzen, karg eingerichtet, eng zusammengekuschelt ( echt praktisch?), aber auch mehr Todesfälle in jungem Alter....

    Jaaaa, ich weiß, sorry - musste mal raus *Duck und weg*