Beiträge von AxelS

    ... einen großen Fleck Arbeiterinnenbrut...

    Tja Annette, da hast Du wohl bei diesem Volk den Baurahmen zu früh reingehängt, das Volk war noch nicht stark genug und sieht z.Zt. keinen/kaum Bedarf an Drohnen und Vermehrung, hätte aber lieber noch mehr Arbeiterinnen. Dieser Imker-Fehler kommt vor, ist aber nicht dramatisch. Lass diesen Rahmen so wie er ist, die Mädels (und Burschen) dürfen schlüpfen und warte mit einem weiteren Baurahmen noch etwas, bis diese Völker (deutlich) stärker sind. Den ersten Baurahmen kannst Du ja nach den kalten Tagen bei den kommenden Durchsichten immer weiter schrittweise an den Rand des Brutnestes verschieben, bis er irgenwann nicht mehr bestiftet wird und dann rausfliegt oder als Futterwabe dient.

    Alles halb so wild, unsere Mädels wissen schon, was richtig ist :-)

    Axel

    <...>In einem meiner einzargigen Ableger ist soviel los<...>



    Hi Alex,


    wieso "in"? Hast Du das Volk etwa aufgemacht? Falls ja, Finger weg von den Völkern, außer wenn ein sehr wichtiger Grund dafür vorliegt.


    Ansonsten ist es bei uns noch viel zu früh zum Erweitern, so gegen Ende März zur Weidenblüte dürfte es vermutlich so weit sein.
    Also jetzt nur vors Flugloch setzen und den Damen beim Fliegen zuschauen, mehr ist zur Zeit an/in den Völkern nicht zu machen.


    OK, Kontrolle von außen, ob das Flugloch frei ist, und ob die Abdeckung beim Sturm nicht weggeflogen ist natürlich auch noch fällig.
    Und eine Futterkontrolle per Wiegen hast Du ja bestimmt schon gemacht, Einzarger sind da etwas kritisch.


    Erweitert wird übrigens durch Aufsetzen, dabei bitte jedoch keine Brutwaben hochhängen, wie man manchmal lesen kann...


    Grüße,
    Axel

    ...Die AS ist wohl in kürzester Zeit verdunstet, das war ein Schuß in den Ofen...


    Ähmmmm... Verständnisfrage, hast Du die Behandlung bei den angesprochenen 36°-40°C gemacht? Oder auf mildere Tage mit <=30°C gewartet?


    Und der Nassenheider prof. verdampft eigentlich immer die korrekte Menge, saugut das Teil nach meiner Erfahrung! Aber nur, wenn man das Teil korrekt aufbaut, sprich einen Kapillareffekt vermeidet... Berührt bei Dir evtl. der U-Docht das Vlies? Das wäre falsch! Und hast Du die passenden Dochtgröße zu Deinen Beuten gewählt?
    Wieviel ml sind denn bei Dir pro Tag verdampft?


    Grüße
    Axel


    PS: Zum Thema Reinigung hast Du ja schon einen Tipp, da wurde alles notwendige gesagt.

    Hallo Asaya,
    hänge die MW an den Rand des Brutnestes, zwischen letzter Brutwabe und Pollen-/Futterwabe, so störst Du die Damen am wenigsten. Sie werden die auch dort so schnell ausbauen, wie sie es benötigen.
    Wobei eine starkes Volk auch die MW mitten im Brutnest zügig ausbauen würde, ist doch erst Anfang Juni.
    Aber wozu sie stressen, lass das Brutnest zusammenhängend.
    Grüße
    Axel

    Brauch ich eigentlich eine Art Grundkus...


    Wie schon geschrieben, juristisch nicht, aber sinnvoll allemal! Ergänzend zum praktischen Wissen, was Dir ein "Pate" oder die Praxis so vermittelt...


    Du hast den Odenwald als Ort angegeben, dann ist es vermutlich für Dich nicht weit zur Imkerschule des Badischen Imkerverbandes in Heidelberg. Die bieten jedes Frühjahr empfehlenswerte Anfängerkurse an, würde ich Dir fürs nächste Jahr dringend ergänzend empfehlen!


    Kurse sind auch für (Jung-)Imker, die nicht in Baden wohnen, die Kursgebühr ist eher symbolisch.


    --> http://www.badische-imker.de/a…ule-heidelberg/index.html


    Grüße
    Axel

    Jan,
    mache es, wie Josef sagt, Vereinigung mit dem Nachbarvolk (Ableger) über Zeitungspapier geht noch wunderbar...
    Alte KÖ jetzt abdrücken, in einer Woche Zellen brechen, danach über zwei Lagen Zeitung aufsetzen, fertig...
    Haben wir gerade wieder bei mehreren (zu) schwachen Völkern gemacht, geht problemslos und arbeitsarm :-)
    Axel

    Und unsere Mädels haben sich letztes Jahr im Spätsommer über die sehr süßen Himbeeren im Garten hergemacht,
    stockwaagentechnisch leider nicht im messbaren Bereich, denn das wäre eine super Himbeerhonig geworden :-)
    LG,
    Axel

    Bienwalder,


    fange doch erst mal so an zu imkern, wie Dein Imkerpate imkert. Lerne eine mögliche Art der Bienenhaltung, bevor Du Dich zwischen mehreren Alternativen zerreissen tust. Als Anfänger überblickt man das "alles" so wieso nicht :-)
    Kaufe die selben "Kisten", wie Dein Pate hat, dann kann er Dir leichter mit Ablegern, Völkern oder einzelnen Brutwaben (Weiselprobe!) aushelfen, er kann Dir leichter zeigen, wie man damit imkert, den damit kennt er sich aus.


    Nach zwei, drei Jahren hast Du dann vermutlich selber genügend Ahnung, um ggf. Deinen eigenen etwas anderen Weg zu finden. Mache Dir jetzt diesbezüglich keinen Stress, man kann auch in konventionellen Magazinen (Dadant, Zander usw.) eher honigertragsorientiert oder tierfreundlicher arbeiten, seine persönlichen Schwerpunkte setzen.


    Ähmmm.. Du hast doch einen Imkerpaten? Oder?
    Ergänzend dazu gerne auch so etwas hier, Kurse in der Imkerschule, Heidelberg ist ja nicht so weit von Dir weg, hole Dir Wissen, so viel es geht! http://www.badische-imker.de/a…ule-heidelberg/index.html


    Verzicht auf Behandlung mit Ameisen- und Oxalsäurebehandlung? Würde ich Dir als Anfänger dringend abraten! Die natürlichen Säuren sind zwar nicht der Hit, toll ist anders... Aber sie sind die zur Zeit beste bekannte Methode, seine Bienen von den tödlichen Milben zu befreien. ApiLife ist auch keine Schonkost, etwas weniger heftig vielleicht, dafür länger in der Anwendung. Du brauchst dafür einen längeren Zeitraum passenden Wetters... Ich habe es ausprobiert, bin aber schnell wieder zur Ameisensäure zurück gekommen.


    Bei der Ameisensäurebehandlung ist es halt wichtig, dass Du schnell im Kurs und vom Paten lernst, wann man wieviel einsetzt. Befallskontrolle, z.B. mit der Puderzuckermethode und/oder zählen des natürlichen Milbenfalles, ist mega-wichtig, Entmilben von Ablegern oder Schwärmen, bevor sie verdeckelte Brut haben, mit der milderen Milchsäure eine ergänzende Option, Reduzierung der Milben durch totale Brutentnahme usw. Es gibt ergänzend Optionen, die den Säureeinsatz (evtl. bis gg. Null?) ersetzen und ergänzen. Aber (be-)handeln musst Du, so wenig, wie möglich, so viel wie nötig! Erfolgskontrolle hinterher nicht vergessen! Ein Imker, der bienenfreundlich arbeiten möchte, muss ggf. mehr Aufwand in die Kontrolle stecken, aber er hat die tierfreundliche Möglichkeit. Alternativ verrecken Dir Deine und die Völker in der Nachbarschaft an der Varroa, das ist letztendlich auch tierUNfreundlich...


    Keine Schleuder? Wozu machst Du Dir unnötig Arbeit und Stress? Im ersten, zweiten Jahr beim Imkerpaten mitschleudern, das passende Wabenmaß hilft, danach eine angemessene eigene Schleuder + Zubehör kaufen. Alles was man mit Maschinenhilfe besser und schneller machen kann, sollte man auch mt deren Hilfe machen (so weit sinnvoll und bezahlbar, natürlich). Denn schneller als Du denkst, wird die Familie und werden Kollegen von Dir Honig haben "wollen" :-)


    Überwintern auf eigenem Honig? Detailplanung. .. :-) Mache Dir mal diesbezüglich keinen Kopf, bevor es so weit ist... Ersteinmal muss es geeignetes Honig sein, manche Arten eignen sich nicht zur Überwinterung, dann muss im Spätsommer auch noch genügend Honig da sein :-) Einfütterung mit Invertzucker oder Zucker ist keine Vergewaltigung der Völker, das kannst Du entspannt sehen!


    Zwei Völker? Sollte kein Problem sein, die zu bekomme. Einfach den Demeterimker fragen, im Imkerverein oder so... Gesundheitszeugnis wäre wünschenswert! Aber Tipp, zwei Völker sind eigentlich zu wenig, man macht sich damit letztendlich mehr Arbeit, als wenn wann Größenordnung vier, fünf Völker hat. Woher bekommt man bei zwei Völkern eine Weiselprobe, wenn eine oder sogar zwei Königinnen evtl. nicht stiften? Man vermeidet einen Totalverlust, wenn zwei Völker nicht durch den Winter kommen oder falsch berbeitet wurden usw. Plane mal eher eine etwas höhere Anzahl ein, auch wenn Du sie Dir ausgehend von diesen beiden ersten Völkern selber ziehen solltest, also Ablegerbildung und so... Eine nicht so grenzwertig kleine Anzahl ("mission critical") von Völkern zu haben, ist ziemlich entspannend!


    Ach ja, zu kleine Anzahl :-) Gehe mal davon aus, dass Du sehr schnell einen zweiten Standort brauchen dürftest, der mehr als 3km entfernt ist. Ablegerbildung und so... Nur ein Standort reicht i.d.R. nicht aus. Wobei der Heimtstandort im eigenen Garten unbezahlbar genial ist :-)


    Viel Spass mit den Bienen wünscht,
    Axel

    Schnappsidee????


    Schnapsidee! Du wirst sie schon früh genug bei der regulären Durchsicht sehen und kannst sie ggf. zeichnen. Also mache Dir und den Mädels keinen künstlichen Stress, freue Dich einfach, dass sie fleissig stiftet :-)


    Grüße
    Axel

    Ich dachte daran das Wachs auch aus den BR zu recyceln. Liege ich da falsch? Und ich habe ja nur ein Volk. Da fällt noch nicht so viel Drohnenbrut an, dass ich wegen jeder Wabe den Dampfwachsschmelzer anwerfe....


    Api, schaue Dir mal einen Sonnenwachsschnelzer an, den BR inkl. Drohnenbrut rein und innerhalb weniger Stunden hast Du, so denn die Sonne scheint, das "Elend" getrennt zwischen sauberen Wachs und der schnell getöteten Drohnenbrut, die Du dann über Kompost oder Biotonne entsorgen kannst. Wachs aus dem BR ist perfekt, wenn Du Dir einen eigenen Wachskreislauf aufbauen möchtest. Und ein Sonnenwachsschmelzer hat eine perfekte Energiebilanz.


    Grüße
    Axel

    ...Ich war bloß verwundert als in dem Bienenhaus das seit was weiß ich wie lange leer Stand plötzlich Bienen Flogen.
    Dass er kein Gesundheitszeugnis am Haus anbringt ist klar, aber muss man Wirklich keinen Namen und Adresse dran machen, wenn man das in der Öffentlichkeit aufstellt?...


    Gegenvorschlag, warum schreibst Du nicht einen netten Brief in dem Du Dich als Nachbar vorstellst und mit der Bitte, ob man sich als "Nachbarn" nicht mal kennenlernen könnte. Diesen Brief hängst Du wetterfest ans Bienenhasu bzw. die Beuten. Vermutlich wird sich Deine neuer Imkernachbar dann bei Dir melden. Wir habe so z.B. den Jäger kennen gelernt, der seinen Hochsitz unmittelbar neben unserer Bienenwiese hat, man kann Handynummern für den Notfall austauschen und sich kennen lernen.


    LG,
    Axel, der an seinen Bienenvölkern Name und Telefonnummer stehen hat, obwohl man das wie o.g. am angemeldeten Heimatstand nicht muss. Aber wenn mal ein Depp eine Kiste umstürzt oder Fluglöcher blockiert, dann kann ein netter Mensch uns mal anrufen und warnen!

    Ich denke ich muss auch mal Winterlinge wildern gehen, habe da welche in einem frei zugänglichen Vorgarten gesehen... :oops:


    Denke nicht mal im Traum dran...
    Beim Nachbarn klingeln, höflich anfragen, Pott Honig als Dankeschön und gut ist, nix da mit "wildern" in fremden Vorgärten ;-)
    Man, bringe die Leute nicht auf dumme Gedanken!
    Grüße
    Axel, der Dich mit der Mistgabel durchs Dorf treiben würden, wenn er Dich beim Wildern in seinem frei zugänglichen Vorgarten erwischen würde...