Beiträge von Immentun

    Bin ja froh, daß doch noch welche mein Problem erkannt haben ;-)

    Genau, an die mögliche Räuberei hätte ich nicht gedacht. Ist zwar ein starkes Volk, aber der Aufbau "oben drauf" erscheint mir da wirklich gut. So werde ich es versuchen.


    Honig habe ich bereits genug, da können sie lieber was behalten.


    Danke!

    Naja, bei Dadant ergibt der Honigraum nicht dauerhaft einen Sinn. Ich kann den nicht einfach über Herbst oder gar Winter drauf stehen lassen. Was also tun mit dem Honig, wenn er zwar im Winter bei den Bienen sein soll, die Waben aber wieder leer im Schrank. Muß ich für die Damen schleudern oder geht's auch anders?

    Servus!


    Ich habe auf einem Trachtvolk noch einen Honigraum drauf, der nicht voll wurde und nun schon wieder leergefressen wird.

    Ich will sie aber nicht noch ewig so stehen lassen, um nicht noch Überraschungen zu erleben. Den Honig würde ich gern den Bienen zur Verfügung stellen.


    Gibt es eine einfachere Lösung als abzuschleudern?


    Könnte mir z. B. vorstellen, den Honigraum unter den Brutraum zu stellen, notfalls sogar mit einem Absperrgitter. Den Honig müßten sie wohl nach oben tragen.


    Es geht um Dadant-Beuten.


    Beste Grüße!

    Immentun

    So scheint es zu sein, trockene Hitze als Ursache. Ich hatte es auch schon mit weniger Wärme versucht.
    Dampf wäre also das Mittel der Wahl. Ich will ja gern alles aus den Rähmchen entfernen.


    Aber im Sonnenwachsschmelzer ist es doch auch nicht feucht? Bleiben da die trockenen Reste im Rähmchen, oder fällt alles vom Draht ab?


    Beste Grüße!
    Immentun

    Servus!


    Ich habe nun doch etliche alte dunkle Waben, die ich möglichst schonend entfernen wollte, um auch die Drahtung nochmal benutzen zu können. Habe noch keine Schmelz-Erfahrung, und hatte sie mal versuchsweise in den Backofen gelegt, bis 150 Grad. Leider hat sich (wie auch mit Heißluftfön) gezeigt, daß die wirklich Dunklen, die man nicht mehr gelb nennen kann, praktisch nicht zusammenlaufen, sondern (wohl durch die vielen "Ballaststoffe") nur zu verkohlen beginnen.
    Hätte das aus den sonstigen Beschreibungen nicht erwartet. Läuft da was falsch? Kann mir nicht vorstellen, daß das z. B. im Sonnenschmelzer besser ginge.


    Hat jemand 'nen Rat?


    Beste Grüße!
    Immentun

    Servus!


    Mußte heute auch einen Schwarm von einem Stamm schälen, habe es mit dem Sauger versucht. Hatte sie außerdem besprüht, aber das war vielleicht nicht so gut. Im Sauger dann sahen sie aus wie ein toter verbrauster Haufen.
    Habe sie dann ausgeschüttelt, damit sie trocknen und die noch lebendigen aus dem Haufen fortkönnen.
    Nach zwei Stunden traf ich die noch lebende Weisel. Die habe ich nun im Käfig; den Käfig habe ich an ein Gitter 40 cm über den ausgeschütteten Bienen aufgehängt. Unten krabbeln etliche wieder und sammeln sich zu Häufchen.


    Nun müßten die doch eigentlich sicher zu ihrer Weisel, und um den Käfig sich scharen. Oder kann es sein, daß das auch mal nicht klappt, sie es nicht richtig merken oder so? Vor allem, wie schnell muß das klappen? Wenn sie bis Abend nicht dran sind (zweiter Tag), werde ich ungeduldig. Auch mußte ich eine Plane darüberspannen, weil es zu regnen anfing. Vielleicht verdichtet das den Weisel-Duft?


    Beste Grüße!
    Immentun

    Danke, eure Hinweise haben mir schon sehr genützt. Kann mir das gut vorstellen.
    Ich hatte doch den Eindruck, daß auch langsam entwickelnde Völker nach absehbarer Zeit gut entwickelt sind. Dazu gehören offenbar noch mehr günstige Umstände.
    Ich meinte auch Futter 1:1. Hatte schon beobachtet, daß sie eben zu wenig gebaut hatten und für die Brut kein Platz mehr war, nur für mein künstliches Futter...

    Moin!


    Heute mal meinen Kummer, den ich schon Jahre lang habe und für den ich nach einer allgemeinen Erklärung suche.


    Ich imkere in Dadantbeuten, ziemlich extensiv. Nur Naturbau, keine Schwarmverhinderung. Daher auch Schwärme...


    Jedenfalls habe ich jedes Jahr mit Jungvölkern das Problem, daß sie die Beuten nur sehr wenig ausbauen. Ich habe eher kleine Schwärme, manche auch erst im Juni. Die schaffen bis zum Herbst nicht mal die Hälfte der möglichen Wabenfläche. Und doch überleben sie den Winter, aber denkt nicht, es ginge nun richtig los... Da setze ich auch keinen HR auf, hätte aber gern, daß sie nun in der Trachtzeit aufblühen.
    Einmal bekam ich Ableger, und auch die bauten bis zum Herbst nicht mal zehn Waben aus.
    Die späten Schwärme füttere ich sogar, mit Lochglas und dünner Zuckerlösung.


    Wir haben Sandboden, unterer Niederschlagsbereich. Ringsum extensives Weideland und Wald, aber auch in ein paar hundert Metern Gärten sowie Raps. Ich finde also, das Trachtangebot ist nicht zu schlecht, als daß es diese Dauererscheinung erklären könnte.


    Vielleicht könnt Ihr meinem Gesprudel etwa entnehmen, worum es geht, und könnt mir Ideen geben?


    Beste Grüße udn Frohe Ostern!
    Immentun

    Ich bin auch nicht ganz blöd und ahnungslos, Marion, habe mich nur noch nie mit Kunstschwärmen abgeben müssen. Wenn ich manche Wendung nochmal als Frage aufgreife, dann eher, um zu verhindern, daß hier aneinander vorbei geredet wird.


    Die Frage liegt ja auch weniger in den Details, die ich nebenbei erwähnte, sondern darin, wie dieser Schwarm in der Beute zu halten wäre. Und was ich jetzt im Eimer habe, sehe ich nicht mehr als Kunstschwarm an - wenn die nach drei Tagen unter Zuckersirup losfliegen. Insofern war die Frage, ob sie jetzt unbedingt Futter kriegen müssen und welche Nachteile das haben könnte, wenn man sie "gefügig" machen möchte. Ich denke vor allem an die Nachschwärme, die selbst nach dem Einschlagen ausdrücklich nicht gefüttert werden sollen, und ob hier ein Unterschied besteht.


    Beste Grüße!
    Immentun

    Das CO2 ist doch mal ein Hinweis, gut.


    Kälter als 15 Grad geht zur Zeit leider nicht. Pech gehabt?
    Wird die Weisel durch den Käfig mitgefüttert?


    Ähm, auf den Mittelwänden müssen sie doch auch erstmal bauen um das Futter abzulagern?


    an Marion:
    "Futter brauchen alle" - Füttert ihr denn Naturschwärme in der Haft?!


    Beste Grüße!
    Immentun

    Gut, mit dem Schwarmeinschlagen sind wir wohl bis auf Kleinigkeiten alle ähnlich dran. Den Käfig auf Ausfressen umzustellen ist nun wohl nicht mehr angebracht, wo sie nun tagelang miteinander verbracht haben und das wohl ganz gut paßt.


    Fütterei ist so eine Frage. Bei Nachschwärmen wurde doch oft vor dem Füttern gewarnt, damit sie nicht durch die neue Stärkung nach der langen Haft übermütig werden und wieder losziehen. Aber das sind ja auch keine Kunstschwärme. Also sind wohl die meisten für Füttern, was ja eh über kurz oder lang kommen muß.


    Also, zugespitzt: Die Bienen haben jetzt nach dem erneuten Schwärmen wohl nicht besonders viel im Bauch. Ich würde sie trotzdem zwei Tage hängen lassen, ohne Futter, dann schattig (!) einschlagen und gleich füttern. Oder?


    Beste Grüße!
    Immentun

    Na danke, halt doch Deinen Widerwillen mal zurück! Ich propagiere hier keine Endlösung.


    Bringen denn die Mittelwände tatsächlich solche Annahmevorteile?! Und sollen Schwärme tatsächlich im Schatten aufgestellt werden? Immerhin müßte der Standort danach (ab wann?) meist nochmal verändert werden, oder höre ich da heraus, daß Beuten eh immer schattig stehen sollten? Das wäre mir neu.


    Ist es nicht schicklich, als Schwarm(fang)behälter einen Honigeimer zu verwenden? Den Luftzutritt erwähnte ich doch.


    Kann mir nun noch jemand einen guten Rat für ein erfolgreicheres Einschlagen geben? Der Schwarm steht jetzt wieder (ohne Futter) im Eimer im Keller.


    Beste Grüße!
    Immentun