Beiträge von Der Vogtländer

    Jeap, Viecher bereichern das Leben.


    Hab mit meiner Tochter (1. Klasse) jetzt einen Deal gemacht. Wenn ihre beiden Häsinnen zugelassen werden, dann dürfen die Jungen Ende des Jahres zu Hasenleberwurst verarbeitet werden.
    Das hat sie meiner Schwägerin und der Schiegermutter erzählt. Beiden stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.
    Meine Tochter: "Wenn man Fleisch essen will, müssen Tiere geschlachtet werden."
    Bin nur gespannt, ob sie auch noch so redet, wenns dann so weit ist.:roll:


    MfG André

    ...Das sollte man schon im Hinterkopf haben, wenn man es it der Abdrift von synthetischen Insektiziden vergleicht...


    Ist mir klar. Hier gehts um das, was Bauer Heinze denkt, den ich neulich gerügt habe, weil die Staubwolke seiner Beize zum Kinderspielplatz wehte, wenn er mich beim Bedampfen sieht. Oder die gesundheitsbewusste Mama, die neulich einen Vortrag von mir über die bösen Pestizide gehört hat.

    MfG André

    Mal ehrlich - mich gruselts auch bei Bernhard´s Video. Da nimmt einen doch keiner mehr ernst, wenn man über´s Giftspritzen der Bauern und die Abdrift meckert.
    Dennoch finde ich die Grundidee eines Verdampfers mit Vorratsbehälter verfolgenswert.
    Nur müsste der Sublimatstrom zu unterbrechen sein, ohne beim nächsten Stock nennenswerte Aufheizzeiten zu haben.


    MfG André

    Nee - i.O. ist das natürlich nicht, seinen Hund unkontrollierbar laufen zu lassen. Meinen nehm ich auch nur noch an der Leine zum Spaziergang mit, nachdem er als starker Jüngling ein Kalb angehen wollte und nur die Kuh ihn daran hinderte. Nun ist er Rentner, aber der Jagdtrieb bricht durch sobald ich ihm den Rücken zudrehe.


    Und gerade deshalb rechne ich halt mit sowas und hab mein Geflügel wenn mgl. hinterm Zaun, um das Risiko zu minimieren.


    Zum Thema Schafnetze: Die haben wohl auch eher symbolischen Wert. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich diesen Sommer die Schafe auf der Wiese nebenan wieder eingefangen habe, nachdem sie das Netz niedergerannt hatten.


    MfG André

    Bei mir gabs auch Verluste. Der Reineke kam in der Dämmerung vorbei und hat sich 3 Enten für Weihnachten abgeholt - Auch noch mein neues Zuchtpärchen dabei. :o{


    Aber mal ehrlich, ich würde mein Federvieh nicht frei laufen lassen. Ist ja wie ´ne Einladung zum Hühnerschmaus.


    MfG André

    Auf dem Punkt gebracht. ...


    Das ist doch nicht der Punkt. (Ich gehe mal davon aus, dass sich "ohne" auf den A-Saft an sich bezog.) Der Spessartimker warnt vor den Stoffen, die das Absetzen der Trübstoffe verhindern.


    Met kann, jetzt mal abgesehen von der entsprechenden VO, auf traditionell so verschiedene Art hergestellt werden.
    Ein Apfelmet hat seinen eigenen Charakter, ein Beerenmet auch. Andere bevorzugen Milchsäure, wieder andere Zitronensäure.
    Lasst doch mal die Vielfalt zu.
    Schmecken muss er!!!!!


    Bei Apfelmet ist immer der frische Saft von mgl. säurereichen Äpfeln (also alte Sorten, die noch nicht züchterisch "weichgespült" sind) viel empfehlenswerter als fertiger, pasteurisierter Saft aus dem Supermarktregal.


    Mein derzeit bevorzugtes Rezept setz Zitronensäure und Säurekombi (Apfel-, Zitronen- und Weinsäure) ein. Wird sich aber sicher mit der Zeit noch ändern.


    Spätestens wenn "Met" verkauft werden soll ist allerdings nur noch Zitronensäure erlaubt.


    MfG André

    Muss der Honig eigentich völlig in Ordnung sein oder klappt es auch mit leicht angegorenem Waldhonig?...


    Hallo Jan,
    Gärhonig ist kein Problem.
    Ich hab den erhitzt und dann mit Killerhefe angesetzt - gab einen vielgerühmten leckeren Met.
    Aber ....
    ob ein Met aus Waldhonig schmeckt, weiß ich noch nicht. Adam rät ja eher zu milden Honigen. Ich habs noch nicht probiert.


    @ lauser:
    hier noch zwei Links hier aus dem Forum:
    Metherstellung / Ansatz

    Mein erster Met


    und ich empfehle die "Nachzuckermethode".


    @all: Was das Lagern macht? : Es passiert u.A. die s.g. "Säuregährung", bei der Zitronensäure u. andere zu Milchsäure umgewandelt werden, was den Wein milder macht.


    MfG André

    Heut lief mir ein interessanter Artikel aus dem Technology Review vom 03.11.2014 über den Weg.


    Australische Forscher platzieren am Beutenausgang einen Spender mit Sporen eines parasitären Pilzes, der den "Monilinia-Pilz" verdrängt, aber Früchte, Bienen und Menschen angeblich nicht schädigt. Damit impfen sie praktisch jede Blüte einzeln.


    Wenn´s wirklich harmlos ist, dann her damit. Die Monilia macht meinen Obstbäumen hier sehr zu schaffen.


    MfG André