Beiträge von Der Vogtländer

    Habt Ihr auch Probleme mit Eierfressern wg. d. Stallpflicht?


    Meine Cemanis patrouillieren regelrecht, bis eine andere gelegt hat.
    Zwar geht mein Vater am Vormittag öfters zum Nachschauen, doch viele Eier bekommen wir nicht ab.


    Habt Ihr Tricks/ Ideen?


    MfG André

    Ja, 100% sicher bin ich mir nicht mit der Diagnose, deshalb das "(?)" im Titel.


    @ Jakobm (#2): Der Link steckt unter "toxische Wirkung" im Eingangsthred versteckt. (und jetzt auch hier)


    @ WFLP (#3): Da fehlt mir auch noch das Verständnis, warum schon das Sterben im Herbst?


    @ Drobi (#6)/ all: Ja, die Behandlung habe ich auch wie in den letzten Jahren durchgeführt, jedoch wg. der eig. Erkrankung nicht den Erfolg überprüft.
    Im Spätsommer Apiguard (das Wetter dazu war ideal).
    Bei der Winterbehandlung mit OS (verdampft) waren dann Völker mit nur unwesentlichem Milbenfall und andere mit starkem dabei. In der Trachtzeit habe ich auch regelmäßig Baurahmen ausgeschnitten. - Also alles ungefähr, wie in den letzten 9 Jahren auch.


    @ Michael (#7): Ja, die Bruträume waren teilweise "rammelvoll". Genau das hatte ich einfach nicht auf dem Schirm.


    Im zuständigen Bieneninstitut (Hohen Neuendorf) fragte ich an, welche Untersuchung evtl. sinnvoll sein könnte. Hier wurden die Viren vorgeschlagen, was jedoch nicht grad im unteren Preissegment liegt. Meine Frage, ob man einen Schaden aufgrund Melezitose nachweisen könne, wurde verneint.
    Zu der Untersuchung auf Viren konnte ich mich noch nicht durchringen, weil A) die Waben der Winterverlusste eindeutig verkotet waren, wie für einen Melezetoseschaden beschrieben und weil B) ich den Nutzen eines evt. pos bzw. neg. Befundes nicht sehen kann. Für ein größeres Augenmerk auf die Erfolgskontrolle der Behandlung bin ich jetzt eh sensibilisiert.
    AFB hab ich übrigens auch angefragt. Da meinte man, es wäre unwahrscheinlich wg. falscher Jahreszeit.


    Grübelnde Grüße


    André

    Liebe Imkergemeinde,


    heut möchte ich mich mal wieder mit einer Eselei outen, die mich in diesem Winter evtl. alle Völker kosten kann.:oops:


    Und so nahm das Unglück seinen Lauf:
    Ich hatte es geschafft im Frühling und Frühsommer meinen Bestand auf 19 Völker aufzubauen. - Alles lief bestens und der Honig floss.


    Im Juni wurde ich wg. einer chronischen Schmerzerkrankung auf neue Medis eingestellt und quasi per Verordnung zum Zombie gemacht. - Die Folge: Ich erledigte pflichtbewusst unter extra Pillen die Routinearbeiten an den Völkern - meist um Wochen zu spät.


    Das Thema Melezitose gabs in meiner Routine nicht. Eine M.-Tracht hatte ich bewusst noch nie erlebt.




    Also schob ich den kandierten Honig auf die zu späte Schleuderung. Die Waben weichte ich ein und setzte sie zum ausfressen auf die stärksten Völker ... heut leben diese nicht mehr.


    Beim Einfüttern gabs kaum Futterabnahme aber die Beuten waren auch so reichlich voll ..."Wer nicht will, der hat schon!"


    Im Oktober wanderte ich Völker von einem "Blühfeld" nach Hause. 4 von 8 waren tot.


    Ich hatte immer noch nur an einzelnen Tagen ausreichend Kontrolle über meine Sinne und packte diesen Verlust zu den "x-Akten".


    Zur Winterbehandlung, die ich üblicherweise zwischen Weihnachten und Neujahr mache, musste ich 7 weitere Beuten verschließen.


    Vor einigen Tagen noch zwei dazu, so dass ich auf dem Heimatstand nur noch zwei Völker habe. (Die 4 Ableger auf dem zweiten Stand hab ich noch nicht wieder abgehört.)


    Ich befürchte bei dieser Tendenz das Schlimmste!


    Wie siehts in den Völkern aus?:
    In den Oktober-Ausfällen waren kaum Bienen übrig und die steckten kopfüber in den Zellen um die Brut.
    Bei den Toten jetzt liegt sehr viel Totenfall in den Beuten. Die letzten stecken wieder kopfüber in den Zellen und die Waben um das Brutnest sind kotverschmiert.

    Was mich verwunderte: Ich hatte angenommen, dass die Bienen auf Melezitose verhungern, weil das Zeug zu fest ist. Rings um die Toten in den Waben fand sich jedoch reichlich flüssiges Futter in offenen Zellen. Jetzt lese ich, dass die Verlusste durch Melezitose wohl durch eine toxische Wirkung der reichlichen Mineralstoffe begründet sind.



    Der Medi-Entzug ist bei mir jetzt durch und ich kann - Gott seis gedankt! - wieder klar denken.


    So kam mir im Nachhinein ein post vom Henry in den Sinn. Er überwintere aus der Überzeugung heraus, der Bienengesundheit damit zu dienen, nur auf Futtersirup/ Zucker... (hab den Link leider nicht).



    Auch von anderen Imkern höre ich schon von Ausfällen. - Hier hatte einfach kaum ein Imker Zement als „Gift für die Bienen“ auf dem Schirm.


    Für mich steht jetzt das große Einschmelzen und Rähmchen+Beuten aufarbeiten an.



    Fazit: Bei allem Wunsch nach naturnaher Imkerei - Auf Honig überwintere ich keine Völker mehr!!! Die alten Bücher behalten Recht.

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    Das Gute an der Melezitose: Trotz der geringen Schleuderausbeute kam so viel Honig rein, dass ich einen Neuanfang plane.


    Wenn also der Eine oder Andere Imker aus der Region Thüringer -, Fränkisches-, Sächsisches Vogtland oder dem West-Erzgebirge Völker im Dadant US-Maß verkaufen möchte, würde ich mich über ein Angebot per PN freuen.




    Euer André


    aus dem wunderprächtig verschneiten Vogtland!!!

    Hallo miteinander,


    eine meiner neuen Königinnenlegte über Wochen viele Eier in einem wunderschönen Nestbereich ab - wie gemalt.
    Leider fand ich niemals geschlüpfte Maden. - Also nich mal Drohnenbrut.
    Mit der mitlerweile neuen Queen klappt alles wunderbar.


    Hat das schon mal jemand gehabt?
    bzw. kann jemand erklären, was da biologisch dahinterstecken könnte?

    MfG André

    Hallo Miteinander,


    ein neuer Drucker muss her. Der alte sw-Laser hat sich verabschiedet.
    Ich möchte mit dem Neuen auch Farbetiketten drucken können und dachte bei den gesunkenen Farblaserdrucker-Preisen zunächst an einen solchen, da ich meinte, die Etiketten aus Tintenstrahlern seien nicht wasser- bzw. wischfest genug.


    Bei meiner Regerge stieß ich dann auf "Pigmenttinte" als vermeintlich gute Laser-Alternative.
    Die Testberichte dazu lesen sich vielversprechend. Auch bei den Druckkosten soll es Kandidaten geben, die den Lasergeräten überlegen sind. Dazu kam der Hinweis meiner Gattin, auf die gesundheitliche Bedenklichkeit von Tonerstaub. Andererseits droht man gemeinhin bei den Tintlingen mit der Gefahr des Eintrocknens.


    Nun meine Fragen in die Runde:
    Wer hat Erfahrung mit diesen Druckern und kann sie empfehlen oder eben nicht?
    Wie sind die Druck-Ergebnisse verglichen mit denen aus Lasergeräten?
    MfG
    André

    Abber nehm keine Milchsäure!!!


    Das die vorhandenen Säuren werden sowieso früher oder später zu MS umgewandelt.
    Den Sauerkrautgeschmack im Abgang finde ich nicht so prickelnd.
    Ich nehm Zitronensäure und Apfelsäure.


    Den Tank würd ich mgl. bald auffüllen, denn wenn die stürmische Gährung durch ist, ist bei einem halbvollen Tank die Gefahr von Weinfehlern durch Sauerstoff zu groß.


    MfG André

    Nun ja - bei mir waren die Ohrenkneifer wirklich lästig - sie waren einfach überall. Als ich spät zu Bett ging und meine Atemmske aufsetzte krabbelte einer um meine Nase rum ...
    Marienkäferlarven gab es letztes Jahr auch sehr viele bei uns.
    Und an Katzen allein kanns nicht liegen mit der Vogelarmut bei Euch. Hier gibt’s auch Katzen...
    Doch die kommen ...
    ...erstens in meinen Nistkästen nicht an die Stare und Kohlmeisen,
    ...zweitens nicht an die Blaumeisen im Schaukelgestell meiner Tochter,
    ...drittens nicht an das Amselnest im Efeu an der Garage und
    ...viertens nicht ans Wachholderdrosselnest oben auf der großen Fichte ...
    Auch die Spatzenpopulation hat in den letzen Jahren hier massiv zugenommen. Ihr Lieblingsplatz - der Hagebuttenstrauch den ich an meinem Parkplatz wachsen lasse.
    Dazu kommt ein ständiges Angebot an Körnerfutter durch meine Hühnerhaltung.


    Und - kein normaler Gartenzaun hält eine normale Katze auf.


    Und die Logik "mehr Insekten im letzten Jahr >>> bessere Jungenaufzucht und mehr Bruten in diesem Jahr" erschließt sich mir schon.
    Spekulativ ist zunächst natürlich der Zusammenhang zum Neonic-Verbot, es könnte auch am milden vorletzten Winter liegen.


    MfG André

    Zu Markus´s Redebeitrag:


    auch bei uns hat sich was in der Vogelwelt getan. Dieses Jah gab es auffällig viele Brutpaare verschiedener Arten allein in unserem Garten. Besonders fällt es mir beim Wäsche abnehmen auf - so viele "Treffer" wie dieses Jahr haben die Piepmatzen noch niel gelandet.
    Den Grund sehe ich im massiven Insektenaufkommen des letzten Jahres. Allein die Ohrenkneifer waren regelrecht eine "Plage". Der Zusammenhang zum Neonik-Verbot drängt sich auf.


    Mfg André

    Ich hab zwar hier nicht genügend Robinie für eine "Tracht", ...
    aber ich freu mich riesig!!! ...
    Meine vor Jahren gepflanzten Robinien blühen seit 3 Tagen zum ersten Mal die Bieneleins freut es und mir geht das Herz auf!!!


    MfG
    André