Beiträge von Bienen-Freund

    Ich hatte schon mal eine kleinere Fritz Schleuder, mit der man auch abfüllen konnte. Dazu ein Rührstab, der vom Schleudermotor angetrieben wurde. Eine feine Sache. Ich bin davon nur deshalb abgekommen, weil man nicht schleudern konnte, wenn die Schleuder voller Honig zum Rühren war :-) Doch echt. Dann habe ich mir eine größere Schleuder gekauft und in einer extra Rührstation mit dem Schleudermotor gerührt. Den kann man schnell mal umsetzen. Die Eimer mische ich oft nach Wassergehalt, vlt. nicht so extrem mit 19%. Es ist immer gut, wenn der Honig im Bereich von 17% liegt.

    Hallo Imkerfreunde,


    noch niemand hat hier darauf hingewiesen, dass die Hersteller solcher lebensmittelechten Kunststoffeimer selbstverständlich von einem einmaligen Gebrauch ausgehen. Die Eimer dienen der Auslieferung von Pizzateig, Joghurt oder Kompott und werden dann "entsorgt".


    Insofern ist der Verweis auf Edelstahlkannen sehr sinnvoll. Dort gibt es keine Weichmacher, die in den Honig diffundieren können, dementsprechend keine Alterung/Verhärtung der Kunststoffe und keine unter Belastung geplatzten Eimer.


    Für längerfristig planende Imker sind Edelstahlgefäße ein wichtiges Ziel, ein "must have". Wenn man nicht genügend davon hat, hilft auch ein baldiges Abfüllen ins Glas. Eine Lagerung von Honig in Kunststoff über Jahre ist wenig sinnvoll. Meine Meinung.

    Es gibt einen interessanten Beitrag von Prof. Tautz, der diese These in Frage stellt. Denn bei Bränden fliehen die Bienen tatsächlich nicht, sie gehen zugrunde. Außerdem könnte die Königin nicht mitfliehen, sie ist zu schwer. Prof Tautz schreibt, ich darf zitieren:


    "Ohne Königin und ohne Brut würde ein vor einem Feuer geflohener Schwarm auf jeden Fall sterben. Die Flucht käme einem sicheren Selbstmord gleich. Der Rauch wird auch mit Sicherheit die chemische Kommunikation verhindern, auf der ein geordnetes Schwarmverhalten basiert. Und es gibt keine einzige gesicherte Beobachtung über einen Schwarmauszug bei Feuer."


    Quelle: http://www.bee-careful.com/de/…dafrikanische-honigbiene/


    Aber unbestritten nehmen die Bienen Honig auf, wenn der Imker sie mit Rauch einnebelt. Für mich eine bessere Alternative: ein Wasservernebler. Der Wasserdunst wirkt ungemein beruhigend.

    Hallo Imkerfreunde,


    ich stand mal in Südfrankreich in einem ausgedehnten Erika-Gebüsch, das ganz toll blühte und sehr gut von Honigbienen besucht war. Mir gelangen meine besten Makro-Aufnahmen aus den Hand.

    Dann hörte ich ein Brummen, ein anderes Fluggeräusch, und sah im Geäst zwei Exemplare der Vespa Velutina langsam hin und her fliegen. Sie waren ganz nah bei mir, setzten sich aber nicht ab. Ob sie eine Biene abfangen konnten, habe ich nicht gesehen.

    NUR: Innerhalb kürzester Zeit war alles Gefliege vorbei, keine Biene mehr zu sehen. Sie hatten blitzartig Reißaus genommen.

    Liebe Imkerfreunde,


    das war so interessant zu lesen bisher, wollt Ihr (die Diskussionswilligen) nicht zum Thema zurückkehren?

    Der Autor in der Biene begründet ja die Trennung von Altwachs und Deckel- bzw. Drohnenwachs.

    Ich folge darin eigentlich seit jeher, weil mir schon früh klar war, dass jeder "Kreislauf" einen Preis fordert, sprich die Rückstände egal ob aus Autoabgasen oder Spritzmittel sich anreichern.

    Die Gefahr des Übertritts solcher Mittel in den Honig ist mir zu riskant.


    Viele Grüße, Bienen-Freund

    Hallo Leute,


    die Redaktion hat sich immer bemüht, bei der Auswahl der AutorInnen ein möglichst breites Spektrum der Imkerschaft zu repräsentieren. Es führen viele Wege nach Rom.


    Es wäre ja langweilig, immer die gleichen persönlichen Arbeitsweisen darstellen zu lassen.

    Deshalb ist nun auch mal die Fischermühle dran, so wie es (auszugsweise) auch Wolfgang Ritter, Reiner Schwarz oder eben auch Erika Mayer waren. Da hat jedes seine eigene Handschrift.


    Eine Übersicht zum Download der Monatsbetrachtungen seit 2007 in ADIZ/biene/Imkerfreund (heute bienen&natur) gibt es hier:

    https://www.bienenundnatur.de/…iger/monatsbetrachtungen/


    Viele Grüße, Bienen-Freund

    Das Volksbegehren wird vom Trägerkreis nicht mehr beworben.

    Auf ihrer Homepage volksbegehren-artenschutz.de schreiben die Initiatoren:

    "Die Landesregierung hat uns einen Dialogprozess angeboten, um gemeinsam ein umfassendes Artenschutzgesetz zu verabschieden, das nicht hinter unseren Zielen zurückbleibt. Dies wollen wir annehmen."


    Seit Anfang Oktober hat die Süddeutsche Zeitung genauer darüber berichtet, man suche "Volksbegehren Bienen Kretschmann" und findet diverse Berichte/Artikel über die Interessenlagen und wie und warum der Initiativkreis Volksbegehren Artenschutz zurückgerudert ist.


    Man ist in der Realpolitik angekommen.

    Man muss vielleicht dazu wissen, dass die Autorin lt. Angabe im Klappentext über zwei Sommer in Athen ehrenamtlich im Flüchtlingslager gearbeitet hat. Sie dürfte sehr viel Elend gesehen und erfahren haben. Die Handlung ist sicher authentisch oder könnte es sein (es handelt sich um einen Roman), aber ich finde auch die Figuren recht flach gezeichnet. Erzählt wird eine Handlung ohne Tiefe der Charaktere.


    Das ist bei Andrej Kurkow, Graue Bienen (ein Imker im Kriegsgebiet der östlichen Uktaine) oder bei Norbert Scheuer, Winterbienen ganz anders. Diese beiden Romane sind aus meiner Sicht literarisch gelungen und fesseln einen beim Lesen ganz besonders.

    Von dem Wespenberater K.L. aus Altötting habe ich den Tipp, im zeitigen Frühjahr vor der Nistplatzsuche der Wespenköniginnen die Schlitze der Rollokästen oder irgendwelche andere Öffnungen mit Nelkenöl zu versehen, entweder durch einen kurzen Sprühstoß oder mit einem Tuch. Es genügt eine schwache Konzentration, ähnlich wie wenn man über die geöffneten Bienenkästen ein mit Nelkenöl imprägniertes Tuch legt.

    Ich habe seitdem keine Probleme mehr mit Wespen am Haus.

    Nelkenöl bekommt man als kleines Fläschelchen im Imkerhandel oder in der Apotheke. Ich hab meins schon "ewig", als Preis steht 3 Euro drauf :-)