Beiträge von Bienen-Freund

    Hallo Imkerfreunde,


    ich stand mal in Südfrankreich in einem ausgedehnten Erika-Gebüsch, das ganz toll blühte und sehr gut von Honigbienen besucht war. Mir gelangen meine besten Makro-Aufnahmen aus den Hand.

    Dann hörte ich ein Brummen, ein anderes Fluggeräusch, und sah im Geäst zwei Exemplare der Vespa Velutina langsam hin und her fliegen. Sie waren ganz nah bei mir, setzten sich aber nicht ab. Ob sie eine Biene abfangen konnten, habe ich nicht gesehen.

    NUR: Innerhalb kürzester Zeit war alles Gefliege vorbei, keine Biene mehr zu sehen. Sie hatten blitzartig Reißaus genommen.

    Liebe Imkerfreunde,


    das war so interessant zu lesen bisher, wollt Ihr (die Diskussionswilligen) nicht zum Thema zurückkehren?

    Der Autor in der Biene begründet ja die Trennung von Altwachs und Deckel- bzw. Drohnenwachs.

    Ich folge darin eigentlich seit jeher, weil mir schon früh klar war, dass jeder "Kreislauf" einen Preis fordert, sprich die Rückstände egal ob aus Autoabgasen oder Spritzmittel sich anreichern.

    Die Gefahr des Übertritts solcher Mittel in den Honig ist mir zu riskant.


    Viele Grüße, Bienen-Freund

    Hallo Leute,


    die Redaktion hat sich immer bemüht, bei der Auswahl der AutorInnen ein möglichst breites Spektrum der Imkerschaft zu repräsentieren. Es führen viele Wege nach Rom.


    Es wäre ja langweilig, immer die gleichen persönlichen Arbeitsweisen darstellen zu lassen.

    Deshalb ist nun auch mal die Fischermühle dran, so wie es (auszugsweise) auch Wolfgang Ritter, Reiner Schwarz oder eben auch Erika Mayer waren. Da hat jedes seine eigene Handschrift.


    Eine Übersicht zum Download der Monatsbetrachtungen seit 2007 in ADIZ/biene/Imkerfreund (heute bienen&natur) gibt es hier:

    https://www.bienenundnatur.de/…iger/monatsbetrachtungen/


    Viele Grüße, Bienen-Freund

    Das Volksbegehren wird vom Trägerkreis nicht mehr beworben.

    Auf ihrer Homepage volksbegehren-artenschutz.de schreiben die Initiatoren:

    "Die Landesregierung hat uns einen Dialogprozess angeboten, um gemeinsam ein umfassendes Artenschutzgesetz zu verabschieden, das nicht hinter unseren Zielen zurückbleibt. Dies wollen wir annehmen."


    Seit Anfang Oktober hat die Süddeutsche Zeitung genauer darüber berichtet, man suche "Volksbegehren Bienen Kretschmann" und findet diverse Berichte/Artikel über die Interessenlagen und wie und warum der Initiativkreis Volksbegehren Artenschutz zurückgerudert ist.


    Man ist in der Realpolitik angekommen.

    Man muss vielleicht dazu wissen, dass die Autorin lt. Angabe im Klappentext über zwei Sommer in Athen ehrenamtlich im Flüchtlingslager gearbeitet hat. Sie dürfte sehr viel Elend gesehen und erfahren haben. Die Handlung ist sicher authentisch oder könnte es sein (es handelt sich um einen Roman), aber ich finde auch die Figuren recht flach gezeichnet. Erzählt wird eine Handlung ohne Tiefe der Charaktere.


    Das ist bei Andrej Kurkow, Graue Bienen (ein Imker im Kriegsgebiet der östlichen Uktaine) oder bei Norbert Scheuer, Winterbienen ganz anders. Diese beiden Romane sind aus meiner Sicht literarisch gelungen und fesseln einen beim Lesen ganz besonders.

    Von dem Wespenberater K.L. aus Altötting habe ich den Tipp, im zeitigen Frühjahr vor der Nistplatzsuche der Wespenköniginnen die Schlitze der Rollokästen oder irgendwelche andere Öffnungen mit Nelkenöl zu versehen, entweder durch einen kurzen Sprühstoß oder mit einem Tuch. Es genügt eine schwache Konzentration, ähnlich wie wenn man über die geöffneten Bienenkästen ein mit Nelkenöl imprägniertes Tuch legt.

    Ich habe seitdem keine Probleme mehr mit Wespen am Haus.

    Nelkenöl bekommt man als kleines Fläschelchen im Imkerhandel oder in der Apotheke. Ich hab meins schon "ewig", als Preis steht 3 Euro drauf :-)

    (...) ... Überlegung ob ich dann über Winter das ASG drin lassen sollte, damit die 1/2 Zarge nicht auch mit Brut gefüllt wird. Was meint ihr so dazu ?

    Hallo,

    Ich imkere mit einem Brutraum (Zander) > ASG > 1/2 Zarge HR > Normalzarge HR.

    Davon halte ich nichts. Die Wintertraube würde dann zum Teil ober- und zum Teil unterhalb des ASG sitzen. Das ist ganz schön kalt und hinderlich.

    Außerdem: Brut im Winter, warum?


    Ich kenne nur einen Grund für Deine Methode: Wenn der Imker alt und krank ist und keine Kraft mehr hat, die Zarge abzuheben und das ASG rauszunehmen. Das kann man verstehen, es bringt aber nichts.

    Hallo Imkerfreunde,
    ich hatte auch mal so ein Beschattungsproblem.

    Ich hab einfach zwei größere Sonnenschirme, die wir schon im Garten hatten, bei den Bienen aufgestellt. Dies führte je nach Sonnenschein zur Entspannung der Hitze auf den vier Beuten. Da ich nur alle paar Tage zu den Bienen fahren konnte, hab ich auf die wassergefüllten Ständer noch ein paar Verbundsteine gelegt. Diese "Konstruktion" hat auch Unwetter ausgehalten, das Tuch der Schirme wurde halt tropfnass, trocknete dann aber wieder.

    Hallo Fischers-Biene,


    ich würde den Wasserhonig zurück füttern. Alles andere bleibt Stückwerk. 18% sind ja auch noch grenzwertig.

    Nichts ist schlimmer als der Honig gärt beim Kunden. Das ist Ultra peinlich.


    Der Fehler liegt meist darin, dass die Randwaben am Rand noch ein wenig spritzen. Das reicht, um einen 17 Prozenter zu verwässern. Hol mal mit einem trockenen Streichholz Nektar/Honig aus einzelnen Wabenzellen und messe das mit deinem Refraktometer. Du wirst staunen über die Bandbreite der Werte. Das geht von 15% bis 20%. Die Mischung durch die Bienen macht den Unterschied.

    Hallo Leo,


    es ist fast alles gesagt. Bitte glaube einem alten Hasen und lass um Himmels willen die Bienen und den Baum in Ruhe.


    Du kannst dem Besitzer aber die Perspektive aufweisen. Das Bienenvolk wird in der Regel nicht über den Winter kommen. Entweder verhungert es, weil die Vorräte nicht ausreichen, oder die Varroamilbe macht die Bienen so krank, dass sie eingehen.