Beiträge von Bienen-Freund

    (...) ... Überlegung ob ich dann über Winter das ASG drin lassen sollte, damit die 1/2 Zarge nicht auch mit Brut gefüllt wird. Was meint ihr so dazu ?

    Hallo,

    Ich imkere mit einem Brutraum (Zander) > ASG > 1/2 Zarge HR > Normalzarge HR.

    Davon halte ich nichts. Die Wintertraube würde dann zum Teil ober- und zum Teil unterhalb des ASG sitzen. Das ist ganz schön kalt und hinderlich.

    Außerdem: Brut im Winter, warum?


    Ich kenne nur einen Grund für Deine Methode: Wenn der Imker alt und krank ist und keine Kraft mehr hat, die Zarge abzuheben und das ASG rauszunehmen. Das kann man verstehen, es bringt aber nichts.

    Hallo Imkerfreunde,
    ich hatte auch mal so ein Beschattungsproblem.

    Ich hab einfach zwei größere Sonnenschirme, die wir schon im Garten hatten, bei den Bienen aufgestellt. Dies führte je nach Sonnenschein zur Entspannung der Hitze auf den vier Beuten. Da ich nur alle paar Tage zu den Bienen fahren konnte, hab ich auf die wassergefüllten Ständer noch ein paar Verbundsteine gelegt. Diese "Konstruktion" hat auch Unwetter ausgehalten, das Tuch der Schirme wurde halt tropfnass, trocknete dann aber wieder.

    Hallo Fischers-Biene,


    ich würde den Wasserhonig zurück füttern. Alles andere bleibt Stückwerk. 18% sind ja auch noch grenzwertig.

    Nichts ist schlimmer als der Honig gärt beim Kunden. Das ist Ultra peinlich.


    Der Fehler liegt meist darin, dass die Randwaben am Rand noch ein wenig spritzen. Das reicht, um einen 17 Prozenter zu verwässern. Hol mal mit einem trockenen Streichholz Nektar/Honig aus einzelnen Wabenzellen und messe das mit deinem Refraktometer. Du wirst staunen über die Bandbreite der Werte. Das geht von 15% bis 20%. Die Mischung durch die Bienen macht den Unterschied.

    Hallo Leo,


    es ist fast alles gesagt. Bitte glaube einem alten Hasen und lass um Himmels willen die Bienen und den Baum in Ruhe.


    Du kannst dem Besitzer aber die Perspektive aufweisen. Das Bienenvolk wird in der Regel nicht über den Winter kommen. Entweder verhungert es, weil die Vorräte nicht ausreichen, oder die Varroamilbe macht die Bienen so krank, dass sie eingehen.

    Ich ziehe das Thema mal wieder hoch, weil Ulla Lachauer bald in Frankurt/Main liest.


    Nämlich am kommenden Mittwoch, 27. Februar um 19.30 Uhr im


    Literaturhaus Frankfurt am Main e. V.

    Schöne Aussicht 2

    60311 Frankfurt am Main


    Viele Grüße an alle, Bienen-Freund


    Na ja, der Trog gehört innen imprägniert. Manche Firmen nehmen Bootslack. Man kann den Trog nach Gebrauch gut mit dem Gartenschlauch ausspritzen.

    Ich schätze das Füttern mit dem oben aufgesetzten Trog, es geht klar und sauber. Keine Bienen kommt zu Schaden. Die paar Bienen, die nach dem Abnehmen noch im Aufstieg zum Futter verweilen, klopft man mit ein paar Schlägen auf den Boden raus.

    Verbleibt Futter im Trog, hat man einen großen Trichter und kann das Futter schräg über Eck wieder in den Kanister füllen.

    Viele Grüße, Bienen-Freund

    Jo, ich fand das Buch auch sehr interessant, hab es sogar zu Weihnachten verschenkt. Mir gefällt besonders der Reportagecharakter, wie die Imker unter den verschiedenen Bedingungen leben oder gelebt haben, und welche Rolle die Bienen in ihrem Leben spielten. Ein tolles Beispiel Franc Sivic in Slowenien, der sich mit Bienen listig durch das Leben im Kommunismus geschlagen hat. Er entging sogar dem Militärdienst, weil er in der Schweiz beim "Klassenfeind" die Imkerei studiert hat, um die Bienenhaltung in Slowenien zu verbessern.

    Summa summarum:

    Viele tolle Infos, man lernt dazu, und Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt.