Beiträge von imkerhh

    Pflegevolk muss stark sein, dennoch wäre es mir für die Bienen zu kalt.


    Frühzucht ist Mühzucht kommt nicht von ungefähr.


    Mit einiger Erfahrung gelingt es sicherlich.


    Ein guter Anhaltspunkt ist immer die Öffnung der Belegstellen. Zu dem Zeitpunkt sind Wetter und Drohnen im Überfluss vorhanden sowie die Wahrscheinlichkeit das an dem Tag wo die Weisel brünstig ist wir auch gesicherte 20 Grad haben.

    ich finde das ist schwer, denn in 2020 ist der Blütenkalender schon sehr weit um nicht zu sagen 2-3 Wochen zu früh. Daher mag laut Blütenkalender ein Honigraum passen, der Honigraum aber nicht.

    Der klassische Segeberger Imker hat in der Regel mit 2 Zargen überwintert um zum 15.3. bzw. 1.4. die untere Zarge zu entfernen und eine neue oben drauf mit Mittelwänden zu geben:/.

    Der Segeberger Imker hilft seinen Bienen oft so wie in Post #1 beschrieben. Es wird eine Wabe von unten in den Honigraum gehangen, die Bienen tapern hinterher und fertig.

    Bei V02 war das Volk wohl noch zu schwach. Nur weil die Kirsche blüht heißt es nicht, das der Honigraum rauf muss, speziell bei "schwachen/schwächeren" Völkern, wie soll das ein "Anfänger" das beurteilen? Richtig oftmals gar nicht!


    Wir haben hier im Norden Tagsüber um die 12-16°C sicherlich auch mal kurzzeitig an die 18°C und Wind. Nachts runter bis auf 0°C. Das beutet es honigt nicht den ganzen Tag und das was reinkommt wird dann eben noch verbrütet bzw. selber verbraucht.


    Starke Völker sammeln sicherlich einiges on Top, da hier auch die Flugbienen in ausreichender Anzahl in dem Moment wo es die 90 Minuten am Tag auch Honigt auch was mit zurück bringen.


    Ein Indikator kann auch sein, wenn die Futterkränze über der Brut großteils aufgebraucht sind, da gehen die Bienen höher.


    Ist über den Brutnest noch ein dicker Futterkranz fühlen sich Bienen nicht unbedingt angesprochen weiter nach oben zu gehen und mal zu gucken. Finden sich dann auch noch "nur" Mittelwände ist es doppelt doof. 0

    Ausgebaute Honigwaben vom Vorjahr können die Honigraumannahme ebenfalls positiv beeinflussen.

    Landbelegstelle für Ligustica mit 4 Drohnenvölkern wäre es nichts anderes als ein Witz.

    Sicherlich wenn 1000 Königinnen angeliefert werden nicht so optimal. Im kleinen Stil für gute 100 Königinnen sicherlich mehr als ausreichend.

    mmh,

    hatte schon die eine oder andere künstliche Befruchtung (Königin natürlich). Um von dieser Nachzuziehen haben die gut funktioniert. Im Wirtschaftsvolk fehlte mir immer die Leistung und selten war nach einer Saison massives Umwechseln angesagt, da die "Luft" irgendwie raus war.

    In kleinen Einheiten waren allerdings auch mal 2 Winter drin...

    Moin,


    für das für und wieder der Ablegerkästen kommt man wohl um seine Meinung zu untermauern nicht herum.

    Macht man 1-5 Ableger würde ich immer im Standmaß arbeiten. Bei mehr Ablegern kann der Platz auf dem Gelände/Garten knapp werden und da können andere Kisten Sinn machen.

    Ich habe Styropor Frankenbeute Ablegerkisten, da geht DN und Dadant gut rein. Kö-Vermehrung mache ich in Styropor MiniPlus und von MiniPlus nach Dadant habe ich Holz-Ableger-Kisten.

    Wie schon gesagt , muss man mit der Breite der MW aufpassen.

    Moin,

    habe nach Jahren der Fehlkäufe inzwischen bei meinem Dadant Bienen-Ruck und Imkertechnik Wagner die ebenfalls Modifizierte Rächen verkaufen (wie gesagt in meinem Fall Dadant).

    Auch hier haben Mittelwände immer mal wieder nicht gepasst. Seit ich mein Eigenwachs verwende, gebe ich die Maße genau an und lasse sie danach gießen, nun passt alles, kann man sich ja mal überlegen. Da muss nix geschnitten werden, wobei ich grundsätzlich nur brutraumMIttelwände kaufe und dann für den Honigraum "anpassen muss und er höhe".

    Bei Brutraumrähmchen hat das obligatorische Autoladegerät ausgedient, speziell wenn man sogar mehr wie 0,4mm Draht verwendet. Da sollte es schon der überteuerte Löttrafo sein oder bei Amazon mal nach "Regelbares Labornetzgerät" googlen, da kann man gut die Stärke einstellen. Das kleine mit 0-20V und 2A ist ausreichend. Hat man viele Rähmchen, kann man das nächst größere nehmen, das wird nicht ganz so schnell warm.


    Moin,

    zu den gehobelten Waben ne Frage. Verstanden habe ich die mögen keine ungleichmäßigen Waben. Ich entdeckele mit Heisluftföhn und durch den Schleuderkorb sind die Waben am Ende nun auch nicht unbedingt gerade. Könnte das auch schon für die Bienen ok sein oder ist es neben der Ungleichmäßigkeit doch auch eher die Tiefe? Gehobelt = ca. 4 mm, ausgefranst durch Schleuderkorb 7/8mm!?

    Der erste HR sollte doch ausgebaut sein, damit die Bienen Energie sparen und das "mehr" an Honig einlagern anstelle es zum Wachsbau zu "verbrennen"!?

    Ist der "Neuaufbau" von 4 zu 10mm unrelevant im Energieverbrauch!?


    Interessant und sehr spannend, das schon recht viele Imker die Baubienen in den Honigraum ziehen...

    Hallo,


    du schreibst leider nicht wieviele Rähmchen dein Brutraum hat. Ist dieser mit 11 Waben belegt kann es im Frühjahr zu dem von dir geschilderten Ergebnis kommen. Die Bienen lagern Brutnestnah ein und sehen keinen Sinn oben zu erweitern.

    Wenn du den Brutraum anhand der Brut durch ein Schied anpasst und so im Frühjahr bei 5/6 Rähmchen bist, würde der richtigerweise 0,5 DN Honigraum mit ausgebauten Waben zügig angenommen, da unten ja kein Platz ist. Bei einem Brutraum kann der angepasste Brutraum Sinn machen aber eventuell machst du das ja schon.

    Wie schon genannt ausgebaute und Mitelwände immer nur im Block zugeben.

    Hallo,

    nein habe ich nicht. Ich weiss jetzt nicht wieviel Eimer du hast im Jahr, bei mir sind es um die 20 Stück.

    wenn dieser Abgefüllt, kommen 2l kochendes Wasser aus dem Wasserkocher rein und der Deckel wird aufgelegt. Dampf steigt auf und kühlt an den Wänden ab... nach 20 Minuten Auskippen und Trockenwischen fertig.

    Für Gläser würde dann ein kleinerer Geschirrspüler in Frage kommen.


    Gruß