Beiträge von imkerhh

    Moin,

    ich habe zu Hoch-, und Flachboden eine andere Meinung und inzwischen auch zu offenen und geschlossenen Böden.

    Zur Zeit der Segeberger in den 80/90ger Jahren hatten diese Flachböden Anflugnasen und waren geschlossen. Zum Checken der Varroa kam das Gitter und der Bodenschieber, geschlossene Böden gab es kaum noch. Dann kam auch der Vario und Wanderboden, der später auch zum Hochboden mutierte. Ein Imker der auf 2 Bruträumen und am Wandern war, hatte eine Wanderveranda und ggf. einen belüfteten Deckel damit die Bienen beim Transport nicht verbrausen.

    Beim Wanderboden fehlte die Anflugnase und so ließen sich die Kisten besser auf den Anhänger stellen. Zusätzlich war unter den Waben mehr Platz und die Bienen konnten sich hier sammeln (Trommelraum). Die Wanderveranda konnte in den Kamin.

    Beim umrüsten auf Großraumbeute natürlich irgendwann kapiert das beim anpassen des Brutraumes, der Trommelraum neben den Waben ist und daher ein Hochboden nicht benötigt wird. Daher jetzt wieder Flachboden mit abgedeckten Lüftungsgitter.

    Der Flachboden ist billiger, braucht keine Bausperre aus billig Holz, die sich dann verzieht und separate Anflugnasen braucht man eh nicht fliegen nur rum...


    Auch stehen die Bienen flacher und man kommt besser ran beim sechsten oder siebten Honigraum 8o.

    Wenn man die Rähmchen nach 1-2 Jahren in die Tonne kloppt, dann man sich mal aushelfen, auch wenn man sein System umstellt, kann man andere Rähmchen nehmen, da die alten immer durch neue Ersetzt werden.

    Parallel würde ich ein Imkern mit unterschiedlichen Breiten nicht empfehlen das gibt Kraut und Rübe und nervt einfach.

    Unter bekannten Imkern (Freunde und Verein) fallen um 100 Euro an und im Herbst vorm Einwintern um 70 Euro (in der Regel Dadant mit 4-7W BRUT). Fremde zahlen wenn das doppelte. Ein Volk kann gut uns gerne je nach Standort 20-50kg Honig bringen da spielt die Investition keine Rolle.

    Moin,

    wenn ich den Melitherm verwende möchte ich auch abfüllen.

    Die 25kg gehen durch den Melitherm und dem Seihtuch in den Abfüller, wenn hier eine gewisse Menge zusammengekommen ist, wird gleich in Gläser gefüllt. Die nun kleinen Einheiten kühlen zügig ab.

    Moin,

    ich habe ja eine Lyson 4 Wabenselbstwendeschleuder und hatte um 1300 Euro bezahlt für LS und DN.

    Wenn bei mir 2800 Euro zur Debatte gestanden hätten wäre ich zu Carl Fritz gegangen und 600-700 draufgelegt...

    Was sind die Nachteile von Motor unten?

    Meine Lyson hat den Motor unten und somit auch ein Loch im Boden, bei Motor oben wäre unten nur eine Führungsbuchse. Ich glaube der Fritz wirbt damit, das in seinen Schleudern auch Zuckerwasser gerührt werden kann, das geht mit Loch unten ja nicht. Kann auch ein anderer gewesen sein, das war damals auf der messe in Celle. Wasser rein, Zucker rein langsam drehen und dann in Gebinde Abfüllen... find ich cool.

    Was mir bei Lyson nicht gefällt: Man hat dann zwar eine Automatik und 6 Programme dafür zur Auswahl, aber nirgends scheint beschrieben, welches Programm wofür ist, bzw. worin die sich unterscheiden. Und wenn man sie mal der Reihe nach durchlaufen lässt, erkenne ich keine Unterschiede.

    Moin,

    deine Schleuder hat wie auch meine die HE-02 Steuerung und da sind bei Auslieferung das Programm 3-8 identisch. Diese muss man sich an seine Bedürfnisse anpassen.

    Eigentlich ist bei meiner Schleuder nur Bruchgefahr gewesen bei Jungfernwachs da im letzten Durchgang 100% Drehzahl im Programm drin ist. Hier auf 85% und gut war.

    Das Standard-Automatikprogramm läuft 360 Sekunden und das habe ich einfach runtergebrochen auf am Ende 270 Sekunden. Nun habe ich 4 Programme mit 270, 300, 330 und 360 Sekunden und starte mit dem schnellsten und gucke mir das Ergebnis an ggf. etwas länger und bleibe dann bei dem Programm für den Schleudertag.

    Den Lindenhonig habe ich gut mit 270 Sek. rausbekommen und Raps eher 330 Sekunden. 100% Drehzahl braucht es absolut nicht hier ist 85% max. bei mir.

    Entscheiden ist eigentlich das Anschleudern und Leerschleudern, da die Richtungswechsel mit den hohen Drehzahlen lange Bremswege von auch 30 Sek haben, daher nutze ich bisher keine 100%.


    Gruß

    In einem anderen Thread habe ich geschrieben:


    Hallo,

    nach einigem hin und her habe ich mich im letzten Jahr für eine günstige 4 Waben Selbstwendeschleuder entschieden, das Modell ClassicLine von Lyson.

    In der Regel schleudere ich alleine und wollte während dem entdeckeln vorankommen. Vorher habe ich gut 15 Jahre mit einer 4 Waben Motorschleuder gearbeitet.

    - Position der 3 Standbeine, Honigauslass, Oben der Deckel zum bestücken und Steuereinheit sind in meinem Fall eigentlich komplett falsch (habe sie fest am Boden). Hier lohnt es sich generell die Anordnungen anzusehen. Die Steuerung ist jetzt bei mir an der Wand und es ist besser.

    - Die Steuerung ist nicht so einfach zu verstehen und da braucht es ein paar Bier und Trockenübungen um sich die Programme zurecht zu legen. Speziell die Laufzeiten (Abbremszeit gehört zur Laufzeit) mit den Richtungswechseln... Testen, Testen. Das Basisautomatikprogramm ist brauchbar, der manuelle Handbetrieb ist nicht so toll

    - Verarbeitung echt ok allerdings auch kein Vergleich zu einer Fritz, ob der Aufpreis allerdings es Wert ist? Ich weiss es nicht, da die Lyson ihren Job macht.

    - Die Wabenkorbe könnten ein feineres Drahtgeflecht haben, speziell Dickwaben drücken sich manchmal stark in die Wabe ein. Generell ist der Korb gute 10mm zu dick/breit, da haben die Waben viel spiel... manche verhaken/verkanten sich auch manchmal.

    - Die Schleuder ist schön Laufruhig

    - nach nun 4x Schleudern wäre von meinem Entdeckelungstempo (Heissluftfön)eine 6 Wabenschleuder die richtige gewesen...


    Auch wenn es teilweise sich negativ liest, denke ich sind andere Schleudern hier auch betroffen (wie Stand es so schön weiter oben, die richtige gibt es nicht) und alles ein Kompromiss.




    Gruß

    Ich kaufe von den üblichen bekannten Züchtern 1-3 geprüfte Königinnen jedes Jahr je nach Preis, Verfügbarkeit und was mir so fehlt.

    Was verstehst du unter geprüft? Im Normalfall erfolgt die Prüfung nur auf die Begattung/Brutbild.

    In der Regel Vorjahres Inselköniginnen, die vom Züchter überwintert worden sind, wobei die natürlich ihre Besten auch nicht verkaufen...