Beiträge von imkerhh

    Also noch mal mit dem TIMING:

    Du schreibst am 9.Mai das du einen Ableger vor ca. 2,5 Wochen mit offener Zelle erstellt hast. Das könnte der 22.05. gewesen sein.

    Weitere 10 Tage bis zum Schlupf, macht den 2.Mai. Die Königin braucht 5 Tage bis zum Ausflug und das sollten dann 20°C sein. Jetzt wirst du wissen, wann das war... nach dem Ausflug sind es weitere 5 Tage bis zum ersten Ei...


    Also nicht immer gucken und Frühzucht ist Mühzucht;).

    Ist die Zelle nicht erst am 10. Tag verdeckelt?

    In welchem Buch steht der 6. bzw. 12. Tag? oder Schlüpft bei dir die Königin am 13. Tag da du die 3 Tage Eizeit weglässt?

    Dann wäre der 9. bzw. 15.Tag zum Verschulen richtig wg. der Empfindlichkeit...

    Ich denke alle meine Vorschreiber haben deinen codierten Post verstanden aber ein Neuling wohl wieder mal nicht...

    Ja, gutes Material (Königin) ist ein guter Ansatz. Die Königin der Königin, dessen Tochter oder F3, F4, F5 kann manchmal kontraproduktiv sein. Auch ein Schwarm der als erstes Geschwärmt hat, kann im nächsten Jahr wieder der erste sein...

    Obwohl gutes Material kann dauern bis man es gefunden hat und manchmal ist auch eine Inselkönigin nicht so Top.

    Bleibt die Betriebsweise... Am Ende ist es wieder das Imkern...

    Lies dich in unterschiedliche Methoden ein:


    - Brechen der Schwarmzellen

    - Zwischenbodenableger z.B. nach Pfefferle

    - Schröpfen (Fegling, Flugling, Brutableger, Säugling, Sammelbrutableger)

    - Brutdistanzierung


    und noch so einige mehr.

    Warum sollte man imkern wie ein zertifizierter Bio-Imker, darf aber nicht damit werben ?

    Da meiner Meinung nach das Produkt Honig eines Klein/Hobbyimkers nicht schlechter ist als das vom Bio-Zertifizierten "Imker".

    Der Kunde bekommt guten bzw. sehr guten Honig...

    Werden Schwarmzellen überhaupt auch zwischen Drohnenbrut angelegt oder können das doch noch besonders starke Drohnenbrutzellen gewesen sein?

    Gerade dort geht es in der Regel mit den Schwarmzellen los (am/auf dem Drohnenrahmen).

    Eines der schönen Dinge beim Dadant, Schwarmkontrolle ist der Drohnenrahmen (sitzt am Schied) und 1-2 Waben daneben. Keine Zellen zu sehen, keine weitere Durchsicht für den Moment notwendig.

    Jaja die Stadtimker...

    In Hamburg gibt es leider keinen Wanderwart mehr (oder hat es noch nie gegeben!?). Denke das wäre mal ein Ansatz ein wenig auf die Bienendichte einzugehen.

    Es würde dann natürlich nicht nur einen Wanderwart geben...


    Mal ein Ansatz der überlegt werden könnte...

    nach zwei Tagen noch ganz junge

    Jupp, gaanz junge Fettestgefütterte/gepflegte Larven. Fettgefüttert weil ja keine andere offene Brut mehr da sein soll. Die kennen dann die Larven ja schon, nachdem du die Zuchstoffwabe wieder raus genommen hast.... Wirst sehen......:)

    Bestmögliche Pflege von Anfang an.

    Na jetzt wird es ja doch eine Doktorarbeit.

    Ich finde das diese Variante mehr Voodoo wie Nutzen bzw. einfacheres/besseres/effektiveresErbenis am Ende bei rum kommt.


    Wenn die Ausgangssituation der 9 Tage alte (also Weisellose) Starter ist, möchte man erzielen, das die 6-12 Tage alten Jungbienen sich um meinen Zuchtstoff kümmern, den ich zugebe. Diese tausende von Jungbienen überschütten nun meine Rundmaden (die idealerweise das richtige jüngst mögliche alter haben) mit Ihrem Futtersaft. Soweit so gut.


    Du sagst jetzt aber hänge in den 9 Tage alten Starter die entsprechende Wabe mit Eiern, damit wenn aus den Eiern in 2 Tagen eine Rundmade entsteht diese zwangsweise im Futtersaft nur so schwimmt.


    Auf der Wabe mit Eiern befinden sich doch auch schon viiiellleeeeee Entsprechende Rundmaden, die gepflegt werden... ist dann die Rundmade in 2 Tagen noch interessant für die Bienen!?


    Wenn wir jetzt 10.000 Pflegebienen haben und diese sich auf meinen Zuchtstoff mit 30 Zellen stürzen, ist die Pflege viel mehr als wenn ich eine Brutwabe mit 5.000 Zellen zugebe, auf der Eier und Maden sind?


    Oder nicht?

    Im richtigen Alter ist die Made also schon zum Halbkreis gekrümmt, ist aber noch so dünn wie ein Stift.

    Als Rundmade wird die Larve der Bienen in den ersten Tag nach dem Schlüpfen aus dem Ei bezeichnet. Die Larve schwimmt zu der Zeit gekrümmt (rund) auf dem Futtersaft am Grunde der Brutzelle. Am 6. Tag, bei Arbeiterinnen, streckt sich die Larve und heißt dann Streckmade.


    Damit möchte ich sagen, die Rundmade im richtigen Alter war nie gerade und alle jüngsten Maden sind rund bzw. "gekrümmt".