Beiträge von imkerhh

    Das Hobby Imkerei mit 3 Völker kostet je nach Material 3000-3500 Euro.

    Startet man mit Ablegern, hat man in der Regel nichts mit Schwärme zu tun und man kann sich die Invention zum Honig ernten aufs zweite Jahr legen.


    Gruß

    Moin,

    Ableger dann erstellen wenn Drohnenflug ist und wie schon weiter oben genannt kann das in 4 Wochen sein. Die Lösung sich 2 Völker zu kaufen ist auch eine Lösung.


    OT. Ich finde DN 1,5 ebenfalls ungünstig... eines der größten Problem an der Beute ist, das diese oft an "Umsteiger" geht die schon in Massen 1,0 DN Material haben und dann wie im 1,0 DN Imkern und die großen Honigraume drauf packen.

    Der gewünschte Erfolg bleibt aus.

    Interessanter Thread, hatte ich garnicht gesehen im Februar...

    Die Imkerei ist ein Handwerk und sogar ein Meisterhandwerk... da lernt man über Jahre und immer neu dazu, das passt in keine Tabellen.


    Ein Anfänger oder junger Imker muss vor allem erstmal laufen lernen, Abläufe müssen Routine werden. Dann entstehen Fehler und aus denen lernt man. Das ist wie beim Autofahren mit Blinken und Schalten, das läuft irgendwann automatisch.


    Je mehr Erfahrungen man sammelt und sich SEINE eigenen Gedanken macht, entsteht für jeden selbst über Jahre wachsend ein routinierter Ablauf. Dies könnte man dann Betriebsweise nennen.

    Wenn du nur auf einen Brutraum gehen willst, kann ich dir nur das 1 1/2 Mass von DNM empfehlen.

    Das kann am Ende eine Lösung sein. Doch kann man erstmal mit dem vorhandenen Material testen.

    Jeder der mit DN und 2 Bruträumen arbeitet/imkert hat jetzt ein Volk das nicht so stark ist.

    Hier einfach auf einer Zarge bleiben und mit seinen anderen vergleichen. Oft sieht man keinen Unterschied in der Entwicklung und Ertrag...

    Am Ende dürften dann Großraumbeuten weitere Vorteile oder Lösungsansätze bringen... Oder man geht gleich auf Dadant 8o

    Moin,

    Dadant / Futterkränze!? Eine Brut-Dadantwabe hat die Kapazität für 3,5-4kg Futter.

    Ist der Futterkranz 1/4 der Wabe ist es ca. 1kg. Bei 3 oder 4 Waben sind es 4kg Futter und das nur im Futterkranz.

    Mein Volk auf Dadant (4 Waben besetzt im Schied) hat in den letzten 4 Wochen 1,2kg Futter laut Waage verbraucht. Geht man von einer Steigerung aus benötigt das Volk 2,4-4kg in den nächsten 4 Wochen.

    In 4 Wochen startet die Frühtracht... auf Nummer sicher geht man mit einer Futterwabe hinterm Schied, diese Entscheidung hätte aber noch 1-2 Wochen Zeit.

    Meine Meinung.


    Gruß

    Moin,

    natürlich ist das zu früh, ich gehe vom aufsetzen des Honigraumes von KW14/15 aus eher KW15.

    Es ist keine Tracht vorhanden. Das wenige was rein kommt wird der Brut zugefügt.

    Honigraum zur Obstblüte langt das... Dicke.

    Und wenn du was ernten möchtest die erste Zarge mit ausgebauten Mittelwänden aufsetzen.


    Gruß aus Hamburg

    Moin,

    ich habe zu Hoch-, und Flachboden eine andere Meinung und inzwischen auch zu offenen und geschlossenen Böden.

    Zur Zeit der Segeberger in den 80/90ger Jahren hatten diese Flachböden Anflugnasen und waren geschlossen. Zum Checken der Varroa kam das Gitter und der Bodenschieber, geschlossene Böden gab es kaum noch. Dann kam auch der Vario und Wanderboden, der später auch zum Hochboden mutierte. Ein Imker der auf 2 Bruträumen und am Wandern war, hatte eine Wanderveranda und ggf. einen belüfteten Deckel damit die Bienen beim Transport nicht verbrausen.

    Beim Wanderboden fehlte die Anflugnase und so ließen sich die Kisten besser auf den Anhänger stellen. Zusätzlich war unter den Waben mehr Platz und die Bienen konnten sich hier sammeln (Trommelraum). Die Wanderveranda konnte in den Kamin.

    Beim umrüsten auf Großraumbeute natürlich irgendwann kapiert das beim anpassen des Brutraumes, der Trommelraum neben den Waben ist und daher ein Hochboden nicht benötigt wird. Daher jetzt wieder Flachboden mit abgedeckten Lüftungsgitter.

    Der Flachboden ist billiger, braucht keine Bausperre aus billig Holz, die sich dann verzieht und separate Anflugnasen braucht man eh nicht fliegen nur rum...


    Auch stehen die Bienen flacher und man kommt besser ran beim sechsten oder siebten Honigraum 8o.

    Wenn man die Rähmchen nach 1-2 Jahren in die Tonne kloppt, dann man sich mal aushelfen, auch wenn man sein System umstellt, kann man andere Rähmchen nehmen, da die alten immer durch neue Ersetzt werden.

    Parallel würde ich ein Imkern mit unterschiedlichen Breiten nicht empfehlen das gibt Kraut und Rübe und nervt einfach.

    Unter bekannten Imkern (Freunde und Verein) fallen um 100 Euro an und im Herbst vorm Einwintern um 70 Euro (in der Regel Dadant mit 4-7W BRUT). Fremde zahlen wenn das doppelte. Ein Volk kann gut uns gerne je nach Standort 20-50kg Honig bringen da spielt die Investition keine Rolle.