Beiträge von StephanImkert

    Wenn ein wirtschaftlich interessanter Honig bei rum kommt, dann lohnt sich das schon etwas weiter zu fahren.
    Einer Bestäubungsprämie braucht man auch nicht zwanghaft aus dem Weg zu gehen....
    Ich wandere dieses Jahr mit nur 5 Völkern 140 km in die Gebirgsblüte. Jedoch bin ich sowieso öfter mal dort und es ist auf einem Familiengrundstück.
    Mai nach dem Bilden von Ablegern und dem Raps geht es los und spätestens im August hole ich die Mädels wieder heim. Ich rechne da schon auch ein wenig mit..... Muß aber auch nur alle 4 Wochen nach den Völkern sehen, abgesehen von der Linde vor Ort, die reichlich vorhanden ist und mit den Wurzeln im Seewasser steht.


    Grüße


    Stephan

    Hallo Josef,


    wenn ich das richtig verstanden habe, dann möchtest du einen Trupp Schüler im Wochenrhythmus über das Imkerjahr immer wieder mitziehen. Edel geplant, wenn alles glatt geht. Können sich einige Jungimker finden, also sehr wertvoll gedacht.
    Wissenschaftlich würde ich persönlich das weniger gestalten, wobei die Verbindung mit der Natur natürlich die Biene erst zur Biene macht. Gliederung in die Sache reinbringen. Wenn die wissenschaftliche Seite von einzelnen gewünscht sein sollte, gehen ja einige Ausbaustufen.


    Mein Vorschlag wäre zunächst ein Besuchertag beim Imker (eben dir) und mit den wenigen ambitionierten dann dein ursprüngliches Vorhaben mit dem normalen Imkeralltag als Workshop (Anglizismen everywhere), evtl mit elterlicher Begleitung für Interessierte, weitermachen. Die Einverständniserklärung der Eltern und kleine Schutzbekleidung vorausgesetzt. Wenn das das wissenschaftliche Interesse einer kleinen Meute herauskommen sollte, ist immer noch die Chance für eine Erweiterung.


    Kostet natürlich Zeit und Vorbereitung, an der sich der regionale Imkerverein ruhig beteiligen darf. Dann lastet nicht alles auf deinen Schultern.


    Grüße


    Stephan

    Lamelloersatz aus dem Baumarkt ist für den Heimwerker ausreichend. Ich habe eine für 80 EU, die hat jetzt schon einiges auf dem Buckel. In der Schreinerlehre hatte ich das Original in häufiger Benutzung, ich kenne da höchstens in der Geschwindigkeit/Kraft beim reifräsen einen Unterschied. Zum Ziel kommen beide.
    Eine Bohrmaschine/Handkreissäge/Maschine für den Profi ist für den täglichen Einsatz über Jahre hinweg gedacht. Material und Verarbeitung von Zahnrädern und E-Motoren sind in Heimwerkergeräten anders/billig. Jedoch ist ein Gerät für Heimwerker ja nur 1 Stunde im Jahr im Einsatz, wenn überhaupt. Wenn also die Baumarkt-Lamello für den gelegentlichen Einsatz im Möbelbau gedacht ist, dann reicht die dir für ewige Zeiten. Eine einigermaßene Oberfräse wäre für viele Imkerbasteleien interessanter, die hole ich mir in nächster Zeit mal. Könnte man mit die Eckverbindungen Nuten oder für die Oberträger aus den Brettern herausfräsen.....


    Zargen weder Leim noch Lamello. Schrauben sind das Mittel der Wahl. Der Druck im Holz ist so bei 5 Tonnen rum, da ist eine Leimfuge nicht lange zu. Selbst der gute D3 gibt schnellstens auf oder das Holz an der Leimung zerreisst.


    Tip:
    Schrauben aus dem Baumarkt kosten das mehrfache, wie aus dem Fachhandel. Handwerkerbedarf ist DIE Quelle für gutes Material zu einem guten Preis!!!!!!!!!


    Bei stumpf aufeinander gesetzten Zargen auf einer Seite die Seitenhöhe (für die Oberträger deiner Wahl) reduzieren plus Beespace und außen oben einfach eine gehobelte Dachlatte dranschrauben, dann hast du deine Griffleisten. Bei mir klappt das so. Zwar erst seit einem Jahr im Einsatz, aber alles bestens in Ordnung und handlich.


    Sabine macht mit ihren Baumarktbilligbeuten aus Tischlerplatte immer mal wieder Werbung. Bei ihr scheint das über Jahre hinweg zu klappen. Unbehandelt im Freien würde ich irgendeinen Regenschutz (10 - 15 cm überlappend) draufmachen, damit die nicht permanent angeregnet werden.


    Grüße


    Stephan

    Dann bin ich auch mit einer BWL-Behinderung gesegnet.
    Ich mache mit meinen "Aktionen" bisher auch kein Geld. Obwohl ich meinen Honig nicht verschenke bin ich nach 3 Jahren Aufbau und Investitionen knapp noch nicht im Plus.

    Hallo beetic


    Dann biete was anderes zum Tausch oder
    https://www.jelitto.com/haupt_de.html
    wie schon von Marion gepostet. Was zu nehmen, wenn ich was gebe, das löst bei mir keine Schuldgefühle aus.


    Jemand anderes hier hat Jungpflanzen vom Bienenbaum gegen Sida-Jungpflanzen geboten, für mich sehr in Ordnung. Das ist doch wohl mit das schöne am Leben: Wenn ich Eier gebe und dafür Rüben bekomme, dann ist das zum Nutzen beider.


    Mit BWL hat das nichts zu tun. Sonst hätten die Samen einen definierten Preis, der sich aus den Torftöpfchen, dem Arbeitsaufwand, dem Kaufpreis, den Lagerhaltungskosten und sonstigen (virtuellen) Plankennzahlen zusammensetzt, Kalkulation drauf und fertig. Siehe Jelitto.
    Verzeih mir die Nachhilfe. Dennoch habe ich beispielsweise 200 Meter Waldrand bienenvorteilig zu bepflanzen, nur so als Tip. Die Brennesseln reiße ich ja schon ein seit letzten Mai streckenweise aus.


    Gruß Stephan

    Hallo Molle.


    Also ich habe die Blüte so von Juli/August bis zum Frost im November oder so.
    Kann aber bisher nur über eine 1 Meter hohe berichten, steht im 4 Liter Topf, was halt einfach wenig ist und das Wachstum auf verhältnismäßiger Bonsaigröße stagniert ist. Auf dem normalen Balkon geht aber nicht unbegrenzt.
    Die treibt immer neue Blüten und hat dann massig Fruchtstände während der Blüte.
    Falls jemand Samen haben will, habe noch so 100 über. Sind tatsächlich schwer zu bekommen. Wenn überhaupt, dann sauteuer. Ich habe damals 10 Eu für 30 Samen bezahlt :oops: ...... Unbedingt im Topf vorziehen bis ausreichender Größe, sonst Schneckenfutter...


    Grüße


    Stephan

    Hallo Molle,
    ich meine die Sida hermaphrodita, welche keinen deutschen Namen hat. Wird GROSS und breit und hat viele Blüten dran. Die Samen sind von meiner ersten, die in einem viel zu kleinen Kübel vor sich hin dümpelt.
    Ist mal vor 2 Jahren über die Bucht als Samen gekauft worden und nur einer von 30 ist was geworden. Aber der kommt März auch an den Waldrand mit Blick nach Süden.


    Grüße


    Stephan

    Habe da eine Seite (als erster?) gefunden, die für Dauerkultur (und Biogaser MIT Hirn) ganz interessant ist:


    http://www.holub-consulting.de/bioinnovation.html


    Ich persönlich sammle Erfahrungen mit den Kompostwürmern Eisenia foetida und Dendrobaena veneta ( zum Anlesen unter http://www.wurmwelten.de/forum/index.php) und ihren Produkten. Bekommt meinen Pflanzen sehr prächtig. Terra Preta bin ich auch im Versuch, einfach zerkleinerte Holzkohle in die Wurmfarm dazu, die kleinen machen den Rest der Arbeit. Wobei als Ziel das Düngen auf lange Sicht sich erledigen sollte, was ja in einer Dauerkultur (hier natürliche Streuobstwiese) ja mit zu den Zielen gehört. Bei mir geht der Versuch in den Lavendeln und vielem anderem auf dem Balkon und den Sidas draußen.
    Habe zudem Sida in überschaubarer Menge vorgezogen (17 Stück lebend), die ich an meinem Standort ausbringen darf und im März auch werde. 17 Stück ist keine komplette Trachtoptimierung, wobei die schon seeeeeeeeeehr groß werden. Ich möchte mit den Pflanzen die sechs ansässigen und zertifizierten Biobauern überraschen, die alle meinen Honig auf dem Frühstückstisch haben. Martins Biomastochsen (sehr leckeres Fleisch) möchte ich als Überzeugungsgrundlage bisserl verwöhnen.
    Phazelie kommt auch wieder an den Waldrand um die Kästen, samt sich schon selber aus, sind allerdings Dunkelkeimer => einarbeiten von Nöten.
    Bisher sind da Brennesseln gewachsen, die reiße ich immer mal wieder ganz gemächlich auf 200 Meter Länge raus..... Sind schon deutlich weniger geworden....


    So mal als Denkanstoß für Fans nachhaltigen wirtschaftens.


    Stephan

    Hallo an alle Zeitenrechner.


    Selbst wenn sich eine gewisse Polemik jetzt nicht leugnen läßt:


    Bienen "hat" man nicht, Bienen "pflegt" man. Hobby ist hingegen frei einteilbarer Aufwand, das fällt somit schon mal als Begriff weg.


    Wenn man einen Hund "anschafft", dann gilt folgende Regel: Jeden Tag midestens 1 Stunde mit dem Hund raus, so 3 bis 5 mal mindestens. Dann wenn er muß, nicht wenn ich gerade will. Ist natürlich auch bei Regen, Schnee, Sturm und Sonnenschein gleich. Ergibt mindestens mal 365 Stunden für einen Hund. Bürsten, füttern, Futter kaufen, zum Spazierengehen fahren, Tierarzt, Kleinmaterial kostet Zeit und Geld, vom Preis eines preisgekrönten Rassenachwuchses mal ganz abgesehen. Struppiger Kurzhaarmischling vs edelster Wolfsspitz ( macht täglich 20- 30 Minuten Fellpflege zusätzlich )
    Man steckt also schon so um die 500 Stunden und viel Geld im Jahr in den seinen Hund/Begleiter, das ganze dann über 6 - 22 Jahre...... Wie viele Hunde, Ziervögel, Katzen, Meerschweinchen, Degus, Schlangen, Zierfische und und und......... und wie viele Bienenvölker gabs doch noch in Deutschland?


    Die Rolle des Hundes als nutzbringender Begleiter hat sich doch seit der Steinzeit sehr gewandelt. Die Rolle der Biene über die Jahrmillionen in keinster Weise.


    Wer für sich Sinn in der Bienenpflege sieht, der kann das bisserl Zeit sehr sinnvoll einsetzen. Unterstützen sollte ein hingebungsvoller Bienenheger, nicht rumrechnen.


    Grüße


    Stephan


    PS: Rationell arbeiten gut und schön, geht beim Hund auch nicht immer, wobei das Bürsten mit fortschreitender Übung schneller geht...... sagt der, der sich nie mehr an einen Hund binden wird.
    Ach ja, ich halte nebenbei noch Kompostwürmer indoor in einem Wurmcafe, auch wenig zeitlicher Aufwand bei hohem Nutzen.



    Hallo Imkers.


    Ich habe es und es steht drin, dass " von diesem Buche wurden dreissig Abzüge auf Büttenpapier zum Preise von 20 Mark für das Exemplar hergestellt/in Ganzpergament gebunden und handschriftlich numeriert." so steht es auf der letzten Seite zu lesen.


    Da dürfte wohl bei 30 Abzügen selbst antiquarisch wenig zu machen sein.... Allerdings würde ich mir ein gutes Angebot (auch gerne per PM) ganz sicher durchlesen und zu Gemüte führen.


    Grüße


    Stephan

    Hallo an alle.


    Ich stehe mit meinen meisten Mädels in einem Bioanbaugebiet, da ist Kornblume nichts besonderes. Disteln, Klee und alles was Wald und Wiesen so hergeben findet sich da in meinen Gläsern wieder. Der Geschmack der weiten Wiesen :daumen::daumen:
    Und mit dem Nachbarn komme ich mit ökologisch gehaltenen Ochsen ins Tauschgeschäft. Auch seeeehr fein :daumen:
    Kleine Bauerndörfer mit Gärten, Obst und Blumen und und und im Flugbereich...
    Da sind rundherum konventionelle auf 800 Meter dran, darum gibt es auch Raps. Ein kolossaler Standort, leider 12km von mir bis zu meinen Damen zu fahren. Aber es lohnt sich.... Keine 20 Völker in 3 km Umkreis.


    Ob ich da wohl gelegentlich was anderes anwandern sollte??:roll:


    Nächstes Jahr habe ich rundherum 10 ha Ackerbohnen.... weiß da jemand was über Honig??


    Grüße Stephan