Beiträge von Bienenmarkus

    Zunächst einmal danke für die Antworten.

    Oliver: die Leute, in deren Garten der Schwarm landete, meldeten sich bei mir gegen halb neun Uhr abends. Ausgerechnet heute habe ich die selbst gebaute Beute gestrichen! Den Boden könnte ich eventuell morgen einfach nochmal bauen. Den Rest habe ich außen gestrichen. Das müsste morgen ausreichend trocken sein. Heute konnte ich sie nicht reintun.

    Eisvogel: Danke für die Einschätzung. Als Anfänger habe ich da einfach keine Erfahrung. Dann werde ich versuchen, sie morgen rein zu tun. Wie lasse ich einen Schwarm "reinlaufen", woher wissen die, wie sie zu laufen haben? Reicht da der Trieb des "Nachobenlaufens"? Dann würde ich einfach ein Brett in Richtung Eingang aufstellen und den Karton auf die Seite legen? Die Bienen vorher nochmals mit Wasser einstäuben?

    Fragen über Fragen, aber ich habs halt noch nie gemacht und die Tücke steckt im Detail....

    Grüße,

    markus

    Hallo,

    ich bin noch ganz aufgeregt, da ich vor einer halben Stunde gerade meinen ersten Naturschwarm eingefangen habe. Hat super geklappt,
    allerdings habe ich sie nun in einem mit Flies abgedeckten Karton im kühlen Keller stehen.

    Ich würde sie gerne in meine Warrébeute geben, muss aber morgen arbeiten.

    1. Frage: Stimmt es, dass ich sie 2 Tage lang im Karton lassen kann? (So hat es mein Vereinsvorsitzender gesagt!)

    2. Wenn ich die Königin finde, dann setze ich sie in den Eingang der Beute und lasse das Volk folgen. Aber was mache ich, wenn ich sie nicht finde?

    Danke für Eure Hilfe,

    Markus

    Hallo,

    zur Elsbeere kann ich auch noch meine Erfahrung schildern:

    Auf meinem 2 ha großen Grundstück wollte ich unbedingt eine Elsbeere haben. In der Baumschule warnte man mich aber gleich: "Die Hunde wollen einfach nicht anwachsen!" Deshalb haben sie mir eine mit großem Wurzel/Erdballen verkauft. Die habe ich dann vor zwei Jahren im Herbst gepflanzt. Letztes Jahr wollte sie Blätter bekommen, hat es sich dann anders überlegt und hat den ganzen Sommer über ohne Blätter "geschlafen". Dieses Jahr glaubte ich schon, dass sie hinüber ist. Aber: jetzt nach 2 1/2 Jahren bekommt sie ihre Blätter!

    Du brauchst also viel Geduld mit der Elsbeere!

    Gruß,
    Markus

    Der Tipp mit der Handsäge ist gar nicht schlecht. Mit der Kreissäge bin ich einfach bei so feinen Schnitten nicht geübt genug. Da zersäge ich mir gleich das ganze Brett.

    Gruß,

    markus

    Hallo,

    also die Falz ist geschnitten! Ich hoffe, es geht hierbei nicht um Millimeter, gerade ist die nämlich nicht!

    Aber was solls....

    Das mit dem Fenster habe ich auch kapiert. Vielen Dank! Als Anfänger hätte ich schon gerne ein Fenster, irgendwie ist es ja wichtig, zu lernen, den äußeren Eindruck mit dem inneren zu verbinden...

    Falls mein bisheriger Stock im Mai schwärmen sollte und ich dann die Warré mit einem Naturschwarm fülle, mit wieviel Zargen beginne ich denn dann?
    Gleich mit 4 oder erst mit 2?

    Nochmals Danke für Eure Hilfe!

    Gruß, Markus

    Also, erst einmal vielen Dank für Eure Erklärungen. Kapiert habe ich es jetzt ...im Prinzip.

    Da ich mit meiner Kreissäge bisher immer nur durchgesägt habe :oops:, muss ich mal schaun, wo ich dieses Arretierding habe, womit ich die Schnitttiefe einstellen kann.

    Eigentlich ist jetzt alles bis auf die Falz und die Fenster gesägt. Nicht alles ist 100% gerade, da werden die Bienen noch einiges an Propolis investieren müssen...

    Habt Ihr noch einen Tipp für das Fenster? Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Verwirrung bekomme ich ins Hirn!

    Viele Grüße,


    Markus

    Hallo,

    ich baue gerade meine erste Beute (Warré) und habe als Laie gleich mal die
    1. Frage: Mit welchem Werkzeug mache ich den die Falz? :confused:

    Weder Kreis- noch Stichsäge sind ja geeignet.

    2. Frage: Wie kann ich denn am besten ein Fenster in die Zarge einbauen?

    Da hängt es bei mir im Detail! Den Rest kriege ich wohl hin.

    Danke für Eure Hilfe,

    Markus

    Hallo Andrea,

    ich kann Dir in Deinen Beobachtungen nur beipflichten! Ich glaube, dass insgesamt (ob in der Medizin oder Landwirtschaft) die "Erregertheorie" leider die "Milieutheorie" völlig verdrängt hat. Die Erreger bekommen dann quasi magische Fähigkeiten der Ansteckung. Ein jeder von uns kann aber bei sich selbst die Beobachtung machen, dass wir uns eben nicht immer anstecken, sondern dass wir dazu eine gewisse Immunschwäche, eben ein für den Erreger geeignetes Milieu brauchen.

    Ganz praktisch eine Erfahrung: Ein jeder Aquarianer weiß, dass ein Aquarium lange braucht, bis sich genug Mikroorgansimen angesammelt haben. Ohne diese brechen Krankheiten der Fische und Algenwuchs herein. Mit jedem Kauf von Fischen bringen wir Massen an Krankheitserregern in unser Becken. In der Einlaufzeit des Aquariums führt das dann auch regelmäßig zu Verlusten. Zur Zeit kann ich in mein Aquarium reinsetzen, was ich will, das Milieu hält die Krankheiten in Schach. Man darf einfach nicht zu oft den Filter wechseln und der Bodenschlick wird auch nicht abgesaugt!

    Als ich letztes Jahr umzog, musste ich das Aquarium leeren. Also habe ich mir Teile des Bodenmaterials aufgehoben, um den neuen Bodengrund zu impfen. Auf eine Filterreinigung habe ich wohlweißlich verzichtet. Ergebnis: keine Einlaufphase, keine Algen, keine Krankheiten.

    Deshalb finde ich Deine Idee mehr als gut! Vor den "Erregern" habe ich keine Angst, die Erreger sind nämlich immer schon da! Aber vielleicht gehören die Sympioten zum Immunsystem der Bienen dazu?

    Viele Grüße,

    markus

    Hallo Andrea,

    schade, dass Du keine Antwort bekommen hast, ich finde Deine Frage nämlich interessant.

    Im Garten nimmst Du ja einen Teil des Kompostes, um den neuen Kompost zu impfen. Demzufolge kann ich mir vorstellen, dass Du mit Deinem Vorschlag Erfolg haben und die Wiederansiedlung bestimmter Mikroorganismen beschleunigen könntest.

    Allerdings bin ich nur im Garten kompetent, Bienen habe ich selbst erst seit 4 Wochen...

    Viele Grüße,

    Markus