Beiträge von Distelbauer

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    Vielleicht sollte man eher sagen: Die Bauern sind Beratungsopfer,


    Stimmt zum Großteil vermutlich schon, Clas und es gibt auch noch Bauern, die's drauf haben und die Gülle nicht bis in den Bach spritzen. Aber mal ehrlich, wieviele Verbraucher interessiert das was wir hier diskutieren schon? Es müssen immer erst Seuchen auftreten, daß Verbraucher wach werden, genau so schnell schläft man wieder ein. Ich habe ja schon seit ich den Hof übernommen habe und das sind nun schon gut 20 Jahre her, immer gehofft, daß sich in der Landwirtschaft was poitiv verändert. Aber es ist das Gegenteil. Und so bleibt einem nur sich selbst zu helfen. Fleisch wenn möglich nur noch vom eigenen Hof, oder wer würde schon Erdbeeren essen auf die er noch tags zuvor draufgek...t hat.
    Gruß Georg, danke Simmerl für den TV Hinweis, hat mir sehr geholfen

    Hallo,
    ich fotografiere jetzt momentan jeden Tag nur so zur Dokumentation. Neuer Stand: heute mittag kam Gülle auf das abgespritze Feld (Wiese möcht ich nicht mehr dazu sagen). Seine Wiesen darum wurden nicht begüllt.
    Biogasanlagen sind hier noch nicht dominant, heisst aber auch nichts, da ich genau diesem Landwirt mal aus gesundheitlichen Gründen meine Flächen angeboten habe, dann aber einen Rückzieher gemacht habe als er mir erzählte, daß er die alten Obstbäume entfernen und mir Mais bis vor die Haustüre pflanzen will (ich glaub durch diesen Schock hat sich sogar meine Gesundheit wieder gebessert :-)).
    Ich habe ja noch angrenzend an das gespritze Stück einen Wiesenstreifen gut 500m lang noch verpachtet ein Teil auch an diesen. Ich werde ihn bei der nächsten Pachtzahlung aber darauf hinweisen, daß ich diese Spritzung auf dieser Wiese nicht akzeptieren werde.Aber ich muß bei dem höllisch aufpassen, was ich mit dem damals beim Verkausgespräch erlebt habe geht auf keine Kuhhaut und als Nebenerwerbslandwirt braucht man dazu ein sehr dickes Fell. Hoffe nur, daß das mit dem Greening auch in Deutschland klappt, aber so wie die deutscheAgrarlobby sich da schon gegen wehrt, hmm.


    Gruß Georg

    Danke für euer Mitgefühl. Das mit dem Maisacker hab ich noch gar nicht überlegt, da das Feld nicht gerade rechteckig ist, aber das heißt ja nichts. Ich vermute eher eine Ampferspritzung dahinter, da diese hier bei dem feuchten Frühjahr recht gut gediehen sind. Allerdings sind diese Ampferpflanzen im moment noch das einzige Grün auf der Wiese. Ich werde erst mal weiter beobachten. Im nächsten Jahr will ich ja mit Bantammais beginnen, nachdem der Versuch dieses Jahr mit nachgebautem Mais in die Hose gegangen ist( auf 200m2 sind vielleicht 6 Pflanzen aufgegangen :oops:). Immer diese Gallier.


    Gruß Georg

    Hallo,
    bin ja selber Landwirt (sehr klein) und versuche manchmal die Probleme der heutigen Landwirte zu verstehen. Der eine Nachbar spritzt Gülle bis in den Bach und nach jedem Schnitt 2-3 mal, daß da überhaupt noch was wächst.
    Aber aktuell was zu PSM auf einer Wiese des anderen Angrenzers:
    Diese Wiese wird ca. 4 ha groß sein und grenzt an mich und auf der anderen Seite an einen ganz tollen Naturschutzwald.
    Nun hat dieser Landwirt vor ca. 1er Woche eine Flächenspritzung durchgeführt mit jeweils einem Meter ungespritzten Streifen, auch vom Naturschutzgebiet blieb er ein kleines Stück weg. Nun wurde die gesamte Fläche gelb, bis auf die meterstreifen dazwischen. Nun dachte ich halt, na ja kann ja mal passieren. Aber heute, war auf meinem Acker pflügen staunte ich nicht schlecht. Kommt der schon wieder mit der Spritze auf diese Wiese, spritzt nochmal, diesmal auch die restlichen grünen Streifen und bis an den Wald.Ich versteh das nicht.Fragen brauch ich nicht, da ich den konventionellen eh ein Dorn im Auge bin. Dieser Landwirt hat den Meister gemacht, lernt man da sowas?
    Meinen Bienen wirds momentan wohl noch nichts machen, auf der Wiese hat gsd nichts geblüht. Aber was ist nächstes Jahr?
    Was meint ihr, was bezweckt der Landwirt damit?


    LG Georg

    OK, ihr habt mich überzeugt. Bei mir war halt nach der 9ten Klasse Schluss (zu viele Flausen im Kopf). Einleuchtend und wichtig erscheint mir dann wohl auch so wie Bernhard schreibt, daß man die Beute unten und nur 1-2cm anhebt, sonst wirken vermutlich Hebelkräfte, hab ichs jetzt verstanden.
    Gruß Georg

    Vielen Dank an die Fa. Holtermann,
    so schnelle Antwort, toll. Falls es noch jemand interssiert was eine Ganzzarge der Heroldbeute der Fa. Holtermann wiegt, es sind ca. 3,8kg.
    Wie ist denn das jetzt mit dem Wiegen? Wenn ich eine Seite der Beute anhebe hab ich das halbe Gewicht. Ist das so und wieso? Wenn ich mit einem Bein auf die Waage stehe wieg ich doch auch nicht die Hälfte. :confused:


    Gruß Georg

    Hallo,
    Ich habs leider mit Schätzen auch noch nicht so, und beim Kauf meiner Heroldzargen hab ichs wiegen verpennt :roll:
    Die Ganzzargen sind von Holtermann und sind recht schwer.Deckel kann ich ja selber wiegen und den Boden hab ich selber gebaut, den schätze ich ungefähr so schwer wie den Deckel, Rähmchen und Bienen krieg ich auch hin. Mir gehts einfach um die Zargen weil ich da wohl eher nicht das Gewicht der Liebigbeute nehmen sollte.


    Gruß Georg

    Hallo,
    ich hab eine AS-Behandlung ja zum ersten Mal gemacht und hab nur Ableger (allerdings 2zargig). Ein Kollege hat gemeint ich soll während der Behandlung die Fluglöcher weiter aufmachen. Ich habs jetzt aber so gemacht, daß ich statt mit dem Schaumgummi ein Stück Bodengitter genommen habe und so das Flugloch trotzdem klein gehalten habe. Ich glaube es hätte auch so keine Räuberei gegeben, da die Bienen hier momentan in Springkraut fliegen, aber mir wars so einfach wohler.


    Gruß Georg

    Hallo,
    in der Anleitung steht Varroagitter verschliessen, ok Windel rein.
    Fluglochgröße normal. Da ich Ableger habe und Schiss vor Räuberei sind die Fluglöcher nur Fingerbreit geöffnet. Nun stellt sich mir die Frage was ich damit machen soll. Vergrössern, oder Schaumgummi gegen ein Fliegengitter tauschen. Oder einfach die Windel nicht ganz reinschieben. Wie geht ihr vor?


    LG Georg

    Hallo Mario,
    bin in einer ähnlichen Situation mit dem 2ten Brutraum.Was hat dich dazu bewegt den wieder runter zu nehmen? Ich habe vor einer Woche ungefähr erst aufgesetzt und die Mittelwände wurden schön ausgebaut.


    Gruß Georg

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    wir glauben, wenn wir mit dem Rücken weh weh zum Doktor gehen und der schnipplet da was weg, dann ist es auch weg!


    ja leider :-( und das auch noch des Jobs wegen, der mir Spaß gemacht hatte


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    Ich bin mir sicher die haben dir das vor der OP alles auch erklärt, dass es da Risiken gibt! oder etwa nicht?


    Eben nicht. Ich hatte ja Angst ohne Ende, aber ich wurde immer wieder beruhigt, dasu sei heut Routine und das man davon im Rollstuhl landen könnte sei Panikmache.


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    Machst du es anders?


    Fast, bin dran. Mehr als zwei nebeneinander nicht ist kein Thema bei mir. Nur die optimale Arbeitshöhe beim Magazin ist mir noch nicht klar. Entweder tief Bücken oder hoch stapeln.Aber ich arbeite dran. Ach und was noch sehr wichtig ist: Ich konnte endlich meine Frau mit den Bienen begeistern. Sie steht mir jetzt nicht nur tatkräftig sondern mit Rat und Tat zur Seite.Ich glaub, das kann mir kein Beutensystem ersetzen.


    Gruß Georg

    Kannst mirs auch gern per PN schreiben. Bei mir ist halt das blöde, daß ich schon operiert wurde, dazu kommt, daß bei der ersten OP die rückenmarkshaut verletzt wurde und eine Woche später wieder "zugeflickt" werden musste. Gut, die meisten werden jetzt denken, wieso sammelt der nicht lieber Briefmarken. Aber ich bin überzeugt, daß ich das im kleinen Stil mit den Bienen hinkrieg. Nur in die Ecke sitzen und aufs Ende warten mag ich nicht.


    Gruss Georg

    Hallo toyotafan,
    ich meine das mit der Kopfsache grob verstanden zu haben. Aber mein Kopf sagt mir 90% Rücken also mechanisch und 10% (3Jahre nach OP) Kopf. Immerhin kann ich wieder arbeiten bei einem kulanten Arbeitgeber.
    Bei den Bienen heisst das bei mir max. 2 Magazine sonst Lagerbeuten (in Planung).
    Kannst du das mit der Kopfsache etwas genauer erklären?


    VG Georg