Beiträge von Distelbauer

    Hallo Ralf,
    wie mein Name ja sagt, ich kenn mich damit aus :lol:. Warum ist das Grundstück denn dauerhaft stillgelegt? Vielleicht kannst du ja das neue Greening in der Landwirtschaft nutzen, vielleicht springt der Landwirt ja drauf an. Inwieweit du maschinentechnisch ausgestattet bist weiss ich nicht. Maschinelle Bodenbearbeitung ist halt immer aufwändig, deshalb wird der Landwirt vermutlich zur Spritze greifen.
    Ansonsten, ich hab ja auch sehr stickstoffreiche Böden (nach 20Jahren immer noch :(). Mit der Mischung "Lebenraum Brache" hab ich nicht so richtig gute Erfahrung gemacht. War schon toll für Bienen und Wild, aber nur 2 Jahre, dann wurde es fade und ich hab die Wurzeln mit meinem 2Scharpflug fast nicht mehr umgedreht bekommen :eek:. Bei mir hat sich bewährt, ohne Chemie, Senf, Ölrettich, Phacelia, Sommerraps, Klee unterschiedlich gemischt. Lein möchte ich auch noch probieren. Die Disteln hab ich damit im Griff und an Brennesselnestern hat sich keiner zu stören. Mit anderen Blühmischungen hab ich leider noch keine Erfahrungen, bin gespannt was hier noch so empfohlen wird.


    VG Georg

    Danke Leute, das Schwammtuch ist nicht nur schlecht. Ich hatte ja anfangs so Angst vor AS und Schwammtuch und hab gleich einige Völker verloren. Zwischenzeitlich hab ich zwar auch gute Erfahrungen mit Nassenheider und LD gehabt, aber nachdem das Wetter bisher so schwierig war und ich einem Berufsimker bei der Schwammtuchmethode über die Schulter schauen durfte, ist auch dieses Verfahren für mich (gegen die Milben natürlich) eine weitere Hilfe. Und nachdem ich es jetzt dieses Jahr endlich selber probieren konnte ist das Schreckgespenst Schwammtuch für mich auch erst mal vorbei, die Bienen waren genau so relaxt wie bei den anderen ASverdunstern. Also liebe Mitanfänger, Schwammtuch ist kein Nasenwasser, aber auch kein Schreckgespenst. Nur nichts machen kann schrecklich enden.


    VG Georg

    Hi Patrick


    Zitat

    Die Aussage, ich glaube von Maybee, dass die Flächen, die ich selber bestelle, auch in erster Linie von mir selber "beerntet" werden dürfen im Sinne einer Nutzung durch Bienen, die finde ich...schwierig. Allein schon weil man nicht immer zwingend herausfindet, wem eine Fläche ist und wenn man dann mit Erlaubnis des angrenzenden Nachbarn auf dessen Fläche anwandert und der bis dato unbekannte Feldbesitzer erregt sich ob dieses Umstandes, weil er /sie ja die Trachtpflanzen anbaut....


    das kam von mir. Kam vielleicht etwas falsch rüber. Es ging mir nur um die Aussage "was schert mich ein Standimker". Ich halte meine Bienen hauptsächlich um meinen Streuobstbestand zu bestäuben, keiner hatte da Interesse seine Bienen hin zustellen. Nachdem ich das nun halt selber getan habe ist es mir eben wichtig, daß die Bienen solange als möglich selber was finden. Eigentlich auch egal. Es sind auch 10x mehr Wildbienen drauf als Honigbienen, aber die sind ja finanziell eh egal. Und wenn jetzt so ein Imkerlein mit 10 Völkern da irgendwo stehen würde hätte ich damit sicher auch kein Problem und vermutlich auch keinen Schaden, wobei ich da eben wieder auf den streuobstbestand verweise wo keiner bereit war mir zu helfen. Auch so wie Bernhard schreibt hätte ich absolut kein Problem damit wenn nicht völlig abgeschleuderte hungrige Völker hingestellt werden. Aber eigentlich hatte ich ja noch nie wanderimker hier, was schreib ich eigentlich :roll:

    Ja also ich hätt schon auch ein kleines Problem, wenn mich jetzt einfach jemand anwandert und mir vor der Haustür meine selbst mühevoll angepflanzen Ackerflächen abernten lassen würde. Ich hab da schliesslich auch Geld reingesteckt dann will ich uch die Ernte selber einfahren.Kann ja auch nicht einfach dem Nachbarn den Weizen wegdreschen. Sowas gehört geregelt, aber keinesfalls mit Bauschaum.


    Gruß DB

    Also auch wenn es alles ja nur Verdächtigungen sind, so kann Neid schon schlimmes anrichten. Ich werde als Kleinlandwirt auch schon immer angefeindet, weil man aus den Flächen ja viel mehr raus holen könnte, aber seit ich Bienen habe, habe ich noch mehr Feinde, und das nicht nur vom Gefühl her. Traurige Welt, aber ihr seht ja selber wozu die Menschheit momentan wieder überall fähig ist. Mein Beileid dem imker, dem dies widerfahren ist.


    Gruß DB

    Hallo joew,


    warum soll es keinen Grund für den alten Nassenheider geben? Der hat auch schon funktioniert, und da ich in der Lagerbeute oben keinen Aufsatz habe kann ich den (wie auch im bienenhaus evtl.) einfach neben das Brutnest zuhängen, wie ich finde für ein paar Exoten ein wichtiges Argument. Also jedem das Seine.
    Und jetzt nochmal zur Eingangsfrage, ok es muss Jeder für sich selbst herausfinden, hab ich verstanden. Aber mit was nun genau Anfangen ist ja jetzt trotzdem offen? Ich machs jetzt halt erst mal so, daß ich möglichst Versuche mich an ein Varroakonzept aus der Umgebung zu halten und dann weitere Erfahrungen sammeln will.


    Gruß Georg

    http://www.agrarheute.com/glyphosat-experten-risikobewertung?utm_source=landlive&utm_medium=cpc&utm_campaign=landwirt
    Hört sich nach einem wichtigen Schritt an, aber ich finde noch viel zu wenig. Es wird halt schon wieder verharmlost. Wenn ich die Reaktionen der Landwirte immer noch sehe wird mir übel. Wenn was durch die Nieren ausgeschieden wird, ist es doch gut. Blos blöd wenn die Nieren irgendwann versagen.
    Hier auch noch welche, die es erkannt haben: http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/index.html
    Wenn nur mehr Menschen die Gefahr so gut erkennen würden wie die Imker.

    Ja schon schön, aber...
    z.B. der Landwirt in Japan, der sich selbst versorgt. Auch mit Energie. Er zentrifugiert wohl Altöl und betankt damit seinen Trekker. Frag mich dann halt, soweit so gut, und was passiert mit den Reststoffen, werden die auch kompostiert? Es hört sich immer sehr viel schlüssig an, aber über manches wird sicher auch geschwiegen. Daß es nix schlimmeres als Pestizide gibt, dieser Meinung bin ich auch, aber ohne werden wohl auch einige Pflanzenarten verschwinden, gut ob das so schlimm ist, ist eine andere Frage. Ich hab einen drittels Hektar probeweise mit Sommerraps bepflanzt. Pünktlich zur Blüte ist nur der Rapsglanzkäfer da und hat sämtliche Blüten zerstört :-? . Ist wohl nicht vorgesehen.

    Hallo,
    wenn ich mich zum eigentlichen Thema einmischen darf. Ich hab seit diesem Jahr auch 2 Einraumbeuten halt mit Zandermass. Ist sicher nicht ganz optimal, aber das Maß habe ich sonst halt auch und passt auch in meine Schleuder. Mich haben min. 2 Gründe zur Lagerbeute bewogen. Ersten kein schweres Heben, nach 3Zanderganzvölkern hab ich Rücken. 2. gibt es Tage wo Bienen manchmal schnell genervt sind wenn man was schauen muss.In der Lagerbeute werde ich viel weniger beachtet, ich trau mich öfters was zu machen, ok, muss man nicht unbedingt gut heissen.
    Sicher werde ich damit nicht übermäsig Honig ernten, steht bei mir aber auch nicht im Vordergrund. Aber wäre mein Rücken nur etwas besser wäre mein Favorit auch Dadant.
    Gruß DB

    Ich stand heut draussen und hab mich gefragt, wieso der Wald so summt. Es war aber nicht der Wald, der ist ca 150m entfernt. Aber die Bienen sind raus ausm Stock, ums Eck und schnurstracks Richtung Wald. Es war eine stark beflogene Flugstrasse. Ausser Wald ist hier sonst nicht mehr viel los. Standort Oberschwaben, Krs. RV


    Gruß DB

    Hallo Bienenschreck,
    ich darf ja noch weniger heben als du, aber ich glaube gar nicht, daß die Kilos die Hauptprobleme bei der Imkerei verursachen. Ich sehe eher die Probleme bei der ungleichen Arbeitshöhe und dem verdrehen des Rückens, sicher dann schon auch beim Heben voller Honigzargen, aber das muss ja nicht sein. Ich habe leider gemeint mit Zander imkern zu müssen weil das alle hier haben. Wenn ich nun meine drei Zandermagazine (auch noch Herold) durchgearbeitet habe reicht es mir ordentlich. Ich glaube mit Dadant wäre ich da besser beraten gewesen. Demnächst besiedle ich ja meine Lagerbeuten oder auch Einraumbeuten, die geben sicher mehr Arbeit bei der Schwarmkontrolle und der Ertrag wird nie an ein Magazin rankommen, aber ich habe mir die auf meine perfekte Arbeitshöhe eingerichtet. Aber ich finde es toll, daß du dich so wie ich auch nicht dem Selbstmitleid opferst und die Sache durchziehst. Viele sagen ja lass es, aber es geht, man muss es nur richtig machen.


    Gruß DB

    Hallo Sanni,
    Deine Einstellung gefällt mir. Nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, obwohl ich ja von der Spritzerei auch nichts halte.
    Mir kam allerdings auch eine Idee. Vielleicht kannst du ja mal auf der Gemeindeverwaltung drüber reden. Wenn das öffentliches Gelände ist haben die ja vielleicht auch ein Problem damit und kümmern sich drum. Aber es wird natürlich auch viel schön geredet.


    LG Georg