Beiträge von Drops


    es gibt ja auch die Möglichkeit, mit Langstroth 2/3, also mit Flachzargen (Rähmchenhöhe 159mm) zu starten. Damit kannst du im Prinzip erstmal genauso imkern wie die Zanderimker, also mit zwei Zargen als Brutraum, und die gleichen Zargen auch als Honigzargen



    Najaa ;)


    Wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man Motorrad oder doch lieber Auto fahren sollte, warum soll man als Kompromiss dann mit dem Dreirad umhertuckern? :-P


    Ich habe selbst mit 2/3 LS angefangen, der Umweg war aber unnötig. 2/3Langstroth macht keinen Unterschied zu Zander, aus dass es fancy ist, einfach nur ein anderes Wabenmaß zu haben.


    Man kann leicht mit Dadant anfangen, auch wenn der Imkerkurs im Verein mit Zander arbeitet und man dort alles gezeigt bekommt. Bis auf ein paar Handgriffe ist imkern das Gleiche: Drohnen, Weiselzellen, Füttern, Varroa, Königin zeichnen, Kunstschwarmbildung... alles unabhängig vom Rähmchenmaß.


    Wenn man sich mit Einengen, Schied und der Brutraumerweiterung über das Jahr nicht sicher ist, dann kann man entweder mit der 10er Dadant Kiste arbeiten oder die 12er mit Schied auf 10 Waben begrenzen und so das ganze Jahr über imkern.
    Ich fahre auch nen Golf, obwohl ich in der Fahrschule mit nem Astra das fahren gelernt habe. Die Umstellung klappte auch dort wunderbar.


    Stefan


    Bis Mitte der Woche soll es noch wärmer bleiben, macht vielleicht noch eine Schwammtuchbehandlung Sinn?


    checke doch mal die Anwenungsbedingungen für AS in der 1. Oktoberwoche für Berlin unter:
    http://www.bienenkunde.rlp.de
    -> Varroawetter
    ->bundesweit n. PLZ


    Da sieht es zugegeben für berlin noch besser aus als für mich in F. Bei den Aussichten würde ich allerdings trotzdem nicht behandeln.


    Was soll jetzt noch eine AS-Behandlung bringen? Die Winterbienen, die jetzt im Volk sind oder noch schlüpfen (Restbrut) sind schon geschädigt durch die Milbenlast (und deren Viren) im August & September. Bis zur Brutfreiheit im Dez kommt nicht mehr viel nach an Bienen, die durch die Behandlung jetzt noch profitieren würden.


    Mache eine gründliche Restentmilbung im Dez und hoffe, dass die Bienen es über den Winter schaffen.


    Alles andere ist vergebliche (weil schon viel zuspät und viel zu kalt) Mühe.


    Stefan

    Sind aber auch nur grobe Richtwerte um noch gröber mit "Pi mal Daumen" drüberzuschätzen.


    Ich habe einfach meine Böden, Deckel, Zargen und Rähmchen gewogen und die Werte notiert.


    Stefan

    Du solltest nur wissen was du willst!
    10 Völker immer Kurbeln
    bis 50 Völker---Motor!


    Sehe ich auch ähnlich.


    Notfalls 1-2 Neffen versklaven und denen am Abend 30€ in die Hand drücken. Lohnt sich mehr, als 800€ mehr für ne teure Schleuder und 2000€ für Entdeckelungsmaschine ausgeben :daumen:.


    Ich kurbel auch mit der Hand, bei ner 20W Radialschleuder allerdings vertretbarer Zeitbedarf: Für 2 Honigräume sind das gerade mal 10Min Arbeit. Selbst wenn ich da bei einem Schleudertag 2h Kurbelzeit ansetze, dann müsste ich für die 400€ Motoraufpreis mehrere Jahrzehnte mit der Schleuder imkern, bis sich das rentiert hat.


    Stefan

    Was ist von diesen Buch zuhalten? Imkern rückenschonend + kraftsparend
    Gehts da nur um die Kiste oder wird auch auf die Muskulatur Bandscheibe usw. eingegangen?



    http://www.amazon.de/Imkern-r%…g-Knuppertz/dp/3440145611


    Links auf "Blick ins Buch" klicken. Inhaltsverzeichnis angucken


    Die ersten paar Seiten geht es um Wirbelsäule, Bandscheiben, richig Heben...


    Ab Seite 18 dann um Beuten, Hebetechnik, was auch immer...


    Stefan


    Wie machen das die Profils, wo 200 Völker führen?
    Die stehen doch nicht mit einer Entdeckelungsgabel rum und füllen dann entdeckelte Wabe für Wabe in die 50 Waben fassende Scheuder. Das überleben die ja nicht.
    Wobei es ja nicht eine Entdeckelungsmaschine sein muss.


    Eas Entdeckeln dürfte so ziemlich der Flaschenhals sein. Eine Radialschleuder entsprechender (Durchmesser-)Größe schafft schon einiges weg. Selbst wenn die gaaaanz ganz langsam schleudert, um Wabenbruch zu verhindern schafft diese 40-60 Waben in 15 Min. Diese Menge mit der Hand (Gabel) zu entdeckeln schaffen nicht mal 2 Leute.
    Daher: Entdeckelungsmaschine - Schafft so 2-3 Waben in der Minute. Dazu dann noch 2 Radialschleudern im Wechsel (eine Be-/Entladen, die andere schleudert in der Zwischenzeit). So schafft man ne Menge Rähmchen am Tag.


    Bei DN/Zander würde ich wohl zur Selbstwender greifen (6 Waben) und mit ner Entdeckelungswanne arbeiten, so dass man 6 Waben entdeckeln (und abstellen) kann während die Schleuder läuft. Damit schafft man alleine oder zu zweit einige Honigräume am Tag weg.


    Ich selbst habe eine Radialschleuder allerdings auch Dadant Honigräume (16cm hoch). Bei vertretbarem Schleuderdurchmesser passen da 20 Rähmchen rein. Der Preis meiner Schleuder lag weit unter einer 6W Selbstwender Schleuder.


    Stefan

    Also ich sehe das ganz anders.


    Zwischen diesem Volk und den unzähligen anderen, die in Dachstühlen, ungenutzten Schornsteinen, Mauerspalten und Kirchengemäuern eingezogen sind, macht das Volk mit demaufgehängten Schild keinen Unterschied.


    Besser so als: wir müssen den Baum wegmachen, weil die Bienen eine Bedrohung der Bevölkerung darstellt. Eben genau sowas hätten wohl andere Gemeinden veranlast: da kommt erst der Schädlingsbekämpfer mit der Giftspritze und dann wird das Loch mit Zement ausgegossen, damit nicht erneut "so Viecherzeugs" einzieht.


    Wenn da jetzt noch mehr auf den Busch getrommelt wird mit "da muss was gemacht werden" (eben Varroabehandlung, Faulbrutuntersuchung...) ist kontraproduktiv. Denn genau ein solches Verhalten führt dazu, dass die Verantwortlichen in den Gemeinden in der Gemeinde aufräumen lassen:


    Alte Weiden werden abgesägt, denn da könnten ja ein Stöckchen abfallen und die darunter geparkte C-Klasse oder den Cayenne verkratzen, was wieder Schadensersatzansprüche bedeutet...



    Stefan

    Wieviele Rähmchen hast du im Honigraum?


    Ich setze Ausschleckräume über Umgeschlagene Folie und einer Leerzarge auf und habe dort nur 5-6 Rähmchen drin (statt 10). Der Abstand zum Brutnest (durch Leerzarge) und unter den Honigwaben (breite Lücken) reicht aus, dass die Bienen diese Waben nicht als Speicherraum annehmen sondern alles umtragen.


    Stefan


    Ob das nun sinnvoll oder unsinnig ist, kann ich leider nicht sagen.


    Wenn man eigenes (sauberes) Wachs benötigt, eine gute Sache. Geht auch schneller als Rähmchen ausschmelzen, neue Mittelwände gießen und diese dann noch einlöten.
    Aber mehr als 20-50g Wachs dürfte bei einem Rähmchen auch nicht anfallen, die Zellwände sind seeehr dünn. Aber wie überall in der Imkerei: Kleinvieh macht auch Mist ;)


    Stefan

    Also meinen roten Elektrorasenmäher lieben meine Bienen, die können davon gar nicht genug bekommen, wenn ich vor den Kästen vorbeifahre.


    Die kommen mit Kind und Kegel raus und umschwirren das Teil.
    Habe schon mehr als 1 mal den fluchtartig abgestellten Mäher per Kabelziehen aus dem "Gefahrenbereich" geangelt. :-)


    Also: Meine Bienen und mein Rasenmäher verstehen sich nicht sonderlich gut. Und das obwohl ich sonst eigentlich recht umgängliche Mädels habe.


    Stefan

    Lieber Michael, leider mangelt es mir immer noch an Vorstellungskraft, wie genau Du das mit dem T Dachlatten Konstrukt hinkriegst. :oops: Dachlatten o.ä. habe ich, aber dann? Der obere T-Balken steht auf dem Boden? Oder der lange Schenkel? Vielleicht mal ein Foto für so Dummies wie mich? Danke.



    neenneene :)


    Du baust einfach eine Art Wippe:
    die eine Latte steht senktecht nach oben auf dem Boden, oben das Drehgelenk und die andere Latte bildet die Wippe.
    Nur haben die Wippenarme verschiedene Längen:
    am kurzen Stück hängt die Beute mit der Federwaage am anderen, längeren Wippenhebel wird nach unten gedrückt:


    Die Beute hebt sich und das Gewicht kann abgelesen werden. Dabei ist der Kraftaufwand für das Drücken viel geringer als beim direkten Heben (eben abhängig von Verhältnis der Hebelarm-Längen.


    Wobei aber die auftretende Biegemomente handelsübliche Dachlatten schnell überlastet, also besser gleich stabiler bauen.


    Und dann hat mir mein bärenstarker Bienenkumpel geholfen. 2 Mann (bzw. ein Mann, eine Frau) an jede Seite des Knüppels und schwups, hoch damit. Ging gut, setzt aber den Kumpel voraus. Ich würde es auch gerne mal alleine hinkriegen.


    Das kann ähnlich gebastelt werden, einfach den bärenstarken Bienenkumpel durch einen weiteren Knüppel mit Drehgelenk ersetzen und ebenfalls die Hebelwirkung nutzen :D


    Bei geeignetem Untergrund z.B. eine Standleiter vor die Beute stellen, dort den Knüppel auflegen, über die Beute legen, hinter die Beute stellen und anheben. Aber vorsichtig sein, nicht dass dir die ganze Sache umkippt.


    Stefan