Beiträge von Drops

    Das ist doch eine Milchmädchenrechnung!


    1. Kannst du nicht 4, sondern 8 1/2 Rähmchen in einer 4-W-Tangential unterbringen, wenn du das beim Kauf schon berücksichtigst.


    Das muss man aber auch beim Kauf speziell berücksichtigen (oder eben einfach Glück haben, dass es so passt). Löst aber auch noch nicht das Problem, dass man bei tangential jede Wabe zusätzlich 2 mal wenden muss.
    Daher: Sag mal entdeckelst schon du oder wendest du noch? :-P


    Stefan

    Tangential wird es


    Klingt für mich nach: https://www.youtube.com/watch?v=ER9bo0UR440


    Wenn ich die Wahl hätte zwischen Wenden mit und ohne Mittelachse und gar kein Wenden, dann steht für mich die Antwort sofort fest.


    Bei 5-10 Völkern hast du 2 Ernten im Jahr mit jeweils 10 ( 5 Völker, mäßiger Honig) - 30 (10 Völker, normaler Honigertrag) Honigzargen, das macht 100-300 Rähmchen.
    Bei ner 4W Tangential musst du also mind 25 Schleuderladungen machen: 25 mal (Schleuder beladen, ankurbeln, warten, abbremsen, 4 Waben drehen, ankurbeln, warten, abbremsen, 4 waben drehen, ankurbeln, warten, abbremsen, leere Waben entnehmen).
    Das ganze 75 mal (30Zargen) machen, möchte ich nicht!


    Mit der kleine Radialschleuder von Logar musst du 12 (bzw 34) mal Schleuder beladen, kurbeln, warten, abbremsen, Schleuder leerräumen. Mit der großen Krubelradial schaffst du 12 Rähmchen, also max 25 Durchgänge.


    Stefan

    Und hierzu hätte ich auch noch eine Frage bzw. möchte ich um Eure Meinung bitten:


    Es ist ja auch möglich, sogenannte "Erlanger Kipp-Beschläge" an andere Magazine (z.B. Liebig Beuten) anzubringen. Was haltet Ihr davon?


    Möglich ist das natürlich, nötig aber nicht.
    Zarge anheben, 2-5cm nach vorne ziehen und dann kippen. Wenn man nicht auch noch mit dem Kopf gegen die Zarge knallt, dann fällt nichts runter.


    Stefan


    @ Robert: Zu Radial- Wie leer sind die Waben die im Zentrum des Schleuders bzw. Bruch? Dadant ist noch nicht stark in Anzahl oder?



    Bei mir sind die leer. Keine augenscheinliche Unterschiede zu dem Rest der Waben.
    Ich habe allerdings eine größere Radialschleuder (passt noch durch einen Türrahmen, also Kesseldurchmesser so um die 70cm). Eine 4W Tangential ist da schon 20-30cm kleiner.


    Es macht schon einen großen Unterschied, ob man Dadant-HR (16cm) oder Zanderrähmchen (22cm) radial verschleudert. Da ist eine größere Schleuder (mehr Durchmesser) nötig, damit die Fliehkraft wieder ausreicht oder eben längeres Schleudern. Wobei längeres Schleudern in einer kleinen Schleuder wohl den Wabenbruch begünstigen könnte (die Fliehkraft wächst proportional zum Radius):
    Bei nem 70cm Kessel sind die Rähmchenaussenkanten ca 30cm von der Mittelachse entfernt, die Innenkanten 15cm (Dadant) bzw 8cm (Zander).
    Damit unterscheiden sich die Fliehkräfte bei Dadant innen zu aussen um den Faktor 2, bei Zander wären das schon fast Faktor 4!


    Ich brauche keinen Motor bei meiner Schleuder. Selbst mit der Hand sind die 23kg Honig (bei meiner 20Waben-Schleuder) in 5-6 Minuten ausgekurbelt.
    Anstrengend ist die Tätigkeit jedenfalls nicht und damit sich die 350€ Mehrkosten für einen Motor reingeholt haben, müssen zahlreiche Zentner Honig geerntet werden (oder entsprechende Honigjahre gekurbelt werden).


    Stefan


    Ich setze mal voraus, dass mir mit der Königin jeweils auch die Bienen geschenkt werden.
    Die Übergabe an mich in Kürze werde ich allerdings noch den Gartennachbarn überlassen.


    Also damit das was wird gehören zu einer Königin schon mindestens 750g Begleitbienen, eher mehr, so Richtung 2kg gehend.
    Das sind dann so 7500-20000 Begleitbienen.
    Alles andere ist Kinderkram (wird nichts), zu dieser Jahreszeit schon mal gleich gar nicht.


    Herzlich willkommen und viele Grüße


    Stefan


    Das man nicht mehr hineinfüllen darf als daraufsteht galt früher im Rahmen der "ZUGabe" als unzulässig. Heute darf man damit auch werben: Beispiel in regelmäßigen Abständen gibt es bei Rama "5 % mehr Inhalt aber nur für kurze Zeit".DEies schein tzja zu funktionieren, denn sonst würde es Unilever sicher nicht machen.


    Das Eine hat aber mit dem Anderen nichts zu tun.


    Wenn du damit wirbst (oder behauptest) dass bei dir im 500g Glas nicht nur 500g sondern sogar 750g drin sind, dann musst du eben genau diese 750g gesichert einfüllen (können).


    Bei allen XXL und "jetzt +XY% mehr" Verpackungen steht die (neue) konkrete Verkaufsmenge auf der Packung.
    Nur weil ein Margarine- oder Gummifruchtlutschdrops- Hersteller seine Packungsgrößen kurzzeitig ändert, darf ich noch immer nicht behaupten, ich würde alle meine Gläßer völler machen als die anderen Imkerkollegen aus dem Imkerverein.


    Stefan


    Hoffe ihr könnt ein wenig Licht in mein Dunkel bringen!


    Hi Max,


    das "Problem" mit dem eigenen Wachskreislauf und 5 Völkern ist, dass im Normalfall "nur" ca 5kg Wachs zum einschmelzen anfallen (so 5 Zargen mit Altwaben).
    Einen Wachsverarbeiter, der bei so kleiner Menge dir genau nur dein Wachs zurück gibt, wirst du kaum finden.
    Ich kenne bisher nur einen der solche Kleinstmengen bearbeitet (und dann nicht mit einer Umarbeitungsstrasse, sondern mit normaler Gußform)


    Einzige Möglichkeit ist: entweder eigene Gußform oder diese leihen (z.B. aus dem Verein, Bekannten..)


    Stefan

    und leider auch mit Drohnenzellen "verseucht" sind !!


    Das liegt aber nur am Auge des Imkers, denn die Bienen wollten genau die Anzahl Drohnenzellen, die sie auch angelegt haben ;)


    Absperrgitter haben jetzt nichts mehr in den Völkern zu suchen (Falls ich dich richtig verstanden habe und du jetzt noch eins drin haben solltest)!


    Im Frühjahr kannst du dann die leeren alten Waben aus dem unteren Brutraum entfernen (wenn nicht gar die ganze Zarge). Die Bienen wandern im Winter dem Futter nach nach oben und errichten dort auch im Frühjahr das erste Brutnest.


    Stefan

    Daher: Egal, einfach anfangen ...


    Genau so sieht s aus!
    Wichtig ist beim Dadant-Start, wenn kein Dadant-Pate greifbar ist, einen aufgeschlossenen Imker zu finden.


    Ich kenne aus dem Verein einige Zander-Beter, die Dadant verteufeln, weil da ja "alles so kompliziert" ist. Die kennen ihre Welt leider nur als Zander-Scheibe.


    Da wird die Dadant-Bauerneuerung als Buch mit 7 Siegel hingestellt, die Kippkontrolle als Non+Ultra hingestellt und die Verwendbarkeit von Honigwaben im Brutraum als existenzielle Notwendigkeit angesehen.


    Aber 2 Sätze weiter wird dann "Teilen und Behandeln" gelobt und überhaupt möchte man sich doch mal mit der kompletten Brutentnahme beschäftigen....
    Genau das ist dann der Moment, an dem mein Kopf beim Stammtisch lautstark auf die Tischplatte knallt.


    Aber zurück zum Thema:


    Hat sich der Benedikt (bruchi) schon für ein System entschieden?

    Wieviele Tonnen Honig sollen denn bei dir so im Monat an der Haustür umgesetzt werden?
    Wenn ihr hier schon von "Publikumsverkehr" geredet wird.


    Ich kenne viele Leute, die in ihrer Mietwohnung Honig an der Haustür verkaufen wollen. Welchen Unterschied macht es, ob Herr Meyer aus Nachbarschaft bei mir klingelt um zu fragen, wie es mir so geht, ob der dann auch noch 1 Glas Honig mitnimmt oder nicht.


    Ich denke dass hier ganz klar mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Solange hinterm Haus kein Anbau mit LKW-Anfahrtsrampe nötig ist um den Honig zu verticken, ist alles im grünen Bereich.


    Wie viele Leute müssten deutschlandweit ihre Wohnung verlieren, weil sie Mathe-Nachhilfe, Klavierunterricht oder einen Änderungsschneiderservice in der eigenen Mietwohnung betreiben? (oder gibt es dort keinen Publikumsverkehr?)


    Ich würde auch erst mal den Vermieter in der Bringschuld sehen: Wer Mieter mit fadenscheinigen Argumenten ("illegale Geschäfte") abmahnen will, soll das auch so wasserdicht veranstalten, dass das Hand und Fuss hat.
    Ich bin mir fast sicher, dass dein Mietvertrag auch keine Passage hat, in der geregelt ist, dass deine Fensterdekoration (Hinweisschild) vorher des Vermieters Einverständnis braucht.


    Stefan

    Die Honigräume sind außerdem niedriger, als eine volle Zanderzarge. Selbst wenn er sich Honigräume ohne Rechen für Dickwaben zulegte, bräuchte er also einen Flachzargen-Zander-Imker der auch im Brutraum mit Flachzargen arbeitet, um dessen Betriebsweise übernehmen zu können.


    Naaaja, also wenn man das so sieht, dann hätten DN-Imker in einem Kurs für Zanderleute auch nichts zu suchen. Schließlich sind das ja auch 2 verschiedene Rähmchenmaße!
    Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Langstroth2/3-, Zander-, und DN-Imkerei. Alles drei läuft mehr oder weniger auf einen zweigeteilten Brutraum hinaus. Dadant, 1,5DN und 1,5Zander dagegen habenden einräumigen Brutraum. Es imkert sich jedoch in beiden Kategorien relativ gleich.


    Aber ich gebe dir Recht, da gibt es auch viele verschiedene Rähmchensorten: 2/3Langstroth (jeweils mit oder ohne Hoffmann) und die Dadant-Honigräume.


    Da liest er besser das eine oder andere Buch mehr, oder sucht einen Kurs, der auf Dadant die ersten Schritte erklärt.


    Ein spezieller Dadantkurs ist nicht wirklich nötig, wenn man halbwegs im Zanderkurs aufpasst. Die Basics bekommt man dort auch erklärt.
    Man erspart sich halt Kniffe wie die Kippkontrolle, dafür werden fix einige Bruträhmchen angeschaut. Aber z.B. die Info: "Findet man Schwarmzellen, so hängt der Schwarm (ohne Eingriff) in ein paar Tagen im Baum" ist hüben wie drüben gleich.


    Aber bisher wurde schon viel sinnvolles geschrieben. Ob Bruchi nun mit Zander oder Dadant imkern will, muss er selbst entscheiden. Hilfreich für eine endgültige Entscheidung wäre vielleicht gewesen, im Imkerverein 2 Imkern (jeweils mit Dadant und Zander) einige Zeit über die Schulter zu schauen, dann muss man die Entscheidung nicht aus dem Theoretischen fällen.


    Notfalls kann man bei Nichtgefallen jedoch immernoch die 3-5 Beuten incl Bienen verkaufen und sich im 2. oder 3. Jahr das andere Beutensystem zulegen. Ein Beutensystemwechsel ist in diesem Umfang jedenfalls weniger schlimm, als sich ein anderes Auto oder gar ne andere Frau zuzulegen. :lol:


    Stefan