Beiträge von Drops

    Also für Anfangsstreifen tut es auch ein nasses Holzstäbchen, das in den Wachstopf getunkt wird.


    Ich selbst arbeite viel mit Anfangsstreifen. Ich habe eine ganz alte Mittelwandpresse von Ebay (so eine, die man noch mit Lösemittel (Spüliwasser) bedienen muss).
    Aus einer Mittelwand (die nicht mal meine Dadantgröße entspricht) bekomme ich so 8-10 Anfangsstreifen. Wenn die Zellprägung nicht 100%ig ist, ist mir und meinen Bienen das auch egal. Der Fehler ist in der Wabe dann ganz oben, wo eh nicht gebrütet wird. Spätestens nach 2-3 Wabenreihen haben die Bienen ihr Baumuster drauf.


    Eine Mittelwand-Walze ist für die Herstellung von Anfangsstreifen viel zu teuer und lohnt nicht wirklich. Der Arbeitsaufwand davor ist auch nicht unerheblich (Wachsplatten gießen, auf Walztemperatur bringen, flach walzen (mit einer Walze ohne Prägung) und dann nochmal durch die Prägewalze jagen, anschließend auf Maß schneiden....)
    https://www.youtube.com/watch?v=CgcjtDxqhEo
    Oder man macht es so:
    https://www.youtube.com/watch?v=7n9s6mWOG9Y


    Das lohnt sich eigentlich nur, wenn man mehr als 100 Mittelwände in einem Rutsch anfertigen will. Das gäbe dann Anfangsstreifen für die nächsten 20 Jahre.



    Stefan

    Um jetzt mal die Sache von hinten aufzuzäumen:


    Die Verordnung schreibt ja ("nur") vor, dass bei "gewerbsmäßiger Herstellung von Fertigverpackungen" eine geeichte Waage zu benutzen ist.
    Wenn ich aber keine Gewinnerzielungsabsicht habe (weil meine Imkerei ein Hobby ist und damit Liebhaberei), ist dann mein Honigabfüllen überhaupt eine gewerbsmäßige Handlung? Brauche ich dann auch zwingend eine geeichte Waage?


    Stefan

    Lieber ne gute Schleuder für 1-2 Tage ausleihen und 1 Kasten Bier als Bezahlung geben.


    Mit dem Honiggeld dann eine "vernünftige" Schleuder kaufen.
    Ich habe keine konkrete Ahnung, aber einen Schleuderkessel und -Korb pulverbeschichten lassen wird auch um die 100 Mäuse (Euro) kosten.


    Stefan

    Von einem Kochtopf rate ich dringend ab.
    Nimm lieber einen Baueimer. Der ist konisch und der Wachsklotz rutscht leicht raus.


    Also ich würde niemals nicht im Traum daran denken, einen Baueimer auf der Herdplatte zu erwärmen! ;-)


    Natürlich vergessen: das im Topf erwärmte Wasser/Wachs gemisch wird durch ein Haushaltssieb in einen Kunststoffeimer umgefüllt und kommt in eine Syroporkiste zum laaaangsam erkalten.


    ;)


    Stefan

    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=37558


    Oder klassisch mit einem (Selbstbau-) Sonnenwachsschmelzer.



    Im 2. Imkerjahr irgendwie rumhantieren, das habe ich auch hinter mir (inkl extra fürs Imkern angeschaffter (zu kleiner) Edelstahltopf). Hätte ich gleich meinen Dampfwachsschmelzer gehabt, hätte ich mir das Experimentieren damals auch sparen können.



    zum Klären habe ich übrigens auch eine Kochplatte und einen 20-30l Edelstahltopf (der 2. dafür angeschaffte Topf).


    Stefan


    b) Gibt es Erfahrungen mit provisorischen "Not-Schwarmfangsäcken" bspw. aus den berühmt-berüchtigten Damenstrümpfen mit innenliegenden Reusenringen, Schwarmfangrohrstücken o.ä.? Oder genügt schon ein Aldi-Drahtpapierkorb o.ä. geräumiger lichtdurchlässiger Korb, um den gerade abgehenden Schwarm vorm Wegfliegen in die Baumwipfel abzufangen? Immer vorausgesetzt: Imker erwischt besagte 5 min vor dem Schwarmabgang.



    Ich habe einen Schwarmabgang aus dem Gartenhaus heraus gehört, also kurz bevor es losging.


    Ich habe dann eine Brutraumzarge schräg vor das Flugloch gestellt, die eine Kante auf den Boden, die andere oberhalb des Fluglochs an die Beute gelehnt. das Ganze mit einem Gitterboden bedeckt.


    Ich dachte auch, dass sich dort der Schwarm sammelt. Entweder hatte ich nicht genug Geduld oder es hat nicht wirklich funktioniert. Ich habe nach gefühlten 5 Minuten die Sachen weggenommen und den Schwarm dann aus dem Apfelbaum abgefangen.


    Stefan

    Wirklich sehr interessant. 1979 kannte man die Varroa hier gerade eben noch nicht, oder?


    Nein, aber wenn ich nur einen Bruchteil des Wissens/Erfahrungsschatzes des Imkermeisters von 1979 hätte, dann wäre ich höchst zufrieden.
    Wer von uns kann schon am Flugloch erkennen, dass in den nächsten +-5 Min von diesem Volk ein Schwarm ausgeht!


    Aber die Sache geht schon weit Offtopic vom Thema Mehrfachfanggerät.


    Ich selbst habe solche Dinger nicht im Einsatz, weil sie mir 1. viel zu teuer sind (um die 30€ im Imkerkatalog, bei meiner Imkerei sind das schon ü300€) und man 2. bei (in der Durchsicht erkannter) Schwarmgefahr entsprechend reagieren kann.


    Stefan

    Ich habe (Silber-)weidenruten (ca1m lang) gesteckt und verflochten wie einen Jägerzaun, so 90% der Stecklinge sind letztes Jahr angewachsen. Die Ausfälle werde ich dieses Frühjahr nachpflanzen.
    Ist aber nicht Blickdicht, vor allem im Herbst/Winter.


    Stefan


    Volk5 (Einzargig): 14,1 Kg / 8,1 Kg (sehr starkes Volk)


    Volk6 (Einzargig): 13,8 Kg / 7,8 Kg (sehr strakes volk)


    Ich würde unbedingt nach den tatsächlichen Vorräten im Volk sehen.


    8kg Bienen, Rähmchen + Beute, da bleibt nicht viel Reserve für Futter.
    Ich habe bei einigen meiner Völker Futterteig im 2,5kg Beutel aufgelegt.
    3-4 Stöchchen quer zu den Waben, den Futterteigbeutel unten aufgeschnitten (einen Streifen Folie, 1-2cm breit und 15cm lang, entfernt) und auf die Stöckchen gelegt.



    Ich würde Ende des Monats nochmal wiegen und dann eventuell zufüttern.
    Was meint Ihr?


    Ende des Monats sind noch gut 3 Wochen, bis dahin könnte es schon längst zuspät sein.


    Stefan

    Effekt der Lichtmühle sollte Berücksichtigung finden.


    Kannst du vernachlässigen, wenn du nachts und ohne Licht die Beuten wiegst! :-D


    Also im Vergleich zur Abbildung im Wochenendimker (oder wars doch ein Buch vom Böttcher und nicht vom Weiß? ) ist das Ding reichlich überdimensioniert. Funktioniert sicher trotzdem gut.


    Stefan

    Hallo Markus


    weißt du das genau das die Oberträger breiter sind ? Meines Wissens sind sie stärker 19mm und die Breite ist gleich.


    Bei Hoffmännern teilt sich der Freiraum zwischen 2 Rähmchen je zur Hälfte auf die Hoffmannsschenkel. Verwendet man gerade Seiten mit Pilzköpfen, dann haben die Köpfchen die Breite des ganzen Freiraumes.


    Daher ergibt Hoffmannsseiten und Rähmchen mit Pilzköpfen in einer Zarge Ärger.


    Abhilfe: Im Frühjahr eine komplette Zarge mit neuen Rähmchen und Mittelwänden aufsetzen und ausbauen lassen.


    Stefan


    Mit 15% Milchsäure sollte man allerdings 2x behandeln im Abstand von etwa einer Woche.


    Richtig. So mache ich es schon 4 Winter, mit guten Ergebnissen. Auch bei "kälteren" Temperaturen um die 5 Grad. Ich habe bisher noch nie Oxalsäure verwendet. Im Winter Milchsäure und im Sommer die AS sind meine Wahl.


    Stefan