Beiträge von Drops

    Wichtig ist, den Kunstschwarm in eine Kiste einzuschlagen, die komplett mit Rähmchen (und Anfangsstreifen) voll ist.


    Wenn du dem Kunstschwarm statt 12 (oder 10) Rähmchen nur ein paar Rähmchen (z.B. 3 Stück) gibst, dann bauen die zu 110% neben den Rähmchen Wildbau statt sich an den Anfangsstreifen zu orientieren.


    Daher: die Kiste immer mit Rähmchen voll machen und nach ca 1 Woche die überzähligen Rähmchen entfernen und das Schied setzen.

    Ab dann kann man auch flüssig füttern.

    Ich gebe beim Einschlagen noch etwas Fütterteig in die Beute. Flüssig füttere ich erst nach ca 1 Woche.


    Stefan

    Hier ein Schema zur Bekämpfung der Faulbrut:


    https://www.lwg.bayern.de/mam/…en/faulbrut_sanierung.pdf


    Wichtig ist jeweils, dass Brut in den Volkern vorhanden sein muss um diese zu Untersuchen.


    Daher wird sich wohl seit Dez nicht wirklich viel getan haben bei dir.

    Neben der Sanierung des befallenen Bienenstands werden alle weiteren Völker im Sperrbereich untersucht und bei positivem Befund diese ebenfalls saniert.

    Gleichzeitig wird sich der Sperrbereich neu ausweiten (um die positiv aufgefallenen Völker herum).

    Damit gibt es wieder neue Bienenstände, die zusätzlich kontrolliert werden müssen.

    Daher kann das schon recht lange dauern.


    Bei mir war es mal 10 Monate. Ich hatte aber Glück: kein Befall bei mir am Stand


    Stefan

    Achso:


    Wichtig wäre noch, dass du in Bamberg mitteilst, dass du "nur" nach Nürnberg willst.
    Für Wanderungen innerhalb Bayerns gibt es ein "extra" Gesundheitszeugnis.
    Dazu müssen die Bienen nicht begutachtet werden, da reicht die Feststellung, dass die Bienen nicht aus einem Faulbrutbereich kommen.


    Den Fall hatte ich vor einigen Jahren, da hätte ich das Gesundheitszeugnis für Wanderungen in Bayern schnell ausgestellt bekommen.
    Da ich aber nach Hessen wollte (also aus Bayern raus), wurden alle meine Völker auf Faulbrut kontrolliert.


    Grüße
    Stefan

    Hallo Rex,


    per Definition ist ein Begattungskästchen, wie auch ein Ableger und ein Wirtschaftsvolk ein "Bienenvolk".


    Um dies aus dem Zuständigkeitsbereich eines Veterinäramts (meißt Landkreis) in den eines anderen zu bringen ist ein Gesundheitszeugnis und die Meldung im Veterinäramt des neuen Standortes nötig.


    Rufe am Besten im für dir zuständigen Veterinäramt an und schildere denen, dass einige Bienenvölker im Mai nach Nürnberg verbringen willst und deswegen ein Gesundheitszeugnis benötigst.


    Die kennen dann den nötigen Ablauf.


    Mit dem ausgestellten Zeugnis kannst du dann "spätestens zum Zeitpunkt der Verbringung der Bienen" (oder so ähnlich der Gesetzestext) dem Veterinäramt in Nürnberg den Ursprung und die Gesundheit deiner mit nach Nürnberg mitgenommenen "Bienenvölker" nachweisen und gleichzeitig dort die Haltung von Bienen in Nürnberg mitteilen.


    Dies ist aber auch schon vorher möglich. Dann ist die Sache stressfreier :)


    Und nicht vergessen, die Rückwanderung der Bienen wieder nach Bamberg in Nürnberg zu melden ;)
    Grüße
    Stefan

    Drops: Die Formulierung lautet nicht, wie von Dir angegeben. Sie lautet: Für die Wanderbescheinigung,


    Ist nicht die Wanderbescheinigung das Gesundheitszeugnis?


    Denn: Welchen Sinn hat es, eine Untersuchung bei der Abwanderung aus Kreis A zu erstellen und dann bei der Einwanderung in Kreis B eine erneute Untersuchung zu machen?


    Und: Wohin mit den Bienen in der Zwischenzeit? :)


    Wenn der Text wirklich so gemeint sein soll, wie du ihn liest, dann müsste ich ja, wenn ich mit meinen Bienen von hier auf deine Belegstelle möchte


    - zuerst hier ein Zeugnis erstellen lassen, damit ich weg komme,
    - dann eines bei dir für die Anwanderung und
    - dann nochmal eines wenn ich bei dir wieder weg will.


    Da kann ich ja noch froh sein, dass ich hier nicht nochmals eines brauche, sondern das erste (hier ausgestellte) Zeugnis noch da ist und darauf vermerkt, dass bei dir in der Zeit, in der meine Bienen bei dir waren, keine Faulbrutfälle aufgetreten sind.


    Stefan

    Also ich vermute, dass das Schreiben unglücklich formuliert ist:


    Das Gesundheitszeugnis ist für An- & Abwanderungen aus dem Landkreis nötig.
    Für die Erstellung eines Zeugnisses ist ein Laborbefund und die klinische Untersuchung der Völker nötig.


    Dass für jede Wanderung ein "neues" Zeugnis erstellt werden muss obwohl das alte noch keine 9 Monate alt ist, steht nicht im Schreiben.


    Stefan

    Rauchmelder [...] Und sie sind alles andere, als sinnlos.


    Stimmt, seit die Dinger Pflicht sind schickt mir mein Vermieter jedes Jahr eine nette ältere Dame mit einem Besenstiel vorbei.
    Dumm nur, dass ich der Dame für die 5 Min "Arbeit" jedesmal 17,80€ zahlen muss. Dafür könnte ich mir jährlich 2 neue Warnmelder kaufen


    Ich hoffe mal, dass es bei den Kerzenregeln eine Art Bagatellgrenze gibt, die handgemachte Kerzen von der Regelung ausnimmt.


    Stefan

    Weil es keine Silikonform ist, sondern eine aus Metall. Die glatten MWs werden da eingelegt und geprägt, laut deren Aussage sind die Zellstrukturen weniger deutlich als bei gegossenen MWs, werden jedoch ausgebaut.


    Wenn die wüssten! ;)


    Also ich habe 2 von den Metallformen und da geht das mit dem flüssigen Wachs besser, als in deren Video:


    Wachsplatten ohne Prägung in die Form legen und dann auf der Gießform rumtrampeln...


    Da hätte jemand die Anleitung lesen sollen ;)


    Stefan

    ich habe mir aus Silikonkautschuk eine Wachsmittelwand abgegossen und mit der Form dann ein knappes Dutzend Mittelwände getaucht:


    Die hatte auf einer Seite eine Wabenstruktur, die andere Seite war glatt.
    Die Bienen haben dann die eine Seite ausgezogen und auf der anderen (glatten) Seite mehr oder weniger große Felder mit Waben errichtet.


    Der Ausbau von glatten Mittelwänden geht sehr sehr schleppend, die Wabenstruktur ist auch sehr unregelmäßig.
    Irgendwann stoßen die Wabennester aneinander, auf den Kontaktflächen wirre Zellen entstehen.


    Mein Fazit:
    Mit 3 glatten Mittelwänden versucht, keine einzige gut geworden, die anderen hergestellten Wände habe ich unbenutzt wieder eingeschmolzen


    Stefan


    kurze Frage zum Honigschleudern: Es ist allgemein bekannt, dass der Oberträger dem Unterträger in der Schleuder folgen soll, damit sich die Waben besser entleeren.
    Aber kann man da wirklich einen Unterschied feststellen, wenn man es andersherum reinstellt?


    Ich habe eine Radialschleuder, da kann ich definitiv einen Unterschied feststellen.
    Wenn ich die Rähmchen anders rum reinstelle, dann fallen die umher, da bei mir der Schleuderkorb so gebaut ist, dass die Oberträger nach aussen zeigen müssen.


    Stefan


    Und noch etwas anderes (das mag aber von Bundesland zu Bundesland oder sogar von Kreis zu Kreis anders sein): Definitionsgemäß ist ein fester Dauerstand (der dem Veterinäramt nur einmal gemeldet wird) ganzjährig mit Bienen besetzt.
    Sonstige, temporäre Stände sind Wanderstände, für die jedesmal Wanderanträge gestellt werden müssen.


    Wo ist das denn definiert?
    Die Bienenseuchenverordnung gibt sowas nicht her.


    Und wenn der Amtsveterinär genau Buch führen will, wo wann und wielange wieviele Ableger rumstehen, dann ist der jedenfalls nicht (anderweitig) ausgelastet.


    Stefan

    Ist wohl alles eine Auslegungssache:


    Wird gegen eine (geringe) Gebühr ausgeliehen, dann fließen dem Verein Gelder zu, um den Vereinszweck zu unterstützen, indem z.B. ein Lehrbienenstand unterhalten wird.


    Werden die Gerätschaften kostenlos ausgeliehen, dann ermöglicht es der Verein, dass die Mitglieder die Vereinsziele eigenständig umsetzen können.


    Dem ganzen könnte man aber auch mit einem kleinen Obulus aus dem Weg gehen:
    5€ je Ausleihtag für die Honigschleuder, dann ist dem Finanzamt der Wind aus dem Segel genommen und es wäre immer ein gewisser Geldbetrag für eventuelle Reparaturen/Ersatzbeschaffung oder weitere Geräte da.


    Stefan

    Kann die Maserung nicht auch von einer Holzbearbeitungsmaschine kommen?


    Sieht mir zu regelmäßig aus für Naturwuchs. Ich tippe da eher auf eine Walze mit Spikes, die die Hölzer in die Säge/Fräse/Wasauchimmer-maschine zieht.


    Stefan


    Wann würdet ihr die MS Behandlung machen ?


    nach dem Einschlagen füttern, damit die Mittelwände ausgebaut werden und die Königin das Stiften beginnen kann.
    Dann vor der Verdeckelung der ersten Waben mit Milchsäure behandeln.
    Also ca 1 Woche nach dem Einschlagen.
    Ich würde am 5. und am 8. Tag nach dem Einschlagen mit Milchsäure behandeln. Dann sind noch keine Zellen verdeckelt.


    Stefan